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	<title>Buch-Ratschlag &#187; Sachbuch</title>
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		<title>Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[John Brockman]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gute Frage. Und eine, über die man gewöhnlich nicht nachdenkt. Hat das Internet mein Denken überhaupt verändert? Und wenn ja, auf welche Weise? Positiv oder negativ? Das vorliegende Buch gibt nicht nur viele Antworten auf diese Frage, sondern regt &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/wie-hat-das-internet-ihr-denken-veraendert">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wie-hat-das-internet-ihr-denken-veraendert" title="Wie hat das Internet Ihr Denken verändert"><img class="alignleft" title="Wie hat das Internet Ihr Denken verändert? Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/internet_veraendert_denken.jpg" alt="Buch: Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?"></a><br />
Eine gute Frage. Und eine, über die man gewöhnlich nicht nachdenkt. Hat das Internet mein Denken überhaupt verändert? Und wenn ja, auf welche Weise? Positiv oder negativ? </p>
<p>Das vorliegende Buch gibt nicht nur viele Antworten auf diese Frage, sondern regt auch dazu an, sich seine eigenen Gedanken zu machen.</p>
<p>Titel: <strong>Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?</strong> Die führenden Köpfe unserer Zeit über das digitale Dasein. John Brockman.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Frisst die industrialisierte Kommunikation des 21. Jahrhunderts unser Denken?<br />
Hört der Mensch zu denken auf, wenn Maschinen es tun? Übertragen wir unsere Entscheidungen an Computer? Sind wir von ihnen abhängig?<br />
Der Literaturagent John Brockmann hat führenden Erforschern und Entwicklern der Netzkultur, aber auch Wissenschaftlern und Künstlern die Frage gestellt, welchen Einfluss das Internet auf ihr und unser Denken hat</p></blockquote>
<p><span id="more-2431"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der Herausgeber des Buchs, John Brockman, ist ein amerikanischer Literaturagent und gründete 1996 die Edge-Foundation. Dabei handelt es sich um eine Online-Plattform, auf der sich Wissenschaftler, Künstler, Philosophen, Autoren und andere über wichtige Fragen unserer Zeit austauschen. Brockman stellt einmal jährlich die sogenannte Edge-Frage, die dann von den unterschiedlichsten kreativen Köpfen dann beantwortet wird.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Die Edge-Frage 2010 ist das Thema des vorliegenden Buchs. Herausgekommen ist dabei eine höchst interessante und abwechslungsreiche Sammlung der Gedanken von etwa 150 klugen Köpfen über den Einfluss des Internets auf ihr und unser Denken.</p>
<p>Dabei äußert jeder der Teilnehmer auf jeweils 2 bis 4 Seiten seine ganz persönlichen Ansichten zum Thema. Trotz eines Umfangs von über 500 Seiten ist das Taschenbuch durch die Kürze der einzelnen in sich geschlossenen Aufsätze sehr gut zu lesen. Auch wenn es bei der Vielzahl der Autoren teilweise zu inhaltlichen Überschneidungen kommt, fließen doch immer wieder neue Aspekte in die Gedanken ein: Wie hat das Internet mein Denken verändert?</p>
<p>Wenig überraschend ist das Spektrum der geäußerten Ansichten und Einstellungen: Das Internet macht mich dümmer &#8211; das Internet macht mich schlauer &#8211; das Internet hat mich gar nicht verändert. Teilweise wurde die Frage umformuliert,erweitert oder neu gestellt. Manche Autoren schreiben über den Einfluss des Internets auf ihren ganz persönlichen Bereich, andere wiederum legten die Frage weiter aus und betrachten gesellschaftliche und politische Veränderungen.</p>
