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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Unterhaltung</title>
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		<title>Weihnachtsglanz &#8211; Ein Sack voller Geschichten</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 18:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier habe ich noch eine Idee für alle, die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen und gleichzeitig helfen wollen. Titel: Weihnachtsglanz. Ein Sack voller Geschichten. Barbara Schrettle (Hrsg). Für die Weihnachtsanthologie „Weihnachtsglanz − Ein Sack voll Geschichten“ haben sich 21 Autoren (z.B. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/weihnachtsglanz-ein-sack-voller-geschichten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="weihnachtsglanz-ein-sack-voller-geschichten" title="Weihnachtsglanz. Ein Sack voller Geschichten"><img class="alignleft" title="Weihnachtsglanz. Ein Sack voller Geschichten. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtsglanz-klein.png" alt="Buch: Weihnachtsglanz"></a><br />
Hier habe ich noch eine Idee für alle, die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen und gleichzeitig helfen wollen.</p>
<p>Titel: <strong>Weihnachtsglanz</strong>. Ein Sack voller Geschichten. Barbara Schrettle (Hrsg).</p>
<p>Für die Weihnachtsanthologie „Weihnachtsglanz − Ein Sack voll Geschichten“ haben sich 21 Autoren (z.B. Dora Heldt, Anke Greifeneder oder Andreas Eschbach) der Agentur Schlück zusammengeschlossen, um für den guten Zweck zu schreiben. Entstanden ist eine Kurzgeschichten-Sammlung, die vielfältiger nicht sein könnte. Gemeinsam ist den Geschichten nur die Thematik Weihnachten und Winterzeit</p>
<p>Das eBook wird über epubli, buecher.de, den Apple iBookstore sowie den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005PNOU0I/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B005PNOU0I">Amazon Kindle Store </a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B005PNOU0I" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> vertrieben, wobei alle Erlöse gespendet werden.</p>
<p>Die Erlöse gehen zu gleichen Teilen an zwei gemeinnützige Einrichtungen: Writers in Prison, die verfolgte und inhaftierte Autoren unterstützen, die aufgrund kritischer Meinungsäußerungen zum Schweigen gebracht wurden, sowie den hannoverschen Hospizdienst Trauer-Fuchsbau, in welchem u.a. trauernde Kinder und Jugendliche betreut werden.</p>
<p>Auch wenn ich (noch) nicht alle Geschichten gelesen habe: Ich finde das eine sehr schöne Idee &#8211; ein karitatives eBook, bei dem alle Erlöse gespendet werden. Wer also noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht und gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, kann hier 4,99 Euro sinnvoll anlegen. </p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Oktoberfest</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 14:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Oans, zwoa, drei, Gsuffa! Wohl kaum ein anderes Fest ist weltweit so bekannt und beliebt, wie das Münchner Oktoberfest. Und es gibt wohl auch keinen zweiten Ort auf der Welt, an dem sich jedes Jahr wieder für zwei Wochen so &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/oktoberfest">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="oktoberfest" title="Oktoberfest"><img class="alignleft" title="Oktoberfest. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/oktoberfest.jpg" alt="Buch: Oktoberfest" /></a>Oans, zwoa, drei, Gsuffa! Wohl kaum ein anderes Fest ist weltweit so bekannt und beliebt, wie das Münchner Oktoberfest. Und es gibt wohl auch keinen zweiten Ort auf der Welt, an dem sich jedes Jahr wieder für zwei Wochen so viele Menschen mehr oder weniger friedlich treffen, um gemeinsam zu feiern.<br />
Und genau dieser Ort ist nun Schauplatz eines deutschen Thrillers, dessen Handlung bei näherer Betrachtung vielleicht gar nicht so abwegig ist.</p>
<p>Titel: <strong>Oktoberfest</strong>. Christoph Scholder.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München. Tausende strömen auf das größte Volksfest der Welt. Partystimmung, so weit das Auge reicht, ausgelassen tanzen die Menschen in den riesigen Zelten. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Soldateska, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen. Und das ist erst der Anfang: Schlag auf Schlag geht es weiter, 70.000 Menschen werden zu Geiseln in einem hochriskanten Spiel auf Leben und Tod &#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-2139"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Christoph Scholder, 1967 in Tübingen geboren, lebt seit über 20 Jahren in München. Er ist offensichtlich ein spätberufener Autor, denn &#8220;Oktoberfest&#8221; ist sein erster Roman und er hat fast 4 Jahre daran gearbeitet hat. </p>
<p>Wie aus einem Universitätsdozenten &#8211; Scholder lehrte nach  dem Studium der Soziologie, Philosophie und Psychologie an verschiedenen Hochschulen &#8211; ein Thriller-Autor wird, beantwortete er in einem Interview lapidar: &#8220;An deutschen Hochschulen lassen sich aus den unterschiedlichsten Gründen Mordphantasien entwickeln&#8221;.<br />
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Ein Horror-Szenario, das in der heutigen Zeit gar nicht mehr so utopisch erscheint: Das Münchner Oktoberfest wird Schauplatz einer unvorstellbaren Geiselnahme. Alle Zelte und damit rund 70.000 Besucher befinden sich in der Gewalt des Kommandeurs einer ehemaligen russischen Spezialeinheit. Die Forderung der Terroristen: Rohdiamanten im Wert von 2 Milliarden Euro.</p>
<p>Die bayerische Staatsregierung ist machtlos, ein erster Befreiungsversuch endet in einem Fiasko. Und so wird lediglich versucht, eine Massenpanik und damit die unausweichliche Katastrophe zu verhindern, indem der Anschlag so lange wie möglich geheimgehalten wird. Es wird sogar der Verteidigungsfall ausgerufen und die Bundeswehr zieht ins Münchner Rathaus ein. Und schließlich betritt ein Abwehrspezialist die Bildfläche, um die Pläne des Terroristen-Kommandanten zu durchkreuzen.</p>
<p>Christoph Scholder nimmt sich viel Zeit, um die einzelnen Charaktere seines Buchs zu entwickeln. Er nutzt dabei geschickt immer wieder Szenenwechsel in die Vergangenheit, um zunächst scheinbar zusammenhanglose Handlungsstränge einzubauen, die jedoch mehr und mehr mit der Gegenwart verschmelzen und die Zusammenhänge deutlich werden lassen. </p>
