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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Internet</title>
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		<title>Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[John Brockman]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gute Frage. Und eine, über die man gewöhnlich nicht nachdenkt. Hat das Internet mein Denken überhaupt verändert? Und wenn ja, auf welche Weise? Positiv oder negativ? Das vorliegende Buch gibt nicht nur viele Antworten auf diese Frage, sondern regt &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/wie-hat-das-internet-ihr-denken-veraendert">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wie-hat-das-internet-ihr-denken-veraendert" title="Wie hat das Internet Ihr Denken verändert"><img class="alignleft" title="Wie hat das Internet Ihr Denken verändert? Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/internet_veraendert_denken.jpg" alt="Buch: Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?"></a><br />
Eine gute Frage. Und eine, über die man gewöhnlich nicht nachdenkt. Hat das Internet mein Denken überhaupt verändert? Und wenn ja, auf welche Weise? Positiv oder negativ? </p>
<p>Das vorliegende Buch gibt nicht nur viele Antworten auf diese Frage, sondern regt auch dazu an, sich seine eigenen Gedanken zu machen.</p>
<p>Titel: <strong>Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?</strong> Die führenden Köpfe unserer Zeit über das digitale Dasein. John Brockman.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Frisst die industrialisierte Kommunikation des 21. Jahrhunderts unser Denken?<br />
Hört der Mensch zu denken auf, wenn Maschinen es tun? Übertragen wir unsere Entscheidungen an Computer? Sind wir von ihnen abhängig?<br />
Der Literaturagent John Brockmann hat führenden Erforschern und Entwicklern der Netzkultur, aber auch Wissenschaftlern und Künstlern die Frage gestellt, welchen Einfluss das Internet auf ihr und unser Denken hat</p></blockquote>
<p><span id="more-2431"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der Herausgeber des Buchs, John Brockman, ist ein amerikanischer Literaturagent und gründete 1996 die Edge-Foundation. Dabei handelt es sich um eine Online-Plattform, auf der sich Wissenschaftler, Künstler, Philosophen, Autoren und andere über wichtige Fragen unserer Zeit austauschen. Brockman stellt einmal jährlich die sogenannte Edge-Frage, die dann von den unterschiedlichsten kreativen Köpfen dann beantwortet wird.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Die Edge-Frage 2010 ist das Thema des vorliegenden Buchs. Herausgekommen ist dabei eine höchst interessante und abwechslungsreiche Sammlung der Gedanken von etwa 150 klugen Köpfen über den Einfluss des Internets auf ihr und unser Denken.</p>
<p>Dabei äußert jeder der Teilnehmer auf jeweils 2 bis 4 Seiten seine ganz persönlichen Ansichten zum Thema. Trotz eines Umfangs von über 500 Seiten ist das Taschenbuch durch die Kürze der einzelnen in sich geschlossenen Aufsätze sehr gut zu lesen. Auch wenn es bei der Vielzahl der Autoren teilweise zu inhaltlichen Überschneidungen kommt, fließen doch immer wieder neue Aspekte in die Gedanken ein: Wie hat das Internet mein Denken verändert?</p>
<p>Wenig überraschend ist das Spektrum der geäußerten Ansichten und Einstellungen: Das Internet macht mich dümmer &#8211; das Internet macht mich schlauer &#8211; das Internet hat mich gar nicht verändert. Teilweise wurde die Frage umformuliert,erweitert oder neu gestellt. Manche Autoren schreiben über den Einfluss des Internets auf ihren ganz persönlichen Bereich, andere wiederum legten die Frage weiter aus und betrachten gesellschaftliche und politische Veränderungen.</p>
<p>Und gerade dadurch entstanden viele neue und unterschiedlichste Aspekte in den vermeintlich vorhersehbaren Antworten.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Aufgrund der Vielzahl der Autoren erhält man als Leser wirklich die unterschiedlichsten Meinungen zum Thema. Und gerade das ist &#8211; neben der zeitgemäßen Frage an sich &#8211; auch der Grund, warum dieses Buch wahrscheinlich sehr viele Leser ansprechen dürfte. Ich stieß immer wieder auf einzelne Geschichten, die etwas Besonderes in mir auslösten. Sei es, weil ich mich darin wieder fand oder weil ich genau gegenteiliger Meinung bin.</p>
<p>Nach seinen eigenen Aussagen ist es das Ziel von Brockman, &#8220;Menschen zu Gedanken zu provozieren, die sie sonst wahrscheinlich nicht gedacht hätten&#8221;. Ich finde, das ist ihm mit diesem Buch sehr gut gelungen.</p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein Füllhorn an interessanten Antworten zur Edge-Frage. Sehr lesenswert!</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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		<title>Der Facebook-Effekt</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[David Kirkpatrick]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bücher über Facebook gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer &#8211; viele davon jedoch sehr einseitig Pro oder Contra. Das es auch anders geht, zeigt dieses umfangreiche und sehr detaillierte Sachbuch von David Kirkpatrick. Titel: Der Facebook-Effekt. Hinter den &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="der-facebook-effekt" title="Der Facebook-Effekt"><img class="alignleft" title="Der Facebook-Effekt. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/der_facebook_effekt.jpg" alt="Buch: Der Facebook-Effekt"></a><br />
Bücher über Facebook gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer &#8211; viele davon jedoch sehr einseitig Pro oder Contra. Das es auch anders geht, zeigt dieses umfangreiche und sehr detaillierte Sachbuch von David Kirkpatrick.</p>
<p>Titel: <strong>Der Facebook-Effekt</strong>. Hinter den Kulissen des Internet-Giganten. David Kirkpatrick.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Facebook ist die wahrscheinlich rasanteste Internet-Story der letzten Jahre: Nur wenige Jahre nach der Gründung des Unternehmens zählt Facebook inwischen über 500 Millionen Nutzer. Der &#8220;Facebook-Effekt&#8221; zeigt, wie ein 19-jähriger Harvard-Student ein Unternehmen aufbauen konnte, das heute die am zweithäufigsten besuchte Website nach Google ist, wie Facebook unser Leben verändert und in welche Richtung sich der Internet-Gigant in Zukunft entwickeln wird.</p></blockquote>
<p><span id="more-2178"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>David Kirkpatrick, der ursprünglich englische Literaturwissenschaften studiert hat, war mehr als zwei Jahrzehnte als Journalist beim &#8220;Fortune Magazine&#8221; beschäftigt, lange Zeit davon als leitender Redakteur für Internet- und Technologiethemen. In dieser Zeit schrieb er unter anderem Titelgeschichten über Apple, IBM, Intel, Microsoft, Sun und viele andere. Auf Twitter kann man ihm folgen unter @davidkonline.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Der in den Facebook-Farben blau und weiß gehaltene Einband passt in seiner schlichten Sachlichkeit gut zum Inhalt: Wer einmal locker durch das Buch blättert, stellt vor allem eins fest: Viele Seiten mit noch viel mehr Text. Hier erhält der Leser tatsächlich einiges für sein Geld. Eine künstliche Aufblähung mit vielen Bildchen, leeren Trennseiten und ähnlichem kann man dem Autor definitiv nicht vorwerfen!</p>
