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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Organisation</title>
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		<title>Weniger bringt mehr</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 19:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501094?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3570501094"><img class="alignleft" title="Weniger bringt mehr. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/weniger_bringt_mehr.jpg" alt="Rezension: Weniger bringt mehr" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570501094" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
&#8220;Bürostress ade&#8221; steht wie ein Aufkleber aufgedruckt vorne auf dem Buch. In der heutigen Zeit von Hektik, Zeitdruck und dem allgegenwärtigen Motto von &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221; dürften sich viele von dem Titel angesprochen fühlen.</p>
<p>Wie schaffen wir es, uns dieser Tretmühle zumindest teilweise zu entziehen und das Leben einfacher und entspannter zu gestalten?</p>
<p>Titel: <strong>Weniger bringt mehr: Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken.</strong> Von Leo Babauta.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Mehr Wachstum, mehr Profit, mehr berufliches Engagement, mehr Freizeitaktivitäten, mehr Spaß, mehr Freunde &#8211; nur das beständige Jagen nach &#8220;mehr&#8221; scheint uns in einer wachstumsorientierten Gesellschaft vor dem Absturz zu bewahren.[...]Leo Babautas These ist kühn und paradox wie alle wirklich großen Iden: Wer weniger tut, bekommt dafür mehr &#8211; vorausgesetzt, dass er die richtige Wahl trifft.</p></blockquote>
<p><span id="more-1359"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Leo Babauta dürfte vielleicht einigen bekannt sein von seinem sehr erfolgreichen Blog <a href="http://zenhabits.net/" target="_blank">Zen Habits</a>, auf dem er seit 2007 unzählige Artikel über Produktivität, Einfachheit, Gesundheit und Glück geschrieben hat. Wenn man den Infomationen im Web Glauben schenken kann, so scheint er das beste Beispiel für die praktische Umsetzung seiner Tipps zur Verhaltensänderung zu sein. So hat er damit das Rauchen aufgegeben, sein Übergewicht erfolgreich bekämpft, Schulden und chronische Überarbeitung überwunden.<br />
Babauta lebt zusammen mit seiner Familie auf der Pazifik-Insel Guam.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die im August 2009 erschienene deutsche Ausgabe im Taschenbuchformat kommt relativ unspektakulär auf überschaubaren 190 Seiten daher. Das Inhaltsverzeichnis ist klar strukturiert, die einzelnen Kapitel sich einfach zu lesen. So eignet sich das Buch auch jederzeit als kleines Nachschlagewerk, wenn man später gezielt einzelne Themen nochmals auffrischen möchte. Kleiner Minuspunkt: Es gibt leider kein Stichwortverzeichnis, was beim Umfang des Buches allerdings zu verschmerzen ist.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Getreu seinem Titel &#8220;Weniger bringt mehr&#8221; ist das Buch in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil &#8220;Die Grundsätze&#8221; wird der Leser mit der generellen Methodik Leo Babautas vertraut gemacht. Wer hier auf großartige neue und unbekannte Techniken hofft, wird schnell enttäuscht. Die aufgeführten Methoden wirken in ihrer Klarheit und Einfachheit fast schon banal. Aber gerade darum geht es ja in diesem Buch: Das Leben soll einfacher werden, nicht komplizierter. Und das läßt sich laut Babauta auch erreichen, indem man</p>
<ul>
<li>sich Grenzen setzt</li>
<li>herausfindet, wie man das Wesentliche bestimmt</li>
<li>sich auf ein einziges Ziel konzentriert</li>
<li>neue Gewohnheiten entwickelt.</li>
</ul>
<p>Ein wichtiges Element dabei ist, sich immer nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren und mit kleinen Schritten zu beginnen. Damit stellen sich schneller Erfolgserlebnisse ein und die Motivation wird gesteigert.</p>
<p>Der zweite Teil (&#8220;Die Praxis&#8221;) geht dann auf ganz konkrete Anwendungsfälle und Alltagssituationen ein. </p>
<ul>
<li>Wie lassen sich Aufgaben vereinfachen?</li>
<li>Wie erleichert man sich den Umgang mit dem Zeitkiller &#8220;E-Mail&#8221;?</li>
<li>Auf welche Weise läßt sich der Tagesablauf vereinfachen?</li>
<li>Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz effizienter?</li>
</ul>
