Buch-Ratschlag

Das Google Imperium

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Das Google Imperium

Nach dem Klassiker “Die Google-Story” von David Vise ist mir jetzt ein neues Buch über den Suchmaschinen-Giganten in die Hände gefallen. Da immer häufiger kritische Stimmen zu Google zu vernehmen sind, hat mich dieses Buch als regelmäßiger Nutzer dieser Suchmaschine natürlich besonders interessiert.

Titel: Das Google Imperium. Von Lars Reppesgaard.

Aus dem Inhalt:

Für die Googler ist klar: Alles, was es auf der Welt an Informationen gibt, kann und sollte indexiert und öffentlich zugänglich gemacht werden [...] Zumindest die beiden Gründer von Google haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass genau diese Vision sie antreibt. Lars Reppesgaard war bei Google – in Hamburg, in Zürich und im Googleplex. Er weiß, was Google kann und will. Er sagt, wie wir Google nutzen und uns zugleich schützen können.


Meine Meinung zu diesem Buch:
Das Buch gibt einen umfassenden Einblick in die Firma, die hinter der kleinen Suchmaske mit den lustigen bunten sechs Buchstaben steckt, die fast jeder von uns schon einmal benutzt hat.

Lars Reppesgaard, seines Zeichens Journalist u.a. für die Financial Times Deutschland und das Handelsblatt, beleuchtet die vielen Google-Dienste, die das (Internet-)Leben soviel bequemer machen: Die allseits bekannte Suchmaschine, der Mail-Dienst mit dem riesigen Speicherangebot, das spektakuläre Satellitenprogramm (Google Earth), die webbasierten Office-Anwendungen und vieles mehr.

All das wird von Google kostenlos zur Verfügung gestellt – aber eben nicht umsonst: Der Preis dafür ist Information. Information über den Anwender, über einen selbst. Und genau das ist es, was dieses Unternehmen so unheimlich und potentiell auch gefährlich macht. Der Autor macht deutlich, welche Möglichkeiten Google mit den riesigen Informationsmengen eigentlich hat.

Er zeigt auf, wie mit der Datenschutzproblematik bei Google umgegangen wird und welche Missbrauchsmöglichkeiten gegeben sind – auch wenn das Firmen-Motto lautet: “Don’t be evil” – Tue nichts Böses.

Das Schöne an diesem Buch ist, dass Lars Reppesgaard keine Verschwörungstheorien bemühen muss. Sein sachlicher, durchaus kritischer Schreibstil vermittelt den Eindruck gründlicher Recherche. Es wird nicht nur deutlich, dass sich letztendlich auch bei Google, welches zumindest in der Vergangenheit lange als Vorzeigeunternehmen galt, alles ums Geschäft und um langfristige Gewinnmaximierung dreht.

Fazit:
Eine lesenswerte Einführung in die Welt von Google. Sachlich, kritisch und spannend. Und nicht vergessen: “Google kennt Dich besser, als Du denkst!”

Bewertung:

4 von 5 Lesezeichen

Das Google Imperium. Von Lars Reppesgaard. 278 Seiten. Erschienen im Murmann Verlag.

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  1. Was würde Google tun

Ein Kommentar

  1. Hab das Buch heute angelesen und kann es nur empfehlen.
    Besonders gut finde ich den kritischen und sehr sachlichen Schreibstil.
    Da wird der richtige Kompromiss zwischen Bestandsaufnahme und Verschwörungstheorie geliefert.
    Grüße

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