<p>Und gerade dadurch entstanden viele neue und unterschiedlichste Aspekte in den vermeintlich vorhersehbaren Antworten.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Aufgrund der Vielzahl der Autoren erhält man als Leser wirklich die unterschiedlichsten Meinungen zum Thema. Und gerade das ist &#8211; neben der zeitgemäßen Frage an sich &#8211; auch der Grund, warum dieses Buch wahrscheinlich sehr viele Leser ansprechen dürfte. Ich stieß immer wieder auf einzelne Geschichten, die etwas Besonderes in mir auslösten. Sei es, weil ich mich darin wieder fand oder weil ich genau gegenteiliger Meinung bin.</p>
<p>Nach seinen eigenen Aussagen ist es das Ziel von Brockman, &#8220;Menschen zu Gedanken zu provozieren, die sie sonst wahrscheinlich nicht gedacht hätten&#8221;. Ich finde, das ist ihm mit diesem Buch sehr gut gelungen.</p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein Füllhorn an interessanten Antworten zur Edge-Frage. Sehr lesenswert!</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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		<title>Lebe lieber innovativ</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/lebe-lieber-innovativ</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/lebe-lieber-innovativ#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 17:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Problemlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Seelig]]></category>

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		<description><![CDATA[Gängige Überzeugungen als solche zu erkennen und dann in Frage zu stellen. Probleme in einen größeren Zusammenhang stellen und dadurch kreativere Lösungen finden. Das sind nur einige der Erkenntnisse, die sich aus dem vorliegenden Buch gewinnen lassen. Titel: Lebe lieber &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/lebe-lieber-innovativ">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="lebe-lieber-innovativ" title="Lebe lieber innovativ"><img class="alignleft" title="Lebe lieber innovativ. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/lebe_lieber_innovativ.jpg" alt="Buch: Lebe lieber innovativ"></a><br />
Gängige Überzeugungen als solche zu erkennen und dann in Frage zu stellen. Probleme in einen größeren Zusammenhang stellen und dadurch kreativere Lösungen finden. Das sind nur einige der Erkenntnisse, die sich aus dem vorliegenden Buch gewinnen lassen.</p>
<p>Titel: <strong>Lebe lieber innovativ</strong>. Warum man die besten Ideen findet, wenn man das Unmögliche denkt. Tina Seelig.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Kann man eine Büroklammer in ein Haus verwandeln? Ja*. Kann man in der Antarktis Bikinis verkaufen? Ja*. So manches Problem schein unüberwindbar, und doch gibt es immer eine Lösung &#8211; auch wenn diese zunächst noch so abwegig erscheint.<br />
*Klingt absurd, ist aber alles möglich. Die Erklärungen und weitere ungewöhnliche Denkanstöße finden Sie in diesem Buch.</p></blockquote>
<p><span id="more-2401"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autorin</h4>
<p>Tina Seelig ist Professorin für Innovation an der Stanford University in Palo Alto, Kalifornien. Dort bringt sie Studenten bei, wie man innovative Ideen entwickelt und diese nicht nur in der Geschäftswelt umsetzt. In ihrem Blog <a href="http://creativityrulz.blogspot.com/" title="Creativity Rulz">Creativity Rulz</a> findet man viele interessante und inspirierende Beiträge zum Thema Kreativität.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Das Titelbild passt gut zum Thema des Buchs: ein paar Tauben ziehen an Seilen einen Kleinwagen in die Luft. Unmögliches Denken bringt oftmals die besten Ideen hervor. In 10 Kapiteln, verteilt auf rund 220 Seiten, wird der Leser in unterhaltsamen Anekdoten mit Beispielen konfrontiert, wie schwierige bis unmöglich scheinende Aufgaben doch zu lösen sind.</p>
<p>Die Autorin greift dabei oft auf Experimente zurück, die sie mit ihren Studenten im Rahmen von Seminaren zu den Themen Entrepreneurship und Innovation durchgeführt hat.</p>
<p>Die wichtigste Erkenntnis dabei ist: Der beschränkende Faktor bei der Lösung eines Problems ist man immer selbst. Man muss sich selbst gestatten, ein Querdenker zu sein und gängige Auffassungen in Frage zu stellen, ohne Rücksicht darauf, was andere denken oder sagen. Es gibt immer mehrere Blickwinkel auf eine Sache und man entscheidet selbst, welchen man davon wählt.</p>