<p>Los geht&#8217;s im Prolog mit einer jener Geschichten, mit denen gerne unterstrichen wird, wie gut sich soziale Netze eignen, um sich politisch zu organisieren und den Demokratiegedanken in unterdrückten Gesellschaften voranzutreiben (im konkreten Fall ging es um eine Gegenbewegung zur FARC in Kolumbien). Auch wenn das gemessen am Durchschnitts-User natürlich nur ein kleiner Aspekt in der heutigen Anwendung von Facebook ist, macht es doch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten deutlich.</p>
<p>David Kirkpatrick führt den Leser zurück zu den Anfängen ins Jahr 2003, als &#8220;Thefacebook&#8221; &#8211; wie es damals noch hieß &#8211; in einem Zimmer eines Studentenwohnheims an der Harvard-Universität gegründet wurde. Anfangs war es gedacht als elektronischer Ersatz für die beliebten Jahrbücher mit den Fotos und Namen der neuen Studenten &#8211; die sogenannten Facebooks. Zunächst nur in Harvard verfügbar, breitete sich das Netzwerk dann aber schnell an anderen Ivy-League-Universitäten an der Ostküste der USA aus. Zugang zum Netz erhielt damals nur, wer eine E-Mail-Adresse einer dieser Universitäten hatte.</p>
<p>Im Laufe der Zeit öffnete sich Facebook mehr und mehr und sorgte mit weiteren Benutzergruppen für eine starke Verbreitung. Erst kamen weitere Universitäten und Colleges dazu, danach einfache Schulen und schließlich wurde jedermann in das soziale Netzwerk aufgenommen.</p>
<p>Auch wenn David Kirkpatrick sehr viele sachliche Details bringt, fand ich die Lektüre alles andere als langweilig. Man erlebt die Entwicklung einer unglaublichen Erfolgsgeschichte, beginnend mit der Idee eines Studenten und einem Computer im Wohnheimzimmer bis hin zu einem Unternehmen mit einem geschätzten Marktwert von 50 Milliarden US-$ (Stand Januar 2011). </p>
<p>Der Autor versucht auf den rund 400 Seiten, in seinen Schilderungen einen möglichst neutralen Standpunkt einzunehmen, was ihm mehr oder weniger gut gelingt. Es geht in dem Buch aber nicht um eine Bewertung von Facebook im Sinne von Gut oder Böse, sondern um eine Darstellung der Entstehungsgeschichte bis in die heutige Zeit. Und das hat Kirkpatrick meiner Ansicht nach gut hinbekommen.</p>
<p>Ein umfangreiches Anmerkungs- und Literaturverzeichnis bietet dem geneigten Leser schließlich genügend Stoff für weitere eigene Recherchen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Dieses Buch ist nichts für eingefleischte Facebook-Gegner. Dem Autor wird an vielen Stellen im Internet eine unkritische Pro-Facebook- bzw. Pro-Zuckerberg-Einstellung vorgeworfen. </p>
<p>Das sehe ich jedoch anders. Natürlich hat er einen sehr guten Draht zu Mark Zuckerberg, ansonsten wäre dieses Buch in der Detailfülle wohl kaum möglich gewesen. Zwar wird der eine oder andere Leser hinsichtlich des Datenschutzes gelegentlich zumindest fragend die Augenbraue hochziehen. Trotzdem gelingt es Kirkpatrick meines Erachtens meistens, einen neutralen Einblick hinter die Kulissen zu geben. </p>
<p>Wer also weniger an einer ideologischen Auseinandersetzung pro und contra Facebook interessiert ist, sondern unvoreingenommen etwas über die Entstehung des Netzwerks erfahren möchte und darüber, warum es ist, was es heute ist, für den ist dieses Buch bestens geeignet. </p>
<p>Und zum Schluss noch ein Zitat aus dem Nachwort zur deutschen Ausgabe: </p>
<blockquote><p>Wenn es Information gibt, von denen man unter keinen Umstände will, dass sie jemand anders zu sehen bekommt als die Menschen, denen man rückhaltlos vertraut, sollte man sie nie auf Facebook stellen &#8211; oder überhaupt ins Internet</p></blockquote>
<p>Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer mehr über die Entstehung von Facebook wissen will, dem kann ich dieses Buch empfehlen.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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		<title>ich bin dann mal offline</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 19:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Offline]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es lohnt sich auch als Bücherwurm, regelmäßig andere Blogs zu lesen. So wurde ich vor einiger Zeit im Blog von Markus Albers auf dieses interessante Buch aufmerksam. Titel: Ich bin dann mal offline. Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/ich-bin-dann-mal-offline">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="ich-bin-dann-mal-offline" title="Ich bin dann mal offline"><img class="alignleft" title="Ich bin dann mal offline. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/ich_bin_dann_mal_offline.jpg" alt="Rezension: Ich bin dann mal offline. Von Christoph Koch"></a>Es lohnt sich auch als Bücherwurm, regelmäßig andere Blogs zu lesen. So wurde ich vor einiger Zeit im Blog von <a href="http://www.markusalbers.com/blog" title="Der Autor von: Morgen komm ich später rein">Markus Albers</a> auf dieses interessante Buch aufmerksam.</p>
<p>Titel: <strong>Ich bin dann mal offline.</strong> Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy. Von Christoph Koch.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Internet und Handy sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online, sei es durch die Flatrate zu Hause oder durch das Smartphone mit dem &#8220;Internet zum Mitnehmen&#8221;. [...] Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unser Leben, die Arbeit und unser Selbstbild?</p></blockquote>
<p><span id="more-1976"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Christoph Koch, Jahrgang 1974, ist Journalist und schreibt als freier Autor unter anderem für Die Zeit, das SZ Magazin, brand eins und den Tagesspiegel. Bei dem Magazin NEON ist er festes Redaktions-Mitglied. Wer mehr über ihn erfahren möchte, kann sich seinen Blog www.christophk-och.net ansehen.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Schlichtes, aber elegantes Titelbild: Ein iPhone auf dem ansonsten komplett in weiß gehaltenem Einband ist nicht nur ein Hingucker, sondern im Falle dieses Buchs letztendlich auch Programm. Steht es doch für das mobile Internet schlechthin. Ansonsten weist das Taschenbuch hinten und vorne einen Klappumschlag auf, die Innenseiten des Einbands sind passend zum Titelbild vollgepflastert mit dem Home-Button des iPhones. Das Buch bietet also insgesamt ein sehr ansprechendes Äußeres.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie der Titel bereits deutlich macht, hat der Autor für sich eine besondere Form der Fastenzeit gewählt: Er verzichtet für etwa 6 Wochen auf Internet und Handy. Wie es dazu kam und was schließlich die Erkenntnisse am Ende seines Experiments sind, davon handelt diese Buch.</p>
<p>Christoph Koch hat sein Werk in insgesamt 8 Kapitel eingeteilt. Dazu kommen eine ausführliche Einleitung sowie ein 5seitiges Literaturverzeichnis.</p>
