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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Unterhaltung</title>
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	<description>Damit Ihnen beim Lesen ein Licht aufgeht!</description>
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		<title>Du sollst nicht lügen!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Schmieder]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Fastenzeit. Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. Aber es geht auch noch anders. Titel: Du sollst nicht lügen!. Von einem, der auszog, ehrlich zu sein. Von Jürgen Schmieder. Aus dem Inhalt: Kann [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570100448?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3570100448"><img class="alignleft" title="Du sollst nicht lügen! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="wordpress/wp-content/uploads/2010/07/du_sollst_nicht_luegen.jpg" alt="Du sollst nicht lügen!" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570100448" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Fastenzeit. </p>
<p>Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. </p>
<p>Aber es geht auch noch anders.</p>
<p>Titel: <strong>Du sollst nicht lügen!</strong>. Von einem, der auszog, ehrlich zu sein. Von Jürgen Schmieder.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Kann ein Mensch in einer Gesellschaft, die das Lügen nicht nur toleriert, sondern in den meisten Fällen auch noch belohnt, überhaupt überleben, wenn er nur noch die Wahrheit sagt? Der Journalist Jürgen Schmieder hat vierzig Tage lang versucht, konsequent ehrlich zu sein: im Ehebett, bei der Steuererklärung, beim Pokern &#8211; und natürlich gegenüber sich selbst.</p></blockquote>
<p><span id="more-1858"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Jürgen Schmieder ist Redakteur im Sportressort der Süddeutschen Zeitung. Er wohnt in München. Neben dem vorliegenden Buch ist 2008 ein Ratgeber von ihm erschienen mit dem Titel &#8220;Mein Buch gehört mir&#8221;, bei dem er in einem Selbstversuch den Erfolg verschiedener Diäten testet.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das handliche Format, der komplett in Schwarz gehaltene Einband in Hardcover-Aufmachung und nicht zuletzt der Titel &#8220;Du sollst nicht lügen!&#8221; lassen Ähnlichkeiten mit einer Bibel aufkommen. Das 335 Seiten starke Buch ist in insgesamt 22 Kapitel unterteilt &#8211; von Tag 1 bis Tag 40 (ja, es gibt nicht für jeden Tag ein eigenes Kapitel). Unde jedes dieser Kapitel behandelt schwerpunktmäßig einen besonderen Aspekt zum Thema Ehrlichkeit. </p>
<p>Schließlich bringt der Autor am Ende des Buches noch eine Liste mit 15 allgemeingültigen Regeln, nach denen er versucht, sein Leben zu gestalten &#8211; sozusagen als Quintessenz aus seinem Experiment.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Für Jürgen Schmieder war die letzte Fastenzeit der Beginn eines gewagten Experiments. Statt auf die üblichen Annehmlichkeiten zu verzichten hat er beschlossen, 40 Tage lange nicht mehr zu lügen, genauer gesagt: Uneingeschränkt ehrlich zu sein. Und wer jetzt glaubt, das sei doch keine große Leistung, dem sei folgende Information mitgegeben: </p>
<p>Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass der Mensch durchschnittlich 200-mal pro Tag lügt! Ja, in jedem von uns steckt ein kleiner Münchhausen. Das beginnt schon morgens im Bad vor dem Spiegel (&#8220;Mann, Du siehst spitze aus für Dein Alter&#8221; &#8211; zu sich selbst gesagt), geht weiter mit einem Kompliment an unsere Frau (&#8220;Nein, Du siehst nicht dick aus in der engen pinkfarbenen Bluse und der grünen Wallerhose&#8221;) und hört noch lange nicht auf bei der freundlichen Begrüßung der Kollegen im Büro, die man insgeheim auf den Mond wünscht. Es sind also nicht immer die großen Dinge, die uns zu einer Lüge verleiten. Manche Unwahrheit erleichtert einfach das menschliche Miteinander.</p>
<p>Und genau das wollte Jürgen Schmieder wissen: Kann man auch auf die alltäglichen kleinen Notlügen, unehrlichen Komplimente und sonstigen Aussagen jenseits der Wahrheit ganz verzichten? Zu Beginn seines unterhaltsamen Buchs hat Schmieder erst einmal den Unterschied zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit klargestellt, zwei Begriffe, die häufig synonym verwendet werden. Zitat aus dem Buch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich sage: Der FC Bayern München ist deutscher Rekordmeister, dann bin ich ehrlich, und ich sage die Wahrheit. Und die Aussage &#8220;Du hast einen fetten Arsch&#8221; kann ebenfalls ehrlich sein, allerdings ist der Wahrheitsgehalt nur schwer zu überprüfen, denn wer kann schon sagen, ab welcher Größe ein Hintern als fett zu gelten hat&#8221;. </p></blockquote>
<p>Soviel zu den Begrifflichkeiten. Es geht Schmieder in seinem Experiment also nicht zwingend um die objektive Wahrheit, sondern um Ehrlichkeit. Und zwar gegenüber jedem Mitmenschen und in jeder Situation: Zu den Menschen, die ihm auf der Straße begegnen, zu seinen Kollegen, zu seinen Freunden, seiner Familie und seiner Frau. Dass es dabei immer wieder zu höchst unschönen &#8211; ja teils dramatischen &#8211; Szenen kommt, kann man sich lebhaft vorstellen. Neben den psychischen Belastungen bekommt Schmieder auch körperlich zu spüren, was uneingeschränkte Ehrlichkeit bedeuten kann: Zum Beispiel eine gestauchte Rippe, verursacht von seinem besten Freund. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und sorgt immer wieder für Schmunzeln und Heiterkeit. Aber es bringt einen auch zum Nachdenken. In vielen Situationen erkennt man sich selbst ein wenig wieder. Und man stellt fest, dass ein bisschen mehr Ehrlichkeit manchmal durchaus nicht Schaden könnte. Man muss es ja nicht gleich so radikal betreiben, wie der Autor in seinem 40-Tage-Versuch. Und ich glaube trotzdem, dass ich für mein Alter nicht schlecht aussehe&#8230;.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Kurzweilig, lustig, aber auch wie ein Spiegel, der einem vor die Nase gehalten wird.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.eselsohren.at/2010/05/21/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Buchbesprechung beim Online-BÜchermagazin &#8220;eselsohren&#8221;</a></li>
<li><a href="http://adamitsou.wordpress.com/2010/04/07/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Rezension im Blog &#8220;Ada Mitsou liest&#8230;&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/06/2010/40-tage-ohne-luegen-buchautor-juergen-schmieder-hat-es-versucht/" target="_blank">Interview mit dem Autor beim Studierendenmagazin &#8220;Pflichtlektüre&#8221;</a></li>
</ul>


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		</item>
		<item>
		<title>Tüte oder so was</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 16:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[König Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Sterblich]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in den Geschäften abspielt. Ulrike Sterblich hält uns in ihrem Büchlein einen Spiegel vor die Kundennase. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442156092?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3442156092"><img border="0" class="alignleft" title="Tüte oder so was. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tuete-oder-so-was.jpg" alt="Tüte oder so was" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3442156092" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in den Geschäften abspielt.</p>
