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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Freiheit</title>
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		<title>Mobil, flexibel, immer erreichbar</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 19:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die einen ist es das Symbol von Freiheit schlechthin, für die anderen wird es zunehmend zur Horrorvorstellung: Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. Warum prallen hier scheinbar Welten aufeinander und wie kann der einzelne damit umgehen? Ein schlaues Buch versucht hier Antworten zu finden. Titel: Mobil, flexibel, immer erreichbar. Wenn Freiheit zum Albtraum wird. Von Claas [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3538072868?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3538072868"><img class="alignleft" title="Mobil, flexibel, immer erreichbar. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/mobil_flexibel_immer_erreichbar.jpg" alt="Rezension: Mobil, flexibel, immer erreichbar" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3538072868" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Für die einen ist es das Symbol von Freiheit schlechthin, für die anderen wird es zunehmend zur Horrorvorstellung: Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. Warum prallen hier scheinbar Welten aufeinander und wie kann der einzelne damit umgehen?</p>
<p>Ein schlaues Buch versucht hier Antworten zu finden. </p>
<p>Titel: <strong>Mobil, flexibel, immer erreichbar</strong>. Wenn Freiheit zum Albtraum wird. Von Claas Triebel.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Sind wir denn alle verrückt geworden? Fragen sich viele Menschen. Wir jetten über den Kontinent, ziehen unserem Arbeitgeber hinterher und haben die Freizeit abgeschafft. Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit &#8211; einst Errungenschaften der Moderne &#8211; werden für immer mehr Menschen zum Albtraum. Class Triebel sagt uns warum und erklärt, wie wir damit umgehen können und worauf wir uns künftig noch einstellen müssen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1704"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in München lebende Autor und Psychologe Claas Triebel arbeitet unter anderem als Wissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München sowie in der Firma PerformPartner. Hier beschäftigt er sich mit den Themen Laufbahnberatung und Laufbahnentwicklung. Neben dem hier vorgestellten Buch hat er noch weitere Romane und Fachbücher veröffentlicht.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Was sofort positiv ins Auge sticht: Der sehr ansprechend gemachte Einband. Ich fühlte mich sofort in einen Film mit <a href="http://www.zeichentrickserien.de/rossi.htm" title="Herr Rossi sucht das Glück">Herrn Rossi</a> versetzt (den kennt doch hoffentlich außer mir noch jemand, oder?).<br />
Ansonsten vorne und hinten ein Klappeinschlag (ich kenne leider den Fachbegriff dafür nicht), den man bei Bedarf auch als Lesezeichen verwenden kann. Das Inhaltsverzeichnis bietet einen guten Überblick über die drei großen Themenblöcke, die das Buch behandelt. Schließlich gibt es noch ein zweiseitiges Literaturverzeichnis mit Hinweisen auf zitierte Werke und weiterführende Literatur zum Thema.<br />
</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Claas Triebel behandelt in seinem Buch ein sehr aktuelles Thema, das in irgendeiner Form fast jeden von uns betrifft. Wir leben in einer Welt, in der Flexibilität, Mobilität und ständige Erreichbarkeit groß geschrieben werden. Triebel stellt die Frage: Wie kommt es, dass das, was von früheren Generationen noch als der Traum von Freiheit angestrebt wurde, heute zunehmend zur Pflicht wird, ja sich für viele langsam sogar zum Albtraum entwickelt? Und so gar nichts mehr mit Freiheit zu tun hat?<br />
<br />