<p>Tina Seelig macht deutlich, dass wir oftmals den Unterschied zwischen Vorgaben und Empfehlungen nicht erkennen. Wir nehmen in unserer Gesellschaft manche Regeln einfach als unumstößlich hin, ohne sie noch groß zu hinterfragen. Und wir sind darauf geeicht, uns alle möglichen Vorschriften zu merken, worauf man im Leben zu achten hat. Dabei wäre es oftmals besser, nur die wenigen Dinge zu wissen, die man niemals tun sollte, weil sie gegen wirkliche Regeln verstoßen, anstatt sich auf unzählige vermeintliche Regeln zu konzentrieren.</p>
<p>Die Autorin bringt viele Beispiele dafür, dass Menschen, die ein statisches Selbstbild und eine klare Auffassung davon haben, was sie gut können, langfristig gesehen weniger Erfolge erzielen als Menschen mit einem dynamischen, flexiblen Selbstbild. Letztere sind eher bereit, Risiken einzugehen und die sich bietenden Chancen in neuen Betätigungsfeldern aufzugreifen.</p>
<p>Einen Spruch möchte ich herausgreifen, der mir besonders gut gefallen hat: &#8220;Zeichne die Zielscheibe dorthin, wo der Pfeil getroffen hat&#8221;. Im übertragenen Sinn bedeutet das, einem Menschen (= Pfeil) die Aufgaben zu übertragen (= Zielscheibe), die seinen Fähigkeiten, Talenten und Interessen am besten entspricht. Dadurch erfüllen diese Menschen ihre Aufgaben viel produktiver und engagierter, als wenn sie sich mit Dingen beschäftigen müssen, die nicht zu ihnen passen. Dies macht sich insbesondere in der Zusammenarbeit in Teams bemerkbar: Wenn jeder das machen kann, was er am besten beherrscht, so hat jeder auch das Gefühl, selbst die leichteste Aufgabe zu haben.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>&#8220;Lebe lieber innovativ&#8221; ist ein einfach zu lesendes und sehr unterhaltsames Buch. Auch wenn viele Beispiele aus dem akademischen Umfeld der Autorin stammen, sind sie trotzdem auch für &#8220;Otto Normalverbraucher&#8221; nachvollziehbar und geeignet, die eigene Kreativität im Umgang mit Problemen zu herauszufordern. Das Buch bietet ein paar kurzweilige Lesestunden und kann auch einfach mal so zwischendurch in die Hand genommen werden.</p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Schöne Denkanstöße für innovative Problemlösungen. Lesenswert!</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.coach-im-netz.de/2011/04/lebe-lieber-innovativ-von-tina-seelig-buchbesprechung/" target="_blank">Buchbesprechung beim &#8220;Coach im Netz&#8221;</a></li>
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		</item>
		<item>
		<title>Der PreSales Marketing Praxisleitfaden</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/der-presales-marketing-praxisleitfaden</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/der-presales-marketing-praxisleitfaden#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Xing neue Kontakte generieren, binden und Kontakte automatisch in Kunden umwandeln. Mit diesem hochtrabenden Vesprechen wirbt der Autor auf seiner Website für diesen Praxisleitfaden in Form eines E-Books. Was steckt wirklich dahinter und was bietet dieses E-Book? Titel: Der &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/der-presales-marketing-praxisleitfaden">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="der-presales-marketing-praxisleitfaden" title="Der PreSales Marketing Praxisleitfaden"><img class="alignleft" title="Der PreSales Marketing Praxisleitfaden. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/presales-marketing.jpg" alt="Buch: Der PreSales Marketing Praxisleitfaden"></a><br />
Mit Xing neue Kontakte generieren, binden und Kontakte automatisch in Kunden umwandeln. Mit diesem hochtrabenden Vesprechen wirbt der Autor auf seiner Website für diesen Praxisleitfaden in Form eines E-Books. </p>
<p>Was steckt wirklich dahinter und was bietet dieses E-Book?</p>
