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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Markus Albers</title>
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		<title>Meconomy</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 19:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Was hat uns die aktuelle Wirtschaftskrise gelehrt? Nichts ist heute sicher &#8211; und schon gar nicht der Glaube an die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Dass dies aber eine große Chance sein kann und der Zeitpunkt für eine berufliche Selbständigkeit vielleicht gerade jetzt günstig ist, zeigt uns Markus Albers in seinem neuen Buch. Titel: Meconomy. Wie wir [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&#038;c=ib&#038;aff=103426" target="ejejcsingle"><img class="alignleft" title="Meconomy. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/meconomy.jpg" alt="Rezension: Meconomy. Von Markus Albers" /></a><br />
Was hat uns die aktuelle Wirtschaftskrise gelehrt? Nichts ist heute sicher &#8211; und schon gar nicht der Glaube an die Sicherheit des Arbeitsplatzes.</p>
<p>Dass dies aber eine große Chance sein kann und der Zeitpunkt für eine berufliche Selbständigkeit vielleicht gerade jetzt günstig ist, zeigt uns Markus Albers in seinem neuen Buch.</p>
<p>Titel: <strong>Meconomy. Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden &#8211; und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen</strong>. Von Markus Albers</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Manchmal müssen wir aus der Bahn geworfen werden, um zu wissen, wo es hingehen soll. Spätestens die Weltwirtschaftskrise hat uns die Grenzen vieler Werte und Regeln aufgezeigt, die noch unseren Eltern Sicherheit und Verlässlichkeit boten: der tägliche Weg ins Büro? Der lebenslange Job? Die großen Unternehmensmarken? Die Altervorsorge? Marode oder hinfällig. Stattdessen erwartet uns ein Leben, das wir schon seit einigen Jahren vorgeschmeckt haben, das wirklich zu kosten uns aber immer zu risikoreich erschien. Ein Leben, das uns Freiheiten, Entscheidungsoptionen und Wege der Selbstverwirklichung eröffnet, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren</p></blockquote>
<p><span id="more-1563"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in Berlin lebende Markus Albers ist freier Journalist und Sachbuchautor. Er schreibt unter anderem Beiträge für Monocle, Brand Eins und Die Zeit. Mit seinem letzten Buch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/morgen-komm-ich-spaeter-rein">&#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;</a> hat er einen Meilenstein hinsichtlich neuer Arbeitsformen für Festangestellte gesetzt: Die von ihm so genannte &#8220;Easy Economy&#8221;.</p>
<h4>Das Buch</h4>
<p>Markus Albers möchte den Beweis antreten, dass die in seinem Buch aufgestellten Thesen tatsächlich funktionieren: Nämlich Dinge verstärkt selbst in die Hand zu nehmen und auf herkömmliche Institutionen zu verzichten, also z.B. ein Buch ohne Verlag und Buchhandel zu veröffentlichen.</p>
<p>Aus diesem Grund erscheint &#8220;Meconomy&#8221; &#8211; zumindest vorläufig &#8211; nur in elektronischer Form als <a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&#038;c=ib&#038;aff=103426" target="ejejcsingle">E-Book</a> im PDF-Format oder als App fürs iPhone.<br />
Nicht zuletzt ging es dem Autor aber auch um Geschwindigkeit. Eine klassische Veröffentlichung über einen Verlag hätte bedeutet, dass wir noch bis Herbst auf das Buch hätten warten müssen. </p>
<p>Auch wenn ich bisher kein sonderlicher Freund von elektronischer Literatur bin &#8211; in diesem Fall war das eine sehr gute Entscheidung.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Während &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221; schwerpunktmäßig sozusagen die Befreiung der Festangestellten vom Alltagstrott im Büro zum Thema hatte, geht Albers in &#8220;Meconomy&#8221; einen Schritt weiter. Als Folge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise macht sich bei vielen schmerzhaft die Erkenntnis breit, dass die vermeintliche Sicherheit einer Festanstellung alles andere als sicher ist. Große, alteingesessene Unternehmen verschwinden, und mit ihnen viele Arbeitsplätze.</p>
<p>In der Konsequenz freunden sich immer mehr Menschen mit dem Gedanken an eine berufliche Selbständigkeit an. Selbst im wenig risikofreudigen Deutschland scheint dies ein probates Mittel zu sein, das eigene Fortkommen zu sichern. Wenn ohnehin der Arbeitsplatz nicht sicher ist, dann kann man sein Leben auch gleich selbst in die Hand nehmen und etwas tun, was einem auch wirklich Spaß macht.</p>