<p>Beim Lesen merkt man schnell, dass der Autor viel Zeit für Detailrecherchen aufgewendet hat. Und dabei meine ich nicht nur seine Kenntnisse über Waffentechnik, sondern auch die stark an der Realität angelehnten Anekdoten rund um das Oktoberfest (Wiesenwirte, Lieferanten und die ganze Spezlwirtschaft). Sehr oft musste ich auch über die phantasievoll erfundenen Festzelte schmunzeln, die gerade nah genug an den Namen der echten dran waren, um zu wissen, welches Zelt gemeint war.</p>
<p>Das etwa 600 Seiten mächtige Buch ist wirklich fesselnd geschrieben und bietet einige Stunden guter Unterhaltung.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>&#8220;Oktoberfest&#8221; ist ein spannender, actionreicher Thriller, wie man ihn von deutschen Autoren nur selten zu lesen bekommt. Man darf hoffen, dass es bald weitere Bücher aus der Feder Scholders geben wird.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>      Spannende Unterhaltung aus deutschen Landen. Sehr empfehlenswert!</p>
<h3>Bewertung:</h3>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</p></div>
<p>   5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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<ul>
<li><a href="http://www.droemer-knaur.de/magazin/Interview+mit+Christoph+Scholder+zu+%E2%80%9EOktoberfest%E2%80%9C.7759725.html?skip=0" target="_blank">Interview mit Christoph Scholder zu &#8220;Oktoberfest&#8221;</a></li>
</ul>
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		<title>Die Landkarte der Zeit</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/die-landkarte-der-zeit</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 12:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Felix J. Palma]]></category>
		<category><![CDATA[H.G. Wells]]></category>
		<category><![CDATA[Jack the Ripper]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=2078</guid>
		<description><![CDATA[Wer erinnert sich nicht an &#8220;Die Zeitmaschine&#8221; und die Geschichte der friedlichen Eloi und der bösen Morlocks? Der Schriftsteller H.G. Wells, war mit seinem berühmten Werk 1895 Mitbegründer des Science Fiction Romans. In dem vorliegenden Buch &#8220;Die Landkarte der Zeit&#8221; &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/die-landkarte-der-zeit">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="die-landkarte-der-zeit" title="Die Landkarte der Zeit"><img class="alignleft" title="Die Landkarte der Zeit. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/die_landkarte_der_zeit.jpg" alt="Buch: Die Landkarte der Zeit"/></a>Wer erinnert sich nicht an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine" title="Wikipedia: Die Zeitmaschine">&#8220;Die Zeitmaschine&#8221;</a> und die Geschichte der friedlichen Eloi und der bösen Morlocks? Der Schriftsteller H.G. Wells, war mit seinem berühmten Werk 1895 Mitbegründer des Science Fiction Romans. </p>
<p>In dem vorliegenden Buch &#8220;Die Landkarte der Zeit&#8221; wird er dem Leser in einer unerwarteten Rolle begegnen.  </p>
<p>Titel: <strong>Die Landkarte der Zeit</strong>. Von Félix J. Palma.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wiederzugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garret jagt einen Mörder, der seine Opfer mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit. Ein Fest der Phantasie, in dem der Leser Jack the Ripper begegnet und H.G. Wells, den Erfinder der Zeitmaschine, in einer völlig überraschenden Rolle kennenlernt.</p></blockquote>
<p><span id="more-2078"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der Spanier Félix J. Palma ist eigentlich ein gelernter Werbekaufmann. Seine Erzählungen und Romane sind jedoch so erfolgreich, dass er in diesem Beruf nie arbeitete. Der 1968 in Sanlúcar de Barrameda geborene Schriftsteller lebt heute in Madrid. Das vorliegende Buch wurde in über 20 Sprachen übersetzt und brachte Palma den Preis &#8220;Premio Ateneo de Sevilla&#8221; ein.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die wunderschöne Aufmachung des Buchs war der Hauptgrund dafür, warum es mir in der Buchhandlung sofort ins Auge fiel: Die gesamte Vorderseite wird von einem Ziffernblatt eingenommen, auf welchem die Zeiger fehlen und die Ziffern rückwärts angeordnet sind &#8211; ein passendes Motiv für das Thema Zeitreisen, wie ich finde. Dazu ein Titel in einer auf alt gemachten, verblassenden Schrift und das Ganze in Braun- und Ockertönen gehalten &#8211; sehr schön gemacht.</p>
<p>Dass es sich bei dem Buch um ein gebundenes Hardcover handelt, welchem auch noch ein Lesebändchen spendiert wurde, wertet den mehr als 700 Seiten starken Schmöker nochmal auf. Insgesamt ein optischer Augenschmaus, der eine Zier für ein jedes Bücherregal ist. </p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie dem Klappentext schon zu entnehmen ist, handelt es sich um einen Roman mit vielen verschiedenen Handlungssträngen, die zunächst nur wenig bis nichts miteinander zu tun haben scheinen. Ein Fabrikantensohn, der seine Geliebte vor den Untaten von Jack the Ripper erretten will; eine Agentur, die im 19. Jahrhundert Zeitreisen anbietet; eine moderne junge Frau, die mit ihren Ansichten ihrer Zeit im viktorianischen London voraus ist und sich in einen General aus der Zukunft verliebt; ein Polizei-Inspektor, der eine seltsame Mordserie aufzuklären versucht.</p>
<p>Und doch schafft es der Autor, die einzelnen Fäden so geschickt miteinander zu verknüpfen, dass sie am Ende zu einem Gesamtbild verschmelzen. Scheinbar klare Sachverhalte nehmen für den Leser immer wieder unerwartete Wendungen und es wird erst zum Schluß des Buchs klar, was Wahrheit und Erfindung ist.</p>
<p>Die ganze Geschichte spielt in einer Zeit, in der ein neues Buch-Genre erfunden wurde: Der Wissenschaftsroman. Die berühmtesten Vertreter aus dieser Zeit sind Jules Verne und H.G. Wells. Gerade letzterer spielt eine wesentliche Rolle in diesem Roman und wird dem Leser in einem ganz neuen und unerwarteten Licht vorgestellt.</p>
