<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Buch-Ratschlag &#187; Sachbuch</title>
	<atom:link href="http://www.buch-ratschlag.de/category/sachbuch/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.buch-ratschlag.de</link>
	<description>Damit Ihnen beim Lesen ein Licht aufgeht!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Aug 2010 18:48:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Du sollst nicht lügen!</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/du-sollst-nicht-luegen</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/du-sollst-nicht-luegen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Schmieder]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1858</guid>
		<description><![CDATA[Fastenzeit. Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. Aber es geht auch noch anders. Titel: Du sollst nicht lügen!. Von einem, der auszog, ehrlich zu sein. Von Jürgen Schmieder. Aus dem Inhalt: Kann [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/das-ende-der-ausreden' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Ende der Ausreden'>Das Ende der Ausreden</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570100448?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3570100448"><img class="alignleft" title="Du sollst nicht lügen! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="wordpress/wp-content/uploads/2010/07/du_sollst_nicht_luegen.jpg" alt="Du sollst nicht lügen!" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570100448" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Fastenzeit. </p>
<p>Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen. </p>
<p>Aber es geht auch noch anders.</p>
<p>Titel: <strong>Du sollst nicht lügen!</strong>. Von einem, der auszog, ehrlich zu sein. Von Jürgen Schmieder.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Kann ein Mensch in einer Gesellschaft, die das Lügen nicht nur toleriert, sondern in den meisten Fällen auch noch belohnt, überhaupt überleben, wenn er nur noch die Wahrheit sagt? Der Journalist Jürgen Schmieder hat vierzig Tage lang versucht, konsequent ehrlich zu sein: im Ehebett, bei der Steuererklärung, beim Pokern &#8211; und natürlich gegenüber sich selbst.</p></blockquote>
<p><span id="more-1858"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Jürgen Schmieder ist Redakteur im Sportressort der Süddeutschen Zeitung. Er wohnt in München. Neben dem vorliegenden Buch ist 2008 ein Ratgeber von ihm erschienen mit dem Titel &#8220;Mein Buch gehört mir&#8221;, bei dem er in einem Selbstversuch den Erfolg verschiedener Diäten testet.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das handliche Format, der komplett in Schwarz gehaltene Einband in Hardcover-Aufmachung und nicht zuletzt der Titel &#8220;Du sollst nicht lügen!&#8221; lassen Ähnlichkeiten mit einer Bibel aufkommen. Das 335 Seiten starke Buch ist in insgesamt 22 Kapitel unterteilt &#8211; von Tag 1 bis Tag 40 (ja, es gibt nicht für jeden Tag ein eigenes Kapitel). Unde jedes dieser Kapitel behandelt schwerpunktmäßig einen besonderen Aspekt zum Thema Ehrlichkeit. </p>
<p>Schließlich bringt der Autor am Ende des Buches noch eine Liste mit 15 allgemeingültigen Regeln, nach denen er versucht, sein Leben zu gestalten &#8211; sozusagen als Quintessenz aus seinem Experiment.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Für Jürgen Schmieder war die letzte Fastenzeit der Beginn eines gewagten Experiments. Statt auf die üblichen Annehmlichkeiten zu verzichten hat er beschlossen, 40 Tage lange nicht mehr zu lügen, genauer gesagt: Uneingeschränkt ehrlich zu sein. Und wer jetzt glaubt, das sei doch keine große Leistung, dem sei folgende Information mitgegeben: </p>
<p>Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass der Mensch durchschnittlich 200-mal pro Tag lügt! Ja, in jedem von uns steckt ein kleiner Münchhausen. Das beginnt schon morgens im Bad vor dem Spiegel (&#8220;Mann, Du siehst spitze aus für Dein Alter&#8221; &#8211; zu sich selbst gesagt), geht weiter mit einem Kompliment an unsere Frau (&#8220;Nein, Du siehst nicht dick aus in der engen pinkfarbenen Bluse und der grünen Wallerhose&#8221;) und hört noch lange nicht auf bei der freundlichen Begrüßung der Kollegen im Büro, die man insgeheim auf den Mond wünscht. Es sind also nicht immer die großen Dinge, die uns zu einer Lüge verleiten. Manche Unwahrheit erleichtert einfach das menschliche Miteinander.</p>
<p>Und genau das wollte Jürgen Schmieder wissen: Kann man auch auf die alltäglichen kleinen Notlügen, unehrlichen Komplimente und sonstigen Aussagen jenseits der Wahrheit ganz verzichten? Zu Beginn seines unterhaltsamen Buchs hat Schmieder erst einmal den Unterschied zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit klargestellt, zwei Begriffe, die häufig synonym verwendet werden. Zitat aus dem Buch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich sage: Der FC Bayern München ist deutscher Rekordmeister, dann bin ich ehrlich, und ich sage die Wahrheit. Und die Aussage &#8220;Du hast einen fetten Arsch&#8221; kann ebenfalls ehrlich sein, allerdings ist der Wahrheitsgehalt nur schwer zu überprüfen, denn wer kann schon sagen, ab welcher Größe ein Hintern als fett zu gelten hat&#8221;. </p></blockquote>
<p>Soviel zu den Begrifflichkeiten. Es geht Schmieder in seinem Experiment also nicht zwingend um die objektive Wahrheit, sondern um Ehrlichkeit. Und zwar gegenüber jedem Mitmenschen und in jeder Situation: Zu den Menschen, die ihm auf der Straße begegnen, zu seinen Kollegen, zu seinen Freunden, seiner Familie und seiner Frau. Dass es dabei immer wieder zu höchst unschönen &#8211; ja teils dramatischen &#8211; Szenen kommt, kann man sich lebhaft vorstellen. Neben den psychischen Belastungen bekommt Schmieder auch körperlich zu spüren, was uneingeschränkte Ehrlichkeit bedeuten kann: Zum Beispiel eine gestauchte Rippe, verursacht von seinem besten Freund. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und sorgt immer wieder für Schmunzeln und Heiterkeit. Aber es bringt einen auch zum Nachdenken. In vielen Situationen erkennt man sich selbst ein wenig wieder. Und man stellt fest, dass ein bisschen mehr Ehrlichkeit manchmal durchaus nicht Schaden könnte. Man muss es ja nicht gleich so radikal betreiben, wie der Autor in seinem 40-Tage-Versuch. Und ich glaube trotzdem, dass ich für mein Alter nicht schlecht aussehe&#8230;.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Kurzweilig, lustig, aber auch wie ein Spiegel, der einem vor die Nase gehalten wird.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den kostenlosen <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570100448?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3570100448">Du sollst nicht lügen!: Von einem, der auszog, ehrlich zu sein</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570100448" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Jürgen Schmieder. 335 Seiten. Erschienen im C. Bertelsmann Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.eselsohren.at/2010/05/21/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Buchbesprechung beim Online-BÜchermagazin &#8220;eselsohren&#8221;</a></li>
<li><a href="http://adamitsou.wordpress.com/2010/04/07/jurgen-schmieder-du-sollst-nicht-lugen/" target="_blank">Rezension im Blog &#8220;Ada Mitsou liest&#8230;&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/06/2010/40-tage-ohne-luegen-buchautor-juergen-schmieder-hat-es-versucht/" target="_blank">Interview mit dem Autor beim Studierendenmagazin &#8220;Pflichtlektüre&#8221;</a></li>
</ul>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/das-ende-der-ausreden' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Ende der Ausreden'>Das Ende der Ausreden</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/du-sollst-nicht-luegen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mach Dein Ding!</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/mach-dein-ding</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/mach-dein-ding#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 10:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Baum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1834</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem die zuletzt besprochenen Bücher eher aus der Ecke Unterhaltung kommen, stelle ich heute mal wieder einen Ratgeber zum Thema Arbeit und Berufsleben vor &#8211; eines meiner Lieblingsthemen hier im Blog, wie die Stammleser sicherlich wissen. Wer von uns hat nicht schon hin und wieder darüber nachgedacht, etwas ganz Neues anzufangen. Oder zumindest an seiner [...]


Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821859946?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3821859946"><img class="alignleft" title="Mach Dein Ding! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="wordpress/wp-content/uploads/2010/06/mach_dein_ding.jpg" alt="Mach Dein Ding!" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3821859946" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Nachdem die zuletzt besprochenen Bücher eher aus der Ecke Unterhaltung kommen, stelle ich heute mal wieder einen Ratgeber zum Thema Arbeit und Berufsleben vor &#8211; eines meiner Lieblingsthemen hier im Blog, wie die Stammleser sicherlich wissen.</p>
<p>Wer von uns hat nicht schon hin und wieder darüber nachgedacht, etwas ganz Neues anzufangen. Oder zumindest an seiner aktuellen beruflichen Situation etwas zu ändern. Oft denkt man: Was wäre, wenn&#8230;? Meistens bleibt es jedoch beim Gedanken. Das nachfolgende Buch könnte so etwas wie der symbolische Tritt in den Hintern sein.</p>
<p>Titel: <strong>Mach Dein Ding!</strong>. Der Weg zu Glück und Erfolg im Job. Von Thilo Baum.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Stellen Sie sich vor, Sie könnten berufliche Autonomie mit Sicherheit und Spaß an der Arbeit verbinden. Das kommt Ihnen utopisch vor? Wie in einem schönen, aber unrealistischen Film? Doch was, wenn es möglich wäre? Mach Dein Ding! enthüllt die typischen Denkfallen der Arbeitswelt. Es unterstützt Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden und erfolgreich umzusetzen. Übernehmen Sie selbst die Regie für Ihre Zukunft! Denn wo Sie morgen stehen, entscheiden nur Sie.</p></blockquote>
<p><span id="more-1834"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Nach einem Studium der Theaterwissenschaften und Publizistik in Berlin arbeitete der gebürtige Schwabe als Journalist beim Berliner Kurier, zunächst als Lokalredakteur, später dann als Schlussredakteur. Thilo Baum ist seit 2004 selbständiger Kommunikationstrainer, Coach und Seminarentwickler. Neben &#8220;Mach Dein Ding!&#8221; hat er noch zwei weitere Bücher zu den Themen Rhetorik und Schreiben veröffentlicht (&#8220;Komm zum Punkt&#8221; und &#8220;30 Minuten für gutes Schreiben&#8221;).</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Auch wenn es auf der Abbildung oben nicht so rüberkommt: Das Buch hat keinen gelben, sondern einen giftig grünen Einband. Die Farbe paßt auch irgendwie besser zu den teils sehr provokanten Aussagen <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Sollte es sich jedoch bei meiner Ausgabe um einen höchst seltenen und damit außerordentlich wertvollen Farbfehldruck handeln, werden Kaufgebote gerne angenommen&#8230;<br />
Vorne und hinten gibt es einen Klappeinschlag, den hinteren davon ziert das Konterfei des Autors.</p>
<p>Das Buch ist übersichtlich strukturiert, die einzelnen Kapitel werden durch Checklisten und Fragenkataloge aufgelockert. Ein knapp vierseitiges Literaturverzeichnis bietet dem geneigten Leser genügend Hinweise auf weitere Bücher zum Thema. Insgesamt 80 kurze und einprägsame Tipps fassen die wesentlichen Aussagen des jeweiligen Abschnitts zusammen &#8211; teils sehr hilfreich, teils aber auch eher banal (&#8220;Erfolgreich werden Sie auf Dauer nur, wenn die Qualität Ihrer Leistung stimmt&#8221;).</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Nach einer kurzen Einführung geht es unter dem Titel &#8220;Retten Sie Ihr Leben!&#8221; gleich zur Sache. In einer Bestandsaufnahme soll sich der Leser über seine eigene beruflichen Situation, seine Wünsche und Ziele, aber auch seine Denkmuster klar werden. Die Geschichte vom kleinen Frosch im Schlagloch fand ich dabei sehr anschaulich.</p>
<p>Der nächste Abschnitt räumt auf mit den Vorurteilen, Denkfallen und Erwartungshaltungen, die uns täglich im (Berufs-)Leben begegnen und die sich oft lähmend in unseren Köpfen festgesetzt haben (&#8220;Vergessen Sie die Lügen der alten Arbeitswelt!&#8221;). Dann werden die verschiedenen Typen von Arbeitnehmern charakterisiert und aufgrund der unterschiedlichen Grundhaltungen und Motive in verschiedene Gruppen eingeteilt. Der Autor bedient sich dabei unterschiedlicher Metaphern von Adlern und Hühnern oder Jägern und Bauern, welche sich dann durch das ganze Buch ziehen.</p>
<p>In der zweiten Hälfte des Buchs wird der Fokus wieder auf jeden einzelnen von uns gelegt: Wovor wir möglicherweise Angst haben, was unsere konkreten Motive für bestimmtes Handeln oder Unterlassen sind und was wir zukünftig daran ändern können. Welche Fähigkeiten haben wir, die uns vielleicht noch nicht richtig bewußt sind? Womit könnten wir zukünftig auch unser Geld verdienen? Angestellt bleiben oder selbständig werden? All diese Fragen werden von Thilo Baum auf eine Art und Weise gestellt, die zum Nachdenken zwingt und zum Handeln auffordert. Was sich davon umsetzen läßt, muss allerdings jeder für sich entscheiden.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Thilo Baum ist teilweise sehr extrem und provokant in seinen Ansichten und Aussagen. Ich kann mir vorstellen, dass sich mancher Leser dadurch vor den Kopf gestoßen fühlt und dass dieses Buch die Geister spaltet. Für ein Buch mit diesem Titel und zu diesem Thema ist dies aber durchaus zu erwarten und wahrscheinlich auch notwendig. Schließlich geht es dem Autor darum, aufzurütteln, zum Überdenken der eigenen (beruflichen) Situation zu bewegen und uns letztendlich zum aktiven Handeln zu bringen.</p>
<p>Insgesamt gesehen finde ich es ein sehr lesenswertes Buch. Provozierend geschrieben &#8211; an manchen Stellen vielleicht auch etwas oberflächlich &#8211; aber sehr oft zum Nachdenken anregend.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Frech, motivierend, unterhaltsam. Wer über Veränderung nachdenkt, sollte ruhig mal einen Blick in das Buch werfen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den kostenlosen <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821859946?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3821859946">Mach Dein Ding!: Der Weg zu Glück und Erfolg im Job</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3821859946" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Thilo Baum. 254 Seiten. Erschienen im Eichborn Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/938/" target="_blank">Rezension bei &#8220;Philognosie&#8221;</a></li>
<li><a href="http://karrierebibel.de/und-was-machen-sie-so-%E2%80%93-ich-mache-mein-ding/" target="_blank">Gastbeitrag des Autors Thilo Baum bei karrierebibel.de</a></li>
</ul>


<p>Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/mach-dein-ding/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tüte oder so was</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 16:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[König Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Sterblich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1813</guid>
		<description><![CDATA[Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in den Geschäften abspielt. Ulrike Sterblich hält uns in ihrem Büchlein einen Spiegel vor die Kundennase. [...]


Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442156092?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3442156092"><img border="0" class="alignleft" title="Tüte oder so was. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tuete-oder-so-was.jpg" alt="Tüte oder so was" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3442156092" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in den Geschäften abspielt.</p>
<p>Ulrike Sterblich hält uns in ihrem Büchlein einen Spiegel vor die Kundennase.</p>
<p>Titel: <strong>Tüte oder so was</strong>. Wie man als Kunde nervt, ohne es zu merken. Von Ulrike Sterblich</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Alle Menschen sind verschieden, aber manchmal auch gleich. Nicht nur Kassiererinnen, sondern auch Kellner, Klempner, Taxifahrer und Flugbegleiter, Krankenschwestern und Ärzte, Bestatter und Friseure, kurz alle, die im sogenannten Tertiärsektor ihren Dienst schieben, müssen damit tagtäglich zurechtkommen. König Kunde kann so unglaublich nerven &#8211; aus purer Gedankenlosigkeit oder absichtlich. Vorzugsweise mit dem ewig gleichen Irrsinn. &#8220;Ham se mal ne Tüte oder so was?&#8221; &#8230; Die alltäglichen Leider der Dienstleister am Kunden in kurzen, witzigen Geschichten &#8211; skurril und aufschlussreich.</p></blockquote>
<p><span id="more-1813"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autorin</h4>
<p>Die Berlinerin Ulrike Sterblich arbeitet als Autorin und Moderatorin und wird als &#8220;Inoffizielle Mitarbeiterin&#8221; in der Kartei der &#8220;Zentralen Intelligenz Agentur&#8221; geführt &#8211; einem Freiberufler-Netzwerk, dem auch Persönlichkeiten wie Sascha Lobo, Holm Friebe und Kathrin Passig angehören.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das ganz in Schwarz gehaltene Taschenbuch mit der roten Tüte im weißen Kreis wirkt optisch sehr ansprechend und verleitet auf jeden Fall dazu, es beim Buchhändler mal in die Hand zu nehmen und darin zu blättern.</p>
<p>Mit 190 Seiten auf einem relativ kleinen Format ist es allerdings nicht gerade umfangreich geworden.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>In Ulrike Sterblichs Buch kommen sie alle zu Wort: Baumarktverkäufer, Kassiererinnen, Taxifahrer, Ärzte, Videothekenangestellte und diverse andere Beschäftigten aus der Dienstleistungsbranche. Und sie schildern ihr Leid im Umgang mit den unterschiedlichsten Ausprägungen der Gattung Kunde, mit denen sie es täglich zu tun haben: Der Ignorant, der Unfreundliche, der Besserwisser, der Unentschlossene, der Geizige, der Beratungsresistente, der Autist und und und.</p>
<p>In vielen kleinen Anekdoten aus der Sicht der Dienstleister wird auf lustige, wenn auch sehr einseitige, Weise beschrieben, welchen Zumutungen sie durch ihre Kunden ausgesetzt sind. So zum Beispiel, wenn dem Verkäufer ohne Gruß und Vorwarnung irgendein Wort an den Kopf geworfen wird. Kostprobe gefällig? Hier ein kurzer Kundendialog aus dem Baumarkt:<br />
&#8220;Hier, Frage.&#8221;<br />
&#8220;Guten Tag. Wie kann ich Ihnen denn behilflich sein?&#8221;<br />
&#8220;Laminat.&#8221;<br />
&#8220;Und wie lautet Ihre Frage?&#8221;</p>
<p>In diesem Stil geht es weiter durchs ganze Buch. Was man ja selbst schon gelegentlich beim Einkauf erlebt hat (natürlich immer nur als unbeteiligter Zuschauer), zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.</p>