<p>Jedes Kapitel ist wie ein kleines Tagebuch unterteilt, so dass der Leser immer weiß, wie weit der Selbstversuch bereits fortgeschritten ist. Abgeschlossen werden die einzelnen Kapitel immer mit einer witzigen Aufzählung rund um das Thema Internet und Handy (&#8220;Sieben Gesetze, die das Internet hervorgebracht hat&#8221; oder &#8220;14 Dinge, die das Handy auf dem Gewissen hat&#8221;).</p>
<p>Auf sehr unterhaltsame Weise schildert Koch, wie es zu seinem Selbstversuch kam und wie lange es gedauert hat, bis sich seine &#8220;Entzugserscheinungen&#8221; schließlich gelegt haben. Die meisten von uns dürften sich in vielen der beschriebenen Situationen selbst wiedererkannt haben, denn das Handy ist heutzutage allgegenwärtig und der Internetzugang eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Viele Dinge des Alltags sind auf den ersten Blick ohne Internet nicht mehr vorstellbar, zumindest jedoch umständlich und zeitaufwändig. Auch die permanente Erreichbarkeit über das Mobiltelefon wird vom Großteil der Bevölkerung vorausgesetzt. Der Autor bekommt dies in vielen Situationen seiner Abstinenz mehr oder minder schmerzhaft zu spüren. Im Laufe des Selbstversuchs machen sich jedoch auch die positiven Auswirkungen bemerkbar: Mehr Zeit, mehr innere Ruhe, mehr Konzentration auf eine bestimmte Sache.</p>
<p>Das Buch handelt aber nicht nur von den persönlichen Erfahrungen mit dem Verzicht auf Mobiltelefon und Internet. Koch nutzt die Zeit zu vielen Recherchen und Interviews, um dem Leser ein möglichst breit gefächertes Bild zu geben: So unterhält er sich z.B. mit einem Rabbiner über Computer und Sabbat und lernt die für ihren speziellen Umgang mit der Technik bekannten Amish-People kennen. Schließlich darf auch die berühmteste Frisur der digialen Welt &#8211; Sascha Lobo &#8211; nicht fehlen.<br />
 </p>
<p>Christoph Koch versucht nicht, den geneigten Leser mit dem erhobenen Zeigefinger zu ermahnen. Im letzten Kapitel gibt er lediglich Tipps und Anregungen, wie sich seine Erkenntnisse und Schlüsse aus der digitalen Fastenzeit für die verschiedenen Bereiche des Alltags übernehmen lassen. Und es geht ihm nicht um den digitalen Entzug. Zitat: &#8220;Ebenso wenig, wie man sich ständig dem kommunikativen Dauerfeuer des Internets aussetzen sollte, sollte man sich ihm nicht zu sehr entziehen.&#8221;</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein sehr unterhaltsames und aufschlußreiches Buch, welches dankenswerter Weise auf platte Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet. Anders als manch technikfeindlicher Weltuntergangsprophet verzichtet Christoph Koch darauf, Internet und Handy zu verteufeln, sondern regt vielmehr dazu an, sich selbst Gedanken über seinen eigenen Umgang mit den genannten Medien zu machen.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Unterhaltsam, (selbst)kritisch und zum Nachdenken anregend. Eine klare Leseempfehlung!<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<li><a href="http://blog.thomasbandt.de/39/2362/de/blog/ich-bin-dann-mal-offline.html" target="_blank">Thomas Bandt macht sich Gedanken zum Buch</a></li>
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<li><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=4&#038;serviceAvailable=true&#038;showpdf=false&#038;edi=348980#tabbox" target="_blank">Leseprobe bei Random House</a></li>
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		<title>Wikinomics. Die Revolution im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 22:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony D. Williams]]></category>
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		<description><![CDATA[Macht es für ein Unternehmen Sinn, geistiges Eigentum zu teilen? Können Betriebe Kontrolle über unternehmensinterne Prozesse nach außen vergeben, ohne sich selbst dabei zu schaden? Wie kann man mit externem Know-How seine eigene Entwicklungsabteilung erweitern? Die Autoren Tapscott und Williams &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/wikinomics-die-revolution-im-netz">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345640?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3423345640"><img class="alignleft" title="Wikinomics. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/wikinomics.jpg" alt="Rezension: Wikinomics" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423345640" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Macht es für ein Unternehmen Sinn, geistiges Eigentum zu teilen? Können Betriebe Kontrolle über unternehmensinterne Prozesse nach außen vergeben, ohne sich selbst dabei zu schaden? Wie kann man mit externem Know-How seine eigene Entwicklungsabteilung erweitern?</p>
<p>Die Autoren Tapscott und Williams haben provokante Vorschläge, wie sich Unternehmen aufstellen müssen, um im zukünftigen Wettbewerb bestehen zu können.</p>
<p>Titel: <strong>Wikinomics. Die Revolution im Netz</strong> Von Don Tapscott und Anthony D. Williams.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Immer mehr Menschen nutzen Online-Foren, sind begeisterte Blogger, arbeiten aktiv mit bei Projekten wie Open Source oder Wikipedia &#8211; beruflich und privat. Ausgeschlafene Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit und nutzen die neue Macht der mündigen Kunden, die sich nicht länger alles vorsetzen lassen: Sie öffnen mutig die Unternehmensgrenzen und laden buchstäblich Zigtausende von Kunden und Nutzern zum Dialog ein.</p></blockquote>
<p><span id="more-1414"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Don Tapscott ist Professor für Managementlehre an der Universität Toronto. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender von nGenera Insight, einem Beratungs- und Softwareunternehmen. Davor war er Gründer und Geschäftsführer des Strategie-Beratungsunternehmens New Paradigm, bevor dieses von nGenera übernommen wurde. Neben &#8220;Wikinomics&#8221; hat er noch eine Reihe weiterer Bücher veröffentlicht, zuletzt den englischen Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0071508635?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0071508635">Grown Up Digital: How the Net Generation is Changing Your World</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0071508635" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Der Co-Autor Anthony D. Williams studierte Politikwissenschaften an der London School of Economics und arbeitet als Forschungsdirektor bei nGenera Insight. Im Augenblick schreibt er an einem Nachfolge-Buch von &#8220;Wikinomics&#8221;, welches im Frühjahr 2010 veröffentlicht werden soll.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das mir vorliegende Buch ist die im Oktober 2009 erschienene Taschenbuchausgabe. Mit etwas über 300 dichtbedruckten Seiten ist der Umfang nicht gerade knapp gehalten. Dazu kommen nochmal 15 Seiten mit Anmerkungen und Quellenangaben zu den einzelnen Kapiteln, welche teils sehr aufschlußreich sind und die besprochenen Inhalte weiter vertiefen.  Man merkt, dass Tapscott mit wissenschaftlichem Arbeiten gut vertraut ist.</p>
