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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Taschenbuch</title>
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	<description>Damit Ihnen beim Lesen ein Licht aufgeht!</description>
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		<title>Eine Reise nach Neapel</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 11:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3791314416?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3791314416"><img border="0" class="alignleft" title="Eine Reise nach Neapel" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/reise_nach_neapel.jpg" alt="Eine Reise nach Neapel" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3791314416" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Dass ich gerne Bücher über Italien lese, dürfte an den bisher vorgestellten Titeln schon ersichtlich sein. Ein ganz spezielles Italien-Buch möchte ich heute vorstellen: Eine faszinierende Kombination aus Reiseführer, Sprachkurs und Unterhaltungslektüre.</p>
<p>Titel: <strong>Eine Reise nach Neapel &#8211; e parlare italiano</strong>. Reinhard Raffalt.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Jemand reist über den Brenner nach Italien &#8211; Neapel ist sein Ziel. Leider spricht er kein Wort Italienisch! Wie kann er sich auf mühelose Weise wenigstens soviel Sprachkenntnisse erwerben, dass er sich nicht wie ein Stummer zwischen Redenden bewegen muss?</p></blockquote>
<p><span id="more-402"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Ein Buch wie dieses hatte ich vorher noch nie in der Hand. Was ist so besonderes daran?<br />
Zunächst einmal erschien es schon 1957 und ist seither in zig Auflagen <em>unverändert</em> neu verlegt worden (ich habe die 16. Auflage vor mir liegen). Ein Sprachführer, der sich seit 50 Jahren nicht verändert hat? Es ist kaum zu glauben, aber die italienische Sprache scheint hier wirklich zeitlos vermittelt zu werden.<br />
<br/>Das Buch passt eigentlich in keine der bekannten Kategorien: Es ist kein Reiseführer im klassischen Sinn, auch ein Sprachkurs sieht eigentlich anders aus. Zumindest habe ich das bisher geglaubt. Reinhard Raffalt schafft es aber, den Leser auf eine fiktive Reise über die Alpen bis nach Neapel mitzunehmen und ihm dabei die vielen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg dorthin näherzubringen. Und quasi nebenbei erlernt man die Grundzüge der italienischen Sprache und des Lebens(gefühls) in Italien an sich kennen.<br />
<br/>Auf vielen kleinen Etappen wird der Reisende an die wichtigsten Wörter, deren genaue Aussprache und an praktische Einsatzmöglichkeiten herangeführt. Das Ganze ist aber nicht in die üblichen Lektionen eines Sprachkurses gefaßt, sondern kommt vielmehr als Reiseerzählung daher, in die man als Leser direkt eingebunden ist. Am Ende eines Kapitels findet sich dann ein Vokabelteil, der die gelernten Wörter der vorausgegangenen Reisestationen noch einmal zusammenfasst.<br />
<br/>Es soll allerdings nicht der Eindruck entstehen, dass das Lernen der Sprache völlig ohne Fleiß geht: Die italienischen Textpassagen werden im Laufe des Buches immer umfangreicher, ebenso der Vokabelteil, um den man natürlich nicht ganz herumkommt.<br />
<br/>Das Schöne und Ungewöhnliche an diesem Buch ist aber, dass es sich nicht nur um einen weiteren trockenen Sprachkurs handelt, sondern die Sprache eben spielerischer vermittelt wird und einem gleichzeitig die italienische Kultur und Lebensart auf unterhaltsame Weise näher gebracht wird. Und dass dabei hin und wieder eine Information aus den 50iger Jahren stammt, macht dieses Buch umso sympathischer.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Besser kann man sich auf eine Italien-Reise nicht vorbereiten. Das Buch macht Lust auf Land und Sprache. Nur ein wenig Ausdauer sollte man schon mitbringen.<br />
<br/><br />
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen</p></div>
<p class="fussnote">Eine Reise nach Neapel &#8211; e parlare italiano. Reinhard Raffalt. 480 Seiten. Erschienen im Prestel Verlag.</p>