Im Kapitel zur Mobilität zeigt der Autor das scheinbar widersprüchliche Zusammenspiel von Mobilität auf der einen Seite und dem Bedürfnis nach Beständigkeit auf der anderen. Beispiel: Architektonisch normierte Flughäfen, Innenstädte, Fast-Food- und Hotel-Ketten. All das kommt dem Wunsch von (Geschäfts-)Reisenden entgegen, auch in der Ferne auf Vertrautes und Bekanntes nicht verzichten zu müssen. Berufsbedingte Mobilität wird zunehmend akzeptiert. Allerdings sehen die meisten mobil lebenden Menschen diesen Zustand nur als Übergangsphase an. Insgesamt scheint es ein Dilemma zu sein: Mobil lebende Menschen treffen Vorkehrungen, um irgendwann wieder sesshaft leben zu können. Und diejenigen, die nicht mobil leben, halten Mobilität für akzeptabel oder wünschen sich dies sogar. Zumindest solange, bis sie es sind &#8211; und sehnen sich dann wieder zurück zum stationären Leben.<br />
<br />
Das nächste Kapitel befaßt sich mit der Flexibilisierung. Die Möglichkeiten, die sich dem Einzelnen bieten, sein berufliches und privates Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten, sind heute größer denn je. Allerdings liegt darin auch die Gefahr, sich in diesem Geflecht an Möglichkeiten und Anforderungen zu verzetteln. Es gilt also herauszufinden, was davon eine Chance ist und was letztendlich nur Zwang. Triebel zeigt an einigen konkreten Beispielen, dass die Grenze zwischen Anpassung und verformender Selbstaufgabe individuell verschieden ist. Und damit auch die Grenze von Freiheit und Unfreiheit.<br />
<br />
Das Thema der Globalisierung spielt in diesem Buch natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Claas Triebel zeigt auf, dass sich aufgrund der technischen Möglichkeiten vor allem im Bereich des Internets große Chancen ergeben. Trotzdem werden Globalisierung, Mobilität und Flexibilität häufig als Bedrohung wahrgenommen. Der Autor kommt zur Erkenntnis, dass nicht die mobile und flexible Lebensweise an sich langfristig glücklich macht; auch nicht das Einkommen. Sondern das Maß, in dem man Einfluß auf sein eigenes Handeln hat und selbstbestimmt lebt. Erst dann wird Mobilität und Flexibilität als etwas Positives aufgenommen.<br />
<br />
Schließlich geht es noch um die Freiheit. Triebel erläutert die Herkunft des Freiheitsbegriffes, auf dem unsere Gesellschaft aufbaut. Dabei entwickelt er auch interessante philosophische Gedanken über zwei unterschiedlichen Arten von Freiheit: Die &#8220;Freiheit von&#8221; und die &#8220;Freiheit zu&#8221;. Also frei zu sein &#8220;von&#8221; äußeren Einschränkungen bedeutet noch nicht, dass man die Freiheit hat etwas bestimmtes &#8220;zu&#8221; tun. Und so schließt sich auch wieder der Kreis zur Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. All das ist Voraussetzung für Freiheit, aber eben kein Garant dafür.<br />
</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Claas Triebel ist meiner Meinung nach in seinem Buch eine enge Gratwanderung gut gelungen: Nämlich kritisch, aber konstruktiv mit einem sehr emotionalen Thema umzugehen. Anhand vieler plastischer Beispiele vermittelt er, dass ein mobiles und flexibles Leben verbunden mit einer (fast) ständigen Erreichbarkeit positive wie negative Effekte haben kann &#8211; es kommt eben auf den Einzelfall an. Gut gefallen hat mir dabei, dass er versucht hat, das Thema einigermaßen neutral zu behandeln. Auch wenn in vielerlei Hinsicht ein kritischer Grundton herrscht, ist Triebel keineswegs jemand, der den technischen Fortschritt, das Internet und ein mobiles und flexibles Leben verteufelt.<br />
<br />Insgesamt gesehen ein sehr lesenswertes Buch, das seinen Platz zwischen den beiden extremen Welten &#8211; Technikgläubigkeit und Fortschrittsverweigerung &#8211; gefunden hat.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine ausgewogene Behandlung eines modernen Themas. Lesenswert!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.andereleben.de/" target="_blank">Homepage des Autors mit Audiopodcast zum Buch</a></li>
<li><a href="http://www.markusalbers.com/blog/mobil-flexibel-immer-erreichbar-%E2%80%93-wenn-freiheit-zum-albtraum-wird/" target="_blank">Diskussion und Leseprobe (Teil 1) bei Markus Albers</a></li>