<p>Ansonsten ist das Buch von der Gestaltung her sehr unspektakulär gehalten. Ein paar gelegentliche Grafiken oder Übersichten hätten zur Auflockerung und zum besseren Verständnis sicherlich hin und wieder ganz gut getan.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wikinomics &#8211; was versteht man eigentlich darunter? Dem Autoren-Duo nach geht es darum, dass sich die Unternehmenskultur in den Betrieben grundlegend ändern muß, um von den heutigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit profitieren zu können. Der Begriff &#8220;Wiki&#8221; dürfte vielen von der Online-Enzyklopädie &#8220;Wikipedia&#8221; hinreichen bekannt sein. Dieses Super-Lexikon ist deshalb in so kurzer Zeit so unglaublich erfolgreich, weil viele Menschen aus den unterschiedlichsten Motiven heraus ihr Wissen dort einbringen &#8211; freiwillig und völlig unentgeltlich.</p>
<p>Diese Mechanismen der Kooperation können sich Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen zunutze machen. Laut Tapscott und Williams sind aber folgende Bedingungen dafür notwendig:</p>
<ul>
<li>Offenheit</li>
<li>Gleichrangigkeit (&#8220;Peering&#8221;)</li>
<li>Teilen</li>
<li>Globales Handeln</li>
</ul>
<p>In vielen Beispielen wird aufgezeigt, was diese Prinzipien konkret bedeuten und wie Unternehmen, die sich auf ein entsprechendes Abenteuer eingelassen haben, davon profitieren konnten.</p>
<p>Natürlich muß oft der Klassiker &#8220;Linux&#8221; als Referenz dafür herhalten, was für Produkte &#8211; ja ganze Wirtschaftszweige &#8211; aufgrund einer losen und teils chaotisch anmutenden freiwilligen Zusammenarbeit tausender Menschen möglich sind. Zum Glück beschränken sich die Autoren aber nicht auf die reine Computerwelt: Procter &#038; Gamble, das Pharmaunternehmen Merck, BMW und viele Unternehmen der Old Economy liefern in dem Buch ebenfalls anschauliche Beispiele, wie die oben genannten Prinzipien praktisch und erfolgreich umgesetzt werden können. Externe Wissensplattformen, die Beteiligung von Kunden an Unternehmensprozessen, die Unterstützung von Communities &#8211; all das kann nach Ansicht der Autoren den Unternehmen helfen, mittel- und langfristige Wettbewerbsvorteile zu erlangen.</p>
<p>Einen kleinen Minuspunkt bekommt &#8220;Wikinomics&#8221; von mir dafür, dass sich einige Ausführungen im Laufe des Buchs teilweise wiederholen und gelegentlich auch etwas langatmig sind. Der Inhalt hätte an mancher Stelle sicherlich etwas gestrafft werden können, ohne dabei an Informationsgehalt zu verlieren.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Aufgrund der Informationsfülle und der vielen Details verlangt das Buch dem Leser einiges an Konzentration ab. Die Lektüre lohnt sich aber auf jeden Fall. Auch wenn die Originalausgabe &#8220;schon&#8221; aus dem Jahr 2006 stammt, hat das Thema kaum an Aktualität verloren.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein interessantes Buch zu einem spannenden Thema. Teils etwas langatmig, aber lesenswert!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.freiehonnefer.de/lesezeiten-wikinomics-wie-business-webs-die-unternehmenswelt-verandern.htm" target="_blank">Buchbesprechung auf dem Online-Magazin &#8220;Rhein-Onliner&#8221;</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Free &#8211; Kostenlos</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir leben in einer digitalen Welt. Die Generation, die heute heranwächst, sieht es als selbstverständlich an, dass Angebote im Internet kostenlos verfügbar sind. Gerade die Musikindustrie bekommt das schmerzhaft zu spüren. Und die klassische Verlags- und Medienbranche versucht immer wieder &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/free-kostenlos">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593390884?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593390884"><img class="alignleft" title="Free - Kostenlos. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/free_kostenlos.jpg" alt="Rezension: Free - Kostenlos" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593390884" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Wir leben in einer digitalen Welt. Die Generation, die heute heranwächst, sieht es als selbstverständlich an, dass Angebote im Internet kostenlos verfügbar sind. Gerade die Musikindustrie bekommt das schmerzhaft zu spüren. Und die klassische Verlags- und Medienbranche versucht immer wieder &#8211; meist mit mäßigem Erfolg &#8211; Online-Inhalte gegen Entgelt anzubieten. </p>
<p>Kann es aber funktionieren, Produkte zu verschenken und trotzdem Geld zu verdienen?</p>
<p>Titel: <strong>Free &#8211; Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets.</strong> Von Chris Anderson.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Vieles gibt es im Internet völlig kostenlos. Dies verändert grundlegend Kaufverhalten und Mentalität der Konsumenten: Warum zahlen, wenn man Produkte auch umsonst kriegen kann? Unternehmen können von dieser &#8220;Free&#8221;-Mentalität aber letztlich auch profitieren. Ein Beispiel ist IBM, die Software verschenken und die dafür nötige Hardware verkaufen. Der Reiz und letztlich das Profitable am &#8220;Konzept Kostenlos&#8221; ist also: Unternehmen machen sich bekannt und werben neue Kunden &#8211; kostenlose Produkte sind letztlich ein ideales Marketinginstrument.</p></blockquote>
<p><span id="more-1295"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Chris Anderson ist Chefredakteur beim US-Magazin &#8220;Wired&#8221;. Vor etwa 2 Jahren hat er sich mit seinem Buch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/the-long-tail-nischenprodukte-statt-massenmarkt" title="Buch-Rezension: The Long Tail" target="_blank" >&#8220;The Long Tail&#8221;</a> einen Namen gemacht: Die Macht der Nischenmärkte in Zeiten des Internets und deren Auswirkungen auf die Massenmärkte. In seinem neuen Werk geht er noch einen Schritt weiter: Er propagiert das Geschäftsmodell &#8220;Kostenlos&#8221; und behauptet, dass Unternehmen Möglichkeiten haben, trotz eines paradox anmutenden Preises von 0,- Euro Geld zu verdienen. Ich habe die englische Originalfassung des Buches gelesen, welche wunderbar ergänzt wird durch die <a href="http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip" title="Free. Das Buch als kostenlose Audioversion" target="_blank" >kostenlose Audioversion</a>, die sich auf der Webseite des Autors herunterladen lässt.</p>
<h4>Die Geschichte von &#8220;Kostenlos&#8221;</h4>
<p>Anderson geht zunächst auf die historische Bedeutung des Begriffs &#8220;Kostenlos&#8221; ein und zeigt, welche Geschäftsmodelle es bereits in der Vergangenheit gab, die auf dem (Quasi-)Verschenken von Produkten beruhten. In vielen Fällen handelt es sich dabei um quersubventionierte Produkte oder um versteckte Rabatte:</p>
<ul>
<li>Bezahlte Produkte subventionieren kostenlose Produkte. Beispiel Gillette: Rasierer werden verschenkt oder billigst verkauft, die notwendigen Klingen bringen das Geld</li>
<li>&#8220;Später bezahlen&#8221; subventioniert &#8220;Jetzt kostenlos&#8221;. Beispiel Mobilfunk: Die Handy&#8217;s werden praktisch verschenkt, der damit verbundene Vertrag kostet später Geld.</li>
<li>Bezahlende Kunden subventionieren nichtbezahlende Kunden. Beispiel: Kinder haben in einem Museum freien Eintritt, aber nur in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen.</li>
</ul>