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		<title>Ein Jahr in der Toskana</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 21:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch ist eines von mehreren aus der Serie &#8220;Reisen in den Alltag&#8221;, die alle ein Thema zum Inhalt haben: Ein Jahr in einem anderen Land zu verbringen und dabei den Alltag zu erleben. Da darf ein Buch über eine wunderschöne Region in Italien natürlich nicht fehlen &#8211; insbesondere nicht in meinem Bücherregal. Titel: Ein [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3451057298?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3451057298"><img class="alignleft" title="Ein Jahr in der Toskana" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/ein_jahr_toskana.jpg" border="0" alt="Ein Jahr in der Toskana" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3451057298" border="0" alt="Ein Jahr in der Toskana" width="1" height="1" /><br />
Dieses Buch ist eines von mehreren aus der Serie &#8220;Reisen in den Alltag&#8221;, die alle ein Thema zum Inhalt haben: Ein Jahr in einem anderen Land zu verbringen und dabei den Alltag zu erleben. Da darf ein Buch über eine wunderschöne Region in Italien natürlich nicht fehlen &#8211; insbesondere nicht in meinem Bücherregal.</p>
<p>Titel: <strong>Ein Jahr in der Toskana &#8211; Reise in den Alltag</strong>. Von Andrea Thiele.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Malerische Dörfer, sonnenbeschienene Weinberge, uralte Städte und das Licht des Südens: Jedes Jahr verzaubert die Toskana Touristen aufs Neue. Wie aber ist es, dort zu leben? In den letzten Tagen des Sommers verlässt Andrea Thiele Hamburg und zieht zu ihrem Freund in die Toskana, in ein kleines Haus in einem Olivenhain. Das Abenteuer Alltag in Italien beginnt. Sie lernt ihre italienische Schwiegermutter fürchten, feiert Weihnachten, vermisst ihre Heizung, entdeckt die Geschichte von Florenz und beginnt italienische Männer zu verstehen. Ein wunderbares Buch über die Kunst des <em>arrangiarsi</em>, über Vespa fahren ohne Helm und das Geheimnis des Florentiner Bohneneintopfs.</p></blockquote>
<p><span id="more-348"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Die Journalistin Andrea Thiele ist ihrer Liebe gefolgt und von Hamburg nach Florenz gezogen. In zwölf Kapiteln beschreibt sie ihre Erlebnisse und Erfahrungen in ihrer neuen Heimat. Für jeden Monat gibt es ein eigenes Kapitel, so dass man wirklich durch ein komplettes Jahr geführt wird.<br />
<br/>Es beginnt im September mit ihrem Einzug in ein zu einer Wohnung umgestaltetes Gewächshäuschen. Was sich zur warmen Jahreszeit noch sehr romantisch anfühlte, entwickelte sich über den Winter zum Albtraum: Keine Isolierglasfenster, die Heizung funktionierte nicht und der Wind pfiff durch alle Ritzen. Zwischendurch immer wieder die Erfahrungen mit der italienischen Bürokratie: Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, aber der italienische Amtsschimmel stellt unseren scheinbar noch in den Schatten. Die Beantragung der Arbeitserlaubnis, die Anmeldung beim Finanzamt oder Versuch, eine Telefonanschluss zu bekommen, erweisen sich als wahre Herausforderungen.<br />
<br/>Das nächste Abenteuer, auf das uns Andrea Thiele mitnimmt, ist die Suche nach einer neuen Wohnung. Die sehr amüsant geschilderten Erlebnisse zeigen, dass die für uns Deutsche gewohnten Standards eben nicht überall selbstverständlich sind. Dafür wird deutlich, dass in Italien eben oft Improvisationstalent und gute Beziehungen mehr gefragt sind, als anderswo.<br />
<br/>Nicht fehlen dürfen unterhaltsame Anekdoten über den ersten Kontakt mit der zukünftigen Schwiegermutter, der restlichen Familie in Spe, sowie den herzlichen Begegnungen mit den Freunden Ihres Partners. Und dass die Autorin nebenbei auf der Suche nach Räumlichkeiten für einen Qigong-Kurs ist, dabei mit der Steuerfahndung und dem Finanzamt in Kontakt kommt, aber sich alles immer irgendwie zum Guten wendet, macht dieses Land und die Leute umso liebenswerter.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Liebesgeschichte, Auswanderungsratgeber und guter Unterhaltungsroman in einem. Andrea Thiele hat es geschafft, auf knapp 200 Seiten eine Geschichte zu Papier zu bringen, die Lust auf Italien macht, ohne die Ecken und Kanten des Lebens dort unter den Tisch zu kehren. Absolut lesenswert und sehr unterhaltsam. Ein Muß für alle Italien-Fans!<br />