<p>Wofür steht nun die &#8220;Meconomy&#8221; eigentlich? Es geht im Grunde genommen um den Trend zur Selbstverwirklung und Individualisierung. Es ist im Internet-Zeitalter viel einfacher als früher möglich, sein Hobby zum Beruf zu machen. Albers sieht die Chancen, die junge Startups angesichts der immer stärker zerbröckelnden klassischen Organisationsstrukturen haben. Die Eintrittsbarrieren für neue Unternehmen sind niedrig wie nie zuvor &#8211; was aber auch bedeutet, dass die Konkurrenz größer wird.</p>
<p>Das bringt auf der einen Seite mehr Freiheit, Selbstbestimmung und wahrscheinlich ein sinnerfüllteres Leben. Auf der anderen Seite aber auch &#8211; zumindest subjektiv empfunden &#8211; höhere Unsicherheit und größeres Risiko, als bisher. Wohlgemerkt: Subjektiv empfunden, denn auch die gewohnte Festanstellung ist mit Risiko verbunden.  Daher ist es nötig, sich selbst als Marke zu positionieren, immer wieder neue Dinge zu lernen und &#8211; wie es auch im Untertitel des Buches heißt &#8211; sich neu zu erfinden.</p>
<p>Der Autor gibt aber auch offen zu, dass dieses neue, selbstbestimmte Leben nicht für jeden in Frage kommt. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten. Insbesondere für die &#8220;Kopfarbeiter&#8221;, die Kreativwirtschaft, bieten sich aber jetzt schon viele neue Möglichkeiten.</p>
<p>Albers hat für sein Buch mit vielen Größen der Meconomy gesprochen. Diese Interviews fügen sich locker und angenehm in die einzelnen Kapitel ein und verstärken den Eindruck, dass es sich eben nicht nur um einen weiteren theoretischen Lebenshilfe-Ratgeber handelt, sondern um ein gut recherchiertes und mit praktischen Beispielen unterfüttertes Buch.</p>
<p>Nicht zuletzt ein umfangreiches Link- und Literaturverzeichnis mit weiterführenden Informationen zu den Themen Arbeit, Mobilität und Selbstverwirklichung runden das positive Bild ab, das sich beim Lesen eingestellt hat.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Das Buch hat wirklich Freude gemacht &#8211; auch wenn ich eigentlich gerne Papier zwischen den Fingern spüre. Es enthält soviele Denkanstöße und versprüht so viel Optimismus, und dies trotz &#8211; oder gerade wegen &#8211; der gelegentlichen durchaus selbstkritischen Anmerkungen des Autors. Für jeden, der sich über seine berufliche Zukunft und insbesondere über eine Selbständigkeit Gedanken machen will, ist das Buch eine Pflichtlektüre.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein großartiger Nachfolger von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;. Positiv aufrüttelnd und motivierend. Man bekommt wirklich Lust, selbst etwas auf die Beine zu stellen!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.meconomy.me" target="_blank">Meconomy. Die Original-Seite zum neuen Buch von Markus Albers</a></li>
<li><a href="http://www.smartworkers.net/2010/01/rezension-%E2%80%9Emeconomy%E2%80%9C-von-markus-albers/" target="_blank">Rezension von &#8220;Meconomy&#8221; auf smartworkers</a></li>
<li><a href="http://tautoko.info/2010/01/28/meconomy-von-markus-albers/" target="_blank">Ein Beitrag zum Buch &#8220;Meconomy&#8221; auf Johannes Kleskes Blog tautoko.</a></li>
<li><a href="http://www.work-innovation.de/blog/2010/01/26/die-meconomy-arbeitswelt-der-individualisten/" target="_blank">Buchbesprechung auf dem work.innovation Blog: &#8220;Die Meconomy. Arbeitswelt der Individualisten</a></li>
</ul>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Morgen komm ich später rein</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 10:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch wird jeden interessieren, der sich täglich morgens und abends durch den Berufsverkehr quält, nur um dann im Büro den ganzen Tag in einen Computer zu starren oder seine Zeit in endlosen Meetings zu verbringen. Titel: Morgen komm ich später rein. Von Markus Albers. Zitat vom Buchrücken: Zwischen 70.000 und 80.000 Stunden im Leben [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423105410?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423105410"><img class="alignleft" title="Morgen komm ich später rein" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/morgen_komm_ich_spaeter.jpg" border="0" alt="Morgen komm ich später rein" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423105410" border="0" alt="Morgen komm ich später rein" width="1" height="1" /><br />