<p>Titel: <strong>Der PreSales Marketing Praxisleitfaden</strong>. Xing erfolgreich nutzen. Von Robert Nabenhauer.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Networking mit dem PreSales Marketing Prinzip: Hier geht es nicht um kuscheln, chatten, Zeitvertreib, sondern glasklar ums Verkaufen. Idealer Partner für Ihre Vertriebsanbahnung ist die in Europa führende Business-Plattform XING. Über 10 Millionen potenzielle Geschäftskontakte sind hier nur ein paar Klicks von Ihnen entfernt. Ausführlich und mit vielen Beispielen zeigt Ihnen der Praxisleitfaden, wie Sie mit XING neue Kontakte rekrutieren und nachhaltig binden und aus Kontakten automatisch Kunden machen.</p></blockquote>
<p><span id="more-2347"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Robert Nabenhauer führt ein Beratungsunternehmens und betreibt darüberhinaus ein Unternehmen für Verpackungsfolien. Auf der Businessplattform Xing ist er unter anderem als Gruppenmoderator aktiv, so dass er diese Erfahrungen in das vorliegende E-Book einfließen lassen konnte.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Thema des E-Books ist die Verknüpfung des konventionellen Marketings mit den sozialen Netzwerken (und hier Xing im Speziellen) im Vorfeld des eigentlichen Verkaufsprozesses. Sprich: Wie lassen sich damit die Leads generieren, die letztendlich zu einem Verkaufsabschluß führen sollen?</p>
<p>Laut eigenen Aussagen des Autors führte die Anwendung dieser Philosophie zu &#8211; ich zitiere &#8211; &#8220;Quantensprüngen bei der Umsatzentwicklung in meinen Unternehmen&#8221;. Eine Vergleichsbasis bleibt der Autor an dieser Stelle jedoch schuldig.</p>
<p>Das E-Book ist in 3 große Blöcke unterteilt:<br />
Teil 1: Push-Strategie. Aktives PreSales Marketing<br />
Teil 2: Pull-Strategie. Passives PreSales Marketing<br />
Teil 3: Fallbeispiel Nabenhauer Verpackungen</p>
<p>So befasst sich Teil 1 mit den Möglichkeiten der Generierung von Kontakten, Interessenten und Kunden über die Xing-Plattform. Dreh- und Angelpunkt ist es laut Nabenhauer, einen Expertenstatus aufzubauen und zu verbessern. Dazu meint der Autor unter anderem: &#8220;Der angenehme Nebeneffekt: Als Experte können Sie das emotionale Bedürfnis stillen, im Vordergrund zu stehen&#8221;. Dieses Bedürfnis scheint bei Nabenhauer ebenfalls sehr ausgeprägt zu sein.</p>
<p>Der Expertenstatus soll vor allem dazu dienen, sich als kompetenter Ansprechpartner einen Namen zu machen und bekannter zu werden (in Xing z.B. durch Gründung von entsprechenden Gruppen). Durch die erhöhte Sichtbarkeit sollen potentielle Kunden und Interessenten schließlich von selbst auf einen zukommen, was wiederum die aktiven Akquisemaßnahmen unterstützt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wird der Verkaufstrichter erläutert: Kontakte -> Anfragen -> Angebote -> Preisverhandlungen -> Abschluß. Auf dieser Erkenntnis basiert auch der Standpunkt des Autors, möglichst viele Xing-Kontakte zu haben.</p>
<p>Danach wird zunächst detailiert auf die unterschiedlichsten Xing-Funktionen zur Kontakt- und Leadgenerierung eingegangen: Die diversen Suchfunktionen, die Gruppenfunktionen sowie deren praktische Einsatzmöglichkeiten.</p>
<p>Der Umgang mit Besuchern und Erstkontakten wird ebenso behandelt wie das anschließende Strukturieren der eigenen Kontakte. Auch das Nutzen von und das Verhalten in Gruppen wird ausführlich dargelegt &#8211; immer vor dem Hintergrund, möglichst viele Kontakte zu generieren. Nabenhauer zeigt auch auf, wie Xing bei der Personalsuche oder beim Auffinden von Kooperationspartnern genutzt werden kann.</p>
<p>Teil 2 dreht sich dann um das sogenannte passive PreMarketing. Hier geht es darum, die geknüpften Beziehungen zu verstärken, indem man ein entsprechendes Profil erstellt, mit dem man seinen eigenen Expertenstatus unterstreicht.</p>