<p>Ulrike Sterblich hält uns in ihrem Büchlein einen Spiegel vor die Kundennase.</p>
<p>Titel: <strong>Tüte oder so was</strong>. Wie man als Kunde nervt, ohne es zu merken. Von Ulrike Sterblich</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Alle Menschen sind verschieden, aber manchmal auch gleich. Nicht nur Kassiererinnen, sondern auch Kellner, Klempner, Taxifahrer und Flugbegleiter, Krankenschwestern und Ärzte, Bestatter und Friseure, kurz alle, die im sogenannten Tertiärsektor ihren Dienst schieben, müssen damit tagtäglich zurechtkommen. König Kunde kann so unglaublich nerven &#8211; aus purer Gedankenlosigkeit oder absichtlich. Vorzugsweise mit dem ewig gleichen Irrsinn. &#8220;Ham se mal ne Tüte oder so was?&#8221; &#8230; Die alltäglichen Leider der Dienstleister am Kunden in kurzen, witzigen Geschichten &#8211; skurril und aufschlussreich.</p></blockquote>
<p><span id="more-1813"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autorin</h4>
<p>Die Berlinerin Ulrike Sterblich arbeitet als Autorin und Moderatorin und wird als &#8220;Inoffizielle Mitarbeiterin&#8221; in der Kartei der &#8220;Zentralen Intelligenz Agentur&#8221; geführt &#8211; einem Freiberufler-Netzwerk, dem auch Persönlichkeiten wie Sascha Lobo, Holm Friebe und Kathrin Passig angehören.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das ganz in Schwarz gehaltene Taschenbuch mit der roten Tüte im weißen Kreis wirkt optisch sehr ansprechend und verleitet auf jeden Fall dazu, es beim Buchhändler mal in die Hand zu nehmen und darin zu blättern.</p>
<p>Mit 190 Seiten auf einem relativ kleinen Format ist es allerdings nicht gerade umfangreich geworden.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>In Ulrike Sterblichs Buch kommen sie alle zu Wort: Baumarktverkäufer, Kassiererinnen, Taxifahrer, Ärzte, Videothekenangestellte und diverse andere Beschäftigten aus der Dienstleistungsbranche. Und sie schildern ihr Leid im Umgang mit den unterschiedlichsten Ausprägungen der Gattung Kunde, mit denen sie es täglich zu tun haben: Der Ignorant, der Unfreundliche, der Besserwisser, der Unentschlossene, der Geizige, der Beratungsresistente, der Autist und und und.</p>
<p>In vielen kleinen Anekdoten aus der Sicht der Dienstleister wird auf lustige, wenn auch sehr einseitige, Weise beschrieben, welchen Zumutungen sie durch ihre Kunden ausgesetzt sind. So zum Beispiel, wenn dem Verkäufer ohne Gruß und Vorwarnung irgendein Wort an den Kopf geworfen wird. Kostprobe gefällig? Hier ein kurzer Kundendialog aus dem Baumarkt:<br />
&#8220;Hier, Frage.&#8221;<br />
&#8220;Guten Tag. Wie kann ich Ihnen denn behilflich sein?&#8221;<br />
&#8220;Laminat.&#8221;<br />
&#8220;Und wie lautet Ihre Frage?&#8221;</p>
<p>In diesem Stil geht es weiter durchs ganze Buch. Was man ja selbst schon gelegentlich beim Einkauf erlebt hat (natürlich immer nur als unbeteiligter Zuschauer), zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.</p>
<p>Während die ersten Geschichten bei mir noch ein lautes Lachen hervorgerufen haben, flacht die Erheiterung aber nach einigen Kapiteln immer mehr ab. Viele Dinge wiederholen sich oder werden einfach vorhersehbar, der Witz nutzt sich dadurch ab. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass das Buch eben ausschließlich aus der Sicht der Dienstleister erzählt und dadurch eben ziemlich einseitig ist. Oder kann es sein, dass man sich an der einen oder anderen Stelle vielleicht doch ertappt fühlt <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie auch immer: Wer selbst im Dienstleistungssektor tätig ist, wird sicherlich seine Freude an dem Buch haben. Ob es zu einer Verhaltensänderung bei den &#8220;nervigen&#8221; Kunden führt, darf aber durchaus bezweifelt werden.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ganz unterhaltsam, auch wenn sich nach einigen Anekdoten die Geschichten wiederholen und nur noch ein leichtes Schmunzeln hervorrufen. Große Erkenntnisse darf man sich nicht erwarten, aber als lockere Lektüre zwischendrin ist das Büchlein durchaus geeignet.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch &#8211; mehr aber auch nicht.<br />
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<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>3 von 5 Lesezeichen
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Ulrike Sterblich. 190 Seiten. Erschienen im Goldmann Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.buchcouch.de/rezensionen/erzaehlungen/tuete-oder-so-was-ulrike-sterblich/" target="_blank">Rezension bei der &#8220;Buchcouch&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.sashs-blog.de/wordpress/2010/03/23/tute-oder-so-was/" target="_blank">Die Erfahrungen eines Taxifahrers zum Thema sowie eine kleine Diskussion auf Sashs Blog</a></li>
</ul>


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		<title>Brouillé</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/brouille</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 19:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Richard K. Breuer]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein historischer Kriminalroman? Das war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Literaturgattung. Und trotzdem landete dieses Buch in meinen Händen und bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es im positivsten Sinne ein außergewöhnliches Werk ist. Man kann also ruhig gelegentlich etwas Neues ausprobieren&#8230; Titel: Brouillé. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution. Von Richard [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3950249826?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3950249826"><img class="alignleft" title="Brouillé. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Brouille.jpg" alt="Brouillé. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution."  /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3950249826" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Ein historischer Kriminalroman? Das war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Literaturgattung. Und trotzdem landete dieses Buch in meinen Händen und bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es im positivsten Sinne ein außergewöhnliches Werk ist. </p>
<p>Man kann also ruhig gelegentlich etwas Neues ausprobieren&#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Brouillé</strong>. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution. Von Richard K. Breuer.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Frankreich. März 1789. Marquis d&#8217;Angélique erfährt von einer außergewöhnlichen Teufelei im Schloss des Vicomte de Moucel. Gemeinsam mit dem polnischen Gelehrten Aleksander Mickiewicz und dem jungen amerikanischen Hitzkopf Thomas Duport begibt er sich zum Schloss Vallée-Chessy. Dort erfahren die drei vom rätselhaften Tod des alten Gutsverwalters, erstellen mit den Bauern der verhassten Gemeinde Clichy-sous-Bois die Beschwerdehefte, untersuchen das seelenlose Wasser einer kleinen Quelle im Wald von Vaujours und werden Zeugen einer Entführung. Bald schon bemerken sie, dass im Schloss nichts ist, wie es scheint. Aber jede Wahrheit kommt ans Licht.</p></blockquote>