<li><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wer-mobil-flexibel-und-erreichbar-sein-muss-ist-nicht-frei/" target="_blank">Diskussion und Leseprobe (Teil 2) bei Markus Albers</a></li>
</ul>


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		<title>Die Kunst, frei zu sein</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 17:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tom Hodgkinson]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453630041?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453630041"><img class="alignleft" title="Die Kunst, frei zu sein. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/die_kunst_frei_zu_sein.jpg" alt="Die Kunst, frei zu sein. Handbuch für ein schönes Leben" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453630041" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Aus seinem Arbeitsalltag ausbrechen? Sich von allen modernen Sachzwängen freimachen? Ein schön(er)es Leben führen? Klingt eigentlich nicht schlecht. Das vorliegende Buch von Tom Hodgkinson, Autor des Erfolgstitels &#8220;Anleitung zum Müßiggang&#8221; verspricht genau dazu entsprechende Vorschläge und Tipps zu liefern.</p>
<p>Titel: <strong>Die Kunst, frei zu sein</strong> &#8211; Handbuch für ein schönes Leben. Von Tom Hodgkinson.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Fragen Sie sich manchmal, wieso Sie jeden Tag zur Arbeit gehen? Und wer den ganzen Mist kaufen soll, den die Konsumwelt uns anpreist? Und quält Sie nicht auch insgeheim der Gedanke an ein besseres, freies und glückliches Leben? Tom Hodgkinson [...] liefert einen neuen, verblüffend einfachen und vergnüglichen Entwurf für ein glücklicheres Leben.</p></blockquote>
<p><span id="more-1253"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Was mir an diesem Buch zuerst aufgefallen ist: Das Motiv erinnert mich sehr stark an &#8220;<a href="http://www.buch-ratschlag.de/generation-doof" title="Generation Doof">Generation Doof</a>&#8220;, ein Buch, das mir leider nicht besonders gefallen hat. Sollte das etwa ein Omen sein? Auch wenn der Titel vielversprechend klingt und der Klappentext neugierig macht: Das Buch ist leider eine ziemliche Enttäuschung.<br />
<br />
Die Vorschläge von Hodgkinson, mehr Freiheit für sein eigenes Leben zu erlangen, sind größtenteils banal. Einiges davon kommt so lächerlich daher, dass man eigentlich kaum daran glauben kann, dass es vom Autor ernst gemeint sein könnte. Kostprobe gefällig?</p>
<ul>
<li>Bezahle einfach keine Rechnungen mehr und ignoriere auch die Mahnungen</li>
<li>Zerschneide Deine Kreditkarte</li>
<li>Gehe nicht mehr zum Wählen</li>
<li>Verzichte auf elektrisches Licht, um den Schmutz nicht mehr zu sehen</li>
</ul>
<h4>Ein paar gute Ideen</h4>
<p>Ich möchte nicht unfair sein: Einige Ideen, die Hodgkinson in seinem Buch vorstellt, sind es durchaus wert, darüber nachzudenken. Sich vom Konsumrausch unserer Zeit etwas zurückzunehmen, auf Fernsehen zu verzichten und stattdessen Bücher zu lesen und sein Leben grundsätzlich stärker selbst in die Hand zu nehmen &#8211; all das macht Sinn. Auch das übertriebene Konkurrenzdenken in unserer Gesellschaft trägt nicht immer dazu bei, das Leben einfacher zu gestalten. Hier hat der Autor sicherlich Recht, wenn er den Finger habt &#8211; wenngleich seine Gegenvorschläge teils von geradezu kindlicher Naivität zeugen.<br />
<br />
Was mich das ganze Buch hindurch immer wieder irritiert hat, ist die Glorifizierung des Mittelalters. Hier scheint Hodgkinson der Meinung zu sein, dass es den Leuten damals viel besser ging. Die Unterdrückung der einfachen Bevölkerung durch Kirche und Adel scheint seiner Ansicht nach offensichtlich nicht stattgefunden zu haben. Auch die Rechtsprechung jener Zeit scheint der heutigen in jedem Fall vorzuziehen zu sein. Leibeigenschaft? Mangelnde medizinische Versorgung? Inquisition und Hexenverbrennung? Vielleicht ist da meine Vorstellung vom Mittelalter auch einfach etwas zu negativ behaftet.</p>
<h4>Viele Schwächen</h4>