<br/><br />
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen</p>
</div>
<p></p>
<p class="fussnote">Ein Jahr in der Toskana &#8211; Reise in den Alltag. Andrea Thiele. Erschienen im Herder Verlag. 192 Seiten</p>


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		<title>Starbucks und ich</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 14:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die typisch amerikanischen Erfolgsstories. Die Berichte über Leute, die es von ganz unten bis ganz nach oben an die Spitze geschafft haben. Bei diesem Buch ist es genau anders herum. Es handelt sich sozusagen um eine &#8220;Vom-Millionär-zum-Tellerwäscher&#8221;-Geschichte. Titel: Starbucks und ich. Wie ich alles verlor und das Glück wiederfand. Von Michael [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342678095X?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=342678095X"><img class="alignleft" title="Starbucks und ich" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/starbucks_und_ich.jpg" alt="Starbucks und ich" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=342678095X" width="1" height="1" border="0" alt="Starbucks und ich" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Wer kennt sie nicht, die typisch amerikanischen Erfolgsstories. Die Berichte über Leute, die es von ganz unten bis ganz nach oben an die Spitze geschafft haben. Bei diesem Buch ist es genau anders herum.<br />
Es handelt sich sozusagen um eine &#8220;Vom-Millionär-zum-Tellerwäscher&#8221;-Geschichte. </p>
<p>Titel: <strong>Starbucks und ich. Wie ich alles verlor und das Glück wiederfand</strong>. Von Michael Gates Gill.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Michael Gates Gill, seit über fünfundzwanzig Jahren Kreativdirektor in einer der größten Werbeagenturen der Welt, wird von einem Tag auf den anderen auf die Straße gesetzt. Als dann auch noch seine Ehe zerbricht und sein Arzt bei ihm einen Gehirntumor diagnostiziert, scheint für Michael alles zu Ende zu sein. Völlig deprimiert trinkt er eines Tages einen Kaffee bei Starbucks, als er ein Angebot erhält, das sich als die Chance seines Lebens entpuppt &#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-283"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Die schlichte aber irgendwie elegante Aufmachung des Buchs hat mich neugierig gemacht. Als ich den Text auf dem Buchrücken und den Klappentext auf der Innenseite gelesen hatte, wurde ich noch neugieriger. Hier schreibt doch tatsächlich jemand über seinen eigenen sozialen Abstieg &#8211; und gewinnt allem Anschein nach dem Ganzen noch etwas Positives ab.<br />
<br />
Diese Geschichte klingt wirklich abenteuerlich, eigentlich fast unglaublich. Um es vorwegzunehmen: Ich bin mir auch jetzt noch nicht sicher, ob es sich wirklich um eine wahre Begebenheit handelt oder nur um eine gut gemachte Werbeaktion von Starbucks. Wie dem auch sei, unabhängig vom Wahrheitsgehalt handelt es sich um eine schöne Geschichte. Das Buch passt gut in unsere Zeit, in der immer alles schneller geht, alle nur die Ellbogen einsetzen und jeder immer noch höher hinaus will. Und in der man eines Tages plötzlich und vielleicht unverschuldet den Boden unter seinen Füßen weggezogen bekommt.<br />
<br />
So ist es dem Autor Michael Gates Gill ergangen. Er beschreibt seinen Rauswurf bei einer großen Werbeagentur, den gescheiterten Versuch, anschließend als Berater Fuß zu fassen, den Zusammenbruch seiner Ehe und schließlich die Diagnose einer schweren Krankheit. Dann bekommt er eher zufällig von einer jungen Schwarzen einen Job als Putzmann und Mädchen für alles in einer Starbucks-Filiale angeboten, den er schließlich annimmt.<br />
<br />
