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	<title>Buch-Ratschlag &#187; 4 von 5 Lesezeichen</title>
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		<title>Lebe lieber innovativ</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 17:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Problemlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Seelig]]></category>

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		<description><![CDATA[Gängige Überzeugungen als solche zu erkennen und dann in Frage zu stellen. Probleme in einen größeren Zusammenhang stellen und dadurch kreativere Lösungen finden. Das sind nur einige der Erkenntnisse, die sich aus dem vorliegenden Buch gewinnen lassen. Titel: Lebe lieber &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/lebe-lieber-innovativ">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="lebe-lieber-innovativ" title="Lebe lieber innovativ"><img class="alignleft" title="Lebe lieber innovativ. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/lebe_lieber_innovativ.jpg" alt="Buch: Lebe lieber innovativ"></a><br />
Gängige Überzeugungen als solche zu erkennen und dann in Frage zu stellen. Probleme in einen größeren Zusammenhang stellen und dadurch kreativere Lösungen finden. Das sind nur einige der Erkenntnisse, die sich aus dem vorliegenden Buch gewinnen lassen.</p>
<p>Titel: <strong>Lebe lieber innovativ</strong>. Warum man die besten Ideen findet, wenn man das Unmögliche denkt. Tina Seelig.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Kann man eine Büroklammer in ein Haus verwandeln? Ja*. Kann man in der Antarktis Bikinis verkaufen? Ja*. So manches Problem schein unüberwindbar, und doch gibt es immer eine Lösung &#8211; auch wenn diese zunächst noch so abwegig erscheint.<br />
*Klingt absurd, ist aber alles möglich. Die Erklärungen und weitere ungewöhnliche Denkanstöße finden Sie in diesem Buch.</p></blockquote>
<p><span id="more-2401"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autorin</h4>
<p>Tina Seelig ist Professorin für Innovation an der Stanford University in Palo Alto, Kalifornien. Dort bringt sie Studenten bei, wie man innovative Ideen entwickelt und diese nicht nur in der Geschäftswelt umsetzt. In ihrem Blog <a href="http://creativityrulz.blogspot.com/" title="Creativity Rulz">Creativity Rulz</a> findet man viele interessante und inspirierende Beiträge zum Thema Kreativität.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Das Titelbild passt gut zum Thema des Buchs: ein paar Tauben ziehen an Seilen einen Kleinwagen in die Luft. Unmögliches Denken bringt oftmals die besten Ideen hervor. In 10 Kapiteln, verteilt auf rund 220 Seiten, wird der Leser in unterhaltsamen Anekdoten mit Beispielen konfrontiert, wie schwierige bis unmöglich scheinende Aufgaben doch zu lösen sind.</p>
<p>Die Autorin greift dabei oft auf Experimente zurück, die sie mit ihren Studenten im Rahmen von Seminaren zu den Themen Entrepreneurship und Innovation durchgeführt hat.</p>
<p>Die wichtigste Erkenntnis dabei ist: Der beschränkende Faktor bei der Lösung eines Problems ist man immer selbst. Man muss sich selbst gestatten, ein Querdenker zu sein und gängige Auffassungen in Frage zu stellen, ohne Rücksicht darauf, was andere denken oder sagen. Es gibt immer mehrere Blickwinkel auf eine Sache und man entscheidet selbst, welchen man davon wählt.</p>
<p>Tina Seelig macht deutlich, dass wir oftmals den Unterschied zwischen Vorgaben und Empfehlungen nicht erkennen. Wir nehmen in unserer Gesellschaft manche Regeln einfach als unumstößlich hin, ohne sie noch groß zu hinterfragen. Und wir sind darauf geeicht, uns alle möglichen Vorschriften zu merken, worauf man im Leben zu achten hat. Dabei wäre es oftmals besser, nur die wenigen Dinge zu wissen, die man niemals tun sollte, weil sie gegen wirkliche Regeln verstoßen, anstatt sich auf unzählige vermeintliche Regeln zu konzentrieren.</p>
<p>Die Autorin bringt viele Beispiele dafür, dass Menschen, die ein statisches Selbstbild und eine klare Auffassung davon haben, was sie gut können, langfristig gesehen weniger Erfolge erzielen als Menschen mit einem dynamischen, flexiblen Selbstbild. Letztere sind eher bereit, Risiken einzugehen und die sich bietenden Chancen in neuen Betätigungsfeldern aufzugreifen.</p>
<p>Einen Spruch möchte ich herausgreifen, der mir besonders gut gefallen hat: &#8220;Zeichne die Zielscheibe dorthin, wo der Pfeil getroffen hat&#8221;. Im übertragenen Sinn bedeutet das, einem Menschen (= Pfeil) die Aufgaben zu übertragen (= Zielscheibe), die seinen Fähigkeiten, Talenten und Interessen am besten entspricht. Dadurch erfüllen diese Menschen ihre Aufgaben viel produktiver und engagierter, als wenn sie sich mit Dingen beschäftigen müssen, die nicht zu ihnen passen. Dies macht sich insbesondere in der Zusammenarbeit in Teams bemerkbar: Wenn jeder das machen kann, was er am besten beherrscht, so hat jeder auch das Gefühl, selbst die leichteste Aufgabe zu haben.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>&#8220;Lebe lieber innovativ&#8221; ist ein einfach zu lesendes und sehr unterhaltsames Buch. Auch wenn viele Beispiele aus dem akademischen Umfeld der Autorin stammen, sind sie trotzdem auch für &#8220;Otto Normalverbraucher&#8221; nachvollziehbar und geeignet, die eigene Kreativität im Umgang mit Problemen zu herauszufordern. Das Buch bietet ein paar kurzweilige Lesestunden und kann auch einfach mal so zwischendurch in die Hand genommen werden.</p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Schöne Denkanstöße für innovative Problemlösungen. Lesenswert!</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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		<title>Der PreSales Marketing Praxisleitfaden</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/der-presales-marketing-praxisleitfaden</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/der-presales-marketing-praxisleitfaden#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Xing neue Kontakte generieren, binden und Kontakte automatisch in Kunden umwandeln. Mit diesem hochtrabenden Vesprechen wirbt der Autor auf seiner Website für diesen Praxisleitfaden in Form eines E-Books. Was steckt wirklich dahinter und was bietet dieses E-Book? Titel: Der &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/der-presales-marketing-praxisleitfaden">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="der-presales-marketing-praxisleitfaden" title="Der PreSales Marketing Praxisleitfaden"><img class="alignleft" title="Der PreSales Marketing Praxisleitfaden. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/presales-marketing.jpg" alt="Buch: Der PreSales Marketing Praxisleitfaden"></a><br />
Mit Xing neue Kontakte generieren, binden und Kontakte automatisch in Kunden umwandeln. Mit diesem hochtrabenden Vesprechen wirbt der Autor auf seiner Website für diesen Praxisleitfaden in Form eines E-Books. </p>
<p>Was steckt wirklich dahinter und was bietet dieses E-Book?</p>
<p>Titel: <strong>Der PreSales Marketing Praxisleitfaden</strong>. Xing erfolgreich nutzen. Von Robert Nabenhauer.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Networking mit dem PreSales Marketing Prinzip: Hier geht es nicht um kuscheln, chatten, Zeitvertreib, sondern glasklar ums Verkaufen. Idealer Partner für Ihre Vertriebsanbahnung ist die in Europa führende Business-Plattform XING. Über 10 Millionen potenzielle Geschäftskontakte sind hier nur ein paar Klicks von Ihnen entfernt. Ausführlich und mit vielen Beispielen zeigt Ihnen der Praxisleitfaden, wie Sie mit XING neue Kontakte rekrutieren und nachhaltig binden und aus Kontakten automatisch Kunden machen.</p></blockquote>