<p>Durch die Handlung des Buchs wird man von einem imaginären Erzähler geführt, der als einziger die gesamte Wahrheit zu kennen scheint und mit seiner amüsanten, belehrenden Art den Handlungsfluss vorantreibt.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Félix J. Palma ist es gelungen, in seinem sehr unterhaltsamen Roman viele kleine ungewöhnliche Geschichten wie ein Puzzle so zusammenzuführen, dass am Ende ein gelungenes Bild dabei heraus kommt. Auch wenn es vom Umfang her mit über 700 Seiten alles andere als ein Leichtgewicht daherkommt, hatte ich das Buch ziemlich schnell ausgelesen &#8211; es war einfach schön zu lesen. Die gelungene Mischung aus phantastischem Abenteuerroman, gewürzt mit ein paar Liebesgeschichten und verpackt in einen Krimi sorgte bei mir für ein kurzweiliges Lesevergnügen.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein ungewöhnlicher, doch sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Roman. Leseempfehlung!<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.papiergefluester.com/2011/01/09/felix-j-palma-die-landkarte-der-zeit/" target="_blank">Buchbesprechung bei Papiergeflüster</a></li>
<li><a href="http://www.buch-rezensionen.com/romane/eine-zeitreise-durch-fiktion-und-wirklichkeit/" target="_blank">Rezension im Literatur-Blog</a></li>
<li><a href="http://www.rowohlt.de/buch/Felix_J_Palma_Die_Landkarte_der_Zeit.2779790.html" target="_blank">Beim Rohwolt Verlag gibt&#8217;s eine Leseprobe zur &#8220;Landkarte der Zeit&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.die-landkarte-der-zeit.de/" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Seite zum Buch</a></li>
</ul>
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		<title>Das Buch: A day on the planet</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 18:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[A day on the planet]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor mehr als einem Jahr hatte ich hier im Blog über diese Geschichte berichtet. Auch wenn es lange gedauert hat: Nun findet ein ungewöhnliches Buch-Projekt seinen Abschluß. Titel: A day on the planet. Das Buch zum Tag. Hrsg Florian Heine &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/das-buch-a-day-on-the-planet">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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<p>Titel: <strong>A day on the planet.</strong> Das Buch zum Tag. Hrsg Florian Heine und Matthias Kluckert.</p>
<p><strong>Zur Erinnerung:</strong><br />
Die Idee war es, ein Buch herauszubringen, das von der ganzen Welt erzählt. Menschen aus allen Ländern sollten festhalten, was sie an einem ganz bestimmten Tag erlebt haben: dem 09.09.09. So sollte ein ungewöhnliches, aber ganz persönliches Bild dessen entstehen, was an diesem einen Tag rund um den Globus passiert ist.<br />
<span id="more-1999"></span><br />
Jeder konnte sich daran beteiligen und seine ganz persönlichen Erlebnisse einreichen. Aus den unzähligen Einsendungen wurden die besten ausgewählt und in diesem Buch verewigt. So entstand der Einblick in das Leben von Menschen aus 45 Ländern verteilt über 5 Kontinente. </p>
<p>Es freut mich, dass dieses tolle Projekt tatsächlich umgesetzt werden konnte und nicht im Sande verlaufen ist. Gibt es unter meinen Lesern jemanden, der sich daran beteiligt hat? Und dessen Geschichte es vielleicht tatsächlich ins Buch geschafft hat?</p>
<p>Ich würde mich über Eure Kommentare freuen!<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen</title>
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		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/ja-mei-wie-ich-lernte-die-ehe-zu-schliesen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 15:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Glubrecht]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="ja-mei-wie-ich-lernte-die-ehe-zu-schliesen" title="Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen"><img class="alignleft" title="Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/ja_mei.jpg" alt="Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen" /></a>Wer sich vielleicht gewundert hat, dass hier in letzter Zeit keine Rezension mehr erschienen ist: Ich war die vergangenen drei Wochen im Urlaub und melde mich daher erst heute wieder mit einer Buchbesprechung zurück.</p>
<p>Es handelt sich dabei um die von mir lange erwartete <a href="/na-servus" title="Na Servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben">Fortsetzung einer sehr lustigen Geschichte</a> über die Bayern aus der Sicht eines Nicht-Bayern, die ich vor knapp einem Jahr hier vorgestellt hatte.</p>
<p>Titel: <strong>Ja mei</strong>: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen. Von Sebastian Glubrecht.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>In München hat Sebastian sein Herz verloren. Und jetzt verliert er auch noch den Verstand. Meinen zumindest seine Berliner Kumpels &#8211; Sebastian will heiraten. Die Bayerin! Dumm, dass gerade jetzt Ronis Ex-Freund mit Blumen vor der Tür steht, Sebastians Ex-Mitbewohner mit ins Liebesnest ziehen will und der Jungesellenabschied im Fiasko endet &#8211; samt Luftgewehrschießen, Stripclub und Polizei. Da kann bei der Hochzeit ja eigentlich nichts mehr schiefgehen&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1889"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in Hannover geborene Journalist Sebastian Glubrecht verbrachte einige Jahre in Berlin, bevor er berufsbedingt nach München umziehen mußte. Seine Erlebnisse und Erfahrungen hat er in seinem 2007 erschienen Buch &#8220;Na Servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben&#8221; auf sehr humorvolle Weise verarbeitet. Allen Erwartungen zum Trotz lebt er immer noch in München und ist mittlerweile sogar mit einer Bayerin verheiratet. Wie es soweit kommen konnte, ist in dem vorliegenden Buch nachzulesen.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die neueste Geschichte ist &#8211; wie schon das Erstlingswerk &#8211; als Taschenbuch erschienen und ähnelt in Motiv und Aufmachung sinnigerweise sehr dem ersten Band &#8220;Na Servus&#8221;. Den sprachlichen Schwierigkeiten, mit denen er bei seiner &#8220;Ein-Bayerung&#8221; zu kämpfen hatte, trägt Glubrecht bereits in den Kapitelüberschriften Rechnung: Jedes in Bayerisch überschriebene Kapitel ist mit einem hochdeutschen Untertitel versehen. So wissen sowohl Eingeborene als auch Zugreiste gleich, worum es im folgenden geht. Kostprobe gefällig? &#8220;Mia haut&#8217;s des Gestell zamm&#8221; = &#8220;Ich bin sehr müde&#8221;</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Nachdem Sebastian bzw. &#8220;Waschtl&#8221; &#8211; wie er von allen Einheimischen genannt wird &#8211; in der letzten Geschichte sein Herz an die Bayerin Roni verloren hatte, geht es nun einen Schritt weiter. Das Verhältnis soll endlich legalisiert werden, sprich: Die Hochzeit steht ins Haus.</p>