<p>Diese und weitere Themen werden im Praxisteil behandelt. Der Autor bringt dabei immer wieder Beispiele aus seinem eigenen Leben, die seine vorgeschlagenen Methoden veranschaulichen. Nicht alle Ideen sind im Einzelfall immer umsetzbar, insbesondere was den beruflichen Bereich angeht. Gerade als Angestellter hat man eben nur bedingt Einfluß auf die Aufgaben, die man von seinem Chef übertragen bekommt. Es finden sich aber genügend Anregungen und Vorschläge, sein Leben an anderer Stelle einfacher zu gestalten.</p>
<p>Das Buch endet mit einem Kapitel zum Thema Motivation. Zunächst zeigt Babauta, wie sich Motivation zur Umsetzung seiner Ziele aufbauen läßt. Mit einer 20-Punkte-Liste gibt er schließlich noch eine Hilfestellung für den Fall, dass die anfängliche Begeisterung doch nachläßt.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Anfangs war ich enttäuscht über die einfachen und teils banal erscheinenden Vorschläge. Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet, ohne dies jedoch konkret benennen zu können. Im Verlauf des Buches änderte sich aber meine Meinung zum Positiven und ich gebe zu, einzelne Vorschläge bereits in meinen Alltag einzubauen und umzusetzen. Wer bahnbrechende und neuartige Produktivitätstechniken erwartet, wird von dem Buch enttäuscht werden. Allen anderen kann ich die Lektüre aber durchaus empfehlen.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Kein Spitzentitel, aber solide Tipps zur Vereinfachung seines Lebens. Durchaus lesenswert.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://thepowerofless.com/" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Web-Seite zur englischen Original-Ausgabe &#8220;The power of less&#8221;</a></li>
<li><a href="http://der-lebensunternehmer.de/allgemein/auf-dem-weg-von-weniger-zu-mehr/" target="_blank">Artikel zum Buch auf dem Blog &#8220;Der Lebensunternehmer&#8221;</a></li>
</ul>


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		<title>Dinge geregelt kriegen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 20:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Titel sagt schon alles. Völlig im Gegensatz zu den üblichen Zeitmanagement- und Organisationsratgebern scheinen die beiden Autoren einen komplett anderen Ansatz zu vertreten, wie man sein Leben organisiert bekommt. Das macht doch mal neugierig&#8230; Titel: Dinge geregelt kriegen &#8211; ohne einen Funken Selbstdisziplin. Von Kathrin Passig und Sascha Lobo. Aus dem Inhalt: Fast jeder [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3871346195?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3871346195"><img class="alignleft" title="Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/dinge_geregelt_kriegen.jpg" alt="Buch: Dinge geregelt kriegen" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3871346195" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Der Titel sagt schon alles. Völlig im Gegensatz zu den üblichen Zeitmanagement- und Organisationsratgebern scheinen die beiden Autoren einen komplett anderen Ansatz zu vertreten, wie man sein Leben organisiert bekommt. Das macht doch mal neugierig&#8230;<br />
<br />
Titel: <strong>Dinge geregelt kriegen &#8211; ohne einen Funken Selbstdisziplin</strong>. Von Kathrin Passig und Sascha Lobo.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Fast jeder neigt dazu, Aufgaben vor sich herzuschieben. Inzwischen gibt es sogar ein eigenes Wort dafür: &#8220;Prokrastination&#8221;. Und für all jene, die darunter leiden, gibt es dieses Buch. Es zeigt, wie man sich dem Druck endloser To-do-Listen entziehen kann und die Dinge trotzdem in den Griff bekommt &#8211; ohne schlechtes Gewissen, das all die E-Mails, Anfragen, Aufträge, Pläne und Verpflichtungen uns ständig machen wollen. Kathrin Passig und Sascha Lobo helfen, das Leben so zu organisieren, dass man es nicht ständig organisieren muss.</p></blockquote>
<p><span id="more-612"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Dieses Buch sollte man nicht allzu ernst nehmen. Die beiden Autoren rufen mit viel Witz und Augenzwinkern beim Leser immer wieder Aha-Erlebnisse hervor, frei nach dem Motto &#8220;Was Du heute kannst besorgen, kannst Du übermorgen sicherlich noch genausogut erledigen&#8221;. Dies ist eine der praktischen Erkenntnisse, die man sich durchaus öfter zu Herzen nehmen sollte. Es muss eben nicht immer alles sofort erledigt werden.<br />
<br />