<p>Auch ein umfangreiches Literaturverzeichnis kann über die oftmals banalen, teils völlig weltfremden und nur gelegentlich hilfreichen Ausführungen des Autors nicht hinwegtäuschen. Und die von Hodgkinson aufgeführte Liste mit sogenannten kostenlosen Hilfsmitteln lockt bestenfalls ein müdes Lächeln hervor.<br />
<br />
Wer mit seinem Leben unzufrieden ist oder von unserer Konsumgesellschaft die Nase voll hat, dem möchte ich stattdessen folgende Titel ans Herz legen: <a href="http://www.buch-ratschlag.de/die-entscheidung-liegt-bei-dir" title="Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit">&#8220;Die Entscheidung liegt bei Dir!&#8221;</a> von Richard K. Sprenger oder auch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/genug" title="Genug">&#8220;Genug. Wie Sie der Welt des Überflusses entkommen&#8221;</a> von John Naish.<br />
<br />
Ich kann mich den positiven Urteilen, die man über dieses Buch immer wieder zu hören und zu lesen bekommt, leider nicht anschließen.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine absolute Enttäuschung! Nimm Dir die Freiheit, dieses Buch nicht zu kaufen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:20%"></div>
</div>
<p>1 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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		<title>Die 4-Stunden-Woche</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 14:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[4-Stunden-Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Ferriss]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel allein ist natürlich ein pure Provokation. Die Aussage darin erscheint dermaßen abwegig &#8211; und gleichzeitig so unglaublich verlockend. Was, wenn so etwas wirklich möglich wäre? Wer von uns hat nicht schon öfter mal den Wunsch verspürt, ein paar Gänge zurückzuschalten? Für mich war klar: Dieses Buch musste ich lesen &#8230; Titel: Die 4-Stunden-Woche. [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3430200512?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3430200512"><img class="alignleft" title="Die 4-Stunden-Woche" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/4_stunden_woche.jpg" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3430200512" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Der Titel allein ist natürlich ein pure Provokation. Die Aussage darin erscheint dermaßen abwegig &#8211; und gleichzeitig so unglaublich verlockend. Was, wenn so etwas wirklich möglich wäre? Wer von uns hat nicht schon öfter mal den Wunsch verspürt, ein paar Gänge zurückzuschalten? Für mich war klar: Dieses Buch musste ich lesen &#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Die 4-Stunden-Woche</strong>. Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben. Von Timothy Ferriss.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Träumen Sie nicht auch davon, weniger zu arbeiten? Viel weniger? Dann lesen Sie dieses Buch! &#8220;Die 4-Stunden-Woche&#8221; ist der Wegweiser für eine Flucht aus dem Hamsterrad und ein provokantes Manifest für eine neue Gewichtung zwischen Leben und Arbeiten. Mit viel Humor, provokanten Denkanstößen, ermutigenden Fallbeispielen und vielen erprobten Tipps erklärt Ferriss, wie sich die 4-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich verwirklichen lässt &#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-432"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Ist das Buch sein Geld wert? Auf alle Fälle! Lässt sich das Gelesene wirklich umsetzen? Vieles davon. Werde ich zukünftig nur noch 4 Stunden pro Woche arbeiten? Eher unwahrscheinlich &#8230;</p>
<p>Aber eins nach dem anderen: Auch wenn der Titel ziemlich utopisch daherkommt, zeigt Tim Ferriss Wege und Möglichkeiten auf, wie man seine Arbeitsbelastung reduzieren und aus der Produktivitätsfalle herauskommen kann. Er nennt seine 4-Schritte-Methode &#8220;DEAL&#8221;.</p>
<ul>
<li>D wie Definition. Herausfinden, was man will und was nicht; was einem Angst macht und wie man damit umgeht</li>
<li>E wie Eliminieren. Alles Überflüssige, das reine Arbeitszeit kostet und die Produktivität behindert, auf radikale Weise beseitigen</li>