<p><span id="more-2347"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Robert Nabenhauer führt ein Beratungsunternehmens und betreibt darüberhinaus ein Unternehmen für Verpackungsfolien. Auf der Businessplattform Xing ist er unter anderem als Gruppenmoderator aktiv, so dass er diese Erfahrungen in das vorliegende E-Book einfließen lassen konnte.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Thema des E-Books ist die Verknüpfung des konventionellen Marketings mit den sozialen Netzwerken (und hier Xing im Speziellen) im Vorfeld des eigentlichen Verkaufsprozesses. Sprich: Wie lassen sich damit die Leads generieren, die letztendlich zu einem Verkaufsabschluß führen sollen?</p>
<p>Laut eigenen Aussagen des Autors führte die Anwendung dieser Philosophie zu &#8211; ich zitiere &#8211; &#8220;Quantensprüngen bei der Umsatzentwicklung in meinen Unternehmen&#8221;. Eine Vergleichsbasis bleibt der Autor an dieser Stelle jedoch schuldig.</p>
<p>Das E-Book ist in 3 große Blöcke unterteilt:<br />
Teil 1: Push-Strategie. Aktives PreSales Marketing<br />
Teil 2: Pull-Strategie. Passives PreSales Marketing<br />
Teil 3: Fallbeispiel Nabenhauer Verpackungen</p>
<p>So befasst sich Teil 1 mit den Möglichkeiten der Generierung von Kontakten, Interessenten und Kunden über die Xing-Plattform. Dreh- und Angelpunkt ist es laut Nabenhauer, einen Expertenstatus aufzubauen und zu verbessern. Dazu meint der Autor unter anderem: &#8220;Der angenehme Nebeneffekt: Als Experte können Sie das emotionale Bedürfnis stillen, im Vordergrund zu stehen&#8221;. Dieses Bedürfnis scheint bei Nabenhauer ebenfalls sehr ausgeprägt zu sein.</p>
<p>Der Expertenstatus soll vor allem dazu dienen, sich als kompetenter Ansprechpartner einen Namen zu machen und bekannter zu werden (in Xing z.B. durch Gründung von entsprechenden Gruppen). Durch die erhöhte Sichtbarkeit sollen potentielle Kunden und Interessenten schließlich von selbst auf einen zukommen, was wiederum die aktiven Akquisemaßnahmen unterstützt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wird der Verkaufstrichter erläutert: Kontakte -> Anfragen -> Angebote -> Preisverhandlungen -> Abschluß. Auf dieser Erkenntnis basiert auch der Standpunkt des Autors, möglichst viele Xing-Kontakte zu haben.</p>
<p>Danach wird zunächst detailiert auf die unterschiedlichsten Xing-Funktionen zur Kontakt- und Leadgenerierung eingegangen: Die diversen Suchfunktionen, die Gruppenfunktionen sowie deren praktische Einsatzmöglichkeiten.</p>
<p>Der Umgang mit Besuchern und Erstkontakten wird ebenso behandelt wie das anschließende Strukturieren der eigenen Kontakte. Auch das Nutzen von und das Verhalten in Gruppen wird ausführlich dargelegt &#8211; immer vor dem Hintergrund, möglichst viele Kontakte zu generieren. Nabenhauer zeigt auch auf, wie Xing bei der Personalsuche oder beim Auffinden von Kooperationspartnern genutzt werden kann.</p>
<p>Teil 2 dreht sich dann um das sogenannte passive PreMarketing. Hier geht es darum, die geknüpften Beziehungen zu verstärken, indem man ein entsprechendes Profil erstellt, mit dem man seinen eigenen Expertenstatus unterstreicht.</p>
<p>Nabenhauer erläutert die gesamte Bandbreite eines Xing-Profils. Tipps für die Auswahl des Profilfotos gehören dazu ebenso Hinweise für die Bezeichnung und Beschreibung der Firmierung sowie des beruflichen Werdegangs. Positiv hervorzuheben ist, dass der Autor auch umfassend auf die eher weniger genutzte „Über mich“-Seite eingeht. Auf mehr als 5 Seiten zeigt er die Potentiale auf, die diese Funktion bieten kann. Und auch die Erstellung eines Unternehmensprofils wird ausführlich behandelt.</p>
<p>In weiteren Kapiteln wird dann gezeigt, wie man selbst von anderen Xing-Mitgliedern am besten gefunden wird. Nabenhauer beschreibt hier unter anderem den Einsatz von Suchbegriffen in den Bereichen „Ich biete“ und „Ich suche“. Konkrete Beispiele und zu vermeidende Fallstricke veranschaulichen die Möglichkeiten, die sich hier bieten.</p>
<p>„Geben ist seliger denn Nehmen“. Dieses Bibelzitat findet auch und insbesondere im Pre-Sales-Marketing Anwendung. Dieses Kapitel befasst sich damit, wie man selbst in Vorleistung gehen sollte, um Kontakte und Beziehungen zu pflegen und zu intensivieren. Zum Download bereitgestellte Dokumente oder Hinweise auf weitere Webprofile, die dem Interessenten Informationen bieten können, sind eine Möglichkeit dafür. Nabenhauer geht dabei auch auf die Nutzung von speziellen Applikationen ein, die über die Xing-Plattform genutzt werden konnten. Leider hat Xing mittlerweile sämtliche Applikationen eingestellt, so dass die genannten Beispiele heute nicht mehr umgesetzt werden können.</p>
<p>Und schließlich nutzt Nabenhauer den dritten Teil des E-Books, um ausführlich darauf einzugehen, wie er die Social Media-Möglichkeiten für sein Verpackungsunternehmen nutzt. </p>
<p>Das E-Book umfasst etwas mehr als 390 Seiten. Es ist sehr gut strukturiert und mit vielen anschaulichen Screenshots versehen. Am Ende eines jeden Abschnitts findet sich ein Kasten mit ergänzenden Tipps oder einer Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Der Titel dieses E-Books „Der PreSales Marketing Praxisleitfaden“ ist meines Erachtens etwas irreführend.  Zwar heißt es im Untertitel „Xing erfolgreich nutzen“, aber im Grunde genommen könnte man das noch deutlicher zum Ausdruck bringen. Schließlich geht es in gefühlten 90% der Inhalte um diese Plattform.</p>
<p>Allerdings geht der Autor wirklich umfassend auf die Möglichkeiten ein, die dieses Netzwerk bietet. Dass mittlerweile einige der beschriebenen Funktionen nicht mehr verfügbar sind (z.B. die Applikationen), kann man ihm dabei nicht vorwerfen. Dazu passiert auf dieser Plattform einfach zu viel. Schön ist, dass nicht nur stupide die einzelnen Funktionen beschrieben werden, sondern immer auch Beispiele und Tipps für eine konkrete Umsetzung gegeben werden.</p>
<p>Etwas zwiespältig kann man den Teil 3 des E-Books sehen, in dem Nabenhauer das eigene Unternehmen als Fallbeispiel verwendet. Einerseits gibt ihm das die Gelegenheit, sehr umfangreich und in allen möglichen Varianten Werbung für seinen Verpackungsbetrieb zu machen. Auf der anderen Seite erfolgt das Ganze immer anhand von Praxisbeispielen, die man durchaus als Anregung für eigene Aktivitäten nehmen kann.</p>
<p>Insgesamt gesehen bekommt der Leser einen umfassenden und tiefgehenden Praxisleitfaden für die Nutzung von Xing als Marketingplattform. Wermutstropfen: Der hohe Preis des E-Books von 69,- Euro.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Umfassendes, aber auch sehr teures (Xing-)Praxishandbuch</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
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		<title>Der Facebook-Effekt</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[David Kirkpatrick]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bücher über Facebook gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer &#8211; viele davon jedoch sehr einseitig Pro oder Contra. Das es auch anders geht, zeigt dieses umfangreiche und sehr detaillierte Sachbuch von David Kirkpatrick. Titel: Der Facebook-Effekt. Hinter den &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="der-facebook-effekt" title="Der Facebook-Effekt"><img class="alignleft" title="Der Facebook-Effekt. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/der_facebook_effekt.jpg" alt="Buch: Der Facebook-Effekt"></a><br />
Bücher über Facebook gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer &#8211; viele davon jedoch sehr einseitig Pro oder Contra. Das es auch anders geht, zeigt dieses umfangreiche und sehr detaillierte Sachbuch von David Kirkpatrick.</p>
<p>Titel: <strong>Der Facebook-Effekt</strong>. Hinter den Kulissen des Internet-Giganten. David Kirkpatrick.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Facebook ist die wahrscheinlich rasanteste Internet-Story der letzten Jahre: Nur wenige Jahre nach der Gründung des Unternehmens zählt Facebook inwischen über 500 Millionen Nutzer. Der &#8220;Facebook-Effekt&#8221; zeigt, wie ein 19-jähriger Harvard-Student ein Unternehmen aufbauen konnte, das heute die am zweithäufigsten besuchte Website nach Google ist, wie Facebook unser Leben verändert und in welche Richtung sich der Internet-Gigant in Zukunft entwickeln wird.</p></blockquote>