<p>Doch vor dem Vergnügen kommt bekanntlich erst die Arbeit und der Autor Sebastian Glubrecht berichtet auf höchst unterhaltsame Weise, welche Hürden und Hindernisse sein Alter Ego dabei zu überwinden hat:</p>
<ul>
<li>Die Suche nach einer gemeinsamen Wohnung, deren erzkonservative Vermieter ganz spezielle Vorstellungen über den idealen Mieter haben,</li>
<li>die Frage, welche und wieviele Gäste zur Hochzeit eingeladen werden sollen,</li>
<li>eine ominöse Grünkohlwanderung in Waschtl&#8217;s Heimat Tiefenwalde,</li>
<li>ein Junggesellenabschied, der gründlich in die Hose geht</li>
</ul>
<p>&#8230;und einiges mehr an turbulenten Ereignissen, bis schließlich zu guter Letzt der Waschtl doch noch vor dem Altar landet.</p>
<p>Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, sollte man auf jeden Fall den ersten Band &#8220;<a href="/na-servus" title="Na Servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben">Na Servus</a>&#8221; gelesen haben. Viele der Charaktere spielen bereits dort eine wichtige Rolle und machen das vorliegende Buch &#8220;Ja mei&#8221; umso unterhaltsamer. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Wieder eine lustige Geschichte, die ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. Auch wenn für meinen Geschmack der erste Band noch witziger war, sei dieses Buch allen ans Herz gelegt, die einen kleinen &#8211; wenn auch manchmal stark übertriebenen &#8211; Einblick in das bayerische Leben bekommen wollen. Gelegentliche nicht ganz korrekte Schreibweisen der bayerischen Sprache sehe man dem Autor großzügig nach <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Witzige Fortsetzung von &#8220;Na servus!&#8221;. Auf jeden Fall empfehlenswert!<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<li><a href="http://tinesbuecherwelt.wordpress.com/2010/08/10/interview-mit-sebastian-glubrecht/" target="_blank">Interview mit Sebastian Glubrecht bei Tines Bücherwelt</a></li>
<li><a href="http://primeballerina.blog.de/2010/05/19/sebastian-glubrecht-mei-lernte-ehe-schliessen-8627327/" target="_blank">Rezension auf dem primeballerina Blog</a></li>
</ul>
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		<title>Du sollst nicht lügen!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Schmieder]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1858</guid>
		<description><![CDATA[Fastenzeit. Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. Aber es geht auch noch anders. Titel: Du sollst nicht &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/du-sollst-nicht-luegen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="du-sollst-nicht-luegen" title="Du sollst nicht lügen!"><img class="alignleft" title="Du sollst nicht lügen! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/du_sollst_nicht_luegen.jpg" alt="Du sollst nicht lügen!" /></a><br />
Fastenzeit. </p>
<p>Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. </p>
<p>Aber es geht auch noch anders.</p>
<p>Titel: <strong>Du sollst nicht lügen!</strong>. Von einem, der auszog, ehrlich zu sein. Von Jürgen Schmieder.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Kann ein Mensch in einer Gesellschaft, die das Lügen nicht nur toleriert, sondern in den meisten Fällen auch noch belohnt, überhaupt überleben, wenn er nur noch die Wahrheit sagt? Der Journalist Jürgen Schmieder hat vierzig Tage lang versucht, konsequent ehrlich zu sein: im Ehebett, bei der Steuererklärung, beim Pokern &#8211; und natürlich gegenüber sich selbst.</p></blockquote>
<p><span id="more-1858"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Jürgen Schmieder ist Redakteur im Sportressort der Süddeutschen Zeitung. Er wohnt in München. Neben dem vorliegenden Buch ist 2008 ein Ratgeber von ihm erschienen mit dem Titel &#8220;Mein Buch gehört mir&#8221;, bei dem er in einem Selbstversuch den Erfolg verschiedener Diäten testet.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das handliche Format, der komplett in Schwarz gehaltene Einband in Hardcover-Aufmachung und nicht zuletzt der Titel &#8220;Du sollst nicht lügen!&#8221; lassen Ähnlichkeiten mit einer Bibel aufkommen. Das 335 Seiten starke Buch ist in insgesamt 22 Kapitel unterteilt &#8211; von Tag 1 bis Tag 40 (ja, es gibt nicht für jeden Tag ein eigenes Kapitel). Unde jedes dieser Kapitel behandelt schwerpunktmäßig einen besonderen Aspekt zum Thema Ehrlichkeit. </p>
<p>Schließlich bringt der Autor am Ende des Buches noch eine Liste mit 15 allgemeingültigen Regeln, nach denen er versucht, sein Leben zu gestalten &#8211; sozusagen als Quintessenz aus seinem Experiment.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Für Jürgen Schmieder war die letzte Fastenzeit der Beginn eines gewagten Experiments. Statt auf die üblichen Annehmlichkeiten zu verzichten hat er beschlossen, 40 Tage lange nicht mehr zu lügen, genauer gesagt: Uneingeschränkt ehrlich zu sein. Und wer jetzt glaubt, das sei doch keine große Leistung, dem sei folgende Information mitgegeben: </p>
<p>Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass der Mensch durchschnittlich 200-mal pro Tag lügt! Ja, in jedem von uns steckt ein kleiner Münchhausen. Das beginnt schon morgens im Bad vor dem Spiegel (&#8220;Mann, Du siehst spitze aus für Dein Alter&#8221; &#8211; zu sich selbst gesagt), geht weiter mit einem Kompliment an unsere Frau (&#8220;Nein, Du siehst nicht dick aus in der engen pinkfarbenen Bluse und der grünen Wallerhose&#8221;) und hört noch lange nicht auf bei der freundlichen Begrüßung der Kollegen im Büro, die man insgeheim auf den Mond wünscht. Es sind also nicht immer die großen Dinge, die uns zu einer Lüge verleiten. Manche Unwahrheit erleichtert einfach das menschliche Miteinander.</p>
<p>Und genau das wollte Jürgen Schmieder wissen: Kann man auch auf die alltäglichen kleinen Notlügen, unehrlichen Komplimente und sonstigen Aussagen jenseits der Wahrheit ganz verzichten? Zu Beginn seines unterhaltsamen Buchs hat Schmieder erst einmal den Unterschied zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit klargestellt, zwei Begriffe, die häufig synonym verwendet werden. Zitat aus dem Buch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich sage: Der FC Bayern München ist deutscher Rekordmeister, dann bin ich ehrlich, und ich sage die Wahrheit. Und die Aussage &#8220;Du hast einen fetten Arsch&#8221; kann ebenfalls ehrlich sein, allerdings ist der Wahrheitsgehalt nur schwer zu überprüfen, denn wer kann schon sagen, ab welcher Größe ein Hintern als fett zu gelten hat&#8221;. </p></blockquote>