<li>A wie Automation. Finde etwas, womit du leicht Geld verdienen kannst. Outsource deine Routineaufgaben.</li>
<li>L wie Liberation (= Befreiung). Nutze die gewonnene Zeit dafür, Neues zu lernen und Dinge zu tun, die Spaß machen.</li>
</ul>
<p>Der Autor hat es verstanden, ein sehr kurzweiliges Buch zu schreiben, indem er amüsante Annekdoten zum jeweiligen Kapitel mit eigenen Erfahrungsberichten kombiniert und am Ende eines Abschnitts mit ganz konkreten Fragen und Handlungsanleitungen einen echten Nutzen bietet. Vieles von dem, was zuächst absurd erscheint, ergibt plötzlich einen Sinn.</p>
<p>Die Dinge, die Tim Ferriss zu vermitteln versucht, sind nicht immer grundsätzlich neu (&#8220;Schau nicht dauernd nach, ob neue eMails angekommen sind&#8221;), aber in ihrer Konsequenz so radikal (&#8220;Ruf deine neuen eMails nur noch einmal pro Woche ab&#8221;), dass man schon ins Nachdenken kommt. Und genau dass ist es, worauf es eigentlich ankommt: Den eigenen Status Quo zu überdenken und seine Handlungen und Denkweisen in Frage zu stellen.</p>
<p>Man erhält viele Denkanstösse, wie man sein (Arbeits-)Leben stressfreier gestalten kann. Sicherlich lassen sich nicht alle Beispiele von jedem auch immer umsetzen, aber es macht einfach Spass, die Dinge mal durch eine andere &#8211; teils sehr extreme &#8211; Brille zu sehen.</p>
<p>Ein Kritikpunkt am Buch ist aus meiner Sicht die Unterstellung Ferriss&#8217;, dass jeder für sich eine mehr oder weniger automatisierte Einkommensquelle findet. Auch wenn alles mit nachvollziehbaren Beispielen untermauert ist, wird sich nicht jeder gleich zum großen Internet-Unternehmer berufen fühlen. Und die freie Einteilung seiner Zeit ist für einen selbständigen Unternehmer wahrscheinlich leichter zu bewerkstelligen, als für einen Festangstellten.</p>
<p>Trotz dieser Kritik ist das Buch absolut lesenswert. <strong>Grosses Plus</strong>: Die Verweise auf weitere Ressourcen sind in der deutschen Fassung des Buchs immer auf die hiesigen Quellen und Gegebenheiten angepaßt und nicht stur aus der englischen Originalfassung übernommen.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Frech, intelligent und kurzweilig. Keine Anleitung zur Faulheit, sondern eine Anregung zu mehr Selbstbestimmung.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p class="fussnote">Die 4-Stunden-Woche. Von Timothy Ferriss. 341 Seiten. Erschienen im Econ Verlag.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3784">Rezension auf best-practice-business.de</a></li>
<li><a href="http://team-success.de/blog/2007/06/29/die-4-arbeitssstunden-woche-von-timothy-ferriss/">Rezension auf Job &#038; Joy</a></li>
</ul>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Morgen komm ich später rein</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 10:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Markus Albers]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch wird jeden interessieren, der sich täglich morgens und abends durch den Berufsverkehr quält, nur um dann im Büro den ganzen Tag in einen Computer zu starren oder seine Zeit in endlosen Meetings zu verbringen. Titel: Morgen komm ich später rein. Von Markus Albers. Zitat vom Buchrücken: Zwischen 70.000 und 80.000 Stunden im Leben [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423105410?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423105410"><img class="alignleft" title="Morgen komm ich später rein" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/morgen_komm_ich_spaeter.jpg" border="0" alt="Morgen komm ich später rein" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423105410" border="0" alt="Morgen komm ich später rein" width="1" height="1" /><br />
Dieses Buch wird jeden interessieren, der sich täglich morgens und abends durch den Berufsverkehr quält, nur um dann im Büro den ganzen Tag in einen Computer zu starren oder seine Zeit in endlosen Meetings zu verbringen.</p>
<p>Titel: <strong>Morgen komm ich später rein</strong>. Von Markus Albers.</p>
<p>Zitat vom Buchrücken:</p>