<p><span id="more-1783"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Richard K. Breuer ist ein Wiener Schriftsteller, Designer, Blogger, Comic-Texter und und und. Was besonders erwähnenswert ist: Er veröffentlicht seine Bücher in Eigenregie, das heißt, er ist nicht nur Autor, sondern gleichzeitig auch Verleger. Wer mehr über ihn erfahren möchte, sollte sich seine gelungene <a href="http://www.1668.cc" title="Richard K. Breuer">Homepage</a> ansehen.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>&#8220;Brouillé&#8221; ist als Taschenbuch erschienen, die Umschlagseiten lassen sich innen nochmal aufklappen und verleihen dem Buch dadurch einen hochwertigen Anschein. Das liebevoll gestaltete Äußere läßt erahnen, dass der Autor viel Wert auf Details legt. Da, wie oben schon erwähnt, das Buch im Eigenverlag erschienen ist, hat Richard K. Breuer die Gestaltung natürlich voll in der Hand. </p>
<p>Neben einem Inhaltsverzeichnis wird am Anfang des Buches auch eine Übersicht der wichtigsten Personen geboten, was ich persönlich immer sehr angenehm finde, insbesonder wenn es sich um viele Charaktere mit obendrein ungewöhnlichen Namen handelt. Abgerundet wird das Ganze noch durch ein Anmerkungsverzeichnis am Ende des Buches. Hier finden sich Erläuterungen und geschichtliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kapiteln, die auf mich einen gut recherchierten Eindruck machen.</p>
<p>Insgesamt ein optisch sehr ansprechendes Taschenbuch.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Brouillé ist der zweite Band einer vierteiligen Serie. Band 1 mit dem Titel &#8220;Die Liebesnacht des Dieners Tiret&#8221; ist bereits vor ca. 2 Jahren erschienen. Wie der Autor aber im Klappentext hinweist und ich auch bestätigen kann, ist es für das Verständnis des zweiten Bandes aber nicht notwendig, auch den ersten Teil gelesen zu haben. Die Bände 3 und 4 sind in Vorbereitung.</p>
<p>Der Inhalt wurde ja eingangs schon grob umrissen, viel mehr soll hier auch nicht verraten werden. Es handelt sich um einen Kriminalroman, der in Frankreich kurz vor der Französischen Revolution spielt. Die Hauptfiguren werden vom Autor sehr liebevoll und sorgfältig gezeichnet, so dass die Charaktere deutlich vor dem geistigen Auge erscheinen. Ein etwas eigenwilliger polnischer Gelehrter, der gegen seinen Willen inkognito auftritt, sowie ein tollpatschiger Amerikaner sind mit der Aufklärung der merkwürdigen Ereignisse betraut und sorgen für Spannung und Heiterkeit beim Leser.</p>
<p>Richard K. Breuer hat in seiner Geschichte nicht nur Sinn für Kriminalistik und Geschichte bewiesen, sondern sorgt mit treffsicher dosiertem Humor für gute Unterhaltung. Ich fühlte mich gelegentlich an Hercule Poirot von Agatha Christie erinnert. Die dabei verwendete Sprache ist an die damalige Zeit angepaßt, ohne irgendwie übertrieben zu wirken.</p>
<p>Die sorgfältig entwickelte Handlung mündet schließlich in ein rasantes Finale, welches für den Leser einige wirklich unerwartete Wendungen bringt!</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Die leichten Bedenken, die ich mit diesem Buch zunächst hatte &#8211; ich lese normalerweise keine historischen Romane oder Krimis &#8211; wurden nach kürzester Zeit zerstreut. Die schöne Sprache, gut beschriebene Charaktere und nicht zuletzt ein überraschendes Ende machten das Lesen wirklich zu einem kurzweiligen Vergnügen.</p>
<p>Noch eine kleine Ergänzung zum Schluß:<br />
Für den dritten Band (&#8220;Madeleine&#8221;) hat der Autor ein kleines &#8220;Kunstprojekt&#8221; gestartet und sucht dazu insgesamt 99 Förderer. </p>
<blockquote><p>Deshalb ist jeder, der in dieser Gruppe der 99 eingetragen wird, verantwortlich dafür, dass die Sache zum Erfolg gerät. Im besten aller Fälle, wenn das Taschenbuch im Postkasten liegt, wenn man es zum ersten Mal aufschlägt, darin blättert, dann darf sich jedes Mitglied sagen, dass MADELEINE ohne seinem Zutun nicht in dieser Form zustande gekommen wäre. Er wird das Buch anderen ihm bekannten, lieben Menschen zeigen und ihnen die Geschichte erzählen, die Geschichte der 99. Und er wird sich gut fühlen.</p></blockquote>
<p>Wer Näheres dazu wissen oder sich an dieser ungewöhnlichen Idee beteiligen möchte, sollte sich <a href="http://1668cc.wordpress.com/99-2/" title="99 Förderer für Madeleine" >diese Seite</a> ansehen.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Klare Leseempfehlung. Auch für Geschichts- und Französischmuffel!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
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<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.lesefieber.ch/buchbesprechungen/richard-k-breuer-brouille/" target="_blank">Buchbesprechung bei lesefieber.ch</a></li>
<li><a href="http://www.1668.cc/brouille.htm" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Seite des Autors zum Buch</a></li>
</ul>


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		<title>Operation Ismael</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/operation-ismael</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/operation-ismael#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 12:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Schoenborn]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskriege]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von Christian Schoenborn bisher noch nichts gehört hat, muss sich nicht wundern &#8211; mir ging es genauso. Das vorliegende Buch ist nämlich sein Debutroman. Aber nach der Lektüre dieses Thrillers denke ich, dass man sich den Namen des Autors für die Zukunft ruhig merken sollte. Titel: Operation Ismael. Von Christian Schoenborn. Aus dem Inhalt: [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453406877?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453406877"><img class="alignleft" title="Operation Ismael. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/operation_ismael.jpg" alt="Operation Ismael" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453406877" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Wer von Christian Schoenborn bisher noch nichts gehört hat, muss sich nicht wundern &#8211; mir ging es genauso. Das vorliegende Buch ist nämlich sein Debutroman.<br />
<br />
Aber nach der Lektüre dieses Thrillers denke ich, dass man sich den Namen des Autors für die Zukunft ruhig merken sollte.</p>
<p>Titel: <strong>Operation Ismael</strong>. Von Christian Schoenborn.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Islamistische Terroristen haben mit Biowaffen eine Pockenepidemie in Europa ausgelöst. Es gibt Tausende Tote. Nach dem Abschuss einer arabischen Boing 777 über Frankfurt ist dem Antiterror-Experten Deek Miller klar, dass es sich um einen Vergeltungsschlag handeln muss. Noch ahnt er nicht, dass sich die &#8220;Soldiers of the Holy Crusade&#8221; längst zum weltumspannenden großen Kampf der Religionen gerüstet haben&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1725"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Wie oben erwähnt, kannte ich Christian Schoenborn bislang nicht. Aufmerksam wurde ich durch die Autorin und Bloggerin Aveleen Alide, die ein sehr interessantes <a href="http://aveleen-avide.blog.de/2010/01/22/interview-christian-schoenborn-7854523/" target="_blank" title="Interview mit Christina Schoenborn">Interview mit Christian Schoenborn</a> geführt hat.<br />
<br />
Schoenborn hat Religionswissenschaften und Theologie studiert und das merkt man seinem Roman (im positivsten Sinne) auch an. Darüberhinaus ist er ausgebildeter Diplom-Bibliothekar, komponierte Musik und hat schließlich nach einem siebenmonatigen Aufenthalt in Indien den vorliegenden Thriller veröffentlicht.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Die Handlung beginnt mit einem Raketenanschlag auf ein mit ausschließlich arabischen Passagieren besetztes Flugzeug über Frankfurt. Dass es sich beim Attentäter um einen deutschen Familienvater handelt, der unweit des Tatortes mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt, macht die Handlung umso verstörender.</p>