<p>Während die ersten Geschichten bei mir noch ein lautes Lachen hervorgerufen haben, flacht die Erheiterung aber nach einigen Kapiteln immer mehr ab. Viele Dinge wiederholen sich oder werden einfach vorhersehbar, der Witz nutzt sich dadurch ab. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass das Buch eben ausschließlich aus der Sicht der Dienstleister erzählt und dadurch eben ziemlich einseitig ist. Oder kann es sein, dass man sich an der einen oder anderen Stelle vielleicht doch ertappt fühlt <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie auch immer: Wer selbst im Dienstleistungssektor tätig ist, wird sicherlich seine Freude an dem Buch haben. Ob es zu einer Verhaltensänderung bei den &#8220;nervigen&#8221; Kunden führt, darf aber durchaus bezweifelt werden.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ganz unterhaltsam, auch wenn sich nach einigen Anekdoten die Geschichten wiederholen und nur noch ein leichtes Schmunzeln hervorrufen. Große Erkenntnisse darf man sich nicht erwarten, aber als lockere Lektüre zwischendrin ist das Büchlein durchaus geeignet.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch &#8211; mehr aber auch nicht.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442156092?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3442156092">Tüte oder so was: Wie man als Kunde nervt, ohne es zu merken</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3442156092" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Ulrike Sterblich. 190 Seiten. Erschienen im Goldmann Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.buchcouch.de/rezensionen/erzaehlungen/tuete-oder-so-was-ulrike-sterblich/" target="_blank">Rezension bei der &#8220;Buchcouch&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.sashs-blog.de/wordpress/2010/03/23/tute-oder-so-was/" target="_blank">Die Erfahrungen eines Taxifahrers zum Thema sowie eine kleine Diskussion auf Sashs Blog</a></li>
</ul>


<p>Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mobil, flexibel, immer erreichbar</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/mobil-flexibel-immer-erreichbar</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/mobil-flexibel-immer-erreichbar#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 19:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Claas Triebel]]></category>
		<category><![CDATA[Flexiblität]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Unerreichbarkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1704</guid>
		<description><![CDATA[Für die einen ist es das Symbol von Freiheit schlechthin, für die anderen wird es zunehmend zur Horrorvorstellung: Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. Warum prallen hier scheinbar Welten aufeinander und wie kann der einzelne damit umgehen? Ein schlaues Buch versucht hier Antworten zu finden. Titel: Mobil, flexibel, immer erreichbar. Wenn Freiheit zum Albtraum wird. Von Claas [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/das-glueck-der-unerreichbarkeit' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Glück der Unerreichbarkeit'>Das Glück der Unerreichbarkeit</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/meconomy' rel='bookmark' title='Permanent Link: Meconomy'>Meconomy</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/morgen-komm-ich-spaeter-rein' rel='bookmark' title='Permanent Link: Morgen komm ich später rein'>Morgen komm ich später rein</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3538072868?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3538072868"><img class="alignleft" title="Mobil, flexibel, immer erreichbar. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/mobil_flexibel_immer_erreichbar.jpg" alt="Rezension: Mobil, flexibel, immer erreichbar" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3538072868" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Für die einen ist es das Symbol von Freiheit schlechthin, für die anderen wird es zunehmend zur Horrorvorstellung: Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. Warum prallen hier scheinbar Welten aufeinander und wie kann der einzelne damit umgehen?</p>
<p>Ein schlaues Buch versucht hier Antworten zu finden. </p>
<p>Titel: <strong>Mobil, flexibel, immer erreichbar</strong>. Wenn Freiheit zum Albtraum wird. Von Claas Triebel.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Sind wir denn alle verrückt geworden? Fragen sich viele Menschen. Wir jetten über den Kontinent, ziehen unserem Arbeitgeber hinterher und haben die Freizeit abgeschafft. Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit &#8211; einst Errungenschaften der Moderne &#8211; werden für immer mehr Menschen zum Albtraum. Class Triebel sagt uns warum und erklärt, wie wir damit umgehen können und worauf wir uns künftig noch einstellen müssen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1704"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in München lebende Autor und Psychologe Claas Triebel arbeitet unter anderem als Wissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München sowie in der Firma PerformPartner. Hier beschäftigt er sich mit den Themen Laufbahnberatung und Laufbahnentwicklung. Neben dem hier vorgestellten Buch hat er noch weitere Romane und Fachbücher veröffentlicht.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Was sofort positiv ins Auge sticht: Der sehr ansprechend gemachte Einband. Ich fühlte mich sofort in einen Film mit <a href="http://www.zeichentrickserien.de/rossi.htm" title="Herr Rossi sucht das Glück">Herrn Rossi</a> versetzt (den kennt doch hoffentlich außer mir noch jemand, oder?).<br />
Ansonsten vorne und hinten ein Klappeinschlag (ich kenne leider den Fachbegriff dafür nicht), den man bei Bedarf auch als Lesezeichen verwenden kann. Das Inhaltsverzeichnis bietet einen guten Überblick über die drei großen Themenblöcke, die das Buch behandelt. Schließlich gibt es noch ein zweiseitiges Literaturverzeichnis mit Hinweisen auf zitierte Werke und weiterführende Literatur zum Thema.<br />
</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Claas Triebel behandelt in seinem Buch ein sehr aktuelles Thema, das in irgendeiner Form fast jeden von uns betrifft. Wir leben in einer Welt, in der Flexibilität, Mobilität und ständige Erreichbarkeit groß geschrieben werden. Triebel stellt die Frage: Wie kommt es, dass das, was von früheren Generationen noch als der Traum von Freiheit angestrebt wurde, heute zunehmend zur Pflicht wird, ja sich für viele langsam sogar zum Albtraum entwickelt? Und so gar nichts mehr mit Freiheit zu tun hat?<br />
<br />
Im Kapitel zur Mobilität zeigt der Autor das scheinbar widersprüchliche Zusammenspiel von Mobilität auf der einen Seite und dem Bedürfnis nach Beständigkeit auf der anderen. Beispiel: Architektonisch normierte Flughäfen, Innenstädte, Fast-Food- und Hotel-Ketten. All das kommt dem Wunsch von (Geschäfts-)Reisenden entgegen, auch in der Ferne auf Vertrautes und Bekanntes nicht verzichten zu müssen. Berufsbedingte Mobilität wird zunehmend akzeptiert. Allerdings sehen die meisten mobil lebenden Menschen diesen Zustand nur als Übergangsphase an. Insgesamt scheint es ein Dilemma zu sein: Mobil lebende Menschen treffen Vorkehrungen, um irgendwann wieder sesshaft leben zu können. Und diejenigen, die nicht mobil leben, halten Mobilität für akzeptabel oder wünschen sich dies sogar. Zumindest solange, bis sie es sind &#8211; und sehnen sich dann wieder zurück zum stationären Leben.<br />
<br />
Das nächste Kapitel befaßt sich mit der Flexibilisierung. Die Möglichkeiten, die sich dem Einzelnen bieten, sein berufliches und privates Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten, sind heute größer denn je. Allerdings liegt darin auch die Gefahr, sich in diesem Geflecht an Möglichkeiten und Anforderungen zu verzetteln. Es gilt also herauszufinden, was davon eine Chance ist und was letztendlich nur Zwang. Triebel zeigt an einigen konkreten Beispielen, dass die Grenze zwischen Anpassung und verformender Selbstaufgabe individuell verschieden ist. Und damit auch die Grenze von Freiheit und Unfreiheit.<br />
<br />
Das Thema der Globalisierung spielt in diesem Buch natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Claas Triebel zeigt auf, dass sich aufgrund der technischen Möglichkeiten vor allem im Bereich des Internets große Chancen ergeben. Trotzdem werden Globalisierung, Mobilität und Flexibilität häufig als Bedrohung wahrgenommen. Der Autor kommt zur Erkenntnis, dass nicht die mobile und flexible Lebensweise an sich langfristig glücklich macht; auch nicht das Einkommen. Sondern das Maß, in dem man Einfluß auf sein eigenes Handeln hat und selbstbestimmt lebt. Erst dann wird Mobilität und Flexibilität als etwas Positives aufgenommen.<br />
<br />
Schließlich geht es noch um die Freiheit. Triebel erläutert die Herkunft des Freiheitsbegriffes, auf dem unsere Gesellschaft aufbaut. Dabei entwickelt er auch interessante philosophische Gedanken über zwei unterschiedlichen Arten von Freiheit: Die &#8220;Freiheit von&#8221; und die &#8220;Freiheit zu&#8221;. Also frei zu sein &#8220;von&#8221; äußeren Einschränkungen bedeutet noch nicht, dass man die Freiheit hat etwas bestimmtes &#8220;zu&#8221; tun. Und so schließt sich auch wieder der Kreis zur Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. All das ist Voraussetzung für Freiheit, aber eben kein Garant dafür.<br />
</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Claas Triebel ist meiner Meinung nach in seinem Buch eine enge Gratwanderung gut gelungen: Nämlich kritisch, aber konstruktiv mit einem sehr emotionalen Thema umzugehen. Anhand vieler plastischer Beispiele vermittelt er, dass ein mobiles und flexibles Leben verbunden mit einer (fast) ständigen Erreichbarkeit positive wie negative Effekte haben kann &#8211; es kommt eben auf den Einzelfall an. Gut gefallen hat mir dabei, dass er versucht hat, das Thema einigermaßen neutral zu behandeln. Auch wenn in vielerlei Hinsicht ein kritischer Grundton herrscht, ist Triebel keineswegs jemand, der den technischen Fortschritt, das Internet und ein mobiles und flexibles Leben verteufelt.<br />