<blockquote><p>Zwischen 70.000 und 80.000 Stunden im Leben verbringt der Durchschnittsmensch am Schreibtisch. Mitten in der Wissensgesellschaft arbeiten wir mit Strukturen aus der Industriegesellschaft: Abgesessene Kernarbeitszeit und exzessive Überstunden gelten als Beweis für echtes Engagement. Der volkswirtschaftliche Verlust durch Langeweile und Ineffizienz im Job ist enorm. Die Lösung des Dilemmas liegt in einer menschenfreundlicheren, flexiblen und mobilen Arbeitsauffassung &#8211; nennen wir sie Easy Economy. Machen Sie aus Ihrer Festanstellung eine Freianstellung! Wir werden es erleben &#8211; das Ende des Büros, wie wir es kennen.</p></blockquote>
<p><span id="more-168"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Um es kurz zu machen: Dieser Titel ist wie eine Offenbarung. Wie ich in der Einleitung geschrieben habe, dürfte dieses Buch für die meisten Angestellten lesenswert sein, die ihre Zeit hinter einem Schreibtisch verbringen. Markus Albers zeigt auf eine fesselnde und nachvollziehbare Art die Schwachstellen der Festanstellung in unserer heutigen Wissensgesellschaft auf. Unsere Leistung wird oftmals an den Anwesenheitszeiten im Büro gemessen: Überstunden = Hohe Leistung. Der Tagesablauf ist vorbestimmt, ein Abweichen davon ist nur in engem Rahmen möglich: Morgens aufstehen &#8211; Duschen &#8211; Frühstücken &#8211; Berufsverkehr &#8211; Büro &#8211; Meetings &#8211; Arbeiten am Computer &#8211; Berufsverkehr &#8211; Abendessen &#8211; Sofa &#8211; Fernsehen &#8211; Schlafen. Und am nächsten Tag geht&#8217;s wieder von vorne los. Und man hat das Gefühl, das Leben läuft an einem vorbei.<br />
<br />
Eine mögliche Alternative wäre die berufliche Selbständigkeit. Aber Albers räumt ein, dass das nicht jedermanns Sache ist &#8211; und auch nicht sein muss! Die heutigen technischen Hilfsmittel bieten alle Möglichkeiten, seine Arbeit selbstbestimmter und vor allem nicht mehr ans Büro gebunden zu verrichten. Die Folge: Gesteigerte Effizienz, größere Motivation, höhere Zufriedenheit und Loyalität zum Unternehmen.<br />
<br />An vielen konkreten Beispielen wird in diesem Buch aufgezeigt, dass es durchaus Unternehmen gibt, die die Chancen hinter diesem Konzept erkannt haben, und das nicht nur in den USA. Es wird dargestellt, wie sich solche Konzepte zum Vorteil von Mitarbeiter und Arbeitgeber umsetzen lassen.<br />
<br />
Wer jetzt aber glaubt, dass es sich hier nur um ein weiteres Plädoyer für die &#8220;klassische&#8221; Telearbeit handelt, bei der lediglich das Büro an den heimischen Arbeitsplatz verlagert wird, liegt falsch. Markus Albers geht einen Schritt weiter und spricht in diesem Zusammenhang vom Freiangestellten. Das sind festangestellte Mitarbeiter, die die Freiheit besitzen, sich sowohl Arbeitszeit und -ort frei einzuteilen. Als sicherlich extremstes Beispiel wird das US-Unternehmen &#8220;Best Buy&#8221; genannt, welches vor einigen Jahren als Ergebnis einer Mitarbeiterumfrage mit dem ROWE-Konzept (Results Only Work Environment) die vollkommene Flexibilisierung der Arbeit eingeführt hat &#8211; sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Hinsicht.</p>
<p>Letztendlich zählt nur, dass das Ergebnis zum vereinbarten Zeitpunkt in der vereinbarten Qualität abgeliefert wird. Das Resultat: Steigerung der Produktivität pro Mitarbeiter um 35 Prozent. Aber: Auch die Zahl der unfreiwilligen Kündigungen stieg um 50 &#8211; 70 Prozent. Grund: Da nur noch die Ergebnisse zählen, kann sich keiner mehr hinter einer Fassade des Beschäftigt-Aussehens verstecken. Ein Ansatz, der sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Vorgesetzten oftmals ein massives Umdenken erfordert.</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Dieses Buch ist zur Zeit mein absoluter Favorit. Wer es gelesen hat, für den wird nichts mehr so sein, wie es war!<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen. Volle Punktzahl!<br />

</div>
<p>
<p class="fussnote">Morgen komm ich später rein. Markus Albers. Erschienen im Campus Verlag.</p>


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