Dieses Buch wird jeden interessieren, der sich täglich morgens und abends durch den Berufsverkehr quält, nur um dann im Büro den ganzen Tag in einen Computer zu starren oder seine Zeit in endlosen Meetings zu verbringen.</p>
<p>Titel: <strong>Morgen komm ich später rein</strong>. Von Markus Albers.</p>
<p>Zitat vom Buchrücken:</p>
<blockquote><p>Zwischen 70.000 und 80.000 Stunden im Leben verbringt der Durchschnittsmensch am Schreibtisch. Mitten in der Wissensgesellschaft arbeiten wir mit Strukturen aus der Industriegesellschaft: Abgesessene Kernarbeitszeit und exzessive Überstunden gelten als Beweis für echtes Engagement. Der volkswirtschaftliche Verlust durch Langeweile und Ineffizienz im Job ist enorm. Die Lösung des Dilemmas liegt in einer menschenfreundlicheren, flexiblen und mobilen Arbeitsauffassung &#8211; nennen wir sie Easy Economy. Machen Sie aus Ihrer Festanstellung eine Freianstellung! Wir werden es erleben &#8211; das Ende des Büros, wie wir es kennen.</p></blockquote>
<p><span id="more-168"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Um es kurz zu machen: Dieser Titel ist wie eine Offenbarung. Wie ich in der Einleitung geschrieben habe, dürfte dieses Buch für die meisten Angestellten lesenswert sein, die ihre Zeit hinter einem Schreibtisch verbringen. Markus Albers zeigt auf eine fesselnde und nachvollziehbare Art die Schwachstellen der Festanstellung in unserer heutigen Wissensgesellschaft auf. Unsere Leistung wird oftmals an den Anwesenheitszeiten im Büro gemessen: Überstunden = Hohe Leistung. Der Tagesablauf ist vorbestimmt, ein Abweichen davon ist nur in engem Rahmen möglich: Morgens aufstehen &#8211; Duschen &#8211; Frühstücken &#8211; Berufsverkehr &#8211; Büro &#8211; Meetings &#8211; Arbeiten am Computer &#8211; Berufsverkehr &#8211; Abendessen &#8211; Sofa &#8211; Fernsehen &#8211; Schlafen. Und am nächsten Tag geht&#8217;s wieder von vorne los. Und man hat das Gefühl, das Leben läuft an einem vorbei.<br />
<br />
Eine mögliche Alternative wäre die berufliche Selbständigkeit. Aber Albers räumt ein, dass das nicht jedermanns Sache ist &#8211; und auch nicht sein muss! Die heutigen technischen Hilfsmittel bieten alle Möglichkeiten, seine Arbeit selbstbestimmter und vor allem nicht mehr ans Büro gebunden zu verrichten. Die Folge: Gesteigerte Effizienz, größere Motivation, höhere Zufriedenheit und Loyalität zum Unternehmen.<br />
<br />An vielen konkreten Beispielen wird in diesem Buch aufgezeigt, dass es durchaus Unternehmen gibt, die die Chancen hinter diesem Konzept erkannt haben, und das nicht nur in den USA. Es wird dargestellt, wie sich solche Konzepte zum Vorteil von Mitarbeiter und Arbeitgeber umsetzen lassen.<br />
<br />
Wer jetzt aber glaubt, dass es sich hier nur um ein weiteres Plädoyer für die &#8220;klassische&#8221; Telearbeit handelt, bei der lediglich das Büro an den heimischen Arbeitsplatz verlagert wird, liegt falsch. Markus Albers geht einen Schritt weiter und spricht in diesem Zusammenhang vom Freiangestellten. Das sind festangestellte Mitarbeiter, die die Freiheit besitzen, sich sowohl Arbeitszeit und -ort frei einzuteilen. Als sicherlich extremstes Beispiel wird das US-Unternehmen &#8220;Best Buy&#8221; genannt, welches vor einigen Jahren als Ergebnis einer Mitarbeiterumfrage mit dem ROWE-Konzept (Results Only Work Environment) die vollkommene Flexibilisierung der Arbeit eingeführt hat &#8211; sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Hinsicht.</p>
<p>Letztendlich zählt nur, dass das Ergebnis zum vereinbarten Zeitpunkt in der vereinbarten Qualität abgeliefert wird. Das Resultat: Steigerung der Produktivität pro Mitarbeiter um 35 Prozent. Aber: Auch die Zahl der unfreiwilligen Kündigungen stieg um 50 &#8211; 70 Prozent. Grund: Da nur noch die Ergebnisse zählen, kann sich keiner mehr hinter einer Fassade des Beschäftigt-Aussehens verstecken. Ein Ansatz, der sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Vorgesetzten oftmals ein massives Umdenken erfordert.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Dieses Buch ist zur Zeit mein absoluter Favorit. Wer es gelesen hat, für den wird nichts mehr so sein, wie es war!<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen. Volle Punktzahl!<br />

</div>
<p>
<p class="fussnote">Morgen komm ich später rein. Markus Albers. Erschienen im Campus Verlag.</p>


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