<p><span id="more-2178"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>David Kirkpatrick, der ursprünglich englische Literaturwissenschaften studiert hat, war mehr als zwei Jahrzehnte als Journalist beim &#8220;Fortune Magazine&#8221; beschäftigt, lange Zeit davon als leitender Redakteur für Internet- und Technologiethemen. In dieser Zeit schrieb er unter anderem Titelgeschichten über Apple, IBM, Intel, Microsoft, Sun und viele andere. Auf Twitter kann man ihm folgen unter @davidkonline.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Der in den Facebook-Farben blau und weiß gehaltene Einband passt in seiner schlichten Sachlichkeit gut zum Inhalt: Wer einmal locker durch das Buch blättert, stellt vor allem eins fest: Viele Seiten mit noch viel mehr Text. Hier erhält der Leser tatsächlich einiges für sein Geld. Eine künstliche Aufblähung mit vielen Bildchen, leeren Trennseiten und ähnlichem kann man dem Autor definitiv nicht vorwerfen!</p>
<p>Los geht&#8217;s im Prolog mit einer jener Geschichten, mit denen gerne unterstrichen wird, wie gut sich soziale Netze eignen, um sich politisch zu organisieren und den Demokratiegedanken in unterdrückten Gesellschaften voranzutreiben (im konkreten Fall ging es um eine Gegenbewegung zur FARC in Kolumbien). Auch wenn das gemessen am Durchschnitts-User natürlich nur ein kleiner Aspekt in der heutigen Anwendung von Facebook ist, macht es doch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten deutlich.</p>
<p>David Kirkpatrick führt den Leser zurück zu den Anfängen ins Jahr 2003, als &#8220;Thefacebook&#8221; &#8211; wie es damals noch hieß &#8211; in einem Zimmer eines Studentenwohnheims an der Harvard-Universität gegründet wurde. Anfangs war es gedacht als elektronischer Ersatz für die beliebten Jahrbücher mit den Fotos und Namen der neuen Studenten &#8211; die sogenannten Facebooks. Zunächst nur in Harvard verfügbar, breitete sich das Netzwerk dann aber schnell an anderen Ivy-League-Universitäten an der Ostküste der USA aus. Zugang zum Netz erhielt damals nur, wer eine E-Mail-Adresse einer dieser Universitäten hatte.</p>
<p>Im Laufe der Zeit öffnete sich Facebook mehr und mehr und sorgte mit weiteren Benutzergruppen für eine starke Verbreitung. Erst kamen weitere Universitäten und Colleges dazu, danach einfache Schulen und schließlich wurde jedermann in das soziale Netzwerk aufgenommen.</p>
<p>Auch wenn David Kirkpatrick sehr viele sachliche Details bringt, fand ich die Lektüre alles andere als langweilig. Man erlebt die Entwicklung einer unglaublichen Erfolgsgeschichte, beginnend mit der Idee eines Studenten und einem Computer im Wohnheimzimmer bis hin zu einem Unternehmen mit einem geschätzten Marktwert von 50 Milliarden US-$ (Stand Januar 2011). </p>
<p>Der Autor versucht auf den rund 400 Seiten, in seinen Schilderungen einen möglichst neutralen Standpunkt einzunehmen, was ihm mehr oder weniger gut gelingt. Es geht in dem Buch aber nicht um eine Bewertung von Facebook im Sinne von Gut oder Böse, sondern um eine Darstellung der Entstehungsgeschichte bis in die heutige Zeit. Und das hat Kirkpatrick meiner Ansicht nach gut hinbekommen.</p>
<p>Ein umfangreiches Anmerkungs- und Literaturverzeichnis bietet dem geneigten Leser schließlich genügend Stoff für weitere eigene Recherchen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Dieses Buch ist nichts für eingefleischte Facebook-Gegner. Dem Autor wird an vielen Stellen im Internet eine unkritische Pro-Facebook- bzw. Pro-Zuckerberg-Einstellung vorgeworfen. </p>
<p>Das sehe ich jedoch anders. Natürlich hat er einen sehr guten Draht zu Mark Zuckerberg, ansonsten wäre dieses Buch in der Detailfülle wohl kaum möglich gewesen. Zwar wird der eine oder andere Leser hinsichtlich des Datenschutzes gelegentlich zumindest fragend die Augenbraue hochziehen. Trotzdem gelingt es Kirkpatrick meines Erachtens meistens, einen neutralen Einblick hinter die Kulissen zu geben. </p>
<p>Wer also weniger an einer ideologischen Auseinandersetzung pro und contra Facebook interessiert ist, sondern unvoreingenommen etwas über die Entstehung des Netzwerks erfahren möchte und darüber, warum es ist, was es heute ist, für den ist dieses Buch bestens geeignet. </p>
<p>Und zum Schluss noch ein Zitat aus dem Nachwort zur deutschen Ausgabe: </p>
<blockquote><p>Wenn es Information gibt, von denen man unter keinen Umstände will, dass sie jemand anders zu sehen bekommt als die Menschen, denen man rückhaltlos vertraut, sollte man sie nie auf Facebook stellen &#8211; oder überhaupt ins Internet</p></blockquote>
<p>Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer mehr über die Entstehung von Facebook wissen will, dem kann ich dieses Buch empfehlen.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
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<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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		<item>
		<title>Die Landkarte der Zeit</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/die-landkarte-der-zeit</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/die-landkarte-der-zeit#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 12:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Felix J. Palma]]></category>
		<category><![CDATA[H.G. Wells]]></category>
		<category><![CDATA[Jack the Ripper]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=2078</guid>
		<description><![CDATA[Wer erinnert sich nicht an &#8220;Die Zeitmaschine&#8221; und die Geschichte der friedlichen Eloi und der bösen Morlocks? Der Schriftsteller H.G. Wells, war mit seinem berühmten Werk 1895 Mitbegründer des Science Fiction Romans. In dem vorliegenden Buch &#8220;Die Landkarte der Zeit&#8221; &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/die-landkarte-der-zeit">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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<p>In dem vorliegenden Buch &#8220;Die Landkarte der Zeit&#8221; wird er dem Leser in einer unerwarteten Rolle begegnen.  </p>
<p>Titel: <strong>Die Landkarte der Zeit</strong>. Von Félix J. Palma.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wiederzugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garret jagt einen Mörder, der seine Opfer mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit. Ein Fest der Phantasie, in dem der Leser Jack the Ripper begegnet und H.G. Wells, den Erfinder der Zeitmaschine, in einer völlig überraschenden Rolle kennenlernt.</p></blockquote>
<p><span id="more-2078"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der Spanier Félix J. Palma ist eigentlich ein gelernter Werbekaufmann. Seine Erzählungen und Romane sind jedoch so erfolgreich, dass er in diesem Beruf nie arbeitete. Der 1968 in Sanlúcar de Barrameda geborene Schriftsteller lebt heute in Madrid. Das vorliegende Buch wurde in über 20 Sprachen übersetzt und brachte Palma den Preis &#8220;Premio Ateneo de Sevilla&#8221; ein.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die wunderschöne Aufmachung des Buchs war der Hauptgrund dafür, warum es mir in der Buchhandlung sofort ins Auge fiel: Die gesamte Vorderseite wird von einem Ziffernblatt eingenommen, auf welchem die Zeiger fehlen und die Ziffern rückwärts angeordnet sind &#8211; ein passendes Motiv für das Thema Zeitreisen, wie ich finde. Dazu ein Titel in einer auf alt gemachten, verblassenden Schrift und das Ganze in Braun- und Ockertönen gehalten &#8211; sehr schön gemacht.</p>
<p>Dass es sich bei dem Buch um ein gebundenes Hardcover handelt, welchem auch noch ein Lesebändchen spendiert wurde, wertet den mehr als 700 Seiten starken Schmöker nochmal auf. Insgesamt ein optischer Augenschmaus, der eine Zier für ein jedes Bücherregal ist. </p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie dem Klappentext schon zu entnehmen ist, handelt es sich um einen Roman mit vielen verschiedenen Handlungssträngen, die zunächst nur wenig bis nichts miteinander zu tun haben scheinen. Ein Fabrikantensohn, der seine Geliebte vor den Untaten von Jack the Ripper erretten will; eine Agentur, die im 19. Jahrhundert Zeitreisen anbietet; eine moderne junge Frau, die mit ihren Ansichten ihrer Zeit im viktorianischen London voraus ist und sich in einen General aus der Zukunft verliebt; ein Polizei-Inspektor, der eine seltsame Mordserie aufzuklären versucht.</p>