<p>Soviel zu den Begrifflichkeiten. Es geht Schmieder in seinem Experiment also nicht zwingend um die objektive Wahrheit, sondern um Ehrlichkeit. Und zwar gegenüber jedem Mitmenschen und in jeder Situation: Zu den Menschen, die ihm auf der Straße begegnen, zu seinen Kollegen, zu seinen Freunden, seiner Familie und seiner Frau. Dass es dabei immer wieder zu höchst unschönen &#8211; ja teils dramatischen &#8211; Szenen kommt, kann man sich lebhaft vorstellen. Neben den psychischen Belastungen bekommt Schmieder auch körperlich zu spüren, was uneingeschränkte Ehrlichkeit bedeuten kann: Zum Beispiel eine gestauchte Rippe, verursacht von seinem besten Freund. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und sorgt immer wieder für Schmunzeln und Heiterkeit. Aber es bringt einen auch zum Nachdenken. In vielen Situationen erkennt man sich selbst ein wenig wieder. Und man stellt fest, dass ein bisschen mehr Ehrlichkeit manchmal durchaus nicht Schaden könnte. Man muss es ja nicht gleich so radikal betreiben, wie der Autor in seinem 40-Tage-Versuch. Und ich glaube trotzdem, dass ich für mein Alter nicht schlecht aussehe&#8230;.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Kurzweilig, lustig, aber auch wie ein Spiegel, der einem vor die Nase gehalten wird.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<li><a href="http://www.eselsohren.at/2010/05/21/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Buchbesprechung beim Online-BÜchermagazin &#8220;eselsohren&#8221;</a></li>
<li><a href="http://adamitsou.wordpress.com/2010/04/07/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Rezension im Blog &#8220;Ada Mitsou liest&#8230;&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/06/2010/40-tage-ohne-luegen-buchautor-juergen-schmieder-hat-es-versucht/" target="_blank">Interview mit dem Autor beim Studierendenmagazin &#8220;Pflichtlektüre&#8221;</a></li>
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		<title>Tüte oder so was</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 16:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[König Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Sterblich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1813</guid>
		<description><![CDATA[Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="tute-oder-so-was" title="Tüte oder so was"><img border="0" class="alignleft" title="Tüte oder so was. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tuete-oder-so-was.jpg" alt="Tüte oder so was" /></a><br />
Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in den Geschäften abspielt.</p>
<p>Ulrike Sterblich hält uns in ihrem Büchlein einen Spiegel vor die Kundennase.</p>
<p>Titel: <strong>Tüte oder so was</strong>. Wie man als Kunde nervt, ohne es zu merken. Von Ulrike Sterblich</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Alle Menschen sind verschieden, aber manchmal auch gleich. Nicht nur Kassiererinnen, sondern auch Kellner, Klempner, Taxifahrer und Flugbegleiter, Krankenschwestern und Ärzte, Bestatter und Friseure, kurz alle, die im sogenannten Tertiärsektor ihren Dienst schieben, müssen damit tagtäglich zurechtkommen. König Kunde kann so unglaublich nerven &#8211; aus purer Gedankenlosigkeit oder absichtlich. Vorzugsweise mit dem ewig gleichen Irrsinn. &#8220;Ham se mal ne Tüte oder so was?&#8221; &#8230; Die alltäglichen Leider der Dienstleister am Kunden in kurzen, witzigen Geschichten &#8211; skurril und aufschlussreich.</p></blockquote>
<p><span id="more-1813"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autorin</h4>
<p>Die Berlinerin Ulrike Sterblich arbeitet als Autorin und Moderatorin und wird als &#8220;Inoffizielle Mitarbeiterin&#8221; in der Kartei der &#8220;Zentralen Intelligenz Agentur&#8221; geführt &#8211; einem Freiberufler-Netzwerk, dem auch Persönlichkeiten wie Sascha Lobo, Holm Friebe und Kathrin Passig angehören.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das ganz in Schwarz gehaltene Taschenbuch mit der roten Tüte im weißen Kreis wirkt optisch sehr ansprechend und verleitet auf jeden Fall dazu, es beim Buchhändler mal in die Hand zu nehmen und darin zu blättern.</p>
<p>Mit 190 Seiten auf einem relativ kleinen Format ist es allerdings nicht gerade umfangreich geworden.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>In Ulrike Sterblichs Buch kommen sie alle zu Wort: Baumarktverkäufer, Kassiererinnen, Taxifahrer, Ärzte, Videothekenangestellte und diverse andere Beschäftigten aus der Dienstleistungsbranche. Und sie schildern ihr Leid im Umgang mit den unterschiedlichsten Ausprägungen der Gattung Kunde, mit denen sie es täglich zu tun haben: Der Ignorant, der Unfreundliche, der Besserwisser, der Unentschlossene, der Geizige, der Beratungsresistente, der Autist und und und.</p>
<p>In vielen kleinen Anekdoten aus der Sicht der Dienstleister wird auf lustige, wenn auch sehr einseitige, Weise beschrieben, welchen Zumutungen sie durch ihre Kunden ausgesetzt sind. So zum Beispiel, wenn dem Verkäufer ohne Gruß und Vorwarnung irgendein Wort an den Kopf geworfen wird. Kostprobe gefällig? Hier ein kurzer Kundendialog aus dem Baumarkt:<br />
&#8220;Hier, Frage.&#8221;<br />
&#8220;Guten Tag. Wie kann ich Ihnen denn behilflich sein?&#8221;<br />
&#8220;Laminat.&#8221;<br />
&#8220;Und wie lautet Ihre Frage?&#8221;</p>
<p>In diesem Stil geht es weiter durchs ganze Buch. Was man ja selbst schon gelegentlich beim Einkauf erlebt hat (natürlich immer nur als unbeteiligter Zuschauer), zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.</p>