<p>Nach einem Rückblick auf eine Pockenepidemie, die zwei Jahre zuvor durch einen Terroranschlag ausgelöst wurde und unter anderem über Deutschland hinweggezogen war wird langsam klar, dass es hier einen religiösen Hintergrund gibt. Im weiteren Verlauf der Handlung führt die Spur zu einer Organisation, die sich als Nachfahren der Kreuzritter sieht und die ein geradezu unfassbares Attentat plant, welches zu einem globalen Religionskrieg führen könnte.</p>
<p>Schoenborn baut schnell Spannung in seinem Buch auf und führt die Geschichte zu immer neue Wendungen. Geschickt werden dabei religiöse Hintergrundinformationen eingeflochten &#8211; man merkt, dass Schoenborn Religionswissenschaften studiert hat. So beginnt z.B. auch jedes Kapitel mit einem Zitat aus der Bibel.</p>
<p>Manchmal wird der Plot etwas zu schnell vorangetrieben, so dass es gelegentlich zu kleineren Sprüngen in der Handlung kommt, was den Lesefluß aber nicht wirklich beeinträchtigt. Die Spannung bleibt hoch und insbesondere auf den letzten 50 Seiten, wenn es rasant auf das Finale zugeht, mag man das Buch kaum aus der Hand legen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ich finde, der Autor hat mit diesem Buch ein gutes Debut hingelegt. Die Handlung hat zwar manchmal kleinere Sprünge, über die man aber getrost hinwegsehen kann. Insgesamt ist &#8220;Operation Ismael&#8221; wirklich spannend geschrieben und auf jeden Fall eine Leseempfehlung. </p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Gelungenes Erstlingswerk. Spannend und sehr aktuell.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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Christian Schoenborn. 352 Seiten. Erschienen im Heyne Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.litkrit.de/?p=203" target="_blank">Rezension von &#8220;Operation Ismael&#8221; auf LitKrit</a></li>
</ul>


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		<title>Arrivederci, Roma!</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/arrivederci-roma</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 11:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Ulrich]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ziemlich genau 2 Jahren erschien das erste Buch über Stefan Ulrichs Italien-Abenteuer. Die Geschichte des SZ-Journalisten, der berufsbedingt mit seiner Familie für einige Jahre nach Rom gezogen ist, findet in dem vorliegenden Taschenbuch seine unterhaltsame Fortsetzung. Titel: Arrivederci, Roma! Ein Jahr in Italien. Von Stefan Ulrich. Aus dem Inhalt: Stefan Ulrich sitzt im August [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548281435?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3548281435"><img class="alignleft" title="Arrivederci, Roma! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/arrivederci_roma.jpg" alt="Arrivederci, Roma!" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3548281435" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Vor ziemlich genau 2 Jahren erschien das erste Buch über Stefan Ulrichs Italien-Abenteuer. Die Geschichte des SZ-Journalisten, der berufsbedingt mit seiner Familie für einige Jahre nach Rom gezogen ist, findet in dem vorliegenden Taschenbuch seine unterhaltsame Fortsetzung.</p>
<p>Titel: <strong>Arrivederci, Roma!</strong> Ein Jahr in Italien. Von Stefan Ulrich.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Stefan Ulrich sitzt im August allein im brütendheißen Rom, seine Familie ist bei den Großeltern in Bayern. Damit ihn nicht der Blues erwischt, macht er Pläne für das kommende Jahr: Ganz Italien möchte er bereisen, jede Region besuchen von Südtirol bis Sizilien. Was er auf seinen Reisen alles erlebt, schildert er gewohnt augenzwinkernd und voller Liebe zu Bella Italia. Und natürlich kommen auch der Hausmeister Filippo, die Kinder Bernadette und Nicolas, die Meerschweinchen der Familie und der wunderbare Palazzo in Rom nicht zu kurz.</p></blockquote>
<p><span id="more-1730"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der Journalist Stefan Ulrich arbeitete nach seinem Jurastudium als Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Als Italien-Korrespondent zog er im Jahr 2005 mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Rom. Seine Erlebnisse hat er sehr unterhaltsam in seinem ersten Buch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/quattro-stagioni" title="Stefan Ulrich: Quattro Stagioni">&quot;Quattro Stagioni &#8211; Ein Jahr in Rom&quot;</a> verarbeitet. Das vorliegende Buch ist sozusagen die Fortsetzung. Mittlerweile hat er mit seiner Familie Italien wieder verlassen und lebt seit dem Sommer 2009 in Paris.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>&quot;Arrivederci, Roma!&quot; ist im Taschenbuchformat erschienen. Von der äußeren Aufmachung her ist es wie die typische Urlaubslektüre gestaltet und lehnt sich vom Titelbild her am Vorgänger &quot;Quattro Stagioni&quot; an. Auf jeden Fall ein nett gestaltetes Äußeres, das dazu verleitet, diesen Titel in der Buchhandlung auch wirklich in die Hand zu nehmen. </p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie schon in seinem ersten Buch &quot;Quattro Stagioni &#8211; Ein Jahr in Italien&quot; dreht sich auch hier alles um die Erlebnisse des Autors in seiner Wahlheimat.</p>
<p>Seine Familie verbringt gerade die Sommerferien bei der Verwandtschaft in Bayern. Und er sitzt mit einer &#8211; natürlich urkomisch beschriebenen &#8211; Autopanne am Meer nahe Rom fest. Da reift in Stefan Ulrich die Idee: Wenn Jules Verne in 80 Tagen um die Welt reisen konnte, dann würde er es schaffen, in 365 Tage zumindest alle 20 Region von Italien zu besuchen. Und so geht es los mit einem wieder unglaublich witzig und unterhaltsam geschriebenen Buch.</p>
<p>Auf knapp 350 Seiten beschreibt Ulrich seine abenteuerlichen Ausflüge durch ganz Italien, die er teils in seiner Funktion als Auslandskorrespondent, teils aber auch privat und zusammen mit seiner Familie unternimmt. Wer sein erstes Buch gelesen hat, wird viele alte Bekannte wiedertreffen: Das Hausmeisterehepaar Filippo und Federica, den Fischverkäufer Teodoro und einige mehr.</p>
<p>In vielen meist lustigen, oft interessanten, manchmal überraschenden, aber immer unterhaltsamen Episoden beschreibt Ulrich die Eigenheiten und Besonderheiten der unterschiedlichen bereisten Regionen. Anders als im ersten Buch, bei dem die Eingewöhnung in einem neuen Land im Vordergrund stand, geht es hier mehr um das alltägliche Leben in Italien und darum, dass dieser Lebensabschnitt auch irgendwann zu Ende gehen wird.</p>
<p>Ein Angebot seines Arbeitgebers, das plötzlich im Raum steht, bringt nämlich ziemlich Unruhe in das Leben der Familie Ulrich: Sie sollen Italien verlassen und ihre Zelte in Frankreich, genauer gesagt in Paris neu aufschlagen. Man kann beim Lesen förmlich die anfängliche Traurigkeit spüren, die die Familie überkommen haben muss. Aber die Ulrichs wären ja keine richtigen &#8220;Italiener&#8221;, wenn sie der Sache nichts Positives abgewinnen hätten können. Eine rauschende addio-Party mit allen Freunden sorgt dafür, dass sie bis zum Schluß in Italien eine Bella Figura gemacht haben.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Wie schon beim ersten Buch von Stefan Ulrich habe ich mich auch hier wieder köstlich amüsiert. Der Schreibstil, die präzise Wortwahl und der Sinn für Situationskomik, den Ulrich an den Tag legt, beschert einige unterhaltsame Lesestunden. Und ich hoffe, dass es auch irgendwann über seine Paris-Abenteuer ein ähnlich lustiges Buch geben wird.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Komisch, liebenswert und sehr unterhaltsam. Wer Italien mag, wird auch dieses Buch mögen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/audio29478-popup.html" target="_blank">Ein Interview mit dem Autor bei Radio Bremen</a></li>