<br />Insgesamt gesehen ein sehr lesenswertes Buch, das seinen Platz zwischen den beiden extremen Welten &#8211; Technikgläubigkeit und Fortschrittsverweigerung &#8211; gefunden hat.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine ausgewogene Behandlung eines modernen Themas. Lesenswert!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3538072868?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3538072868">Mobil, flexibel, immer erreichbar: Wenn Freiheit zum Albtraum wird</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3538072868" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Claas Triebel. 169 Seiten. Erschienen im Verlag Artemis &#038; Winkler</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.andereleben.de/" target="_blank">Homepage des Autors mit Audiopodcast zum Buch</a></li>
<li><a href="http://www.markusalbers.com/blog/mobil-flexibel-immer-erreichbar-%E2%80%93-wenn-freiheit-zum-albtraum-wird/" target="_blank">Diskussion und Leseprobe (Teil 1) bei Markus Albers</a></li>
<li><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wer-mobil-flexibel-und-erreichbar-sein-muss-ist-nicht-frei/" target="_blank">Diskussion und Leseprobe (Teil 2) bei Markus Albers</a></li>
</ul>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/das-glueck-der-unerreichbarkeit' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Glück der Unerreichbarkeit'>Das Glück der Unerreichbarkeit</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/meconomy' rel='bookmark' title='Permanent Link: Meconomy'>Meconomy</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/morgen-komm-ich-spaeter-rein' rel='bookmark' title='Permanent Link: Morgen komm ich später rein'>Morgen komm ich später rein</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/mobil-flexibel-immer-erreichbar/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeitswut</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/arbeitswu</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/arbeitswu#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 12:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Löpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Vontobel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1577</guid>
		<description><![CDATA[Beim Lesen das Klappentextes dieses Buches finden sich wahrscheinlich viele von uns wieder: Auf der einen Seite diejenigen, die vor lauter Arbeit und Überstunden nicht mehr wissen, wo hinten und vorne ist. Und auf der anderen Seite diejenigen, der gerne arbeiten würden, aber einfach keine Stelle finden. Titel: Arbeitswut. Warum es sich nicht lohnt, sich [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/sie-bewegt-sich-doch' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sie bewegt sich doch!'>Sie bewegt sich doch!</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/mobil-flexibel-immer-erreichbar' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mobil, flexibel, immer erreichbar'>Mobil, flexibel, immer erreichbar</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/359338566X?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=359338566X"><img class="alignleft" title="Arbeitswut. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/arbeitswut.jpg" alt="Rezension: Arbeitswut" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=359338566X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Beim Lesen das Klappentextes dieses Buches finden sich wahrscheinlich viele von uns wieder: Auf der einen Seite diejenigen, die vor lauter Arbeit und Überstunden nicht mehr wissen, wo hinten und vorne ist. Und auf der anderen Seite diejenigen, der gerne arbeiten würden, aber einfach keine Stelle finden.</p>
<p>Titel: <strong>Arbeitswut</strong>. Warum es sich nicht lohnt, sich abzuhetzen und gegenseitig die Jobs abzujagen. Von Philipp Löpfe und Werner Vontobel.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Wir haben Arbeit und arbeiten immer mehr. Wir knüppeln Übersunden &#8211; aus Angst vor Jobverlust oder im Leistungsrausch. Willkommen im Land der Arbeitswut! Wir haben keine Arbeit und kaum eine Chance, einen Job zu finden. Aber Öffentlichkeit, Arbeitsagenturen und -ämter machen Druck &#8211; kein Ausweg in Sicht. Willkommen im Land der Arbeitswut! Zweimal Arbeitswut &#8211; und beide hängen eng zusammen. Denn je mehr die einen arbeiten, umso weniger Arbeit bleibt für die anderen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1577"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Der schweizer Journalist Philipp Löpfe studierte Anglistik und Ethnologie. Er erwarb an der Hochschule St. Gallen einen MBA, arbeitete als stellvertretender Redakteur bei CASH und war schließlich Chefredakteur beim Tages-Anzeiger. Heute widmet er sich als freier Journalist den Themen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.<br />
Werner Vontobel studierte Volkswirtschaft und arbeitet als Wirtschaftsjournalist für den SonntagsBlick. Außerdem schreibt er für das schweizer Wirtschaftsmagazin CASH. Zusammen mit Philipp Löpfe veröffentlichte er 2005 das Buch &#8220;Der Irrsinn der Reformen&#8221;.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das 2008 im Campus-Verlag als Taschenbuch erschienene Werk kommt relativ unspektakulär daher. Das in eher deprimierendem Grau gehaltene Titelbild wird von einem gut gefüllten Papierkorb dominiert, der wohl das Thema des Buches widerspiegeln soll: Arbeitswut. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen knappen Überblick über die 12 Kapitel, zu denen jeweils eine Liste mit Anmerkungen und Quellen am Ende des Buches zu finden ist. Ein zweiseitiges allgemeines Literaturverzeichnis rundet das Ganze ab.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Die Autoren beantworten zunächst die selbst gestellte Frage &#8220;Wieviel Arbeit braucht der Mensch&#8221;. Es werden die Zusammenhänge zwischen gesteigerter Produktivität einerseits und benötigter sowie tatsächlich geleisteteter Arbeitszeit andererseits aufgezeigt.</p>
<p>Daran anschließend finden sich Ausführungen darüber, wie sich die Arbeit in unserer Gesellschaft entwickelt hat. Taylorismus, Arbeitsmoral, Arbeitspolitik und nicht zuletzt die Globalisierung und die negativen Auswirkungen sind die wesentlichen Themen, die hier behandelt werden. Anhand konkreter Beispiele, wie der Entwicklung von GM und der geradezu ausbeuterische Umgang von Walmart mit seinen Mitarbeitern, werden hier einige prominente Negativ-Fälle aufgezeigt.</p>
<p>Es folgen Kapitel über die künstliche Verstärkung der menschlichen Arbeitskraft durch Medikamente und technologische Hilfsmittel, wie z.B. Mikrochips (Stichwort Cyborg). Auch die Überwachung der Arbeitnehmer und das Schüren von Ängsten durch den Arbeitgeber werden hier thematisiert.</p>
<p>Im Kapitel &#8220;So geht es nicht: Scheinlösungen&#8221; nehmen die Autoren Stellung zu vermeintlichen Lösungsvorschlägen der Politik zum Thema Arbeitslosigkeit. Erst ganz zum Schluß kommen dann konkrete Ideen, wie das Missverhältnis von Produktivität und Arbeitszeiten gelöst werden kann. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Trotz interessanter und grundsätzlich richtiger Feststellungen ist das Buch für meinen Geschmack zu negativ gehalten beziehungsweise kommen die Lösungsvorschläge einfach zu kurz. Den Negativ-Beispielen, die wir alle kennen, wird zu viel Platz eingeräumt. Erst nach etwa 120 Seiten gegen Ende des Buches kommen dann schließlich doch noch 5 &#8220;echte&#8221; Lösungsvorschläge, die allerdings viel zu oberflächlich betrachtet werden. Schade eigentlich, denn aus dem Thema hätte man sicherlich mehr machen können.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Interessant, aber für meinen Geschmack zu wenig konstruktiv.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/359338566X?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=359338566X">Arbeitswut: Warum es sich nicht lohnt, sich abzuhetzen und gegenseitig die Jobs abzujagen.</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=359338566X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Philipp Löpfe und Werner Vontobel. 170 Seiten. Erschienen im Campus Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.campus.de/sachbuch/wirtschaft/Arbeitswut.85580.html" target="_blank">Inhaltsverzeichnis und Leseprobe direkt beim Campus-Verlag</a></li>
</ul>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/sie-bewegt-sich-doch' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sie bewegt sich doch!'>Sie bewegt sich doch!</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/mobil-flexibel-immer-erreichbar' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mobil, flexibel, immer erreichbar'>Mobil, flexibel, immer erreichbar</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/arbeitswu/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sie bewegt sich doch!</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/sie-bewegt-sich-doch</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/sie-bewegt-sich-doch#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 17:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Imke Keicher]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Brühl]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sie bewegt sich doch]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1665</guid>
		<description><![CDATA[Wie kann ich mich auf die Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt und die damit verbundene Unsicherheit und Ungewißheit vorbereiten? Was kann ich tun, um mich weniger austauschbar zu machen? Ein Buch, das gerade in den heutigen Zeiten Stoff zum Nachdenken gibt und Wege aufzeigen will, wie man das eigene Arbeitsleben selbst in die Hand nehmen kann. [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/meconomy' rel='bookmark' title='Permanent Link: Meconomy'>Meconomy</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/wikinomics-die-revolution-im-netz' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wikinomics. Die Revolution im Netz'>Wikinomics. Die Revolution im Netz</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/wege-zum-kunden' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wege zum Kunden'>Wege zum Kunden</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3280052882?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3280052882"><img class="alignleft" title="Sie bewegt sich doch! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/sie_bewegt_sich_doch.jpg" alt="Rezension: Sie bewegt sich doch!" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3280052882" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Wie kann ich mich auf die Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt und die damit verbundene Unsicherheit und Ungewißheit vorbereiten? Was kann ich tun, um mich weniger austauschbar zu machen? </p>