<p>Und doch schafft es der Autor, die einzelnen Fäden so geschickt miteinander zu verknüpfen, dass sie am Ende zu einem Gesamtbild verschmelzen. Scheinbar klare Sachverhalte nehmen für den Leser immer wieder unerwartete Wendungen und es wird erst zum Schluß des Buchs klar, was Wahrheit und Erfindung ist.</p>
<p>Die ganze Geschichte spielt in einer Zeit, in der ein neues Buch-Genre erfunden wurde: Der Wissenschaftsroman. Die berühmtesten Vertreter aus dieser Zeit sind Jules Verne und H.G. Wells. Gerade letzterer spielt eine wesentliche Rolle in diesem Roman und wird dem Leser in einem ganz neuen und unerwarteten Licht vorgestellt.</p>
<p>Durch die Handlung des Buchs wird man von einem imaginären Erzähler geführt, der als einziger die gesamte Wahrheit zu kennen scheint und mit seiner amüsanten, belehrenden Art den Handlungsfluss vorantreibt.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Félix J. Palma ist es gelungen, in seinem sehr unterhaltsamen Roman viele kleine ungewöhnliche Geschichten wie ein Puzzle so zusammenzuführen, dass am Ende ein gelungenes Bild dabei heraus kommt. Auch wenn es vom Umfang her mit über 700 Seiten alles andere als ein Leichtgewicht daherkommt, hatte ich das Buch ziemlich schnell ausgelesen &#8211; es war einfach schön zu lesen. Die gelungene Mischung aus phantastischem Abenteuerroman, gewürzt mit ein paar Liebesgeschichten und verpackt in einen Krimi sorgte bei mir für ein kurzweiliges Lesevergnügen.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein ungewöhnlicher, doch sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Roman. Leseempfehlung!<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<ul>
<li><a href="http://www.papiergefluester.com/2011/01/09/felix-j-palma-die-landkarte-der-zeit/" target="_blank">Buchbesprechung bei Papiergeflüster</a></li>
<li><a href="http://www.buch-rezensionen.com/romane/eine-zeitreise-durch-fiktion-und-wirklichkeit/" target="_blank">Rezension im Literatur-Blog</a></li>
<li><a href="http://www.rowohlt.de/buch/Felix_J_Palma_Die_Landkarte_der_Zeit.2779790.html" target="_blank">Beim Rohwolt Verlag gibt&#8217;s eine Leseprobe zur &#8220;Landkarte der Zeit&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.die-landkarte-der-zeit.de/" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Seite zum Buch</a></li>
</ul>
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		<title>Sway</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/sway</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/sway#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 17:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[irrational]]></category>
		<category><![CDATA[Ori Brafman]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rom Brafman]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=2026</guid>
		<description><![CDATA[Macht, Herrschaft, Einfluss &#8211; damit lässt sich der Originaltitel dieses höchst interessanten englischen Buchs übersetzen. Es geht dabei um die Macht des Unterbewußten und den Einfluss unserer Psyche bei alltäglichen Entscheidungsprozessen. Und den unwiderstehlichen Sog von irrationalem Verhalten. Titel: Sway. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/sway">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="sway" title="Sway"><img class="alignleft" title="Sway. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/sway.jpg" alt="Rezension: Sway. Von Ori Brafman und Rom Brafman"></a>Macht, Herrschaft, Einfluss &#8211; damit lässt sich der Originaltitel dieses höchst interessanten englischen Buchs übersetzen. Es geht dabei um die Macht des Unterbewußten und den Einfluss unserer Psyche bei alltäglichen Entscheidungsprozessen. Und den unwiderstehlichen Sog von irrationalem Verhalten.</p>
<p>Titel: <strong>Sway.</strong> The irresistible pull of irrational behavior. Von Ori Brafman und Rom Brafman.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Why is a job interview actually one of the worst ways to screen a prospective employee? Why would a Harvard Business School student pay $204 for a 20$ bill? What would make a head of airline safety disregard years of training and cause the deadliest plane crash in history? [...] Ori Brafman and his brother Rom Brafman answer these questions and more, revealing the dynamic forces that derail our logical thinking and sabotage our decision-making. A fascinating journey into the hidden psychological forces that cause us to act irrationally in our personal and professional lives, Sway not only challenges our views of the world but also changes the way we think.</p></blockquote>
<p><span id="more-2026"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Ori und Rom Brafman sind zwei Brüder, die hiermit ihr erstes gemeinsames Buch herausgebracht haben. Von Ori Brafman gibt es ein weiteres Buch (&#8220;Der Seestern und die Spinne&#8221;) über die Stärke von kopflosen Organisationen. Rom Brafman ist Psychologe und hat eine eigene Praxis in Palo Alto.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Es handelt sich um ein typisches amerikanisches Taschenbuch, was die Qualität des Papiers angeht. Fühlt sich also eher an wie Recycling-Papier &#8211; die Qualität des Inhaltes ist zum Glück deutlich besser. Zu Beginn jedes Kapitels wird in Form einiger Schlagworte auf den jeweiligen Inhalt hingeführt. Schön: Am Ende des Buches findet sich ein umfangreicher Anhang mit Quellen und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Abschnitten. Ein ausführlicher Index erleichtert darüber hinaus das Auffinden bestimmter Themen.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie oben schon ersichtlich, handelt es sich hier um die englische Originalausgabe. Eine deutsche Übersetzung ist unter dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593386593?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593386593">Kopflos: Wie unser Bauchgefühl uns in die Irre führt &#8211; und was wir dagegen tun können</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593386593" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> erhältlich.<br />
Die beiden Autoren bringen viele, teils verblüffende Beispiele dafür, wie irrational manche unserer Entscheidungen sind, obwohl wir uns doch alle für schlaue Wesen halten. Und was noch viel erschreckender ist: Manche dieser Entscheidungen sind vorhersehbar und dadurch auch von außen beeinflußbar.</p>
<ul>
<li>Ein erfahrener Flugkapitän, der wider besseres Wissen, langjährigem Training und Erfahrung in Sicherheitsfragen alle antrainierten Verhaltensregeln außer Acht läßt und ein verheerendes Flugzeugunglück verursacht </li>
<li>Ein berühmter Konzert-Violinenspieler, dessen Geigenspiel in der U-Bahn niemand Beachtung schenkt, nur weil das Umfeld nicht passend ist</li>
<li>Die unterschiedliche Wertschätzung eines Theaterkarten-Abo&#8217;s nach Erhalt eines Rabatts</li>
<li>Harvard-Studenten, die für eine 20$-Note bis zu 204 $ bezahlen</li>
</ul>
<p>Sehr interessant und aufschlußreich fand ich eine Geschichte, die deutlich macht, dass monetäre Anreize genau das Gegenteil dessen bewirken, was ursprünglich beabsichtigt war. Gezeigt wurde dies anhand eines geplanten Atommülllagers in der Schweiz. Bei einer Abstimmung über die Standortfrage sprachen sich ca. 50% der Bevölkerung der betroffenen Gemeinde trotz persönlicher Nachteile im Interesse des Gemeinwohls für die Deponie aus. Als bei einer zweiten Abstimmung die betroffenen Bewohner einen finanziellen Ausgleich von 5000 Franken pro Person und Jahr erhalten sollten, viel die Zustimmung auf nur noch 24%! </p>