Sozusagen als historische Untermauerung dieser These führen die Autoren folgendes zu Felde: &#8220;Verfrühtes Handeln kann nämlich ebenso schädlich sein wie verspätetes. Hätte Romeo seinen Selbstmord am Grab von Julia noch etwas aufgeschoben, wären die beiden gemeinsam alt geworden&#8221;. Diesem Argument kann man nur schwer widersprechen.<br />
<br />
Nachdem im ersten Teil des Buches sozusagen die Hintergründe des Aufschiebetums, Neudeutsch &#8220;Prokrastination&#8221; genannt, beleuchtet wurden, widmen Passig und Lobo die beiden folgenden Teile praktischen Beispielen aus Arbeitsleben und privatem Alltag. Interessant fand ich hier z.B. die Ausführungen zum Thema Selbstdisziplin. Was von vielen (mir eingeschlossen) als positive Eigenschaft gesehen wird, entlarven die beiden Autoren als Negation der eigenen Bedürfnisse. Man überwindet mit ihrer Hilfe oftmals die eigenen Gefühle, die eigene Intelligenz und damit die Freiheit der Entscheidung.<br />
<br />
Ein weiteres Kapitel räumt auf mit den allseits beliebten To-Do-Listen. Zum Thema Deadlines und Termine werden ebenfalls konkrete Tipps gegeben. Die Erfahrung, dass eine Aufgabe immer genau so lange dauern wird, wie Zeit zu ihrer Ausführung bereit steht, haben wahrscheinlich auch schon viele von uns gemacht. Zum Schluß bekommt der Leser schließlich noch praktische Tipps für den Umgang mit den sogenannten &#8220;LOBOs&#8221;. Das sind die Leute, die einen &#8220;Lifestyle of bad organization&#8221; pflegen, also unter chronischer Unorganisiertheit und Aufschieberitis leiden.<br />
<br />
Das Buch ist ganz unterhaltsam zu lesen. Die Autoren nehmen sich selbst gerne auf die Schippe und zählen sich ebenfalls zur Gruppe der LOBOs. Als Leser sollte man aber nicht den Anspruch haben, immer echte und ernst gemeinte Tipps zur besseren Selbstorganisation zu bekommen.<br />
Auch wenn man über die eine oder andere Anregung ruhig mal intensiver nachdenken sollte.<br />
<br />
Ein witzig gemachter Werbespot für das Buch ist übrigens hier zu sehen: <a href="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/2008/11/buch-werbung-mal-anders">Buch-Werbung mal anders</a></p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Amüsante Lektüre (nicht nur) für Prokrastinierer. Der Unterhaltungswert ist aber sicherlich größer als der praktische Nutzerwert.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3871346195?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3871346195">Dinge geregelt kriegen &#8211; ohne einen Funken Selbstdisziplin</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3871346195" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Kathrin Passig und Sascha Lobo. 272 Seiten. Erschienen im Rowohlt Verlag.</p>


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		<title>Die 4-Stunden-Woche</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 14:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Titel allein ist natürlich ein pure Provokation. Die Aussage darin erscheint dermaßen abwegig &#8211; und gleichzeitig so unglaublich verlockend. Was, wenn so etwas wirklich möglich wäre? Wer von uns hat nicht schon öfter mal den Wunsch verspürt, ein paar Gänge zurückzuschalten? Für mich war klar: Dieses Buch musste ich lesen &#8230; Titel: Die 4-Stunden-Woche. [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3430200512?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3430200512"><img class="alignleft" title="Die 4-Stunden-Woche" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/4_stunden_woche.jpg" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3430200512" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Der Titel allein ist natürlich ein pure Provokation. Die Aussage darin erscheint dermaßen abwegig &#8211; und gleichzeitig so unglaublich verlockend. Was, wenn so etwas wirklich möglich wäre? Wer von uns hat nicht schon öfter mal den Wunsch verspürt, ein paar Gänge zurückzuschalten? Für mich war klar: Dieses Buch musste ich lesen &#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Die 4-Stunden-Woche</strong>. Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben. Von Timothy Ferriss.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Träumen Sie nicht auch davon, weniger zu arbeiten? Viel weniger? Dann lesen Sie dieses Buch! &#8220;Die 4-Stunden-Woche&#8221; ist der Wegweiser für eine Flucht aus dem Hamsterrad und ein provokantes Manifest für eine neue Gewichtung zwischen Leben und Arbeiten. Mit viel Humor, provokanten Denkanstößen, ermutigenden Fallbeispielen und vielen erprobten Tipps erklärt Ferriss, wie sich die 4-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich verwirklichen lässt &#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-432"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Ist das Buch sein Geld wert? Auf alle Fälle! Lässt sich das Gelesene wirklich umsetzen? Vieles davon. Werde ich zukünftig nur noch 4 Stunden pro Woche arbeiten? Eher unwahrscheinlich &#8230;</p>