<p>Ein Buch, das gerade in den heutigen Zeiten Stoff zum Nachdenken gibt und Wege aufzeigen will, wie man das eigene Arbeitsleben selbst in die Hand nehmen kann.</p>
<p>Titel: <strong>Sie bewegt sich doch!</strong> Neue Chancen und Spielregeln für die Arbeitswelt von morgen. Von Imke Keicher und Kirsten Brühl.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Wir befinden uns mitten in einem fundamentalen Wandel der Arbeitskultur. Alte Sicherheiten lösen sich auf, Projektarbeit, freie Arbeit und Teilzeitstellen nehmen zu. Was bedeutet das für jeden von uns? Welche Schlüsselkompetenzen sind in Zukunft gefragt &#8211; und wie verändern sich die Spielregeln in der Arbeitswelt von morgen?</p></blockquote>
<p><span id="more-1665"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Imke Keicher ist selbständige Managementberaterin, Autorin und Zukunftsforscherin. Aufgewachsen in Baden-Württemberg, lebt die studierte Germanistin heute in Zürich.<br />
Kirsten Brühl arbeitet als Autorin und Referentin für das <a href="http://www.zukunftsinstitut.de" title="Zukunftsinstitut">Zukunftsinstitut.</a> Darüberhinaus ist die Volkswirtin und gelernte Journalistin auch als Business und Personal Coach in der Medien- und Kommunikationsbranche tätig. </p>
<h4>Die Aufmachung des Buches</h4>
<p>Auf der Vorderseite des Hardcovers lachen einen Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedenster Nationalitäten an. Der giftgrüne Buchrücken sorgt dafür, dass das mit 191 Seiten ansonsten eher schmale Werk im Bücherregal heraussticht. Ein knappes Inhaltsverzeichnis am Anfang des Buchs wird ergänzt um ein umso ausführlicheres Anmerkungsverzeichnis am Ende, in dem neben Literaturhinweisen auch viele Internetadressen zu finden sind. Auf ein Lesebändchen hat man verzichtet.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Imke Keicher und Kerstin Brühl sehen den Anbruch des &#8220;Kreativen Zeitalters&#8221;. Das bedeutet, dass sich die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, massiv verändern wird. Vorhersagbare Standardkarrieren sterben aus, der Innovationszwang und damit das Veränderungstempo in den Unternehmen steigt. Die vermeintliche Jobsicherheit gibt es schon lange nicht mehr. Gesucht sind ihrer Meinung nach die sogenannten &#8220;Kreativarbeiter&#8221;.</p>
<p>Gemeint sind damit nicht nur die klassischen kreativen Berufszweige, also Künstler, Grafiker, Designer, Texter und ähnliche. Der Kreativitätsbegriff ist hier viel weiter gefaßt und bedeutet einfach, komplexe Aufgaben durch kreatives Denken und Handeln zu lösen. Es geht also nicht um das &#8220;Was&#8221;, sondern um das &#8220;Wie&#8221;.  Kreativarbeiter im Sinne der Autoren können also Arbeiter und Angestellte aller Berufsgruppen sein, wenn sie bereit sind, sich und ihre Arbeit immer wieder zu überdenken und neu zu definieren.</p>
<p>Um in der geänderten Arbeitswelt bestehen zu können, haben die Autorinnen fünf Spielregeln ausgemacht, die in den einzelnen Kapiteln ausführlich dargestellt werden:</p>
<ol>
<li>Uniquability entwickeln</li>
<li>Empathie ausbauen</li>
<li>Kreativität nutzen</li>
<li>Spielwiesen schaffen</li>
<li>Lebensunternehmer werden</li>
</ol>
<p>Der Grundtenor ist so einfach in der Idee wie schwierig in der Umsetzung: Die eigenen Fähigkeiten, Neigungen und Begabungen herauszuarbeiten, um ein einzigartiges Profil zu entwickeln und damit unverwechselbar und letztendlich weniger austauschbar zu werden. Dazu kommt der Aufbau eines Netzwerkes sowie die Bereitschaft, Neues auszuprobieren und sich auf die unausweichlichen Veränderungen im Beruf einzustellen, indem man versucht,  sein Arbeitsleben selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Zur Verdeutlichung der aufgestellten Thesen treten die Autorinnen gegen Ende des Buchs in einen Dialog mit dem Leser, in dem (fiktive) Fragen beantwortet werden, die man sich selbst während des Lesens vielleicht gestellt hat. Im Kapitel &#8220;Erkundungsreisen&#8221;, welches dann auch den Abschluß darstellt,  helfen die Autorinnen dem Leser anhand von konkreten Übungen, sein persönliches Profil herauszuarbeiten und somit die fünf oben genannten Spielregeln mit Leben zu füllen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein unterhaltsam geschriebenes Buch, das für alle interessant ist, die sich Gedanken über die Arbeitswelt von morgen und ihre berufliche Zukunft machen wollen. Da es bereits vor knapp 2 Jahren erschienen ist, lassen sich einige der Thesen heute auch an anderer Stelle lesen.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein gute Anleitung für alle, die sich persönlich weiterentwickeln wollen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3280052882?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3280052882">Sie bewegt sich doch! Neue Chancen und Spielregeln für die Arbeitswelt von morgen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3280052882" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Imke Keicher und Kerstin Brühl. 191 Seiten. Erschienen im Orell Fuessli Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.marketingguerilla.net/2008/06/21/puzzle-war-gestern-die-welt-von-morgen-braucht-vor-allem-eines-kreativarbeiter/" target="_blank">Buchbesprechung von &#8220;Sie bewegt sich doch!&#8221; auf marketingguerilla-net</a></li>
<li><a href="http://www.hrm.de/SITEFORUM?t=/contentManager/onStory&#038;e=UTF-8&#038;i=1169747321057&#038;l=1&#038;active=no&#038;ParentID=1174320331303&#038;sort=Price&#038;StoryID=1220181403057" target="_blank">Buchrezension von &#8220;Sie bewegt sich doch!&#8221; auf HRM.de</a></li>
</ul>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/meconomy' rel='bookmark' title='Permanent Link: Meconomy'>Meconomy</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/wikinomics-die-revolution-im-netz' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wikinomics. Die Revolution im Netz'>Wikinomics. Die Revolution im Netz</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/wege-zum-kunden' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wege zum Kunden'>Wege zum Kunden</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/sie-bewegt-sich-doch/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meconomy</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/meconomy</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/meconomy#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 19:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Albers]]></category>
		<category><![CDATA[Meconomy]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1563</guid>
		<description><![CDATA[Was hat uns die aktuelle Wirtschaftskrise gelehrt? Nichts ist heute sicher &#8211; und schon gar nicht der Glaube an die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Dass dies aber eine große Chance sein kann und der Zeitpunkt für eine berufliche Selbständigkeit vielleicht gerade jetzt günstig ist, zeigt uns Markus Albers in seinem neuen Buch. Titel: Meconomy. Wie wir [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/morgen-komm-ich-spaeter-rein' rel='bookmark' title='Permanent Link: Morgen komm ich später rein'>Morgen komm ich später rein</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/mobil-flexibel-immer-erreichbar' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mobil, flexibel, immer erreichbar'>Mobil, flexibel, immer erreichbar</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/kopf-schlaegt-kapital' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kopf schlägt Kapital'>Kopf schlägt Kapital</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&#038;c=ib&#038;aff=103426" target="ejejcsingle"><img class="alignleft" title="Meconomy. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/meconomy.jpg" alt="Rezension: Meconomy. Von Markus Albers" /></a><br />
Was hat uns die aktuelle Wirtschaftskrise gelehrt? Nichts ist heute sicher &#8211; und schon gar nicht der Glaube an die Sicherheit des Arbeitsplatzes.</p>
<p>Dass dies aber eine große Chance sein kann und der Zeitpunkt für eine berufliche Selbständigkeit vielleicht gerade jetzt günstig ist, zeigt uns Markus Albers in seinem neuen Buch.</p>
<p>Titel: <strong>Meconomy. Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden &#8211; und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen</strong>. Von Markus Albers</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Manchmal müssen wir aus der Bahn geworfen werden, um zu wissen, wo es hingehen soll. Spätestens die Weltwirtschaftskrise hat uns die Grenzen vieler Werte und Regeln aufgezeigt, die noch unseren Eltern Sicherheit und Verlässlichkeit boten: der tägliche Weg ins Büro? Der lebenslange Job? Die großen Unternehmensmarken? Die Altervorsorge? Marode oder hinfällig. Stattdessen erwartet uns ein Leben, das wir schon seit einigen Jahren vorgeschmeckt haben, das wirklich zu kosten uns aber immer zu risikoreich erschien. Ein Leben, das uns Freiheiten, Entscheidungsoptionen und Wege der Selbstverwirklichung eröffnet, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren</p></blockquote>
<p><span id="more-1563"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in Berlin lebende Markus Albers ist freier Journalist und Sachbuchautor. Er schreibt unter anderem Beiträge für Monocle, Brand Eins und Die Zeit. Mit seinem letzten Buch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/morgen-komm-ich-spaeter-rein">&#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;</a> hat er einen Meilenstein hinsichtlich neuer Arbeitsformen für Festangestellte gesetzt: Die von ihm so genannte &#8220;Easy Economy&#8221;.</p>
<h4>Das Buch</h4>
<p>Markus Albers möchte den Beweis antreten, dass die in seinem Buch aufgestellten Thesen tatsächlich funktionieren: Nämlich Dinge verstärkt selbst in die Hand zu nehmen und auf herkömmliche Institutionen zu verzichten, also z.B. ein Buch ohne Verlag und Buchhandel zu veröffentlichen.</p>
<p>Aus diesem Grund erscheint &#8220;Meconomy&#8221; &#8211; zumindest vorläufig &#8211; nur in elektronischer Form als <a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&#038;c=ib&#038;aff=103426" target="ejejcsingle">E-Book</a> im PDF-Format oder als App fürs iPhone.<br />
Nicht zuletzt ging es dem Autor aber auch um Geschwindigkeit. Eine klassische Veröffentlichung über einen Verlag hätte bedeutet, dass wir noch bis Herbst auf das Buch hätten warten müssen. </p>