<p>Begründung: Während im ersten Fall der eigene Nachteil mit einem höherwertigen Gemeinnutzen verglichen und hinten angestellt wird, liegt im zweiten Fall anstelle des großen Gemeinnutzens ein Geldbetrag von 5000 Franken in der Waagschale. Was offensichtlich für den Einzelnen zu wenig war, um zuzustimmen. Der monetäre Anreiz verdrängte somit das ursprünglich viel gewichtigere Argument des Gemeinwohls der Gesamtbevölkerung.</p>
<p>Auf rund 200 Seiten werden dem geneigten Leser viele Beispiel vor Augen geführt, die einer rationalen Entscheidung eigentlich widersprechen würden. Und doch finden wir alle uns täglich in der gleichen Falle wieder. Wer jedoch die Mechanismen kennt, kann zumindest in der einen oder anderen Situation gegensteuern.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>&#8220;Sway&#8221; kommt nicht ganz an das Buch von Dan Ariely hin (<a href="denken-hilft-zwar-nuetzt-aber-nichts" title="Denken hilft zwar, nützt aber nichts">&#8220;Denken nützt zwar, hilft aber nichts&#8221;</a>), aber geht in die gleiche Richtung. Wer sich also ein wenig für für Psychologie, vorhersehbare Verhaltensmuster und teilweise verblüffende Erkenntnisse zu irrationalen Entscheidungsfindungen interessiert, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Lesenswert. Vor allem für all diejenigen, die schon immer wissen wollten, warum sie ständig die falschen Entscheidungen treffen.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<li><a href="http://www.swaybook.com/index.html" target="_blank">Die Webseite zum Buch</a></li>
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		<item>
		<title>Die Innovations-Zone</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/die-innovations-zone</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/die-innovations-zone#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 13:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Erfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[innovativ]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas M. Koulopoulos]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=2010</guid>
		<description><![CDATA[Erfinden Sie noch Produkte oder betreiben Sie schon echte Innovation? Mit dieser Frage wird man konfrontiert, sobald man dieses Buch in Händen hält. Auch wenn viele Unternehmen von sich behaupten, innovativ zu sein, sieht die Wirklichkeit ofmals ganz anders aus. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/die-innovations-zone">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="die-innovations-zone"><img class="alignleft" title="Die Innovations-Zone. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/die_innovationszone.jpg" alt="Rezension: Die Innovations-Zone. Von Thomas M. Koulopoulos"></a>Erfinden Sie noch Produkte oder betreiben Sie schon echte Innovation? Mit dieser Frage wird man konfrontiert, sobald man dieses Buch in Händen hält. Auch wenn viele Unternehmen von sich behaupten, innovativ zu sein, sieht die Wirklichkeit ofmals ganz anders aus. Und was bedeutet Innovation eigentlich genau? Was ist notwendig, um Innovation im Unternehmen zu fördern? Antworten hierzu versucht das vorliegende Buch zu geben.</p>
<p>Titel: <strong>Die Innovations-Zone.</strong> Wie sich Firmen neu erfinden. Von Thomas M. Koulopoulos.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Als Apple den iPod oder iTunes in die Welt setzte, hat das Unternehmen nicht bloß Produkte erfunden, sondern zugleich das Verhältnis der Menschen zu Musik und ihren Umgang damit für immer grundlegend verändert. eBay schuf nicht einfach einen Markt für Auktionen, sondern veränderte das Einkaufserlebnis und die Rolle des Gemeinschaftsgefühls. Und auch Google hat nicht die Suchmaschine für das Internet neu erfunden, sehr wohl aber die Art und Weise verändert, wie Werbetreibende ihre Käufer finden und dafür viel Geld bezahlen. Dies alles sind gute Beispiele dafür, dass für viele Firmen das Konzept echter Innovation zur treibenden Kraft ihres Erfolgs geworden ist.</p></blockquote>
<p><span id="more-2010"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Thomas Koulopoulos ist Gründer und Vorsitzender der Delphi Group, einem Unternehmen, das sich seit mehr als 20 Jahren auf Innovationsmanagement und -beratung spezialisiert hat. Zuvor war er leitender Direktor des Center of Business innovation am Babson College und Leiter des Perot System Innovation Lab.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das Buch ist als Hardcover erschienen, der in auffälligem Gelb gehaltene Einband wird von einem weißen Schutzumschlag umhüllt. Schön: Der Verlag hat dem Buch auch ein Leseband spendiert, so dass man sich ein separates Lesezeichen sparen kann.<br />
Neben einem umfangreichen Inhaltsverzeichnis gibt es einen ebenso detaillierten Index, welcher das gezielte Nachschlagen einzelner Stichworte ermöglicht.</p>
<p>Was mir auch gut gefallen hat: Am Ende eines jeden Kapitels findet sich eine kurze Zusammenfassung, so dass man sich auch beim späteren Durchblättern nochmal einen schnellen Überblick über den Inhalt verschaffen kann.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Das Buch unterteilt sich in insgesamt 8 Kapitel. Dazu kommt am Ende noch ein sogenannter Innovationstest, welcher helfen soll, die Innovationsstärken und -schwächen des eigenen Unternehmens herauszufinden. Die Ergebnisse lassen sich dann mit denen anderer Organisationen vergleichen.</p>
<p>Zunächst erläutert der Autor den Unterschied zwischen Innovation und Erfindung &#8211; zweier Begriffe, die fälschlicherweise häufig synonym verwendet werden. Innovation hat im Gegensatz zu einer Erfindung immer etwas mit Wertschöpfung zu tun. Bei ihr handelt es sich nicht um einen einmaligen Geistesblitz, sondern um einen längeren Prozess.</p>
<p>Innovation in Unternehmen setzt voraus, dass sozusagen &#8220;ungestraft&#8221; in völlig neue Richtungen gedacht werden darf. Dazu muss jedoch ein besonderes Klima gegeben sein. Koulopoulos spricht hier von der sogenannten Innovations-Zone. Er zeigt auf, dass sich echte Innovatoren nicht von Ablehnung abschrecken lassen, macht aber auch den Unterschied zwischen innovationsfördernder Beharrlichkeit einerseits und innovationsfeindlicher Sturheit andererseits deutlich: Das Festhalten an alten Prozessen und Denkmustern. </p>
<p>Der Autor räumt auch mit einem weiteren Missverständnis im Zusammenhang mit Innovation auf. Innovation bedeutet nicht zwangsläufig, etwas Neues zu erfinden. Oftmals kombiniert sie nur ein neues Geschäftsmodell mit bereits vorhandenen Erfindungen. Als Beispiel wird die Firma Apple genannt, die weder das MP3-Format noch den MP3-Player erfunden hat. Aber die geschickte Kombination von vorhandener Technologie mit der neuen iTunes-Plattform zur Schaffung eines neuen Kundenerlebnisses war ein wesentlicher Grund für den Erfolg des Unternehmens auf dem Musik-Markt.</p>
<p>Koulopoulos bringt in seinem Buch viele weitere Beispiele von innovativen Unternehmen und zeigt auf, welche Schritte notwendig sind, um im eigenen Unternehmen eine Innovations-Zone einzurichten. Er weist aber auch darauf hin, dass es sich dabei um einen oftmals radikalen und schmerzhaften Prozess handelt, der nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Denn: Innovation ist stets eine Bedrohung für den Erfolg von gestern.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Der Autor versucht, den sehr abstrakten Innovationsbegriff anhand konkreter Beispiele zu verdeutlichen, was ihm meistens auch sehr gut gelingt. Auch wenn viele Aspekte sehr gut erklärt werden, handelt es sich um keine Lektüre, die man mal so nebenher liest. Ein guter Mix zwischen Theorie und praktischen Beispielen erleichtern jedoch das Verständnis und bringen dem geneigten Leser den Stoff anschaulich näher.</p>
<p>Die beschriebene Innovations-Zone läßt sich nur umsetzen, wenn die Unternehmensleitung dies wirklich will. Daher ist das Buch zwar für jeden empfehlenswert, der sich für das Thema Innovation interessiert, Haupt-Zielgruppe dürften aber die Entscheider und Unternehmensführer sein.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein abstraktes Thema anschaulich erläutert. Emfehlenswert vor allem für Entscheider.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<ul>