<p>Aber eins nach dem anderen: Auch wenn der Titel ziemlich utopisch daherkommt, zeigt Tim Ferriss Wege und Möglichkeiten auf, wie man seine Arbeitsbelastung reduzieren und aus der Produktivitätsfalle herauskommen kann. Er nennt seine 4-Schritte-Methode &#8220;DEAL&#8221;.</p>
<ul>
<li>D wie Definition. Herausfinden, was man will und was nicht; was einem Angst macht und wie man damit umgeht</li>
<li>E wie Eliminieren. Alles Überflüssige, das reine Arbeitszeit kostet und die Produktivität behindert, auf radikale Weise beseitigen</li>
<li>A wie Automation. Finde etwas, womit du leicht Geld verdienen kannst. Outsource deine Routineaufgaben.</li>
<li>L wie Liberation (= Befreiung). Nutze die gewonnene Zeit dafür, Neues zu lernen und Dinge zu tun, die Spaß machen.</li>
</ul>
<p>Der Autor hat es verstanden, ein sehr kurzweiliges Buch zu schreiben, indem er amüsante Annekdoten zum jeweiligen Kapitel mit eigenen Erfahrungsberichten kombiniert und am Ende eines Abschnitts mit ganz konkreten Fragen und Handlungsanleitungen einen echten Nutzen bietet. Vieles von dem, was zuächst absurd erscheint, ergibt plötzlich einen Sinn.</p>
<p>Die Dinge, die Tim Ferriss zu vermitteln versucht, sind nicht immer grundsätzlich neu (&#8220;Schau nicht dauernd nach, ob neue eMails angekommen sind&#8221;), aber in ihrer Konsequenz so radikal (&#8220;Ruf deine neuen eMails nur noch einmal pro Woche ab&#8221;), dass man schon ins Nachdenken kommt. Und genau dass ist es, worauf es eigentlich ankommt: Den eigenen Status Quo zu überdenken und seine Handlungen und Denkweisen in Frage zu stellen.</p>
<p>Man erhält viele Denkanstösse, wie man sein (Arbeits-)Leben stressfreier gestalten kann. Sicherlich lassen sich nicht alle Beispiele von jedem auch immer umsetzen, aber es macht einfach Spass, die Dinge mal durch eine andere &#8211; teils sehr extreme &#8211; Brille zu sehen.</p>
<p>Ein Kritikpunkt am Buch ist aus meiner Sicht die Unterstellung Ferriss&#8217;, dass jeder für sich eine mehr oder weniger automatisierte Einkommensquelle findet. Auch wenn alles mit nachvollziehbaren Beispielen untermauert ist, wird sich nicht jeder gleich zum großen Internet-Unternehmer berufen fühlen. Und die freie Einteilung seiner Zeit ist für einen selbständigen Unternehmer wahrscheinlich leichter zu bewerkstelligen, als für einen Festangstellten.</p>
<p>Trotz dieser Kritik ist das Buch absolut lesenswert. <strong>Grosses Plus</strong>: Die Verweise auf weitere Ressourcen sind in der deutschen Fassung des Buchs immer auf die hiesigen Quellen und Gegebenheiten angepaßt und nicht stur aus der englischen Originalfassung übernommen.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Frech, intelligent und kurzweilig. Keine Anleitung zur Faulheit, sondern eine Anregung zu mehr Selbstbestimmung.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p class="fussnote">Die 4-Stunden-Woche. Von Timothy Ferriss. 341 Seiten. Erschienen im Econ Verlag.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3784">Rezension auf best-practice-business.de</a></li>
<li><a href="http://team-success.de/blog/2007/06/29/die-4-arbeitssstunden-woche-von-timothy-ferriss/">Rezension auf Job &#038; Joy</a></li>
</ul>


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		<title>Morgen komm ich später rein</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 10:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch wird jeden interessieren, der sich täglich morgens und abends durch den Berufsverkehr quält, nur um dann im Büro den ganzen Tag in einen Computer zu starren oder seine Zeit in endlosen Meetings zu verbringen. Titel: Morgen komm ich später rein. Von Markus Albers. Zitat vom Buchrücken: Zwischen 70.000 und 80.000 Stunden im Leben [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423105410?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423105410"><img class="alignleft" title="Morgen komm ich später rein" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/morgen_komm_ich_spaeter.jpg" border="0" alt="Morgen komm ich später rein" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423105410" border="0" alt="Morgen komm ich später rein" width="1" height="1" /><br />