<li><a href="http://buch.germanblogs.de/archive/2010/03/26/arrivederci-roma-das-neue-buch-von-stefan-ulrich.htm" target="_blank">Buchbesprechung bei buch blog</a></li>
</ul>


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		</item>
		<item>
		<title>Gebrauchsanweisung für Kalifornien</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/gebrauchsanweisung-fuer-kalifornien</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/gebrauchsanweisung-fuer-kalifornien#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gebrauchsanweisung]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Wefing]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[California Dreamin&#8217; von &#8220;The Mamas &#038; The Papas&#8221; klingt mir sofort im Ohr, wenn ich diesen Buchtitel lese. Unzählige Reiseführer sind über den Golden State veröffentlicht worden, den US-Bundesstaat, der bei vielen von uns sofortiges Fernweh auslöst und die Fantasie wie kaum ein anderes Ziel anregt. Aber wir Deutsche brauchen bei allem Schwärmen natürlich auch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492275389?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3492275389"><img class="alignleft" title="Gebrauchsanweisung für Kalifornien. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/gebrauchsanweisung_kalifornien.jpg" alt="Rezension: Gebrauchsanweisung für Kalifornien" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3492275389" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
California Dreamin&#8217; von &#8220;The Mamas &#038; The Papas&#8221; klingt mir sofort im Ohr, wenn ich diesen Buchtitel lese. Unzählige Reiseführer sind über den Golden State veröffentlicht worden, den US-Bundesstaat, der bei vielen von uns sofortiges Fernweh auslöst und die Fantasie wie kaum ein anderes Ziel anregt.</p>
<p>Aber wir Deutsche brauchen bei allem Schwärmen natürlich auch einen gewissen Grad an Sicherheit, etwas, woran man sich festhalten kann, eine Bedienungsanleitung, eine Gebrauchsanweisung eben. </p>
<p>Titel: <strong>Gebrauchsanweisung für Kalifornien</strong>. Von Heinrich Wefing.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Mehr Amerika geht nicht. Wo jeder ein Fremder ist, der sich neu erfinden darf, und ein eingewanderter Filmheld den politischen Kurs vorgibt, wo USA, Mexiko und Asien nicht nur im Kochtopf verschmelzen, wo Hippies ihren Frieden mit dem Patriotismus gemacht haben, die Einkaufszentren, die Freiheiten und Sehnsüchte größer als irgendwo sonst auf der Welt sind: Welcome to the Hotel California!</p></blockquote>
<p><span id="more-1645"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Heinrich Wefing: Journalist, Doktor der Rechtswissenschaften, Architekturkritiker, Buchautor. Der Mann ist offensichtlich sehr vielseitig. Er arbeitet momentan als Redakteur für die Wochenzeitung &#8220;Die Zeit&#8221;, schrieb aber auch schon für die F.A.Z., für die er als Korrespondent von 2002 &#8211; 2004 aus San Francisco berichtete. Entsprechende tiefergehende Kenntnisse über das Leben an der amerikanischen Westküste können also ohne weiteres vorausgesetzt werden. Im Jahr 2005 hat er dann das vorliegende Buch veröffentlicht, das mittlerweile in der dritten Auflage vorliegt.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>&#8220;Gebrauchsanweisung für Kalifornien&#8221; ist eines der vielen Taschenbücher aus der bekannten Piper-Reihe &#8220;Gebrauchsanweisung für&#8230;&#8221;. Der Softcover-Umschlag hat die gewohnten Innenklappen, die sich auch als Lesezeichen mißbrauchen lassen &#8211; zumindest wenn das Buch nicht allzu dick ist. Das einfache Inhaltsverzeichnis gibt einen Überblick über die 17 Kapitel, die sich über die knapp 190 Seiten erstrecken. Auf einer kleinen Kalifornien-Karte, die noch vor dem Inhaltsverzeichnis liegt, kann man die Lage der Schauplätze der einzelnen Kapitel nachschlagen. </p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wer schon mal eine dieser &#8220;Gebrauchsanweisungen&#8221; gelesen hat, weiß, dass es sich hier nicht um einen klassischen Reiseführer handelt. Vielmehr hält man eine Sammlung von Geschichten und Berichten in Händen, mit denen der Autor den Leser etwas an seinen eigenen Erfahrungen in Kalifornien teilhaben läßt.</p>
<p>Bereits die Einleitung, die den Titel &#8220;Der erste Augenblick&#8221; trägt, zieht einen in den Bann. Heinrich Wefing versteht es, mit witzigem Schreibstil die ersten Eindrücke in Worte zu fassen, die sich dem Neuankömmling in Kalifornien darbieten. Die schönen wie auch die nervigen Seiten. So zum Beispiel der Hindernislauf beim Abschließen eines Mobilfunkvertrages mangels einer &#8220;credit history&#8221;. Es geht weiter mit einigen Anekdoten zum Autowahnsinn und zu Einkaufserlebnissen in amerikanischen Supermärkten.</p>
<p>Das Buch ist aber nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr informativ: Im Kapitel über San Francisco (&#8220;Die zerzauste Schöne&#8221;) erfährt man einige Dinge über die Stadt, die nicht unbedingt in jedem Reiseführer nachzulesen sind. Wefing gibt darüber hinaus überraschende Einblicke in das kalifornische Justizsystem und wir erfahren, dass in dem in vielen Dingen lockeren und entspannten Staat die Gefängnisse überquellen. </p>
<p>Unbarmherzig geht der Autor mit Los Angeles ins Gericht. An dieser sich unablässig ausbreitenden Steinwüste läßt Wefing kaum ein gutes Haar. Wer selbst schon dort war, weiß wovon Wefing spricht. Natürlich darf auch ein Kapitel über Arnold Schwarzenegger und die politische Karriere des Governators nicht fehlen. </p>
<p>Nach einem Blick zurück in die Geschichte und einigen Ausführungen zur Familie Mann, die während des Zweiten Weltkriegs in Kalifornien lebte, geht es dann mit Umwelttehmen wieder zurück in die jüngere Vergangenheit und Gegenwart. Zum Schluß wagt Wefing noch einen Ausblick auf die Zukunft Kaliforniens, in der seiner Ansicht nach die spanische Sprache und die mexikanischen Einflüsse eine immer stärkere Bedeutung erlangen werden.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Die Gebrauchsanweisung für Kalifornien ist ein sehr unterhaltsames und gleichzeitig informatives Buch über diesen US-Bundesstaat. Auch wenn einiges davon bekannt sein dürfte, der Autor gelegentlich zu Wiederholungen neigt und insbesondere bei den Kapiteln über die deutsche Literatur etwas langatmig wird, bereitet dieses Buch insgesamt ein paar kurzweilige Lesestunden.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Unterhaltsam und informativ, mit gelegentlichen Längen. Lesenswert!<br />
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<strong>Bewertung:</strong>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
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		<title>El Patrón</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Dominikanische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Yves Drube]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl das Buch bereits 2008 zum ersten Mal erschienen ist, hatte ich bisher irgendwie nie die Gelegenheit gefunden, es zu Lesen. Auch wenn in diesem Blog von mir schwerpunktmäßig Fach- und Sachbücher vorgestellt werden, darf es natürlich hin und wieder auch mal etwas zur reinen Unterhaltung geben. Titel: El Patrón. Höllische Seilschaften im Paradies. Von [...]