Die Erzählung handelt überwiegend davon, wie sich Gill langsam an seine neue Situation gewöhnt, wie er sich in seinen neuen Job einlebt und eine persönliche Wandlung durchmacht. Und wie er durch diese Wandlung letzlich eine neue, bessere Einstellung zu anderen Menschen bekommt und erkennt, das materieller Erfolg nicht alles im Leben ist. Er entdeckt neue Stärken an sich und stellt fest, dass Wohlstand und Karriere verbunden mit Rücksichtslosigkeit nicht glücklich machen. Immer wieder stellt er heraus, wie gut und mit wieviel Respekt die Mitarbeiter bei Starbucks behandelt werden.<br />
<br />
Und genau das ist es, was mir persönlich an machen Stellen im Buch etwas zuviel des Guten ist. Die Geschichte gefällt mir grundsätzlich gut, sie regt oft zum Nachdenken an und bringt viel Positives rüber. Aber manchmal beschleicht einen eben der Verdacht, ob die Lobhudelei gegenüber Starbucks vielleicht doch andere Hintergründe hat.<br />
Aber vielleicht kommt das auch nur daher, weil eine &#8220;typisch&#8221; amerikanische Erzählung in einem &#8220;typisch&#8221; europäischen Gehirn manchmal einfach andere Reaktionen auslöst &#8230;</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine schöne und unterhaltsame Geschichte, wenn man unvoreingenommen an das Buch herangeht. Große Erkenntnisse darf man sich aber nicht erwarten.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p>
<p class="fussnote">Starbucks und ich. Wie ich alles verlor und das Glück wiederfand. Von Michael Gates Gill. Erschienen im Knaur Taschenbuch Verlag im Juli 2008. 320 Seiten. </p>


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		<title>Generation Doof</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 15:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch hat mich aufgrund des provokativen Titels zum Kauf verleitet. Kurz darin geblättert und &#8211; puhh, Glück gehabt, ich gehöre offensichtlich (zumindest rein altersmäßig) gerade nicht mehr zur genannten Generation. Einem Kauf stand also nichts mehr im Weg. Titel: Generation Doof. Wie blöd sind wir eigentlich? Von Anne Weiss und Stefan Bonner. Aus dem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3404605969?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3404605969"><img class="alignleft" title="Generation Doof" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/generation_doof.jpg" alt="Generation Doof" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3404605969" width="1" height="1" border="0" alt="Generation Doof" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Dieses Buch hat mich aufgrund des provokativen Titels zum Kauf verleitet. Kurz darin geblättert und &#8211; puhh, Glück gehabt, ich gehöre offensichtlich (zumindest rein altersmäßig) gerade nicht mehr zur genannten Generation. Einem Kauf stand also nichts mehr im Weg.</p>
<p>Titel: <strong>Generation Doof. Wie blöd sind wir eigentlich?</strong> Von Anne Weiss und Stefan Bonner.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag. Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.</p></blockquote>
<p><span id="more-220"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Na ja. Das Buch ist ja ganz unterhaltsam. Und vieles von dem, was darin beschrieben wird, bringt einen zunächst zum spontanen Lachen &#8211; wäre es nicht häufig auch die traurige Realität. Die beiden Autoren bezeichnen sich selbst als Angehörige der Generation Doof, wobei natürlich kein Zweifel daran bleibt, dass eher die anderen die Doofen sind.<br />
<br />Der Schreibstil ist sehr locker und flapsig. Was anfangs sehr witzig rüberkommt, empfand ich aber spätestens nach der Hälfte des Buches eher als nervig. Manche Passagen wirken eben einen Tick zu aufgesetzt witzig und zu &#8220;cool&#8221;. Dieter Bohlen läßt grüßen. Was mich ebenso etwas gestört hat, ist die plakative Schwarz-Weiß-Malerei. Es wird eben von einer Gruppe von geistigen Tieffliegern auf eine ganze Generation geschlossen. Dummheit gab und gibt es überall, in jeder Generation. Leider setzen die Autoren oftmals schlechten Geschmack oder Oberflächlichkeit mit Dummeit gleich.<br />
<br />Das Buch ist sicherlich nicht dazu gedacht, unsere gesellschaftlichen Probleme zu lösen. Es ist eben kein Sachbuch, sondern meines Erachtens eher als Urlaubslektüre oder als Zeitvertreib in öffentlichen Verkehrsmitteln geeignet &#8211; wobei: Wer hier anstatt zu lesen einfach Augen und Ohren offenhält, wird mindestens genauso gut unterhalten!</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Meinen hat es nicht ganz getroffen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich das Buch teilweise sehr erheiternd fand.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:40%"></div>