<li><a href="http://www.midas.ch/catalog/images/Die_Innovations-Zone_Leseprobe.pdf?osCsid=403747ef46ccaee7e3348e3a4c1749e8" target="_blank">Leseprobe als PDF beim Midas Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.theinnovationzone.com" target="_blank">Die Webseite zum Buch</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/ja-mei-wie-ich-lernte-die-ehe-zu-schliesen</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 15:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Glubrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich vielleicht gewundert hat, dass hier in letzter Zeit keine Rezension mehr erschienen ist: Ich war die vergangenen drei Wochen im Urlaub und melde mich daher erst heute wieder mit einer Buchbesprechung zurück. Es handelt sich dabei um die &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/ja-mei-wie-ich-lernte-die-ehe-zu-schliesen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="ja-mei-wie-ich-lernte-die-ehe-zu-schliesen" title="Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen"><img class="alignleft" title="Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/ja_mei.jpg" alt="Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen" /></a>Wer sich vielleicht gewundert hat, dass hier in letzter Zeit keine Rezension mehr erschienen ist: Ich war die vergangenen drei Wochen im Urlaub und melde mich daher erst heute wieder mit einer Buchbesprechung zurück.</p>
<p>Es handelt sich dabei um die von mir lange erwartete <a href="/na-servus" title="Na Servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben">Fortsetzung einer sehr lustigen Geschichte</a> über die Bayern aus der Sicht eines Nicht-Bayern, die ich vor knapp einem Jahr hier vorgestellt hatte.</p>
<p>Titel: <strong>Ja mei</strong>: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen. Von Sebastian Glubrecht.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>In München hat Sebastian sein Herz verloren. Und jetzt verliert er auch noch den Verstand. Meinen zumindest seine Berliner Kumpels &#8211; Sebastian will heiraten. Die Bayerin! Dumm, dass gerade jetzt Ronis Ex-Freund mit Blumen vor der Tür steht, Sebastians Ex-Mitbewohner mit ins Liebesnest ziehen will und der Jungesellenabschied im Fiasko endet &#8211; samt Luftgewehrschießen, Stripclub und Polizei. Da kann bei der Hochzeit ja eigentlich nichts mehr schiefgehen&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1889"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in Hannover geborene Journalist Sebastian Glubrecht verbrachte einige Jahre in Berlin, bevor er berufsbedingt nach München umziehen mußte. Seine Erlebnisse und Erfahrungen hat er in seinem 2007 erschienen Buch &#8220;Na Servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben&#8221; auf sehr humorvolle Weise verarbeitet. Allen Erwartungen zum Trotz lebt er immer noch in München und ist mittlerweile sogar mit einer Bayerin verheiratet. Wie es soweit kommen konnte, ist in dem vorliegenden Buch nachzulesen.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die neueste Geschichte ist &#8211; wie schon das Erstlingswerk &#8211; als Taschenbuch erschienen und ähnelt in Motiv und Aufmachung sinnigerweise sehr dem ersten Band &#8220;Na Servus&#8221;. Den sprachlichen Schwierigkeiten, mit denen er bei seiner &#8220;Ein-Bayerung&#8221; zu kämpfen hatte, trägt Glubrecht bereits in den Kapitelüberschriften Rechnung: Jedes in Bayerisch überschriebene Kapitel ist mit einem hochdeutschen Untertitel versehen. So wissen sowohl Eingeborene als auch Zugreiste gleich, worum es im folgenden geht. Kostprobe gefällig? &#8220;Mia haut&#8217;s des Gestell zamm&#8221; = &#8220;Ich bin sehr müde&#8221;</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Nachdem Sebastian bzw. &#8220;Waschtl&#8221; &#8211; wie er von allen Einheimischen genannt wird &#8211; in der letzten Geschichte sein Herz an die Bayerin Roni verloren hatte, geht es nun einen Schritt weiter. Das Verhältnis soll endlich legalisiert werden, sprich: Die Hochzeit steht ins Haus.</p>
<p>Doch vor dem Vergnügen kommt bekanntlich erst die Arbeit und der Autor Sebastian Glubrecht berichtet auf höchst unterhaltsame Weise, welche Hürden und Hindernisse sein Alter Ego dabei zu überwinden hat:</p>
<ul>
<li>Die Suche nach einer gemeinsamen Wohnung, deren erzkonservative Vermieter ganz spezielle Vorstellungen über den idealen Mieter haben,</li>
<li>die Frage, welche und wieviele Gäste zur Hochzeit eingeladen werden sollen,</li>
<li>eine ominöse Grünkohlwanderung in Waschtl&#8217;s Heimat Tiefenwalde,</li>
<li>ein Junggesellenabschied, der gründlich in die Hose geht</li>
</ul>
<p>&#8230;und einiges mehr an turbulenten Ereignissen, bis schließlich zu guter Letzt der Waschtl doch noch vor dem Altar landet.</p>
<p>Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, sollte man auf jeden Fall den ersten Band &#8220;<a href="/na-servus" title="Na Servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben">Na Servus</a>&#8221; gelesen haben. Viele der Charaktere spielen bereits dort eine wichtige Rolle und machen das vorliegende Buch &#8220;Ja mei&#8221; umso unterhaltsamer. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Wieder eine lustige Geschichte, die ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. Auch wenn für meinen Geschmack der erste Band noch witziger war, sei dieses Buch allen ans Herz gelegt, die einen kleinen &#8211; wenn auch manchmal stark übertriebenen &#8211; Einblick in das bayerische Leben bekommen wollen. Gelegentliche nicht ganz korrekte Schreibweisen der bayerischen Sprache sehe man dem Autor großzügig nach <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Witzige Fortsetzung von &#8220;Na servus!&#8221;. Auf jeden Fall empfehlenswert!<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<li><a href="http://tinesbuecherwelt.wordpress.com/2010/08/10/interview-mit-sebastian-glubrecht/" target="_blank">Interview mit Sebastian Glubrecht bei Tines Bücherwelt</a></li>
<li><a href="http://primeballerina.blog.de/2010/05/19/sebastian-glubrecht-mei-lernte-ehe-schliessen-8627327/" target="_blank">Rezension auf dem primeballerina Blog</a></li>
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		<title>Du sollst nicht lügen!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Schmieder]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1858</guid>
		<description><![CDATA[Fastenzeit. Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. Aber es geht auch noch anders. Titel: Du sollst nicht &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/du-sollst-nicht-luegen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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Fastenzeit. </p>
<p>Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. </p>
<p>Aber es geht auch noch anders.</p>
<p>Titel: <strong>Du sollst nicht lügen!</strong>. Von einem, der auszog, ehrlich zu sein. Von Jürgen Schmieder.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Kann ein Mensch in einer Gesellschaft, die das Lügen nicht nur toleriert, sondern in den meisten Fällen auch noch belohnt, überhaupt überleben, wenn er nur noch die Wahrheit sagt? Der Journalist Jürgen Schmieder hat vierzig Tage lang versucht, konsequent ehrlich zu sein: im Ehebett, bei der Steuererklärung, beim Pokern &#8211; und natürlich gegenüber sich selbst.</p></blockquote>