Dieses Buch wird jeden interessieren, der sich täglich morgens und abends durch den Berufsverkehr quält, nur um dann im Büro den ganzen Tag in einen Computer zu starren oder seine Zeit in endlosen Meetings zu verbringen.</p>
<p>Titel: <strong>Morgen komm ich später rein</strong>. Von Markus Albers.</p>
<p>Zitat vom Buchrücken:</p>
<blockquote><p>Zwischen 70.000 und 80.000 Stunden im Leben verbringt der Durchschnittsmensch am Schreibtisch. Mitten in der Wissensgesellschaft arbeiten wir mit Strukturen aus der Industriegesellschaft: Abgesessene Kernarbeitszeit und exzessive Überstunden gelten als Beweis für echtes Engagement. Der volkswirtschaftliche Verlust durch Langeweile und Ineffizienz im Job ist enorm. Die Lösung des Dilemmas liegt in einer menschenfreundlicheren, flexiblen und mobilen Arbeitsauffassung &#8211; nennen wir sie Easy Economy. Machen Sie aus Ihrer Festanstellung eine Freianstellung! Wir werden es erleben &#8211; das Ende des Büros, wie wir es kennen.</p></blockquote>
<p><span id="more-168"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Um es kurz zu machen: Dieser Titel ist wie eine Offenbarung. Wie ich in der Einleitung geschrieben habe, dürfte dieses Buch für die meisten Angestellten lesenswert sein, die ihre Zeit hinter einem Schreibtisch verbringen. Markus Albers zeigt auf eine fesselnde und nachvollziehbare Art die Schwachstellen der Festanstellung in unserer heutigen Wissensgesellschaft auf. Unsere Leistung wird oftmals an den Anwesenheitszeiten im Büro gemessen: Überstunden = Hohe Leistung. Der Tagesablauf ist vorbestimmt, ein Abweichen davon ist nur in engem Rahmen möglich: Morgens aufstehen &#8211; Duschen &#8211; Frühstücken &#8211; Berufsverkehr &#8211; Büro &#8211; Meetings &#8211; Arbeiten am Computer &#8211; Berufsverkehr &#8211; Abendessen &#8211; Sofa &#8211; Fernsehen &#8211; Schlafen. Und am nächsten Tag geht&#8217;s wieder von vorne los. Und man hat das Gefühl, das Leben läuft an einem vorbei.<br />
<br />
Eine mögliche Alternative wäre die berufliche Selbständigkeit. Aber Albers räumt ein, dass das nicht jedermanns Sache ist &#8211; und auch nicht sein muss! Die heutigen technischen Hilfsmittel bieten alle Möglichkeiten, seine Arbeit selbstbestimmter und vor allem nicht mehr ans Büro gebunden zu verrichten. Die Folge: Gesteigerte Effizienz, größere Motivation, höhere Zufriedenheit und Loyalität zum Unternehmen.<br />
<br />An vielen konkreten Beispielen wird in diesem Buch aufgezeigt, dass es durchaus Unternehmen gibt, die die Chancen hinter diesem Konzept erkannt haben, und das nicht nur in den USA. Es wird dargestellt, wie sich solche Konzepte zum Vorteil von Mitarbeiter und Arbeitgeber umsetzen lassen.<br />
<br />
Wer jetzt aber glaubt, dass es sich hier nur um ein weiteres Plädoyer für die &#8220;klassische&#8221; Telearbeit handelt, bei der lediglich das Büro an den heimischen Arbeitsplatz verlagert wird, liegt falsch. Markus Albers geht einen Schritt weiter und spricht in diesem Zusammenhang vom Freiangestellten. Das sind festangestellte Mitarbeiter, die die Freiheit besitzen, sich sowohl Arbeitszeit und -ort frei einzuteilen. Als sicherlich extremstes Beispiel wird das US-Unternehmen &#8220;Best Buy&#8221; genannt, welches vor einigen Jahren als Ergebnis einer Mitarbeiterumfrage mit dem ROWE-Konzept (Results Only Work Environment) die vollkommene Flexibilisierung der Arbeit eingeführt hat &#8211; sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Hinsicht.</p>
<p>Letztendlich zählt nur, dass das Ergebnis zum vereinbarten Zeitpunkt in der vereinbarten Qualität abgeliefert wird. Das Resultat: Steigerung der Produktivität pro Mitarbeiter um 35 Prozent. Aber: Auch die Zahl der unfreiwilligen Kündigungen stieg um 50 &#8211; 70 Prozent. Grund: Da nur noch die Ergebnisse zählen, kann sich keiner mehr hinter einer Fassade des Beschäftigt-Aussehens verstecken. Ein Ansatz, der sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Vorgesetzten oftmals ein massives Umdenken erfordert.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Dieses Buch ist zur Zeit mein absoluter Favorit. Wer es gelesen hat, für den wird nichts mehr so sein, wie es war!<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen. Volle Punktzahl!<br />

</div>
<p>
<p class="fussnote">Morgen komm ich später rein. Markus Albers. Erschienen im Campus Verlag.</p>


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