</div>
<p>2 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p>
<p class="fussnote">Generation Doof. Wie blöd sind wir eigentlich? Von Anne Weiss und Stefan Bonner. Erschienen im Bastei Lübbe Verlag.</p>


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		<title>Quattro Stagioni</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/quattro-stagioni</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 17:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich ein großer Italien-Freund bin und daher immer auf der Suche nach interessanten Berichten über dieses Land, das Leben und die Leute dort bin. Titel: Quattro Stagioni &#8211; Ein Jahr in Rom. Von Stefan Ulrich. Der Autor ist Korrespondent bei der Süddeutschen Zeitung und berichtet in diesem Buch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548268544?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3548268544"><img class="alignleft" title="Quattro Stagioni" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/quattro_stagioni.jpg" border="0" alt="Quattro Stagioni" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3548268544" border="0" alt="Quattro Stagioni" width="1" height="1" /><br />
Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich ein großer Italien-Freund bin und daher immer auf der Suche nach interessanten Berichten über dieses Land, das Leben und die Leute dort bin.</p>
<p>Titel: <strong>Quattro Stagioni &#8211; Ein Jahr in Rom</strong>. Von Stefan Ulrich.</p>
<p>Der Autor ist Korrespondent bei der Süddeutschen Zeitung und berichtet in diesem Buch von seinen eigenen Erfahrungen beim Umzug mit seiner Familie nach Italien.</p>
<p>Zitat vom Rückentext:</p>
<blockquote><p>&#8220;Habt ihr&#8217;s gut!&#8221;, ist der Kommentar ihrer Freunde, als für Familie Ulrich der alte Traum von der Dolce Vita in Bella Italia wahr wird. Rom, die ewige Stadt, finalmente! Doch das Leben dort steckt erst mal voller Überraschungen: Der Palazzo entpuppt sich als ganz normales Mehrfamilienhaus, Tochter Bernadettes Meerschweinchen wird mit einer Ratte verwechselt, und es ist gar nicht so einfach, immer Bella Figura zu machen!</p></blockquote>
<p><span id="more-70"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Man merkt beim Lesen sofort, dass der Autor sein Handwerk versteht. Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben, der Humor von Stefan Ulrich ist spitz, aber nie bösartig und läßt einen sehr gut nachvollziehen, mit welchen Tücken und Unwegsamkeiten er und seine Familie bei ihrem Italien-Abenteuer zu kämpfen hatten. Dabei bleibt aber immer außer Frage, wie gern er &#8220;seine&#8221; Italiener hat: Den liebenswerten Hausmeister Filippo, die verschiedenen Mitglieder der Eigentümer-Familie Cornetti, den Fischverkäufer Teodoro und all die anderen mehr oder minder skurrilen Gestalten.</p>
<p>Die Beschreibung verschiedener Erlebnisse, wie etwa seine Erfahrungen mit der Einwandererbehörde oder mit dem Stromanbieter läßt ahnen, dass die italienische Bürokratie die deutsche noch um Längen schlägt.</p>
<p>Und auch bei der Freizeitgestaltung unterschieden sich die Italiener offensichtlich in vielen Punkten von uns Deutschen: Alle Unternehmungen werden nur in größeren Rudeln unternommen; wer nur mit seiner Familie einen Ausflug machen möchte, erntet nur Unverständnis. Für große Heiterkeit sorgte auch die Beschreibung eines Kindergeburtstags, bei dem die Kleinen von einer sogenannten <em>animatrice</em> ohne Rücksicht auf Verluste zwangs-unterhalten wurden.</p>
<p>Die Einblicke in den italienischen Alltag haben einen hohen Unterhaltungswert und man glaubt dem Autor, dass er weiß, wovon er schreibt. Trotzdem ist das Buch sicherlich nicht als Ratgeber für Auswanderungswillige zu verstehen, sondern einfach als witzige, leichte Unterhaltungslektüre.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Nicht nur für Italien-Freunde empfehlenswert. Eine ideale Urlaubslektüre für den Strand oder auch für das heimische Sofa, wenn man seine Gedanken gerne gen Süden schweifen lassen möchte.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p></p>