<p><span id="more-1858"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Jürgen Schmieder ist Redakteur im Sportressort der Süddeutschen Zeitung. Er wohnt in München. Neben dem vorliegenden Buch ist 2008 ein Ratgeber von ihm erschienen mit dem Titel &#8220;Mein Buch gehört mir&#8221;, bei dem er in einem Selbstversuch den Erfolg verschiedener Diäten testet.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das handliche Format, der komplett in Schwarz gehaltene Einband in Hardcover-Aufmachung und nicht zuletzt der Titel &#8220;Du sollst nicht lügen!&#8221; lassen Ähnlichkeiten mit einer Bibel aufkommen. Das 335 Seiten starke Buch ist in insgesamt 22 Kapitel unterteilt &#8211; von Tag 1 bis Tag 40 (ja, es gibt nicht für jeden Tag ein eigenes Kapitel). Unde jedes dieser Kapitel behandelt schwerpunktmäßig einen besonderen Aspekt zum Thema Ehrlichkeit. </p>
<p>Schließlich bringt der Autor am Ende des Buches noch eine Liste mit 15 allgemeingültigen Regeln, nach denen er versucht, sein Leben zu gestalten &#8211; sozusagen als Quintessenz aus seinem Experiment.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Für Jürgen Schmieder war die letzte Fastenzeit der Beginn eines gewagten Experiments. Statt auf die üblichen Annehmlichkeiten zu verzichten hat er beschlossen, 40 Tage lange nicht mehr zu lügen, genauer gesagt: Uneingeschränkt ehrlich zu sein. Und wer jetzt glaubt, das sei doch keine große Leistung, dem sei folgende Information mitgegeben: </p>
<p>Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass der Mensch durchschnittlich 200-mal pro Tag lügt! Ja, in jedem von uns steckt ein kleiner Münchhausen. Das beginnt schon morgens im Bad vor dem Spiegel (&#8220;Mann, Du siehst spitze aus für Dein Alter&#8221; &#8211; zu sich selbst gesagt), geht weiter mit einem Kompliment an unsere Frau (&#8220;Nein, Du siehst nicht dick aus in der engen pinkfarbenen Bluse und der grünen Wallerhose&#8221;) und hört noch lange nicht auf bei der freundlichen Begrüßung der Kollegen im Büro, die man insgeheim auf den Mond wünscht. Es sind also nicht immer die großen Dinge, die uns zu einer Lüge verleiten. Manche Unwahrheit erleichtert einfach das menschliche Miteinander.</p>
<p>Und genau das wollte Jürgen Schmieder wissen: Kann man auch auf die alltäglichen kleinen Notlügen, unehrlichen Komplimente und sonstigen Aussagen jenseits der Wahrheit ganz verzichten? Zu Beginn seines unterhaltsamen Buchs hat Schmieder erst einmal den Unterschied zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit klargestellt, zwei Begriffe, die häufig synonym verwendet werden. Zitat aus dem Buch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich sage: Der FC Bayern München ist deutscher Rekordmeister, dann bin ich ehrlich, und ich sage die Wahrheit. Und die Aussage &#8220;Du hast einen fetten Arsch&#8221; kann ebenfalls ehrlich sein, allerdings ist der Wahrheitsgehalt nur schwer zu überprüfen, denn wer kann schon sagen, ab welcher Größe ein Hintern als fett zu gelten hat&#8221;. </p></blockquote>
<p>Soviel zu den Begrifflichkeiten. Es geht Schmieder in seinem Experiment also nicht zwingend um die objektive Wahrheit, sondern um Ehrlichkeit. Und zwar gegenüber jedem Mitmenschen und in jeder Situation: Zu den Menschen, die ihm auf der Straße begegnen, zu seinen Kollegen, zu seinen Freunden, seiner Familie und seiner Frau. Dass es dabei immer wieder zu höchst unschönen &#8211; ja teils dramatischen &#8211; Szenen kommt, kann man sich lebhaft vorstellen. Neben den psychischen Belastungen bekommt Schmieder auch körperlich zu spüren, was uneingeschränkte Ehrlichkeit bedeuten kann: Zum Beispiel eine gestauchte Rippe, verursacht von seinem besten Freund. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und sorgt immer wieder für Schmunzeln und Heiterkeit. Aber es bringt einen auch zum Nachdenken. In vielen Situationen erkennt man sich selbst ein wenig wieder. Und man stellt fest, dass ein bisschen mehr Ehrlichkeit manchmal durchaus nicht Schaden könnte. Man muss es ja nicht gleich so radikal betreiben, wie der Autor in seinem 40-Tage-Versuch. Und ich glaube trotzdem, dass ich für mein Alter nicht schlecht aussehe&#8230;.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Kurzweilig, lustig, aber auch wie ein Spiegel, der einem vor die Nase gehalten wird.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<li><a href="http://www.eselsohren.at/2010/05/21/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Buchbesprechung beim Online-BÜchermagazin &#8220;eselsohren&#8221;</a></li>
<li><a href="http://adamitsou.wordpress.com/2010/04/07/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Rezension im Blog &#8220;Ada Mitsou liest&#8230;&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/06/2010/40-tage-ohne-luegen-buchautor-juergen-schmieder-hat-es-versucht/" target="_blank">Interview mit dem Autor beim Studierendenmagazin &#8220;Pflichtlektüre&#8221;</a></li>
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		<title>Mach Dein Ding!</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/mach-dein-ding</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 10:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Baum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1834</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem die zuletzt besprochenen Bücher eher aus der Ecke Unterhaltung kommen, stelle ich heute mal wieder einen Ratgeber zum Thema Arbeit und Berufsleben vor &#8211; eines meiner Lieblingsthemen hier im Blog, wie die Stammleser sicherlich wissen. Wer von uns hat &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/mach-dein-ding">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="mach-dein-ding" title="Mach Dein Ding!"><img class="alignleft" title="Mach Dein Ding! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/mach_dein_ding.jpg" alt="Mach Dein Ding!" /></a><br />
Nachdem die zuletzt besprochenen Bücher eher aus der Ecke Unterhaltung kommen, stelle ich heute mal wieder einen Ratgeber zum Thema Arbeit und Berufsleben vor &#8211; eines meiner Lieblingsthemen hier im Blog, wie die Stammleser sicherlich wissen.</p>
<p>Wer von uns hat nicht schon hin und wieder darüber nachgedacht, etwas ganz Neues anzufangen. Oder zumindest an seiner aktuellen beruflichen Situation etwas zu ändern. Oft denkt man: Was wäre, wenn&#8230;? Meistens bleibt es jedoch beim Gedanken. Das nachfolgende Buch könnte so etwas wie der symbolische Tritt in den Hintern sein.</p>
<p>Titel: <strong>Mach Dein Ding!</strong>. Der Weg zu Glück und Erfolg im Job. Von Thilo Baum.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Stellen Sie sich vor, Sie könnten berufliche Autonomie mit Sicherheit und Spaß an der Arbeit verbinden. Das kommt Ihnen utopisch vor? Wie in einem schönen, aber unrealistischen Film? Doch was, wenn es möglich wäre? Mach Dein Ding! enthüllt die typischen Denkfallen der Arbeitswelt. Es unterstützt Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden und erfolgreich umzusetzen. Übernehmen Sie selbst die Regie für Ihre Zukunft! Denn wo Sie morgen stehen, entscheiden nur Sie.</p></blockquote>
<p><span id="more-1834"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Nach einem Studium der Theaterwissenschaften und Publizistik in Berlin arbeitete der gebürtige Schwabe als Journalist beim Berliner Kurier, zunächst als Lokalredakteur, später dann als Schlussredakteur. Thilo Baum ist seit 2004 selbständiger Kommunikationstrainer, Coach und Seminarentwickler. Neben &#8220;Mach Dein Ding!&#8221; hat er noch zwei weitere Bücher zu den Themen Rhetorik und Schreiben veröffentlicht (&#8220;Komm zum Punkt&#8221; und &#8220;30 Minuten für gutes Schreiben&#8221;).</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Auch wenn es auf der Abbildung oben nicht so rüberkommt: Das Buch hat keinen gelben, sondern einen giftig grünen Einband. Die Farbe paßt auch irgendwie besser zu den teils sehr provokanten Aussagen <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Sollte es sich jedoch bei meiner Ausgabe um einen höchst seltenen und damit außerordentlich wertvollen Farbfehldruck handeln, werden Kaufgebote gerne angenommen&#8230;<br />
Vorne und hinten gibt es einen Klappeinschlag, den hinteren davon ziert das Konterfei des Autors.</p>