<p>Während die ersten Geschichten bei mir noch ein lautes Lachen hervorgerufen haben, flacht die Erheiterung aber nach einigen Kapiteln immer mehr ab. Viele Dinge wiederholen sich oder werden einfach vorhersehbar, der Witz nutzt sich dadurch ab. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass das Buch eben ausschließlich aus der Sicht der Dienstleister erzählt und dadurch eben ziemlich einseitig ist. Oder kann es sein, dass man sich an der einen oder anderen Stelle vielleicht doch ertappt fühlt <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie auch immer: Wer selbst im Dienstleistungssektor tätig ist, wird sicherlich seine Freude an dem Buch haben. Ob es zu einer Verhaltensänderung bei den &#8220;nervigen&#8221; Kunden führt, darf aber durchaus bezweifelt werden.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ganz unterhaltsam, auch wenn sich nach einigen Anekdoten die Geschichten wiederholen und nur noch ein leichtes Schmunzeln hervorrufen. Große Erkenntnisse darf man sich nicht erwarten, aber als lockere Lektüre zwischendrin ist das Büchlein durchaus geeignet.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch &#8211; mehr aber auch nicht.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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Ulrike Sterblich. 190 Seiten. Erschienen im Goldmann Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.buchcouch.de/rezensionen/erzaehlungen/tuete-oder-so-was-ulrike-sterblich/" target="_blank">Rezension bei der &#8220;Buchcouch&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.sashs-blog.de/wordpress/2010/03/23/tute-oder-so-was/" target="_blank">Die Erfahrungen eines Taxifahrers zum Thema sowie eine kleine Diskussion auf Sashs Blog</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Brouillé</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/brouille</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 19:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Richard K. Breuer]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1783</guid>
		<description><![CDATA[Ein historischer Kriminalroman? Das war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Literaturgattung. Und trotzdem landete dieses Buch in meinen Händen und bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es im positivsten Sinne ein außergewöhnliches Werk ist. Man kann also ruhig gelegentlich &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/brouille">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="brouille" title="Brouillé"><img class="alignleft" title="Brouillé. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Brouille.jpg" alt="Brouillé. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution."  /></a><br />
Ein historischer Kriminalroman? Das war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Literaturgattung. Und trotzdem landete dieses Buch in meinen Händen und bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es im positivsten Sinne ein außergewöhnliches Werk ist. </p>
<p>Man kann also ruhig gelegentlich etwas Neues ausprobieren&#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Brouillé</strong>. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution. Von Richard K. Breuer.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Frankreich. März 1789. Marquis d&#8217;Angélique erfährt von einer außergewöhnlichen Teufelei im Schloss des Vicomte de Moucel. Gemeinsam mit dem polnischen Gelehrten Aleksander Mickiewicz und dem jungen amerikanischen Hitzkopf Thomas Duport begibt er sich zum Schloss Vallée-Chessy. Dort erfahren die drei vom rätselhaften Tod des alten Gutsverwalters, erstellen mit den Bauern der verhassten Gemeinde Clichy-sous-Bois die Beschwerdehefte, untersuchen das seelenlose Wasser einer kleinen Quelle im Wald von Vaujours und werden Zeugen einer Entführung. Bald schon bemerken sie, dass im Schloss nichts ist, wie es scheint. Aber jede Wahrheit kommt ans Licht.</p></blockquote>
<p><span id="more-1783"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Richard K. Breuer ist ein Wiener Schriftsteller, Designer, Blogger, Comic-Texter und und und. Was besonders erwähnenswert ist: Er veröffentlicht seine Bücher in Eigenregie, das heißt, er ist nicht nur Autor, sondern gleichzeitig auch Verleger. Wer mehr über ihn erfahren möchte, sollte sich seine gelungene <a href="http://www.1668.cc" title="Richard K. Breuer">Homepage</a> ansehen.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>&#8220;Brouillé&#8221; ist als Taschenbuch erschienen, die Umschlagseiten lassen sich innen nochmal aufklappen und verleihen dem Buch dadurch einen hochwertigen Anschein. Das liebevoll gestaltete Äußere läßt erahnen, dass der Autor viel Wert auf Details legt. Da, wie oben schon erwähnt, das Buch im Eigenverlag erschienen ist, hat Richard K. Breuer die Gestaltung natürlich voll in der Hand. </p>
<p>Neben einem Inhaltsverzeichnis wird am Anfang des Buches auch eine Übersicht der wichtigsten Personen geboten, was ich persönlich immer sehr angenehm finde, insbesonder wenn es sich um viele Charaktere mit obendrein ungewöhnlichen Namen handelt. Abgerundet wird das Ganze noch durch ein Anmerkungsverzeichnis am Ende des Buches. Hier finden sich Erläuterungen und geschichtliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kapiteln, die auf mich einen gut recherchierten Eindruck machen.</p>
<p>Insgesamt ein optisch sehr ansprechendes Taschenbuch.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Brouillé ist der zweite Band einer vierteiligen Serie. Band 1 mit dem Titel &#8220;Die Liebesnacht des Dieners Tiret&#8221; ist bereits vor ca. 2 Jahren erschienen. Wie der Autor aber im Klappentext hinweist und ich auch bestätigen kann, ist es für das Verständnis des zweiten Bandes aber nicht notwendig, auch den ersten Teil gelesen zu haben. Die Bände 3 und 4 sind in Vorbereitung.</p>
<p>Der Inhalt wurde ja eingangs schon grob umrissen, viel mehr soll hier auch nicht verraten werden. Es handelt sich um einen Kriminalroman, der in Frankreich kurz vor der Französischen Revolution spielt. Die Hauptfiguren werden vom Autor sehr liebevoll und sorgfältig gezeichnet, so dass die Charaktere deutlich vor dem geistigen Auge erscheinen. Ein etwas eigenwilliger polnischer Gelehrter, der gegen seinen Willen inkognito auftritt, sowie ein tollpatschiger Amerikaner sind mit der Aufklärung der merkwürdigen Ereignisse betraut und sorgen für Spannung und Heiterkeit beim Leser.</p>
<p>Richard K. Breuer hat in seiner Geschichte nicht nur Sinn für Kriminalistik und Geschichte bewiesen, sondern sorgt mit treffsicher dosiertem Humor für gute Unterhaltung. Ich fühlte mich gelegentlich an Hercule Poirot von Agatha Christie erinnert. Die dabei verwendete Sprache ist an die damalige Zeit angepaßt, ohne irgendwie übertrieben zu wirken.</p>