<p>Im Regelfall war oder ist also ein Gut nicht wirklich kostenlos, sondern man bezahlt auf die eine oder andere Art. Dies ist, was Anderson das &#8220;Kostenlos-Modell&#8221; des 20. Jahrhunderts nennt. Es geht meist um greifbare Produkte, also um die Welt der Atome, in der die Produktion und Verbreitung in der Regel immer mit realen Kosten verbunden ist.</p>
<p>Gerade der letzte Punkt in der oben genannten Liste findet sich heute oftmals als sogenanntes Freemium-Modell im Internet wieder. Eine Basisversion eines Produkts ist kostenlos (&#8220;free&#8221;), eine Premiumversion mit erweiterter Funktionalität muss hingegen bezahlt werden.</p>
<h4>&#8220;Kostenlos&#8221; in der digitalen Welt</h4>
<p>Wie sieht es nun in der Welt der Bits und Bytes aus? Produkte, die in digitaler Form vorliegen, lassen sich mit Grenzkosten von Null anbieten. Eine hohe Verbreitung eines Produkts lässt sich damit praktisch ohne Kosten erreichen. Anderson spricht hier vom &#8220;Kostenlos-Modell&#8221; des 21. Jahrhunderts. Das führt auf der anderen Seite aber auch dazu, dass für rein digitale Produkte oftmals nichts bezahlt wird (oder bezahlt werden will). Wenn schließlich etwas in der Herstellung nichts kostet, warum sollte man dafür Geld ausgeben?</p>
<p>Damit landet Chris Anderson beim Thema Produkt-Piraterie. Selbstverständlich geht er nicht so weit zu behaupten, Piraterie wäre richtig, aber er liefert einige interessante, wenn auch nicht völlig neue Aspekte. So wird bei Produkt-Piraterie, wie z.B. bei illegal zum Download angebotener Musik, dem legitimen Anbieter nichts gestohlen &#8211; zumindest nicht im klassischen Sinn. Er ist nach wie vor im Besitz des Musikstücks in Form einer MP3-Datei. Das Produkt wurde lediglich kopiert und auf diese Weise weiterverbreitet. Dem Rechteinhaber entgeht also schlimmstenfalls ein unbestimmter Gewinn.</p>
<h4>Die neuen Währungen</h4>
<p>Wenn der Produzent also hier nichts verdient: Was wäre, so Anderson, wenn er sich statdessn diese kostenlose Weiterverbreitung zu Nutze macht? Er gewinnt also an Aufmerksamkeit, Reputation und Bekanntheit. Und dass sich diese neuen &#8220;Währungen&#8221; in bares Geld umsetzen lassen, dafür führt Anderson zahlreiche Beispiele auf.</p>
<p>So etwa eine brasilianische Band, die ein neues Album aufnimmt und dieses auch auf CD verkauft. Gleichzeitig unterstützt sie aber die massenhafte Verbreitung von Kopien und selbst gebrannten CD&#8217;s, an denen die Musiker keinen Cent verdienen. Wozu also das Ganze? Die Band gewinnt Aufmerksamkeit und sorgt durch die kostenlose Verbreitung des Albums für einen rasend wachsenden Bekanntheitsgrad. Diese Bekanntheit zahlt sich aus in ausverkauften Konzerten, was für diese Band ansonsten niemals in so kurzer Zeit und mit so geringem Aufwand möglich gewesen wäre.</p>
<p>Die kostenlose Weggabe eines Produkts &#8211; hier der Musik-CD&#8217;s &#8211; führt zu einer gesteigerten Nachfrage bei anderen Produkten &#8211; den Konzerten und dem Merchandising.</p>
<p>Interessant ist auch die psychologische Wirkung von &#8220;Kostenlos&#8221;. Es macht einen riesengroßen Unterschied, ob ein Produkt nur 1 Cent kostet oder gar nichts. Egal wie niedrig der Preis ist, er zwingt die Menschen zu einer Kaufentscheidung. Bei einem Null-Preis entfällt diese Entscheidung und damit wird ein viel größerer Konsumentenkreis erreicht (zu diesem Thema empfehle ich übrigens das Buch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/denken-hilft-zwar-nuetzt-aber-nichts" title="Buch-Rezension: Denken hilft zwar, nützt aber nichts" target="_blank" >&#8220;Denken hilft zwar, nützt aber nichts&#8221;</a> von Dan Ariely).</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die mir vorliegende englische Taschenbuchausgabe <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1401322905?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1401322905">Free: The Future of a Radical Price</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1401322905" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />umfaßt insgesamt 274 Seiten. Ein sauber strukturiertes Inhaltsverzeichnis sowie ein Verzeichnis aller Abbildungen geben einen ersten Überblick über das Buch.</p>
<p>Die einzelnen Kapitel werden immer wieder aufgelockert durch Übersichten und Grafiken, die konkrete Beispiele und Kalkulationsmodelle für das Kostenlos-Prinzip darstellen.</p>
<p>Das Buch wird abgerundet durch eine Aufstellung von Regeln und Taktiken, die es für eine erfolgreiche Umsetzung des Kostenlos-Modells zu beachten gilt.</p>
<p>Schließlich bringt Anderson zum Schluß noch eine beispielhafte Liste mit 50 Geschäftsmodellen, die auf dem Kostenlos-Prinzip aufbauen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein sehr interessantes Werk, auch wenn es meiner Meinung nicht ganz an Andersons erstes Buch &#8220;The Long Tail&#8221; heranreicht. Vieles ist nicht neu, erscheint aber in der beschriebenen Konsequenz oftmals in einem anderen Licht. Auch wenn man sicherlich nicht mit allen Thesen übereinstimmen kann, liefert das Buch viele wertvolle Denkanstöße. </p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Interessante und teils provokante Vorschläge. Lesenswert!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/17-07/mf_freer" target="_blank">Die kostenlose Hörbuchversion zum Download</a></li>
<li><a href="http://www.buchtest.de/rezension/free-kostenlos.html" target="_blank">Rezension auf buchtest.de</a></li>
<li><a href="http://carta.info/13671/free-kostenlos-chris-anderson/" target="_blank">Buchvorstellung bei Carta: Chris Anderson &#8211; Free</a></li>
</ul>
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		<title>The Long Tail. Nischenprodukte statt Massenmarkt</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 18:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten, in denen Unternehmen sich auf Hits und Bestseller und damit auf den Massenmarkt konzentrieren konnten, sind vorbei. Wer in Zukunft bestehen will, muss sich mit den vielen Nischen auseinandersetzen &#8211; ansonsten tut es jemand anderes! Titel: The Long &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/the-long-tail-nischenprodukte-statt-massenmarkt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446409904?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3446409904"><img class="alignleft" title="The Long Tail. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/the_long_tail.jpg" alt="The Long Tail. Nischenprodukte statt Massenmarkt." /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3446409904" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Die Zeiten, in denen Unternehmen sich auf Hits und Bestseller und damit auf den Massenmarkt konzentrieren konnten, sind vorbei. Wer in Zukunft bestehen will, muss sich mit den vielen Nischen auseinandersetzen &#8211; ansonsten tut es jemand anderes!</p>