<p class="fussnote">Quattro Stagioni &#8211; Ein Jahr in Rom. Stefan Ulrich. Erschienen im Ullstein Verlag.</p>


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		<title>Briefe in die chinesische Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 16:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das erste Buch, das ich in meinem Blog vorstellen möchte, hat mir eine liebe Kollegin geschenkt. Und ich kann nur sagen, sie hat meinen Geschmack sehr gut getroffen! Titel: Briefe in die chinesische Vergangenheit. Von Herbert Rosendorfer. Zitat vom Buchrücken: Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert gelangt mittels einer Zeitmaschine in das heutige München [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423105410?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423105410"><img class="alignleft" title="Briefe in die chinesische Vergangenheit" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/briefe_chinesische_vergangenheit.jpg" border="0" alt="Briefe in die chinesische Vergangenheit" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423105410" border="0" alt="Briefe in die chinesische Vergangenheit" width="1" height="1" /><br />
Das erste Buch, das ich in meinem Blog vorstellen möchte, hat mir eine liebe Kollegin geschenkt. Und ich kann nur sagen, sie hat meinen Geschmack sehr gut getroffen!</p>
<p>Titel: <strong>Briefe in die chinesische Vergangenheit</strong>. Von Herbert Rosendorfer.</p>
<p>Zitat vom Buchrücken:</p>
<blockquote><p>Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert gelangt mittels einer Zeitmaschine in das heutige München und sieht sich mit dem völlig anderen Leben der &#8220;Ba Yan&#8221; konfrontiert &#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-68"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Ich muss zu meiner Schande gestehen, vorher noch nie von diesem Buch gehört zu haben, obwohl es erstmals schon 1986 erschienen ist. Aber der Klappentext dazu hat mich wirklich neugierig gemacht und ich habe das Buch regelrecht verschlungen.</p>
<p>Besagter Mandarin aus dem 10. Jahrhundert hat nicht nur einen Zeitsprung gemacht, sondern auch einen räumlichen Sprung. Dessen ist er sich anfangs aber nicht bewußt, und so ist er lange Zeit schockiert, wie sich sein geliebtes chinesisches Reich in den 1000 übersprungenen Jahren doch verändert hat. Er ist in einer Stadt gelandet, die sich in seinen Ohren wie &#8220;Min-chen&#8221; anhört, die Menschen dort sehen völlig anders aus, als er es kennt und deren Umgangsformen sind in seinen Augen völlig indiskutabel.</p>
<p>In Briefen, die er mittels einer Zeitkapsel in die Vergangenheit zurückschickt, berichtet er seinem Freund von seinen Erlebnissen und Beobachtungen. Seine Interpretationen dieser Ereignisse riefen bei mir regelmäßig spontanes Grinsen bis herzhaftes Lachen hervor (was mir einige verwundert Blicke bei meinen morgendlichen Bahnfahrten einbrachte). Das Buch ist aber nicht nur lustig, sondern hält uns auch einen kritischen Spiegel unserer Gesellschaft vor, der zuweilen nachdenklich macht. Zitat unseres Mandarins:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Großnasen (Anm. d. Autors: damit sind wir gemeint!) glauben verbissen daran, dass alles sich ständig ändern muss, und selbst die Vernünftigeren sind nicht von der Meinung abzubringen, dass, wenn etwas sich ändert, es auch besser wird. Hat die Welt schon so einen Aberglauben gesehen?&#8221;</p></blockquote>
<p>Darüber sollten wir mal nachdenken &#8230;</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Das Buch ist uneingeschränkt lesens- und empfehlenswert. Es eignet sich (wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann) auch sehr gut als Geschenk und beschert einige unterhaltsame Stunden.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p>
<p class="fussnote">Briefe in die chinesische Vergangenheit. Herbert Rosendorfer. Erschienen im dtv &#8211; Deutscher Taschenbuch Verlag.</p>


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