<p>Die sorgfältig entwickelte Handlung mündet schließlich in ein rasantes Finale, welches für den Leser einige wirklich unerwartete Wendungen bringt!</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Die leichten Bedenken, die ich mit diesem Buch zunächst hatte &#8211; ich lese normalerweise keine historischen Romane oder Krimis &#8211; wurden nach kürzester Zeit zerstreut. Die schöne Sprache, gut beschriebene Charaktere und nicht zuletzt ein überraschendes Ende machten das Lesen wirklich zu einem kurzweiligen Vergnügen.</p>
<p>Noch eine kleine Ergänzung zum Schluß:<br />
Für den dritten Band (&#8220;Madeleine&#8221;) hat der Autor ein kleines &#8220;Kunstprojekt&#8221; gestartet und sucht dazu insgesamt 99 Förderer. </p>
<blockquote><p>Deshalb ist jeder, der in dieser Gruppe der 99 eingetragen wird, verantwortlich dafür, dass die Sache zum Erfolg gerät. Im besten aller Fälle, wenn das Taschenbuch im Postkasten liegt, wenn man es zum ersten Mal aufschlägt, darin blättert, dann darf sich jedes Mitglied sagen, dass MADELEINE ohne seinem Zutun nicht in dieser Form zustande gekommen wäre. Er wird das Buch anderen ihm bekannten, lieben Menschen zeigen und ihnen die Geschichte erzählen, die Geschichte der 99. Und er wird sich gut fühlen.</p></blockquote>
<p>Wer Näheres dazu wissen oder sich an dieser ungewöhnlichen Idee beteiligen möchte, sollte sich <a href="http://1668cc.wordpress.com/99-2/" title="99 Förderer für Madeleine" >diese Seite</a> ansehen.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Klare Leseempfehlung. Auch für Geschichts- und Französischmuffel!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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<p>&nbsp;</p>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.lesefieber.ch/buchbesprechungen/richard-k-breuer-brouille/" target="_blank">Buchbesprechung bei lesefieber.ch</a></li>
<li><a href="http://www.1668.cc/brouille.htm" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Seite des Autors zum Buch</a></li>
</ul>
<p>Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Operation Ismael</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/operation-ismael</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 12:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Schoenborn]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskriege]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von Christian Schoenborn bisher noch nichts gehört hat, muss sich nicht wundern &#8211; mir ging es genauso. Das vorliegende Buch ist nämlich sein Debutroman. Aber nach der Lektüre dieses Thrillers denke ich, dass man sich den Namen des Autors &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/operation-ismael">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="operation-ismael" title="Operation Ismael"><img class="alignleft" title="Operation Ismael. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/operation_ismael.jpg" alt="Operation Ismael" /></a><br />
Wer von Christian Schoenborn bisher noch nichts gehört hat, muss sich nicht wundern &#8211; mir ging es genauso. Das vorliegende Buch ist nämlich sein Debutroman.<br />
<br />
Aber nach der Lektüre dieses Thrillers denke ich, dass man sich den Namen des Autors für die Zukunft ruhig merken sollte.</p>
<p>Titel: <strong>Operation Ismael</strong>. Von Christian Schoenborn.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Islamistische Terroristen haben mit Biowaffen eine Pockenepidemie in Europa ausgelöst. Es gibt Tausende Tote. Nach dem Abschuss einer arabischen Boing 777 über Frankfurt ist dem Antiterror-Experten Deek Miller klar, dass es sich um einen Vergeltungsschlag handeln muss. Noch ahnt er nicht, dass sich die &#8220;Soldiers of the Holy Crusade&#8221; längst zum weltumspannenden großen Kampf der Religionen gerüstet haben&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1725"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Wie oben erwähnt, kannte ich Christian Schoenborn bislang nicht. Aufmerksam wurde ich durch die Autorin und Bloggerin Aveleen Alide, die ein sehr interessantes <a href="http://aveleen-avide.blog.de/2010/01/22/interview-christian-schoenborn-7854523/" target="_blank" title="Interview mit Christina Schoenborn">Interview mit Christian Schoenborn</a> geführt hat.<br />
<br />
Schoenborn hat Religionswissenschaften und Theologie studiert und das merkt man seinem Roman (im positivsten Sinne) auch an. Darüberhinaus ist er ausgebildeter Diplom-Bibliothekar, komponierte Musik und hat schließlich nach einem siebenmonatigen Aufenthalt in Indien den vorliegenden Thriller veröffentlicht.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Die Handlung beginnt mit einem Raketenanschlag auf ein mit ausschließlich arabischen Passagieren besetztes Flugzeug über Frankfurt. Dass es sich beim Attentäter um einen deutschen Familienvater handelt, der unweit des Tatortes mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt, macht die Handlung umso verstörender.</p>
<p>Nach einem Rückblick auf eine Pockenepidemie, die zwei Jahre zuvor durch einen Terroranschlag ausgelöst wurde und unter anderem über Deutschland hinweggezogen war wird langsam klar, dass es hier einen religiösen Hintergrund gibt. Im weiteren Verlauf der Handlung führt die Spur zu einer Organisation, die sich als Nachfahren der Kreuzritter sieht und die ein geradezu unfassbares Attentat plant, welches zu einem globalen Religionskrieg führen könnte.</p>
<p>Schoenborn baut schnell Spannung in seinem Buch auf und führt die Geschichte zu immer neue Wendungen. Geschickt werden dabei religiöse Hintergrundinformationen eingeflochten &#8211; man merkt, dass Schoenborn Religionswissenschaften studiert hat. So beginnt z.B. auch jedes Kapitel mit einem Zitat aus der Bibel.</p>
<p>Manchmal wird der Plot etwas zu schnell vorangetrieben, so dass es gelegentlich zu kleineren Sprüngen in der Handlung kommt, was den Lesefluß aber nicht wirklich beeinträchtigt. Die Spannung bleibt hoch und insbesondere auf den letzten 50 Seiten, wenn es rasant auf das Finale zugeht, mag man das Buch kaum aus der Hand legen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ich finde, der Autor hat mit diesem Buch ein gutes Debut hingelegt. Die Handlung hat zwar manchmal kleinere Sprünge, über die man aber getrost hinwegsehen kann. Insgesamt ist &#8220;Operation Ismael&#8221; wirklich spannend geschrieben und auf jeden Fall eine Leseempfehlung. </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Gelungenes Erstlingswerk. Spannend und sehr aktuell.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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Christian Schoenborn. 352 Seiten. Erschienen im Heyne Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.litkrit.de/?p=203" target="_blank">Rezension von &#8220;Operation Ismael&#8221; auf LitKrit</a></li>