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<p>Obwohl das Buch bereits 2008 zum ersten Mal erschienen ist, hatte ich bisher irgendwie nie die Gelegenheit gefunden, es zu Lesen. </p>
<p>Auch wenn in diesem Blog von mir schwerpunktmäßig Fach- und Sachbücher vorgestellt werden, darf es natürlich hin und wieder auch mal etwas zur reinen Unterhaltung geben. </p>
<p>Titel: <strong>El Patrón. Höllische Seilschaften im Paradies</strong>. Von Yves Drube</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Während eines Urlaubs in der Dominikanischen Republik wird der fünfjährige Sohn eines deutsch-dominikanischen Ehepaars verschleppt. Auf der Suche nach ihm geht der Vater durch die Hölle. Verstrickungen zwischen Drogenkartellen, Militär und Politik kommen ans Licht, und sein Weltbild zerplatzt innerhalb nur weniger Tage wie eine Seifenblase. Alle Fäden der Machenschaften scheint nur eine einzige Person in den Händen zu halten &#8211; EL PATRÓN</p></blockquote>
<p><span id="more-1628"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Eine wichtige Information für die Leser dieses Blogs: Ich möchte bei diesem Buch erst gar nicht den Versuch unternehmen, den Anschein einer objektiven Rezension zu erwecken. Ich kenne den Autor und bin deshalb natürlich entsprechend befangen. Daher werde ich auch im Interesse meiner Glaubwürdikeit am Ende der Rezension keine Lesezeichen vergeben.</p>
<p>Nun aber genug der einleitenden Worte. El Patron ist ein Thriller, dessen Haupthandlung in die Dominikanische Republik verlegt ist &#8211; dorthin, wo auch der Autor selbst lebt. Diese Tatsache trägt wesentlich dazu bei, dass die Handlung und vor allem die Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten sehr plastisch und realitätsnah erscheint. </p>
<p>Frank, die Hauptperson, ist ein Deutscher, dessen Frau und Sohn sich auf der Dominikanischen Republik im Urlaub bei den Schwiegereltern befinden und dort von einer unbekannten Organisation entführt werden. Frank reist also seiner Familie von Deutschland aus nach und versucht, seine Liebsten auf eigene Faust zu befreien. Dabei findet er Unterstützung durch eine höchst ominöse Figur, die im Hintergrund sämtliche Fäden zu spinnen scheint: El Patron.</p>
<p>Die Geschichte wird in einem rasanten Tempo erzählt. Die Figuren werden sehr bildlich dargestellt, so dass man sich gut in die Handlung und damit in das Gefühlsleben der Hauptfigur hineinversetzen kann. Auch wenn an mancher Stelle die Glaubwürdigkeit vielleicht etwas kurz kommt, machte das Buch unheimlich Spaß &#8211; es ist ja schließlich auch kein Tatsachenbericht, sondern ein Roman!</p>
<p>Gibt es an dem Buch auch etwas zu bemängeln? Aus meiner Sicht ist der größte Kritikpunkt der Umfang: Nach nur ca. 80 Seiten ist die Geschichte leider schon zu Ende. So gesehen also mehr eine sehr lange Kurzgeschichte, als ein ausgewachsener Roman. Dass dem Lektorat der eine oder andere Fehler entgangen ist, läßt einen zwar gelegentlich kurz stocken, trübt aber ansonsten das Lesevergnügen in keinster Weise.</p>
<p>Bei dem Buch handelt es sich um das Erstlingswerk von Yves Drube und ich hoffe, er liefert noch einige (hoffentlich längere <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Geschichten in diesem Stil nach! Wer also auf eine kurzweilige und spannende Abenteuergeschichte Lust hat, dem sei dieses Buch auf jeden Fall empfohlen.</p>
<p>Ach ja: Das Buch ist beim Print-On-Demand-Verlag, Norderstedt erschienen, wird also in einer regulären Buchhandlung eher selten zu finden sein. Aber dafür gibt es ja Amazon und Konsorten.<br />
Auf diesem Weg haben somit auch (noch) unbekannte Autoren die Chance, ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit verfügbar zu machen, selbst wenn nicht die klassische Verlags- und Buchhandelsmaschinerie dahintersteckt.</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://yvesdrube.wordpress.com/yves-drube-el-patron-hollische-seilschaften-im-paradies/" target="_blank" >Der Blog des Autors Yves Drube</a></li>
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		<title>Ein König für Deutschland</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/ein-koenig-fuer-deutschland</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/ein-koenig-fuer-deutschland#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 14:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Eschbach]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlmanipulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann es einer Partei gelingen, Wahlcomputer derart zu manipulieren, dass sie die Bundestagswahl gewinnt und die Monarchie in Deutschland wieder einführt? Der neue Roman von Andreas Eschbach stellt genau diese These auf &#8211; und schildert eindrucksvoll und realitätsnah, welche Risiken mit dem Einsatz von Wahlcomputern verbunden sind. Titel: Ein König für Deutschland. Von Andreas Eschbach. [...]