<p>Auch wenn ich bisher kein sonderlicher Freund von elektronischer Literatur bin &#8211; in diesem Fall war das eine sehr gute Entscheidung.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Während &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221; schwerpunktmäßig sozusagen die Befreiung der Festangestellten vom Alltagstrott im Büro zum Thema hatte, geht Albers in &#8220;Meconomy&#8221; einen Schritt weiter. Als Folge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise macht sich bei vielen schmerzhaft die Erkenntnis breit, dass die vermeintliche Sicherheit einer Festanstellung alles andere als sicher ist. Große, alteingesessene Unternehmen verschwinden, und mit ihnen viele Arbeitsplätze.</p>
<p>In der Konsequenz freunden sich immer mehr Menschen mit dem Gedanken an eine berufliche Selbständigkeit an. Selbst im wenig risikofreudigen Deutschland scheint dies ein probates Mittel zu sein, das eigene Fortkommen zu sichern. Wenn ohnehin der Arbeitsplatz nicht sicher ist, dann kann man sein Leben auch gleich selbst in die Hand nehmen und etwas tun, was einem auch wirklich Spaß macht.</p>
<p>Wofür steht nun die &#8220;Meconomy&#8221; eigentlich? Es geht im Grunde genommen um den Trend zur Selbstverwirklung und Individualisierung. Es ist im Internet-Zeitalter viel einfacher als früher möglich, sein Hobby zum Beruf zu machen. Albers sieht die Chancen, die junge Startups angesichts der immer stärker zerbröckelnden klassischen Organisationsstrukturen haben. Die Eintrittsbarrieren für neue Unternehmen sind niedrig wie nie zuvor &#8211; was aber auch bedeutet, dass die Konkurrenz größer wird.</p>
<p>Das bringt auf der einen Seite mehr Freiheit, Selbstbestimmung und wahrscheinlich ein sinnerfüllteres Leben. Auf der anderen Seite aber auch &#8211; zumindest subjektiv empfunden &#8211; höhere Unsicherheit und größeres Risiko, als bisher. Wohlgemerkt: Subjektiv empfunden, denn auch die gewohnte Festanstellung ist mit Risiko verbunden.  Daher ist es nötig, sich selbst als Marke zu positionieren, immer wieder neue Dinge zu lernen und &#8211; wie es auch im Untertitel des Buches heißt &#8211; sich neu zu erfinden.</p>
<p>Der Autor gibt aber auch offen zu, dass dieses neue, selbstbestimmte Leben nicht für jeden in Frage kommt. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten. Insbesondere für die &#8220;Kopfarbeiter&#8221;, die Kreativwirtschaft, bieten sich aber jetzt schon viele neue Möglichkeiten.</p>
<p>Albers hat für sein Buch mit vielen Größen der Meconomy gesprochen. Diese Interviews fügen sich locker und angenehm in die einzelnen Kapitel ein und verstärken den Eindruck, dass es sich eben nicht nur um einen weiteren theoretischen Lebenshilfe-Ratgeber handelt, sondern um ein gut recherchiertes und mit praktischen Beispielen unterfüttertes Buch.</p>
<p>Nicht zuletzt ein umfangreiches Link- und Literaturverzeichnis mit weiterführenden Informationen zu den Themen Arbeit, Mobilität und Selbstverwirklichung runden das positive Bild ab, das sich beim Lesen eingestellt hat.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Das Buch hat wirklich Freude gemacht &#8211; auch wenn ich eigentlich gerne Papier zwischen den Fingern spüre. Es enthält soviele Denkanstöße und versprüht so viel Optimismus, und dies trotz &#8211; oder gerade wegen &#8211; der gelegentlichen durchaus selbstkritischen Anmerkungen des Autors. Für jeden, der sich über seine berufliche Zukunft und insbesondere über eine Selbständigkeit Gedanken machen will, ist das Buch eine Pflichtlektüre.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein großartiger Nachfolger von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;. Positiv aufrüttelnd und motivierend. Man bekommt wirklich Lust, selbst etwas auf die Beine zu stellen!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&#038;c=ib&#038;aff=103426" target="ejejcsingle">Meconomy. Wie wir und Zukunft leben und arbeiten werden &#8211; und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen.</a> Von Markus Albers. 322 Seiten. Erschienen als E-Book und iPhone App.</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.meconomy.me" target="_blank">Meconomy. Die Original-Seite zum neuen Buch von Markus Albers</a></li>
<li><a href="http://www.smartworkers.net/2010/01/rezension-%E2%80%9Emeconomy%E2%80%9C-von-markus-albers/" target="_blank">Rezension von &#8220;Meconomy&#8221; auf smartworkers</a></li>
<li><a href="http://tautoko.info/2010/01/28/meconomy-von-markus-albers/" target="_blank">Ein Beitrag zum Buch &#8220;Meconomy&#8221; auf Johannes Kleskes Blog tautoko.</a></li>
<li><a href="http://www.work-innovation.de/blog/2010/01/26/die-meconomy-arbeitswelt-der-individualisten/" target="_blank">Buchbesprechung auf dem work.innovation Blog: &#8220;Die Meconomy. Arbeitswelt der Individualisten</a></li>
</ul>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/morgen-komm-ich-spaeter-rein' rel='bookmark' title='Permanent Link: Morgen komm ich später rein'>Morgen komm ich später rein</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/mobil-flexibel-immer-erreichbar' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mobil, flexibel, immer erreichbar'>Mobil, flexibel, immer erreichbar</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/kopf-schlaegt-kapital' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kopf schlägt Kapital'>Kopf schlägt Kapital</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/meconomy/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einkommen für alle</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/einkommen-fuer-alle</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/einkommen-fuer-alle#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 19:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[dm-Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Götz W. Werner]]></category>
		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1488</guid>
		<description><![CDATA[Ein existenzsicherndes Grundeinkommen: Für jeden Bürger, an keinerlei Bedingungen oder Gegenleistungen geknüpft. Kann so etwas funktionieren? Wie hoch müßte es ausfallen? Wie könnte es finanziert werden? Und welche Konsequenzen ergäben sich für den Arbeitsmarkt und für Deutschland insgesamt in unserer globalisierten Welt? Der Autor zeichnet in seinem Buch ein unglaubliches Gedankenspiel. Titel: Einkommen für alle [...]


Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3404606078?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3404606078"><img class="alignleft" title="Einkommen für alle. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/grundeinkommen_fuer_alle.jpg" alt="Rezension: Grundeinkommen für alle" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3404606078" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Ein existenzsicherndes Grundeinkommen: Für jeden Bürger, an keinerlei Bedingungen oder Gegenleistungen geknüpft. Kann so etwas funktionieren? Wie hoch müßte es ausfallen? Wie könnte es finanziert werden? Und welche Konsequenzen ergäben sich für den Arbeitsmarkt und für Deutschland insgesamt in unserer globalisierten Welt? Der Autor zeichnet in seinem Buch ein unglaubliches Gedankenspiel.</p>
<p>Titel: <strong>Einkommen für alle</strong> Von Götz W. Werner.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Das bedingungslose Grundeinkommen &#8211; eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Die Würde und die Freiheit des Menschen beinhalten das Recht, nein sagen zu können. Diese Freiheit hat nur, dessen Existenzminimum abgesichert ist. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen beruht damit auf der zentralen Grundlage unserer Verfassung: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Einkommen ist ein Bürgerrecht.</p></blockquote>
<p><span id="more-1488"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Wenn man eines von Götz W. Werner behaupten kann, dann dass er kein weltfremder Phantast ist, der auf einer Insel der Glückseligen lebt. Es handelt sich nämlich um den Gründer der dm-Drogeriemärkte, einen gestandenen und erfolgreichen Unternehmer. Umso erstaunlicher sind seine Thesen, die man eben gerade nicht aus dem Mund eines Geschäftsmannes erwartet hätte. Mittlerweile hat er die Unternehmensführung abgegeben und tingelt durch die Lande, um seine Idee einem immer größer werdenden Publikum vorzustellen. Darüberhinaus ist er Professor am Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die mir vorliegende Ausgabe ist 2008 als Taschenbuch erschienen und umfaßt etwas über 230 Seiten. Es ist in 4 große Abschnitte unterteilt, die sich wiederum in jeweils ca. 10 kleinere Unterkapitel aufteilen. Daran schließt sich ein Verzeichnis für weiterführende Literatur an sowie eine Sammlung von Weblinks zum Thema Grundeinkommen. Ein Stichwortverzeichnis vermißt man allerdings.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Die Idee von Götz Werner: Die <strong>Entkopplung von Arbeit und Einkommen</strong>. Er vertritt die Ansicht, dass das Grundeinkommen sich aus dem Grundgesetz ableiten läßt und ein Grundrecht ist, welches für jeden und absolut bedingungslos gelten würde. Dazu führt er Artikel 1 und 2 ins Feld, welche die Würde des Menschen und die Unversehrtheit von Freiheit und Leben als höchste zu schützende Güter benennen. Heruntergebrochen auf konkretere Bedürfnisse heißt das: Man braucht etwas zu essen, Kleidung und ein Dach über dem Kopf und die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen &#8211; im angemessenen Rahmen, versteht sich. Eine Gegenleistung in Form von Arbeit hingegen sieht Werner im Grundgesetz nicht. Soviel zur Theorie.</p>
<p>Jeder Mensch also, egal welchen Alters und unabhängig von seinem Vermögen oder sonstigen Einkünften hätte das Anrecht auf ein bestimmtes Grundeinkommen. Doch damit nicht genug: Auch das Steuersystem müßte komplett umgekrempelt werden. Es würden <strong>sämtliche</strong> Steuern entfallen, mit Ausnahme einer <strong>Konsumsteuer</strong>. Nur dadurch ließe sich nach Ansicht des Autors zum einen so etwas wie Steuergerechtigkeit erreichen, zum anderen wäre dieses System nicht mehr investitions- und wachstumshemmend.</p>
<p>Werner ist sich natürlich dessen bewußt, dass es sich dabei um radikale, ja geradezu unglaubliche Gedanken handelt. Aber er bittet den Leser, sich auf dieses Gedankenspiel einfach mal einzulassen. Eine der ersten Fragen, die sich viele stellen dürften: Wie könnte so ein Grundeinkommen finanziert werden?</p>