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		<item>
		<title>Arrivederci, Roma!</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/arrivederci-roma</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/arrivederci-roma#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 11:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Ulrich]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ziemlich genau 2 Jahren erschien das erste Buch über Stefan Ulrichs Italien-Abenteuer. Die Geschichte des SZ-Journalisten, der berufsbedingt mit seiner Familie für einige Jahre nach Rom gezogen ist, findet in dem vorliegenden Taschenbuch seine unterhaltsame Fortsetzung. Titel: Arrivederci, Roma! &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/arrivederci-roma">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="arrivederci-roma" title="Arrivederci, Roma!"><img class="alignleft" title="Arrivederci, Roma! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/arrivederci_roma.jpg" alt="Arrivederci, Roma!" /></a><br />
Vor ziemlich genau 2 Jahren erschien das erste Buch über Stefan Ulrichs Italien-Abenteuer. Die Geschichte des SZ-Journalisten, der berufsbedingt mit seiner Familie für einige Jahre nach Rom gezogen ist, findet in dem vorliegenden Taschenbuch seine unterhaltsame Fortsetzung.</p>
<p>Titel: <strong>Arrivederci, Roma!</strong> Ein Jahr in Italien. Von Stefan Ulrich.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Stefan Ulrich sitzt im August allein im brütendheißen Rom, seine Familie ist bei den Großeltern in Bayern. Damit ihn nicht der Blues erwischt, macht er Pläne für das kommende Jahr: Ganz Italien möchte er bereisen, jede Region besuchen von Südtirol bis Sizilien. Was er auf seinen Reisen alles erlebt, schildert er gewohnt augenzwinkernd und voller Liebe zu Bella Italia. Und natürlich kommen auch der Hausmeister Filippo, die Kinder Bernadette und Nicolas, die Meerschweinchen der Familie und der wunderbare Palazzo in Rom nicht zu kurz.</p></blockquote>
<p><span id="more-1730"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der Journalist Stefan Ulrich arbeitete nach seinem Jurastudium als Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Als Italien-Korrespondent zog er im Jahr 2005 mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Rom. Seine Erlebnisse hat er sehr unterhaltsam in seinem ersten Buch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/quattro-stagioni" title="Stefan Ulrich: Quattro Stagioni">&quot;Quattro Stagioni &#8211; Ein Jahr in Rom&quot;</a> verarbeitet. Das vorliegende Buch ist sozusagen die Fortsetzung. Mittlerweile hat er mit seiner Familie Italien wieder verlassen und lebt seit dem Sommer 2009 in Paris.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>&quot;Arrivederci, Roma!&quot; ist im Taschenbuchformat erschienen. Von der äußeren Aufmachung her ist es wie die typische Urlaubslektüre gestaltet und lehnt sich vom Titelbild her am Vorgänger &quot;Quattro Stagioni&quot; an. Auf jeden Fall ein nett gestaltetes Äußeres, das dazu verleitet, diesen Titel in der Buchhandlung auch wirklich in die Hand zu nehmen. </p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie schon in seinem ersten Buch &quot;Quattro Stagioni &#8211; Ein Jahr in Italien&quot; dreht sich auch hier alles um die Erlebnisse des Autors in seiner Wahlheimat.</p>
<p>Seine Familie verbringt gerade die Sommerferien bei der Verwandtschaft in Bayern. Und er sitzt mit einer &#8211; natürlich urkomisch beschriebenen &#8211; Autopanne am Meer nahe Rom fest. Da reift in Stefan Ulrich die Idee: Wenn Jules Verne in 80 Tagen um die Welt reisen konnte, dann würde er es schaffen, in 365 Tage zumindest alle 20 Region von Italien zu besuchen. Und so geht es los mit einem wieder unglaublich witzig und unterhaltsam geschriebenen Buch.</p>
<p>Auf knapp 350 Seiten beschreibt Ulrich seine abenteuerlichen Ausflüge durch ganz Italien, die er teils in seiner Funktion als Auslandskorrespondent, teils aber auch privat und zusammen mit seiner Familie unternimmt. Wer sein erstes Buch gelesen hat, wird viele alte Bekannte wiedertreffen: Das Hausmeisterehepaar Filippo und Federica, den Fischverkäufer Teodoro und einige mehr.</p>
<p>In vielen meist lustigen, oft interessanten, manchmal überraschenden, aber immer unterhaltsamen Episoden beschreibt Ulrich die Eigenheiten und Besonderheiten der unterschiedlichen bereisten Regionen. Anders als im ersten Buch, bei dem die Eingewöhnung in einem neuen Land im Vordergrund stand, geht es hier mehr um das alltägliche Leben in Italien und darum, dass dieser Lebensabschnitt auch irgendwann zu Ende gehen wird.</p>
<p>Ein Angebot seines Arbeitgebers, das plötzlich im Raum steht, bringt nämlich ziemlich Unruhe in das Leben der Familie Ulrich: Sie sollen Italien verlassen und ihre Zelte in Frankreich, genauer gesagt in Paris neu aufschlagen. Man kann beim Lesen förmlich die anfängliche Traurigkeit spüren, die die Familie überkommen haben muss. Aber die Ulrichs wären ja keine richtigen &#8220;Italiener&#8221;, wenn sie der Sache nichts Positives abgewinnen hätten können. Eine rauschende addio-Party mit allen Freunden sorgt dafür, dass sie bis zum Schluß in Italien eine Bella Figura gemacht haben.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Wie schon beim ersten Buch von Stefan Ulrich habe ich mich auch hier wieder köstlich amüsiert. Der Schreibstil, die präzise Wortwahl und der Sinn für Situationskomik, den Ulrich an den Tag legt, beschert einige unterhaltsame Lesestunden. Und ich hoffe, dass es auch irgendwann über seine Paris-Abenteuer ein ähnlich lustiges Buch geben wird.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Komisch, liebenswert und sehr unterhaltsam. Wer Italien mag, wird auch dieses Buch mögen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://buch.germanblogs.de/archive/2010/03/26/arrivederci-roma-das-neue-buch-von-stefan-ulrich.htm" target="_blank">Buchbesprechung bei buch blog</a></li>
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