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Kann es einer Partei gelingen, Wahlcomputer derart zu manipulieren, dass sie die Bundestagswahl gewinnt und die Monarchie in Deutschland wieder einführt? </p>
<p>Der neue Roman von Andreas Eschbach stellt genau diese These auf &#8211; und schildert eindrucksvoll und realitätsnah, welche Risiken mit dem Einsatz von Wahlcomputern verbunden sind.</p>
<p>Titel: <strong>Ein König für Deutschland</strong>. Von Andreas Eschbach.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Wir schreiben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deutscher König gekrönt werden. Und niemand versteht, wie es soweit kommen konnte. Einmal König sein &#8211; die Macht haben, Dinge zu verändern. Mit gesundem Menschenverstand die Welt geraderücken. Was wäre, wenn man tatsächlich plötzlich die Möglichkeit dazu hätte? Könnten Sie der Versuchung widerstehen? Kann Simon König es? Die Frage stellt sich ihm, als er in den Besitz eines Computer-Programmes kommt, mit dem sich die Resultate von Wahlmaschinen manipulieren lassen. Was dann geschieht, hätte er sich in seinen wildesten Träumen nicht vorzustellen gewagt&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1555"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Andreas Eschbach gehört zur Oberklasse der deutschen Bestseller-Autoren. Er studierte ursprünglich Luft- und Raumfahrttechnik, hat sich aber mittlerweile vollständig dem Schreiben gewidmet und lebt als freier Schriftsteller in der Bretagne. Seinen Durchbruch hatte er mit dem Thriller &#8220;Das Jesus Video&#8221;. Weitere bekannte Werke von ihm sind &#8220;Eine Billion Dollar&#8221;, &#8220;Der letzte seiner Art&#8221; und zuletzt &#8220;Ausgebrannt&#8221;.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Als Titelbild prangt auf dem rund 490 Seiten starken Buch dominant ein leicht abgewandelter Bundesadler, dessen Haupt dem Buchtitel entsprechend eine kleine Krone bedeckt. Wer den Schutzumschlag abnimmt, hält ein gebundenes und mit rotem Hardcover versehenes Schmuckstück in der Hand, dessen Buchrücken mit silbernen Lettern verziert ist. Auf ein Lesebändchen wurde leider verzichtet.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Vincent ist ein junger Programmierer, der in Florida lebt. Vor einigen Jahren hatte er ein kleines Programm geschrieben, mit welchem sich Wahlcomputer manipulieren lassen. Das Ganze war aus seiner Sicht nur als &#8220;Proof of concept&#8221; gedacht &#8211; also der theoretische Beweis, dass so etwas möglich wäre. Es beschleicht ihn aber der Verdacht, dass dieses Programm bei den Präsidentschaftswahlen zum Einsatz kam, als George W. Bush mit knapper Mehrheit und höchst umstritten wiedergewählt wurde. Einen Beweis dafür gibt es aber nicht.</p>
<p>Ein paar Jahre später wird Vincent jedoch dazu genötigt, eine neue Version dieses Programms zu schreiben. Obwohl er nach anfänglichen Zweifeln mit der Programmierung beginnt, bringt ihn schließlich sein Gewissen dazu, mit seinem Manipulationsprogramm unterzutauchen. Und als einzig sicheres Versteck für die CD, auf der sich die Software befindet, fällt ihm sein Vater Simon König in Deutschland ein, dessen unehelicher Sohn er ist.</p>
<p>Für Simon, einen hochanständigen Lehrer mit klaren Prinzipien und Moralvorstellungen, beginnt damit eine abenteuerliche Geschichte. Er kommt mit einer Gruppe von Aktivisten in Kontakt, die die Manipulierbarkeit von Wahlmaschinen anprangern und jetzt eine Möglichkeit sehen, der breiten Öffentlichkeit die Gefahr vor Augen zu führen.</p>
<p>Der Plan: Bei der nächsten Bundestagswahl wird eine Partei antreten, welche die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland zum Ziel hat. Die Idee: Eine Partei mit einem solch aberwitzigen Parteiprogramm würde niemals viele Stimmen erhalten. Sollte sie dennoch die Wahl gewinnen, wäre der Beweis für eine Manipulation der Wahl erbracht. Dann nehmen unglaubliche Ereignisse ihren Lauf&#8230;</p>
<p>Andreas Eschbach hat es wieder einmal geschafft, eine &#8211; zumindest auf den ersten Blick &#8211; haarsträubende Geschichte so geschickt mit realen Fakten zu verweben, dass ein ungemein spannender Roman dabei herauskam. Es handelt sich um eine Mischung aus Politkrimi und Abenteuergeschichte, jedoch mit so vielen Bezügen zur aktuellen Zeitgeschichte, dass man die Story für sehr glaubwürdig hält. Und es ging Eschbach ausdrücklich darum, das Thema &#8220;Manipulierbarkeit von Wahlcomputern&#8221; einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen und die damit verbundenen Risiken für unsere Demokratie bewußt zu machen. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein König für Deutschland &#8211; die Lektüre dieses Buches war ein echtes Vergnügen. Eine spannende Story, glaubwürdige Charaktere, umgesetzt mit einem flüssigen Schreibstil &#8211; so wünscht man sich als Leser ein gutes Buch. Andreas Eschbach ist ein hervorragender Wurf gelungen. Ich kann das Buch nur ausdrücklich empfehlen.  </p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Aberwitzige Geschichte, erschreckend realitätsnah. Uneingeschränkt empfehlenswert!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.svb.bayern.net/2009/11/23/ein-konig-fur-deutschland/" target="_blank">Buchbesprechung von &#8220;Ein König für Deutschland&#8221; auf dem SvB-Blog</a></li>
<li><a href="http://thorlac.blog.de/2009/09/13/andreas-eschbach-koenig-deutschland-6953577/" target="_blank">Rezension &#8220;Andreas Eschbach: Ein König für Deutschland&#8221; bei ex libris</a></li>
<li><a href="http://www.ein-koenig-fuer-deutschland.de/" target="_blank">Die Original-Webseite zum Buch. Mit Leseproben und Hintergrundinfos.</a></li>
</ul>


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		<title>Das verlorene Symbol</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/das-verlorene-symbol</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 13:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Brown; Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Teil der Robert Langdon-Saga ist endlich da! Dan Brown ist ja für spannende und kurzweilige Unterhaltung bekannt und die Fans von Illuminati und Sakrileg haben auf den Nachfolger lange warten müssen. Mittlerweile kommt man ja in keiner Buchhandlung mehr an diesem Titel vorbei. Aber hat sich das Warten auch wirklich gelohnt? Titel: Das [...]


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Der dritte Teil der Robert Langdon-Saga ist endlich da! Dan Brown ist ja für spannende und kurzweilige Unterhaltung bekannt und die Fans von Illuminati und Sakrileg haben auf den Nachfolger lange warten müssen. </p>
<p>Mittlerweile kommt man ja in keiner Buchhandlung mehr an diesem Titel vorbei. Aber hat sich das Warten auch wirklich gelohnt?</p>
<p>Titel: <strong>Das verlorene Symbol</strong> Von Dan Brown.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis vorborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte fürdie Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole. [...] Zwölf Stunden bleiben Robert Langdon, diese Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.</p></blockquote>
<p><span id="more-1534"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Zum Schriftsteller Dan Brown muß man wohl nicht mehr viel sagen. Weniger bekannt sein dürfte, dass er sich auch schon als Sänger und Liedermacher betätigt hatte. 1995 hängte er diese Karriere allerdings zugunsten der Schreiberei an den Nagel. Darüberhinaus war er als Produzent der Verfilmungen von Illuminati und Sakrileg beteiligt.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die äußere Aufmachung des Buchs paßt in die Reihe der beiden Vorgänger &#8220;Illuminati&#8221; und &#8220;Sakrileg&#8221;: Schwarzes Cover, rotes Titelbild und roter Schriftzug &#8211; keine große Überraschung also. Was ich allerdings nicht verstehe: Warum ist die Rückenbeschriftung bei diesem Buch von oben nach unten, bei den anderen Dan Brown-Bänden jedoch genau andersrum? Man steht immer vor dem Bücherregal und legt den Kopf einmal nach links, dann wieder nach rechts, um alle Titel zu lesen. Liebe Verlage: Denkt sich bei Euch eigentlich irgendjemand etwas dabei, oder was soll diese unfreiwillige Nackengymnastik? Könnte man sich nicht auf eine &#8220;Laufrichtung&#8221; festlegen?</p>