<p>Götz Werner schlägt vor, dass sämtliche anderen sozialen staatlichen Transferleistungen dadurch ersetzt werden. Der Wegfall der unzähligen staatlichen Sozialleistungen als Gegenzug für ein einheitliches, bedingungsloses Grundeinkommen würde zu einem massiven Bürokratieabbau und Kosteneinsparungen führen. Eine Umstellung des Steuersystems auf ausschließliche Konsumsteuern hätte auch den Wegfall sämtlicher bisherigen Steuerfreibeträge und sonstigen Steuervergünstigungen zur Folge. Besteuert würde nicht mehr das Arbeitseinkommen, die Investitionen oder das Vermögen, sondern lediglich der Verbrauch. Wer viel oder luxuriös verbraucht, zahlt viel. Wer sparsam ist oder auf unnötigen Luxus verzichtet &#8211; wie auch immer das zu definieren sein mag &#8211; zahlt wenig.</p>
<p>Aus Unternehmersicht würden die Arbeitskosten sinken, da aufgrund des Grundeinkommens niedrigere Löhne gezahlt werden könnten. Die Exporte würden steigen, Deutschland wäre plötzlich für ausländische Investoren interessant. </p>
<p>Aus Arbeitnehmersicht wäre eine Konsequenz, dass man eben nicht mehr zwingend jede noch so stupide Arbeit annehmen muß, sofern man sich mit einem geringen Einkommen begnügen mag. Die Menschen würden verstärkt die Arbeit machen, die ihnen liegt und Freude bereitet. Die Folge wäre, dass schmutzige, laute und stumpfsinnige Arbeit zukünftig endlich besser bezahlt werden müsste, damit sie überhaupt noch jemand macht. Oder dass solche Arbeit eben stärker automatisiert würde. </p>
<p>Denn genau das, so Götz Werner, ist ein Paradox unserer Zeit: Wir streben immer höhere Effizienz und Automatisierung an, um unser Leben zu erleichtern. Und verteufeln auf der anderen Seite, dass dadurch Arbeitsplätze eingespart werden. Wenn man aber zum Überleben nicht mehr zwingend arbeiten müsste, würde sich dieses Problem nicht ergeben.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Zugegeben, ich war anfangs sehr skeptisch angesichts der geradezu aberwitzigen These. Je mehr man sich auf die Gedanken und Argumente des Autors einläßt und über die theoretische Möglichkeit des Grundeinkommens nachdenkt, desto eher erscheint es einem zumindest grundsätzlich denkbar. Man darf sich von diesem Buch keine bis ins letzte Detail durchdachte und fertig umsetzbare Handlungsanleitung erwarten. Viele Fragen werden nur angerissen und auch nicht abschließend beantwortet.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist das Buch aber gerade deshalb empfehlenswert, weil es zum Nachdenken zwingt. Und wenn man sich die vielen Initiativen ansieht, die es nicht nur in Deutschland zum Thema Grundeinkommen gibt, dann wird klar, dass es sich nicht um eine reine Spinnerei handelt.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Radikal in der These, kreativ in den Vorschlägen. Ein Leseempfehlung nicht nur für arbeitsscheue Nichtsnutze <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3404606078?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3404606078">Einkommen für alle</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3404606078" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Götz W. Werner. 239 Seiten. Erschienen im Bastei Lübbe Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.lesereins.de/2009/02/14/werner-einkommen-fur-alle/" target="_blank">Buchbesprechung von &#8220;Einkommen für alle&#8221; auf LeserEins.de</a></li>
<li><a href="http://bge-neuss.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=9&#038;Itemid=48" target="_blank">Literaturtipps von der Initiative Grundeinkommen Düsseldorf und Neuss</a></li>
<li><a href="http://www.hdm-stuttgart.de/redaktionzukunft/beitrag.html?beitrag_ID=155" target="_blank">Gedanken zum Thema Bürgergeld und Grundeinkommen von der &#8220;redaktionzukunft&#8221;</a></li>
</ul>


<p>Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/einkommen-fuer-alle/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wikinomics. Die Revolution im Netz</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/wikinomics-die-revolution-im-netz</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/wikinomics-die-revolution-im-netz#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 22:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony D. Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Don Tapscott]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1414</guid>
		<description><![CDATA[Macht es für ein Unternehmen Sinn, geistiges Eigentum zu teilen? Können Betriebe Kontrolle über unternehmensinterne Prozesse nach außen vergeben, ohne sich selbst dabei zu schaden? Wie kann man mit externem Know-How seine eigene Entwicklungsabteilung erweitern? Die Autoren Tapscott und Williams haben provokante Vorschläge, wie sich Unternehmen aufstellen müssen, um im zukünftigen Wettbewerb bestehen zu können. [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/free-kostenlos' rel='bookmark' title='Permanent Link: Free &#8211; Kostenlos'>Free &#8211; Kostenlos</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/stars-des-internets' rel='bookmark' title='Permanent Link: Stars des Internets'>Stars des Internets</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/sie-bewegt-sich-doch' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sie bewegt sich doch!'>Sie bewegt sich doch!</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345640?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3423345640"><img class="alignleft" title="Wikinomics. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/wikinomics.jpg" alt="Rezension: Wikinomics" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423345640" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Macht es für ein Unternehmen Sinn, geistiges Eigentum zu teilen? Können Betriebe Kontrolle über unternehmensinterne Prozesse nach außen vergeben, ohne sich selbst dabei zu schaden? Wie kann man mit externem Know-How seine eigene Entwicklungsabteilung erweitern?</p>
<p>Die Autoren Tapscott und Williams haben provokante Vorschläge, wie sich Unternehmen aufstellen müssen, um im zukünftigen Wettbewerb bestehen zu können.</p>
<p>Titel: <strong>Wikinomics. Die Revolution im Netz</strong> Von Don Tapscott und Anthony D. Williams.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Immer mehr Menschen nutzen Online-Foren, sind begeisterte Blogger, arbeiten aktiv mit bei Projekten wie Open Source oder Wikipedia &#8211; beruflich und privat. Ausgeschlafene Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit und nutzen die neue Macht der mündigen Kunden, die sich nicht länger alles vorsetzen lassen: Sie öffnen mutig die Unternehmensgrenzen und laden buchstäblich Zigtausende von Kunden und Nutzern zum Dialog ein.</p></blockquote>
<p><span id="more-1414"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Don Tapscott ist Professor für Managementlehre an der Universität Toronto. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender von nGenera Insight, einem Beratungs- und Softwareunternehmen. Davor war er Gründer und Geschäftsführer des Strategie-Beratungsunternehmens New Paradigm, bevor dieses von nGenera übernommen wurde. Neben &#8220;Wikinomics&#8221; hat er noch eine Reihe weiterer Bücher veröffentlicht, zuletzt den englischen Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0071508635?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0071508635">Grown Up Digital: How the Net Generation is Changing Your World</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0071508635" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Der Co-Autor Anthony D. Williams studierte Politikwissenschaften an der London School of Economics und arbeitet als Forschungsdirektor bei nGenera Insight. Im Augenblick schreibt er an einem Nachfolge-Buch von &#8220;Wikinomics&#8221;, welches im Frühjahr 2010 veröffentlicht werden soll.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das mir vorliegende Buch ist die im Oktober 2009 erschienene Taschenbuchausgabe. Mit etwas über 300 dichtbedruckten Seiten ist der Umfang nicht gerade knapp gehalten. Dazu kommen nochmal 15 Seiten mit Anmerkungen und Quellenangaben zu den einzelnen Kapiteln, welche teils sehr aufschlußreich sind und die besprochenen Inhalte weiter vertiefen.  Man merkt, dass Tapscott mit wissenschaftlichem Arbeiten gut vertraut ist.</p>
<p>Ansonsten ist das Buch von der Gestaltung her sehr unspektakulär gehalten. Ein paar gelegentliche Grafiken oder Übersichten hätten zur Auflockerung und zum besseren Verständnis sicherlich hin und wieder ganz gut getan.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wikinomics &#8211; was versteht man eigentlich darunter? Dem Autoren-Duo nach geht es darum, dass sich die Unternehmenskultur in den Betrieben grundlegend ändern muß, um von den heutigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit profitieren zu können. Der Begriff &#8220;Wiki&#8221; dürfte vielen von der Online-Enzyklopädie &#8220;Wikipedia&#8221; hinreichen bekannt sein. Dieses Super-Lexikon ist deshalb in so kurzer Zeit so unglaublich erfolgreich, weil viele Menschen aus den unterschiedlichsten Motiven heraus ihr Wissen dort einbringen &#8211; freiwillig und völlig unentgeltlich.</p>
<p>Diese Mechanismen der Kooperation können sich Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen zunutze machen. Laut Tapscott und Williams sind aber folgende Bedingungen dafür notwendig:</p>
<ul>
<li>Offenheit</li>
<li>Gleichrangigkeit (&#8220;Peering&#8221;)</li>
<li>Teilen</li>
<li>Globales Handeln</li>
</ul>
<p>In vielen Beispielen wird aufgezeigt, was diese Prinzipien konkret bedeuten und wie Unternehmen, die sich auf ein entsprechendes Abenteuer eingelassen haben, davon profitieren konnten.</p>
<p>Natürlich muß oft der Klassiker &#8220;Linux&#8221; als Referenz dafür herhalten, was für Produkte &#8211; ja ganze Wirtschaftszweige &#8211; aufgrund einer losen und teils chaotisch anmutenden freiwilligen Zusammenarbeit tausender Menschen möglich sind. Zum Glück beschränken sich die Autoren aber nicht auf die reine Computerwelt: Procter &#038; Gamble, das Pharmaunternehmen Merck, BMW und viele Unternehmen der Old Economy liefern in dem Buch ebenfalls anschauliche Beispiele, wie die oben genannten Prinzipien praktisch und erfolgreich umgesetzt werden können. Externe Wissensplattformen, die Beteiligung von Kunden an Unternehmensprozessen, die Unterstützung von Communities &#8211; all das kann nach Ansicht der Autoren den Unternehmen helfen, mittel- und langfristige Wettbewerbsvorteile zu erlangen.</p>