<p>Titel: <strong>The Long Tail</strong> &#8211; Nischenprodukte statt Massenmarkt. Von Chris Anderson.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Verlage starren wie gebannt auf den nächsten Weltbestseller, Film-Verleiher auf den nächsten Blockbuster, die Musikindustrie auf den Superhit, der alles herausreißt. Sie alle sind schief gewickelt. Die Zukunft liegt ganz woanders. Was geschieht, wenn eine praktisch unbegrenzte Zahl von Produkten und Dienstleistungen für alle verfügbar wird? Wenn der Wert all der Millionen von Nischenprodukten, die nur einen Mausklick entfernt im Internet angeboten werden, weit über dem der klassischen Top-Seller liegt? Dann verändert sich die Wirtschaft von Grund auf.</p></blockquote>
<p><span id="more-1230"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Auch wenn das Buch nicht mehr ganz taufrisch ist &#8211; die Ersterscheinung der Originalausgabe war 2006 &#8211; haben viele der beschriebenen Mechanismen und Phänomene nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Chris Anderson, Chefredakteur des US-amerikanischen Technologie-Magazins &#8220;Wired&#8221;, beschreibt die Macht der Nischenmärkte. Was versteht man nun unter dem &#8220;Long tail&#8221;, dem langen Schwanz?<br />
<br />
Es geht darum, dass es auf der einen Seite Bereiche gibt, in denen einige wenige Produkte für einen großen Teil des Umsatzes und/oder Gewinns verantwortlich sind. Beispielhaft genannt seien hier die Musikindustrie und der Buchhandel, wo es in der Vergangenheit vor allem um Hits oder Bestseller ging. Dem steht gegenüber, dass mit einer Vielzahl an Nischenprodukten in der Summe trotzdem viel Gewinn gemacht werden kann &#8211; sofern bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind. Der Name &#8220;Long Tail&#8221; leitet sich von der Grafik der Verkaufskurve ab, die sich eben wie ein langer Schwanz darstellt (vgl. hierzu auch die Darstellung in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_tail" target="_blank">Wikipedia</a>)<br />
<br />
Was sind nun diese Bedingungen, die für das Zustandekommen eines Long Tails notwendig sind? Chris Anderson nennt in seinem Buch im wesentlichen 3 Element:</p>
<ul>
<li>Die Demokratisierung der Produktionsmittel</li>
<li>Die Demokratisierung des Vertriebs</li>
<li>Das Vorhandensein von Filtern und Suchfunktionen</li>
</ul>
<p>Die Mechanismen des Long Tails finden ihre volle Entfaltung vor allem durch die Verbreitung des Internets und die damit verbundenen Möglichkeiten für jeden einzelnen. Der Kapitalbedarf, der notwendig ist, um ein Buch oder ein Musikstück zu produzieren, ist aufgrund der massenhaften Verbreitung des PC&#8217;s  und der entsprechenden Software heutzutage viel geringer und somit für viel mehr Menschen möglich, als noch vor zwanzig Jahren (= Demokratisierung der Produktionsmittel).<br />
<br />
Dadurch, dass heute praktisch jeder mit einem Internetzugang seine Produkte ohne großen Aufwand anbieten und vermarkten kann, wird das zweite Element des Long Tails erfüllt: Die Demokratisierung des Vertriebs. Damit es aber auch möglich wird, in der nun vorhandenen Vielzahl an Produkten das wirklich passende zu finden, sind entsprechende Filtermechanismen und Suchfunktionen notwendig. Dies ist das dritte Element des Long Tails.<br />
<br />
Chris Anderson zeigt in seinem Buch etwa am Beispiel des Online-Buchhändlers Amazon, wie die Mechanismen des Long Tails nahezu perfekt umgesetzt sind und damit Nischenmärkte bedient werden können, die vor den Zeiten des Internets absolut unvorstellbar waren. Ähnliche Beispiele finden sich im Bereich der Musikindustrie (Apples iTunes) oder der Film- und Fernsehindustrie, wo die Konkurrenz zunächst durch das Entstehen von Videotheken, später dann durch YouTube und andere internetbasierte Filmportale und Tauschbörsen zu einem ernsten Problem für die etablierten Anbieter wurde.<br />
<br />
Es geht also nicht mehr allein darum, den Geschmack der breiten Masse zu bedienen. Vielmehr verlagert sich die Nachfrage auf der Verkaufskurve immer weiter nach rechts in den Bereich des langen Schwanzes. Viele verschiedene Produkte, die für sich genommen nur mit geringen Stückzahlen nachgefragt werden. Die in der Summe aber verglichen mit den wenigen Hits und Bestsellern ein riesiges Potential darstellen.<br />
<br />
Das Buch liest sich angenehm und kurzweilig. Anderson versteht es, die Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen des Long Tails anhand vieler Beispiele verständlich darzustellen. Auch wenn die meisten der vorgestellten Unternehmen ihren Unternehmensschwerpunkt im Internet haben, so werden auch Beispiele für &#8220;konventionelle&#8221; Unternehmen aufgeführt, die sich den Long Tail und damit den Nischenmarkt zunutze machen.<br />
<br />
Zum Schluß fasst Anderson noch einmal an Hand von 9 Regeln zusammen, was Unternehmen beachten sollten, wenn sie in diesem Bereich der Nischen erfolgreich sein wollen. Ein Liste mit Literaturhinweisen sowie ein Sachwortregister runden das Buch gelungen ab.<br />
<br />
Noch eine kleine Anmerkung: Das von mir gelesene Buch war die deutsche Erstausgabe. Mittlerweile ist auch schon eine leicht überarbeitete Neuauflage verfügbar.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Mittlerweile fast schon ein Klassiker. Und trotzdem aktuell und lesenswert.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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<p>&nbsp;<br />
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<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2008/06/16/kundengewinnung/the-long-tail-wie-das-internet-die-wirtschaft-veraendert-buch-review/" target="_blank">Buch-Review auf SelbständigImNetz.de</a></li>
<li><a href="http://www.techbanger.de/2009/03/21/the-long-tail-aktualisiert-und-erweitert/" target="_blank">Rezension zur aktualisierten Fassung auf TechBanger.de</a></li>
<li><a href="http://www.einfach-persoenlich.de/2007-03-20/buchtipps-the-long-tail-black-white.html" target="_blank">Buch-Tipp auf einfach-persoenlich.de</a></li>
<li><a href="http://www.thelongtail.com" target="_blank">Chris Anderson&#8217;s Blog zum Long Tail</a></li>
</ul>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das System</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/das-system</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/das-system#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 16:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Olsberg]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1173</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Buch scheint genau die richtige Urlaubslektüre für mich zu sein: Ein Thriller, der von einem Internet-Startup handelt. Das eher Ungewöhnliche daran: Die Haupthandlung spielt &#8211; nein, nicht im Silicon Valley &#8211; in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg. Ein deutscher &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/das-system">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3746623677?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3746623677"><img class="alignleft" title="Das System. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/das_system.jpg" alt="Das System" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3746623677" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Dieses Buch scheint genau die richtige Urlaubslektüre für mich zu sein: Ein Thriller, der von einem Internet-Startup handelt. Das eher Ungewöhnliche daran: Die Haupthandlung spielt &#8211; nein, nicht im Silicon Valley &#8211; in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg.</p>