<p>Beim Umfang hat der neueste &#8220;Dan Brown&#8221; nochmal kräftig zugelegt: Satte 765 Seiten hat das Werk in der gebundenen Ausgabe, das sind fast 150 Seiten mehr als &#8220;Sakrileg&#8221;. Schön wäre es da gewesen, wenn man noch einen Lesefaden spendiert hätte. Was man bei einem recht saftigen Preis von 26 Euro durchaus hätte erwarten können.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Um gleich die eingangs gestellte Frage (&#8220;Hat sich das Warten gelohnt&#8221;) zu beantworten: Ich finde schon. Über die Weihnachtsfeiertage habe ich mir das Werk zu Gemüte geführt und empfand zu keiner Zeit Langeweile.</p>
<p>Das Buch ist untergliedert in 133 Kapitel, plus Prolog plus Epilog. Die vielen und dadurch recht kurzen Kapitel werden von Dan Brown geschickt genutzt, um über das ganze Buch hindurch immer wieder neue Spannungsbögen aufzubauen. Brown ist ein Meister im Einsatz von Cliffhangern, aber das kennt man ja schon aus seinen vorangegangenen Werken.</p>
<p>Die Handlung ist dieses Mal in die US-Hauptstadt Washington verlegt worden. Auch hier geht es wieder um die raffinierte Vermischung von Fakten und Fiktion, um Verschwörungstheorien und Geheimbünde, und um eher weniger bekannte Informationen zur amerikanischen Geschichte und zu den Gründervätern. Ein große Rolle spielt dabei der Bund der Freimaurer.</p>
<p>Dan Brown greift auf bewährte Handlungselemente zurück: Geheime Codes, die es zu entschüsseln gilt, eine schöne Wissenschaftlerin, die die Hauptfigur begleitet und natürlich ein Psychopath, der sein krankes Spiel treibt. Es gibt viele unerwartete Wendungen und auch wenn die Geschichte manchmal etwas unglaubwürdig wird, vermag sie den Leser bis zum Schluß zu fesseln.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Brown versteht es auch hier wieder, die Spannung über viele Kapitel hochzuhalten und auszureizen. Wer die beiden Vorgängergeschichten gelesen hat, wird hier viel Bekanntes wiedererkennen. Lediglich der Schluß ist meines Erachtens unnötig in die Länge gezogen worden. Insgesamt hätte man das Buch um 100 Seiten eindampfen können, ohne das dies der Handlung und Spannung geschadet hätte. Trotzdem: Ein spannender Thriller, dessen Unterhaltungswert lediglich durch den hohen Preis von 26 Euro getrübt wird.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Gute und spannende Unterhaltung, aber sehr lang und sehr teuer.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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Dan Brown. 765 Seiten. Erschienen im Gustav Lübbe Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://readit.korsti.de/902/dan-brown-das-verlorene-symbol-rezension" target="_blank">Rezension von &#8220;Das verlorene Symbol&#8221; bei Read it!</a></li>
<li><a href="http://literaturzeitschrift.blog.de/2009/10/15/dan-brown-verlorene-symbol-7174995/" target="_blank">Buchbesprechung &#8220;Dan Brown: Das verlorene Symbol&#8221; bei Literaturzeitschrift.de</a></li>
<li><a href="http://www.scherzinfarkt.net/2009/10/buchkritik-das-verlorene-symbol/" target="_blank">Buchkritik &#8220;Das verlorene Symbol&#8221; auf Scherzinfarkt</a></li>
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		<title>Na servus!</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/na-servus</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 18:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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		<category><![CDATA[Sebastian Glubrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert, wenn zwei Welten aufeinander prallen? Genau, es kracht meistens richtig. So in etwa kann man sich die Begegnung eines mit sämtlichen Vorurteilen belasteten Berliners mit den bayerischen Ureinwohnern vorstellen. Dass aber auch ein Berliner in dieser Hinsicht lernfähig ist und die Bayern vielleicht doch nicht so schlimm sind wie angenommen, davon kann man [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499245337?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499245337"><img class="alignleft" title="Na servus! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/na_servus.jpg" alt="Na seruvs! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499245337" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Was passiert, wenn zwei Welten aufeinander prallen? Genau, es kracht meistens richtig. So in etwa kann man sich die Begegnung eines mit sämtlichen Vorurteilen belasteten Berliners mit den bayerischen Ureinwohnern vorstellen.<br />
<br />
Dass aber auch ein Berliner in dieser Hinsicht lernfähig ist und die Bayern vielleicht doch nicht so schlimm sind wie angenommen, davon kann man sich in diesem wirklich lustigen Buch überzeugen&#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Na servus!</strong> Wie ich lernte, die Bayern zu lieben. Von Sebastian Glubrecht.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Das Schlimmste, was einem aufstrebenden Berliner passieren kann: kein Job. Und das Allerschlimmste? Ein Job in München. Trotzdem findet sich Jungjournalist Sebastian eines Tages auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen wieder. Im Übergepäck: Vorurteile. Und alle berechtigt. Doch dann lernt er eine Münchnerin kennen, die nicht nur schlagfertig und hübsch ist, sondern auch Hochdeutsch spricht. Allerdings hat diese reizende Ausnahmeerscheinung einen Ziehvater. Und der ist bayerischer als Bayern &#8211; und wohnt im selben Haus&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1208"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Um eines von vornherein klarzustellen: Ich bin selbst ein Bayer. Umso mißtrauischer stand ich natürlich einem Buch gegenüber, das sich offensichtlich über dieses Volk lustig macht <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber: Dieses Buch war für mich ein echter Überraschungstreffer. Ich hatte vorher noch nie davon gehört oder gelesen, mir fiel es eher zufällig in der Buchhandlung in die Hände &#8211; und ich kann nur sagen: Zum Glück!<br />
<br />
Der Autor des Buchs, Sebastian Glubrecht, gibt im Vorwort an, dass es sich um eine ausgedachte Geschichte handelt, die allerdings zumindest bis zu einem gewissen Grad auf wahren Begebenheiten zu beruhen scheint. Was das Ganze umso lustiger macht. Bereits das erste Kapitel mit dem Titel &#8220;Unter heiterem Himmel&#8221; lies mich mehr als einmal herzlich lachen.<br />
<br />
Die Hauptfigur, der Journalist Sebastian &#8211; genannt &#8220;der Waschtl&#8221; &#8211; muss berufsbedingt nach München umziehen. Auch wenn dort in Wirklichkeit mehr &#8220;Zuagroaste&#8221; zu wohnen scheinen, als richtige Bayern, muss er sich sein Dach mit einem echten Urgestein teilen. Dass hier ungeahntes Konfliktpotential besteht, dürfte offensichtlich sein.<br />
<br />
Auf gut 220 Seiten sorgt der Autor mit einem wunderbar flüssigen Schreibstil und auf den Punkt gebrachten Pointen für absolut kurzweilige Unterhaltung. Was meine besondere Anerkennung findet: Er schafft es, die bayerische Sprache überwiegend treffend schriftlich wiederzugeben &#8211; eine bemerkenswerte Leistung für einen Nichtbayern.<br />
<br />
Was erwartet den Leser sonst noch:</p>
<ul>
<li>ein Ritt auf einem Ochsen</li>
<li>ein bayerischer Ringkampf</li>
<li>ein Totalausfall auf dem Oktoberfest</li>
<li>ein ganz besonderer Kurs im Schuhplattln</li>
<p>und nicht zuletzt&#8230;</p>
<li>&#8230;eine wunderbare Liebesgeschichte</li>
</ul>
<p>Wer gerne herzlich über Preußen und Bayern lachen möchte, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Ich habe es fast in einem Zug verschlungen, und es eignet sich wunderbar als Geschenk. Sollte es irgendwann eine Fortsetzung davon geben, sie wäre auf meiner Einkaufsliste ganz oben!</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert! Klare Empfehlung!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
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<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.literaturnetz.com/index.php?/Buch/Belletristik/Na-Servus-Wie-ich-lernte-die-Bayern-zu-lieben.html" target="_blank">Rezension auf dem Literaturportal literature.de</a></li>
<li><a href="http://liebesromane-liebesgeschichten.suite101.de/article.cfm/na_servus_von_sebastian_glubrech" target="_blank">Rezension auf suite101.de. Das Netzwerk der Autoren.</a></li>
</ul>


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