<p>Das Buch ist übersichtlich strukturiert, die einzelnen Kapitel werden durch Checklisten und Fragenkataloge aufgelockert. Ein knapp vierseitiges Literaturverzeichnis bietet dem geneigten Leser genügend Hinweise auf weitere Bücher zum Thema. Insgesamt 80 kurze und einprägsame Tipps fassen die wesentlichen Aussagen des jeweiligen Abschnitts zusammen &#8211; teils sehr hilfreich, teils aber auch eher banal (&#8220;Erfolgreich werden Sie auf Dauer nur, wenn die Qualität Ihrer Leistung stimmt&#8221;).</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Nach einer kurzen Einführung geht es unter dem Titel &#8220;Retten Sie Ihr Leben!&#8221; gleich zur Sache. In einer Bestandsaufnahme soll sich der Leser über seine eigene beruflichen Situation, seine Wünsche und Ziele, aber auch seine Denkmuster klar werden. Die Geschichte vom kleinen Frosch im Schlagloch fand ich dabei sehr anschaulich.</p>
<p>Der nächste Abschnitt räumt auf mit den Vorurteilen, Denkfallen und Erwartungshaltungen, die uns täglich im (Berufs-)Leben begegnen und die sich oft lähmend in unseren Köpfen festgesetzt haben (&#8220;Vergessen Sie die Lügen der alten Arbeitswelt!&#8221;). Dann werden die verschiedenen Typen von Arbeitnehmern charakterisiert und aufgrund der unterschiedlichen Grundhaltungen und Motive in verschiedene Gruppen eingeteilt. Der Autor bedient sich dabei unterschiedlicher Metaphern von Adlern und Hühnern oder Jägern und Bauern, welche sich dann durch das ganze Buch ziehen.</p>
<p>In der zweiten Hälfte des Buchs wird der Fokus wieder auf jeden einzelnen von uns gelegt: Wovor wir möglicherweise Angst haben, was unsere konkreten Motive für bestimmtes Handeln oder Unterlassen sind und was wir zukünftig daran ändern können. Welche Fähigkeiten haben wir, die uns vielleicht noch nicht richtig bewußt sind? Womit könnten wir zukünftig auch unser Geld verdienen? Angestellt bleiben oder selbständig werden? All diese Fragen werden von Thilo Baum auf eine Art und Weise gestellt, die zum Nachdenken zwingt und zum Handeln auffordert. Was sich davon umsetzen läßt, muss allerdings jeder für sich entscheiden.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Thilo Baum ist teilweise sehr extrem und provokant in seinen Ansichten und Aussagen. Ich kann mir vorstellen, dass sich mancher Leser dadurch vor den Kopf gestoßen fühlt und dass dieses Buch die Geister spaltet. Für ein Buch mit diesem Titel und zu diesem Thema ist dies aber durchaus zu erwarten und wahrscheinlich auch notwendig. Schließlich geht es dem Autor darum, aufzurütteln, zum Überdenken der eigenen (beruflichen) Situation zu bewegen und uns letztendlich zum aktiven Handeln zu bringen.</p>
<p>Insgesamt gesehen finde ich es ein sehr lesenswertes Buch. Provozierend geschrieben &#8211; an manchen Stellen vielleicht auch etwas oberflächlich &#8211; aber sehr oft zum Nachdenken anregend.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Frech, motivierend, unterhaltsam. Wer über Veränderung nachdenkt, sollte ruhig mal einen Blick in das Buch werfen.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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Thilo Baum. 254 Seiten. Erschienen im Eichborn Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/938/" target="_blank">Rezension bei &#8220;Philognosie&#8221;</a></li>
<li><a href="http://karrierebibel.de/und-was-machen-sie-so-%E2%80%93-ich-mache-mein-ding/" target="_blank">Gastbeitrag des Autors Thilo Baum bei karrierebibel.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Operation Ismael</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 12:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Schoenborn]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskriege]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von Christian Schoenborn bisher noch nichts gehört hat, muss sich nicht wundern &#8211; mir ging es genauso. Das vorliegende Buch ist nämlich sein Debutroman. Aber nach der Lektüre dieses Thrillers denke ich, dass man sich den Namen des Autors &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/operation-ismael">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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Wer von Christian Schoenborn bisher noch nichts gehört hat, muss sich nicht wundern &#8211; mir ging es genauso. Das vorliegende Buch ist nämlich sein Debutroman.<br />
<br />
Aber nach der Lektüre dieses Thrillers denke ich, dass man sich den Namen des Autors für die Zukunft ruhig merken sollte.</p>
<p>Titel: <strong>Operation Ismael</strong>. Von Christian Schoenborn.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Islamistische Terroristen haben mit Biowaffen eine Pockenepidemie in Europa ausgelöst. Es gibt Tausende Tote. Nach dem Abschuss einer arabischen Boing 777 über Frankfurt ist dem Antiterror-Experten Deek Miller klar, dass es sich um einen Vergeltungsschlag handeln muss. Noch ahnt er nicht, dass sich die &#8220;Soldiers of the Holy Crusade&#8221; längst zum weltumspannenden großen Kampf der Religionen gerüstet haben&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1725"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Wie oben erwähnt, kannte ich Christian Schoenborn bislang nicht. Aufmerksam wurde ich durch die Autorin und Bloggerin Aveleen Alide, die ein sehr interessantes <a href="http://aveleen-avide.blog.de/2010/01/22/interview-christian-schoenborn-7854523/" target="_blank" title="Interview mit Christina Schoenborn">Interview mit Christian Schoenborn</a> geführt hat.<br />
<br />
Schoenborn hat Religionswissenschaften und Theologie studiert und das merkt man seinem Roman (im positivsten Sinne) auch an. Darüberhinaus ist er ausgebildeter Diplom-Bibliothekar, komponierte Musik und hat schließlich nach einem siebenmonatigen Aufenthalt in Indien den vorliegenden Thriller veröffentlicht.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Die Handlung beginnt mit einem Raketenanschlag auf ein mit ausschließlich arabischen Passagieren besetztes Flugzeug über Frankfurt. Dass es sich beim Attentäter um einen deutschen Familienvater handelt, der unweit des Tatortes mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt, macht die Handlung umso verstörender.</p>
<p>Nach einem Rückblick auf eine Pockenepidemie, die zwei Jahre zuvor durch einen Terroranschlag ausgelöst wurde und unter anderem über Deutschland hinweggezogen war wird langsam klar, dass es hier einen religiösen Hintergrund gibt. Im weiteren Verlauf der Handlung führt die Spur zu einer Organisation, die sich als Nachfahren der Kreuzritter sieht und die ein geradezu unfassbares Attentat plant, welches zu einem globalen Religionskrieg führen könnte.</p>
<p>Schoenborn baut schnell Spannung in seinem Buch auf und führt die Geschichte zu immer neue Wendungen. Geschickt werden dabei religiöse Hintergrundinformationen eingeflochten &#8211; man merkt, dass Schoenborn Religionswissenschaften studiert hat. So beginnt z.B. auch jedes Kapitel mit einem Zitat aus der Bibel.</p>
<p>Manchmal wird der Plot etwas zu schnell vorangetrieben, so dass es gelegentlich zu kleineren Sprüngen in der Handlung kommt, was den Lesefluß aber nicht wirklich beeinträchtigt. Die Spannung bleibt hoch und insbesondere auf den letzten 50 Seiten, wenn es rasant auf das Finale zugeht, mag man das Buch kaum aus der Hand legen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ich finde, der Autor hat mit diesem Buch ein gutes Debut hingelegt. Die Handlung hat zwar manchmal kleinere Sprünge, über die man aber getrost hinwegsehen kann. Insgesamt ist &#8220;Operation Ismael&#8221; wirklich spannend geschrieben und auf jeden Fall eine Leseempfehlung. </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Gelungenes Erstlingswerk. Spannend und sehr aktuell.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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Christian Schoenborn. 352 Seiten. Erschienen im Heyne Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.litkrit.de/?p=203" target="_blank">Rezension von &#8220;Operation Ismael&#8221; auf LitKrit</a></li>
</ul>
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