<p>Ein deutscher Internet-Krimi? Hmmm, ich war etwas skeptisch&#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Das System</strong>. Karl Olsberg.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Was wäre, wenn alle Computer der Welt plötzlich verrückt spielten? Als Mark Helius zwei Mitarbeiter seiner Softwarefirma tot auffindet, weiß er, dass im Internet etwas Mörderisches vorgeht. Stecken Cyber-Terroristen dahinter? Oder hat das Datennetz ein Eigenleben entwickelt? Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt, während rund um den Globus das Chaos ausbricht.</p></blockquote>
<p><span id="more-1173"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Wie eingangs erwähnt, war das Buch in erster Linie als Unterhaltungslektüre für den Urlaub gedacht. Und diesen Zweck hat es voll und ganz erfüllt!<br />
<br />
Karl Olsberg hat einen kurzweiligen Thriller geschrieben, der in einem Hamburger Internet-Startup spielt. Es geht um eine Software-Firma, die ein bahnbrechendes Programm entwickelt hat, welches allerdings nicht ganz so funktioniert, wie geplant&#8230;<br />
<br />
Auf rund 400 Seiten beweist der Autor, dass es nicht immer das Silicon Valley sein muß, wenn es um einen High-Tech-Roman geht. Um die Haupthandlung, die in Hamburg und Umgebung spielt, werden geschickt verschiedene andere Schauplätze auf der ganzen Welt (und darüber hinaus) eingewoben.<br />
<br />
Auch wenn das Buch gelegentlich kleinere Schwächen aufweist und manchmal das Verhalten der Charaktere etwas zu vorhersehbar ist, liest es sich trotzdem spannend und flüssig. Was ganz und gar nicht vorhersehbar war, ist der überraschende Schluß, den ich hier natürlich nicht verraten werde.<br />
<br />
Was diesen Roman so lesenswert macht: Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität sind fließend. Man gerät gelegentlich ins Grübeln, wieviel der künstlichen Intelligenz, von der die Geschichte handelt, heute schon realistisch ist. Hier war es sicherlich hilfreich, dass Karl Olsberg selbst vom Fach ist &#8211; er hat zum Thema Künstliche Intelligenz promoviert.<br />
<br />
Ich kann nur sagen: Dieser Thriller hat mir einige Stunden am Strand stark verkürzt <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Spannende Unterhaltung nicht nur für IT-Freaks. Eine kurzweilige (Urlaubs-)Lektüre.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3746623677?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3746623677">Das System</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3746623677" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Karl Olsberg. 403 Seiten. Erschienen im Aufbau Verlag</p>
<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/karl-olsberg-das-system.html" target="_blank">Rezension auf Krimi-Couch.de</a></li>
<li><a href="http://www.leseattacke.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=95&#038;Itemid=1&#038;PHPSESSID=ie5m5jjfdgs3b78uinr3m09gg6" target="_blank">Rezension auf leseattacke.de</a></li>
<li><a href="http://www.system-dasbuch.de" target="_blank">Das System. Die sehr gut gemachte Seite zum Buch.</a></li>
</ul>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stars des Internets</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/stars-des-internets</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/stars-des-internets#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 12:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Torsten Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer findet die Erfolgsgeschichten der bekannten Internet-Unternehmer nicht spannend? Teils geniale, teils banale Ideen, der Wille, etwas auf die Beine zu stellen und nicht zuletzt ein wenig Glück haben einigen Startups zu unglaublichem Erfolg verholfen. Und dass es dafür auch &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/stars-des-internets">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868810013?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868810013"><img class="alignleft" title="Stars des Internets. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/stars_des_internets.jpg" border="0" alt="Stars des Internets" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3868810013" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Wer findet die Erfolgsgeschichten der bekannten Internet-Unternehmer nicht spannend? Teils geniale, teils banale Ideen, der Wille, etwas auf die Beine zu stellen und nicht zuletzt ein wenig Glück haben einigen Startups zu unglaublichem Erfolg verholfen.</p>
<p>Und dass es dafür auch hierzulande einige Beispiele gibt, läßt sich in diesem Buch nachlesen.</p>
<p>Titel: <strong>Stars des Internets. Erfolgreiche Web-Unternehmer und ihre Geschichte</strong>. Torsten Oelke.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Das Internet bietet nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten für neue Geschäftsideen, doch nicht alle überleben die ersten Jahre. Was machen erfolgreiche Internetgründer anders? Lars Hinrichs, Rolf Dobelli, Craig Newmark, Lukasz Gadowski, Oliver Samwer und viele mehr hat Torsten Oelke persönlich getroffen und zeichnet ihre Erfolgsgeschichten in diesem Buch nach.</p></blockquote>
<p><span id="more-990"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Wenn von Internet-Startups die Rede ist, denkt man oft zuerst an die USA. Dass es auch in Deutschland viele erfolgreiche Gründer gibt, davon kann man sich in dem unterhaltsamen Buch von Torsten Oelke überzeugen.</p>
<p>In mit jeweils ca. 10 Seiten gut überschaubaren Kapiteln werden insgesamt 16 Gründer und/oder Investoren sowie deren Werdegang vorgestellt, und die meisten von ihnen stammen aus Deutschland:</p>
<ul>
<li>Lukasz Gadowski mit Spreadshirt</li>
<li>Lars Hinrichs mit XING</li>
<li>Rolf Dobelli mit getAbstract</li>
<li>Konstantin Guericke mit LinkedIn (ja, der stammt auch aus Deutschland!)</li>
<li>Jens Schumann mit Tipp24,</li>
</ul>
<p>um nur einige davon zu nennen.</p>
<p>In den einzelnen Kapiteln kommen die Gründer oft selbst zu Wort, die Torsten Oelke interviewt hat. Viele der Geschichten sind zumindest bei den Leuten bekannt, die eine hohe Affinität zum Internet haben. Trotzdem lesen sich die Erzählungen sehr interessant und zeigen die Höhen und Tiefen, mit denen die Unternehmer zu kämpfen hatten.</p>
<p>Sehr inspirierend fand ich bereits die Einleitung: Gründen aus Leidenschaft. Torsten Oelke stellt die These auf, dass in jedem von uns ein Thema steckt, das sich in letzter Konsequenz für eine Unternehmensgründung eignen würde. Es geht hauptsächlich darum, sich dieses Themas bewußt zu werden, den richtigen Zeitpunkt zu finden und schließlich die Leidenschaft aufzubringen, die für eine Gründung erforderlich ist.</p>
<p>Gut gefallen haben mir auch die allgemeinen Kapitel, die Oelke zwischen die einzelnen Interviews geschoben hat. Hier geht es um generelle Ratschläge und Tipps, die man beachten sollte, wenn man sich an die Gründung eines (Internet-)Unternehmens wagt. Dabei werden Themen behandelt, wie die Frage nach dem passenden Markt, nach Meßgrößen für den eigenen Erfolg, die Fokussierung auf den Kunden oder die Zusammensetzung eines Gründerteams.</p>