<p>Einen kleinen Minuspunkt bekommt &#8220;Wikinomics&#8221; von mir dafür, dass sich einige Ausführungen im Laufe des Buchs teilweise wiederholen und gelegentlich auch etwas langatmig sind. Der Inhalt hätte an mancher Stelle sicherlich etwas gestrafft werden können, ohne dabei an Informationsgehalt zu verlieren.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Aufgrund der Informationsfülle und der vielen Details verlangt das Buch dem Leser einiges an Konzentration ab. Die Lektüre lohnt sich aber auf jeden Fall. Auch wenn die Originalausgabe &#8220;schon&#8221; aus dem Jahr 2006 stammt, hat das Thema kaum an Aktualität verloren.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein interessantes Buch zu einem spannenden Thema. Teils etwas langatmig, aber lesenswert!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" alt="Feed-Abo" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345640?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3423345640">Wikinomics: Die Revolution im Netz</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423345640" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Don Tapscott und Anthony D. Williams. 324 Seiten. Erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.freiehonnefer.de/lesezeiten-wikinomics-wie-business-webs-die-unternehmenswelt-verandern.htm" target="_blank">Buchbesprechung auf dem Online-Magazin &#8220;Rhein-Onliner&#8221;</a></li>
</ul>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/free-kostenlos' rel='bookmark' title='Permanent Link: Free &#8211; Kostenlos'>Free &#8211; Kostenlos</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/stars-des-internets' rel='bookmark' title='Permanent Link: Stars des Internets'>Stars des Internets</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/sie-bewegt-sich-doch' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sie bewegt sich doch!'>Sie bewegt sich doch!</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/wikinomics-die-revolution-im-netz/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weniger bringt mehr</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/weniger-bringt-mehr</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/weniger-bringt-mehr#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 19:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinfachung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=1359</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Bürostress ade&#8221; steht wie ein Aufkleber aufgedruckt vorne auf dem Buch. In der heutigen Zeit von Hektik, Zeitdruck und dem allgegenwärtigen Motto von &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221; dürften sich viele von dem Titel angesprochen fühlen. Wie schaffen wir es, uns dieser Tretmühle zumindest teilweise zu entziehen und das Leben einfacher und entspannter zu gestalten? Titel: Weniger [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/dinge-geregelt-kriegen' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dinge geregelt kriegen'>Dinge geregelt kriegen</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/ueberflieger' rel='bookmark' title='Permanent Link: Überflieger'>Überflieger</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/die-4-stunden-woche' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die 4-Stunden-Woche'>Die 4-Stunden-Woche</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501094?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3570501094"><img class="alignleft" title="Weniger bringt mehr. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/weniger_bringt_mehr.jpg" alt="Rezension: Weniger bringt mehr" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570501094" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
&#8220;Bürostress ade&#8221; steht wie ein Aufkleber aufgedruckt vorne auf dem Buch. In der heutigen Zeit von Hektik, Zeitdruck und dem allgegenwärtigen Motto von &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221; dürften sich viele von dem Titel angesprochen fühlen.</p>
<p>Wie schaffen wir es, uns dieser Tretmühle zumindest teilweise zu entziehen und das Leben einfacher und entspannter zu gestalten?</p>
<p>Titel: <strong>Weniger bringt mehr: Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken.</strong> Von Leo Babauta.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Mehr Wachstum, mehr Profit, mehr berufliches Engagement, mehr Freizeitaktivitäten, mehr Spaß, mehr Freunde &#8211; nur das beständige Jagen nach &#8220;mehr&#8221; scheint uns in einer wachstumsorientierten Gesellschaft vor dem Absturz zu bewahren.[...]Leo Babautas These ist kühn und paradox wie alle wirklich großen Iden: Wer weniger tut, bekommt dafür mehr &#8211; vorausgesetzt, dass er die richtige Wahl trifft.</p></blockquote>
<p><span id="more-1359"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Leo Babauta dürfte vielleicht einigen bekannt sein von seinem sehr erfolgreichen Blog <a href="http://zenhabits.net/" target="_blank">Zen Habits</a>, auf dem er seit 2007 unzählige Artikel über Produktivität, Einfachheit, Gesundheit und Glück geschrieben hat. Wenn man den Infomationen im Web Glauben schenken kann, so scheint er das beste Beispiel für die praktische Umsetzung seiner Tipps zur Verhaltensänderung zu sein. So hat er damit das Rauchen aufgegeben, sein Übergewicht erfolgreich bekämpft, Schulden und chronische Überarbeitung überwunden.<br />
Babauta lebt zusammen mit seiner Familie auf der Pazifik-Insel Guam.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die im August 2009 erschienene deutsche Ausgabe im Taschenbuchformat kommt relativ unspektakulär auf überschaubaren 190 Seiten daher. Das Inhaltsverzeichnis ist klar strukturiert, die einzelnen Kapitel sich einfach zu lesen. So eignet sich das Buch auch jederzeit als kleines Nachschlagewerk, wenn man später gezielt einzelne Themen nochmals auffrischen möchte. Kleiner Minuspunkt: Es gibt leider kein Stichwortverzeichnis, was beim Umfang des Buches allerdings zu verschmerzen ist.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Getreu seinem Titel &#8220;Weniger bringt mehr&#8221; ist das Buch in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil &#8220;Die Grundsätze&#8221; wird der Leser mit der generellen Methodik Leo Babautas vertraut gemacht. Wer hier auf großartige neue und unbekannte Techniken hofft, wird schnell enttäuscht. Die aufgeführten Methoden wirken in ihrer Klarheit und Einfachheit fast schon banal. Aber gerade darum geht es ja in diesem Buch: Das Leben soll einfacher werden, nicht komplizierter. Und das läßt sich laut Babauta auch erreichen, indem man</p>
<ul>
<li>sich Grenzen setzt</li>
<li>herausfindet, wie man das Wesentliche bestimmt</li>
<li>sich auf ein einziges Ziel konzentriert</li>
<li>neue Gewohnheiten entwickelt.</li>
</ul>
<p>Ein wichtiges Element dabei ist, sich immer nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren und mit kleinen Schritten zu beginnen. Damit stellen sich schneller Erfolgserlebnisse ein und die Motivation wird gesteigert.</p>
<p>Der zweite Teil (&#8220;Die Praxis&#8221;) geht dann auf ganz konkrete Anwendungsfälle und Alltagssituationen ein. </p>
<ul>
<li>Wie lassen sich Aufgaben vereinfachen?</li>
<li>Wie erleichert man sich den Umgang mit dem Zeitkiller &#8220;E-Mail&#8221;?</li>
<li>Auf welche Weise läßt sich der Tagesablauf vereinfachen?</li>
<li>Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz effizienter?</li>
</ul>
<p>Diese und weitere Themen werden im Praxisteil behandelt. Der Autor bringt dabei immer wieder Beispiele aus seinem eigenen Leben, die seine vorgeschlagenen Methoden veranschaulichen. Nicht alle Ideen sind im Einzelfall immer umsetzbar, insbesondere was den beruflichen Bereich angeht. Gerade als Angestellter hat man eben nur bedingt Einfluß auf die Aufgaben, die man von seinem Chef übertragen bekommt. Es finden sich aber genügend Anregungen und Vorschläge, sein Leben an anderer Stelle einfacher zu gestalten.</p>
<p>Das Buch endet mit einem Kapitel zum Thema Motivation. Zunächst zeigt Babauta, wie sich Motivation zur Umsetzung seiner Ziele aufbauen läßt. Mit einer 20-Punkte-Liste gibt er schließlich noch eine Hilfestellung für den Fall, dass die anfängliche Begeisterung doch nachläßt.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Anfangs war ich enttäuscht über die einfachen und teils banal erscheinenden Vorschläge. Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet, ohne dies jedoch konkret benennen zu können. Im Verlauf des Buches änderte sich aber meine Meinung zum Positiven und ich gebe zu, einzelne Vorschläge bereits in meinen Alltag einzubauen und umzusetzen. Wer bahnbrechende und neuartige Produktivitätstechniken erwartet, wird von dem Buch enttäuscht werden. Allen anderen kann ich die Lektüre aber durchaus empfehlen.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Kein Spitzentitel, aber solide Tipps zur Vereinfachung seines Lebens. Durchaus lesenswert.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed"><img class="alignleft" alt="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/feed-icon32x32.png" /></a><strong>Diese Rezension hat Dir gefallen?</strong><br />
Dann abonniere doch den <a href="http://www.buch-ratschlag.de/feed" title="Keine Rezension mehr verpassen mit dem Feed-Abo">Blog-Feed!</a></p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501094?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3570501094">Weniger bringt mehr: Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570501094" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Leo Babauta. 192 Seiten. Erschienen im Riemann Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://thepowerofless.com/" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Web-Seite zur englischen Original-Ausgabe &#8220;The power of less&#8221;</a></li>
<li><a href="http://der-lebensunternehmer.de/allgemein/auf-dem-weg-von-weniger-zu-mehr/" target="_blank">Artikel zum Buch auf dem Blog &#8220;Der Lebensunternehmer&#8221;</a></li>
</ul>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/dinge-geregelt-kriegen' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dinge geregelt kriegen'>Dinge geregelt kriegen</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/ueberflieger' rel='bookmark' title='Permanent Link: Überflieger'>Überflieger</a></li>
<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/die-4-stunden-woche' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die 4-Stunden-Woche'>Die 4-Stunden-Woche</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.buch-ratschlag.de/weniger-bringt-mehr/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