<p>Wie gesagt: Manche der Geschichten wurden bereits an anderer Stelle erzählt und nicht alle sind gleich spannend. Dennoch gibt es bisher kaum Bücher, in denen der Werdegang von so vielen verschiedenen Gründern nachzulesen ist.</p>
<p>Einen Kritikpunkt möchte ich aber auch anbringen: So &#8220;leicht&#8221; sich die einzelnen Kapitel auch lesen, an mancher Stelle hätte ich mir etwas mehr Tiefgang und ausführlichere Hintergrundinformationen gewünscht.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Lesenswerte Gründergeschichten in leicht verdaulichen Happen serviert.<br />
&nbsp;
<p>
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868810013?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868810013">Stars des Internets: Erfolgreiche Web-Unternehmer und ihre Geschichte</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3868810013" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Torsten Oelke. 208 Seiten. Erschienen im Redline Verlag</p>
<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2009/04/30/buecher/von-gruendern-lernen-buchreview-stars-des-internet/" target="_blank">Rezension auf Selbständig Im Netz</a></li>
<li><a href="http://berlin.business-on.de/stars-des-internet-von-torsten-oelke_id6434.html" target="_blank">Rezension auf business on</a></li>
<li><a href="http://www.redline-verlag.de/mediafiles/articles/pdfdemo/978-3-86881-001-1.pdf" target="_blank">Leseprobe als PDF-Download beim Redline-Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.buchtest.de/rezension/stars-des-internets.html" target="_blank">Rezension auf BuchTest</a></li>
</ul>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was würde Google tun</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-google-tun</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-google-tun#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 19:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/?p=744</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich angesichts des kometenhaften Aufstiegs von Google erstaunt die Augen reibt, dem zeigt das vorliegende Buch, dass dieser Erfolg alles andere als zufällig ist. Mehr als 30 Strategien, die Google so unschlagbar machen, präsentiert Jeff Jarvis anhand von konkreten Beispielen, so dass jeder sie in seiner eigenen Branche oder Firma umsetzen könnte. <a href="http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-google-tun">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453155378?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3453155378"><img class="alignleft" title="Was würde Google tun? Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/was_wuerde_google_tun.jpg" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3453155378" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Jeff Jarvis ist Professor für interaktiven Journalismus an der City University of New York und betreibt darüberhinaus unter buzzmachine.com einen erfolgreichen Medienblog.<br />
In der Internet-Szene ist dieser Mann also ziemlich bekannt, daher verwundert einen der Titel seines neuen und mit Spannung erwarteten Buches nicht sonderlich.</p>
<p>Titel: <strong>Was würde Google tun? Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert</strong>. Jeff Jarvis.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Wer sich angesichts des kometenhaften Aufstiegs von Google erstaunt die Augen reibt, dem zeigt das vorliegende Buch, dass dieser Erfolg alles andere als zufällig ist. Mehr als 30 Strategien, die Google so unschlagbar machen, präsentiert Jeff Jarvis anhand von konkreten Beispielen, so dass jeder sie in seiner eigenen Branche oder Firma umsetzen könnte.</p></blockquote>
<p><span id="more-744"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Alles Google, oder was? Jeff Jarvis lässt in seinem Buch keinen Zweifel an seiner &#8220;Google-Gläubigkeit&#8221;. In vielen Beispielen und Vergleichen zeigt er auf, wie man sich in den unterschiedlichsten Branchen manche Prinzipien des Suchmaschinen-Giganten zunutze machen kann.<br />
<br />
Manche seiner Thesen sind naheliegend, andere wiederum stoßen sicherlich erst einmal auf Skepsis:</p>
<ul>
<li>Überlassen Sie ihren Kunden die Kontrolle &#8211; sonst werden Sie ihre Kunden verlieren</li>
<li>Machen Sie Ihr Unternehmen zur Plattform für die Kunden</li>
<li>Vertrauen Sie der Weisheit der Massen</li>
<li>Sorgen Sie dafür, dass alles immer noch einfacher wird</li>
<li>Die Zukunft gehört nicht den Massen-, sondern den Nischenprodukten</li>
</ul>
<p>Dies sind nur einige der im Buch ausführlich dargelegten Strategien. Nicht grundsätzlich neu, aber oftmals in ihrer Konsequenz sehr radikal. Insbesondere die Zeitungs- und Verlagsbranche bekommen hier ob ihrer vermeintlichen oder realen Schwerfälligkeit die eine oder andere Breitseite verpasst.<br />
<br />
Was für viele der im Buch besprochenen Branchen noch nachvollziehbar ist, nimmt in anderen Bereichen fast schon aberwitzige Züge an. Die Vorstellung von Google als Telekommunikationsanbieter ist ja nicht soweit hergeholt. Die Idee einer eigenen Google-Währung lässt einen aber höchsten noch den Kopf schütteln.<br />
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Trotzdem manche Beispiele etwas an den Haaren herbeigezogen wirken, ist das Buch durchaus unterhaltsam geschrieben und regt dazu an, einfach mal einen anderen Blickwinkel im Wirtschaftsleben einzunehmen. Jeff Jarvis versteht es, beim Leser gelegentlich aufkommende Skepsis oder Zweifel zu entkräften und steckt mit seinem &#8211; manchmal etwas unkritschen &#8211; Optimismus oft an.<br />
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Und dass Google als grosses Vorbild genommen wird, das war ja schließlich dem Titel schon klar zu entnehmen, oder?<br />
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<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Kein Spitzentitel, aber durchaus unterhaltsame und anregende Lektüre &#8211; nicht nur für Nerds.<br />
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<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
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<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

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<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453155378?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453155378">Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453155378" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Jeff Jarvis. 416 Seiten. Erschienen im Heyne Verlag.
</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://seoptiker.de/2009/05/was-wuerde-google-mit-jeff-jarvis-was-wuerde-google-tun-tun/" target="_blank">Rezension auf SEOptiker.de</a></li>
<li><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5374.html" target="_blank">Leseprobe auf Perlentaucher.de</a></li>
<li><a href="http://www.techbanger.de/2009/05/13/zum-blog-geburtstag-die-frage-aller-fragen/" target="_blank">Rezension auf TechBanger.de</a></li>
</ul>
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