<p>Nabenhauer erläutert die gesamte Bandbreite eines Xing-Profils. Tipps für die Auswahl des Profilfotos gehören dazu ebenso Hinweise für die Bezeichnung und Beschreibung der Firmierung sowie des beruflichen Werdegangs. Positiv hervorzuheben ist, dass der Autor auch umfassend auf die eher weniger genutzte „Über mich“-Seite eingeht. Auf mehr als 5 Seiten zeigt er die Potentiale auf, die diese Funktion bieten kann. Und auch die Erstellung eines Unternehmensprofils wird ausführlich behandelt.</p>
<p>In weiteren Kapiteln wird dann gezeigt, wie man selbst von anderen Xing-Mitgliedern am besten gefunden wird. Nabenhauer beschreibt hier unter anderem den Einsatz von Suchbegriffen in den Bereichen „Ich biete“ und „Ich suche“. Konkrete Beispiele und zu vermeidende Fallstricke veranschaulichen die Möglichkeiten, die sich hier bieten.</p>
<p>„Geben ist seliger denn Nehmen“. Dieses Bibelzitat findet auch und insbesondere im Pre-Sales-Marketing Anwendung. Dieses Kapitel befasst sich damit, wie man selbst in Vorleistung gehen sollte, um Kontakte und Beziehungen zu pflegen und zu intensivieren. Zum Download bereitgestellte Dokumente oder Hinweise auf weitere Webprofile, die dem Interessenten Informationen bieten können, sind eine Möglichkeit dafür. Nabenhauer geht dabei auch auf die Nutzung von speziellen Applikationen ein, die über die Xing-Plattform genutzt werden konnten. Leider hat Xing mittlerweile sämtliche Applikationen eingestellt, so dass die genannten Beispiele heute nicht mehr umgesetzt werden können.</p>
<p>Und schließlich nutzt Nabenhauer den dritten Teil des E-Books, um ausführlich darauf einzugehen, wie er die Social Media-Möglichkeiten für sein Verpackungsunternehmen nutzt. </p>
<p>Das E-Book umfasst etwas mehr als 390 Seiten. Es ist sehr gut strukturiert und mit vielen anschaulichen Screenshots versehen. Am Ende eines jeden Abschnitts findet sich ein Kasten mit ergänzenden Tipps oder einer Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Der Titel dieses E-Books „Der PreSales Marketing Praxisleitfaden“ ist meines Erachtens etwas irreführend.  Zwar heißt es im Untertitel „Xing erfolgreich nutzen“, aber im Grunde genommen könnte man das noch deutlicher zum Ausdruck bringen. Schließlich geht es in gefühlten 90% der Inhalte um diese Plattform.</p>
<p>Allerdings geht der Autor wirklich umfassend auf die Möglichkeiten ein, die dieses Netzwerk bietet. Dass mittlerweile einige der beschriebenen Funktionen nicht mehr verfügbar sind (z.B. die Applikationen), kann man ihm dabei nicht vorwerfen. Dazu passiert auf dieser Plattform einfach zu viel. Schön ist, dass nicht nur stupide die einzelnen Funktionen beschrieben werden, sondern immer auch Beispiele und Tipps für eine konkrete Umsetzung gegeben werden.</p>
<p>Etwas zwiespältig kann man den Teil 3 des E-Books sehen, in dem Nabenhauer das eigene Unternehmen als Fallbeispiel verwendet. Einerseits gibt ihm das die Gelegenheit, sehr umfangreich und in allen möglichen Varianten Werbung für seinen Verpackungsbetrieb zu machen. Auf der anderen Seite erfolgt das Ganze immer anhand von Praxisbeispielen, die man durchaus als Anregung für eigene Aktivitäten nehmen kann.</p>
<p>Insgesamt gesehen bekommt der Leser einen umfassenden und tiefgehenden Praxisleitfaden für die Nutzung von Xing als Marketingplattform. Wermutstropfen: Der hohe Preis des E-Books von 69,- Euro.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Umfassendes, aber auch sehr teures (Xing-)Praxishandbuch</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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		<title>Der Facebook-Effekt</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/der-facebook-effekt#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[David Kirkpatrick]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="der-facebook-effekt" title="Der Facebook-Effekt"><img class="alignleft" title="Der Facebook-Effekt. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/der_facebook_effekt.jpg" alt="Buch: Der Facebook-Effekt"></a><br />
Bücher über Facebook gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer &#8211; viele davon jedoch sehr einseitig Pro oder Contra. Das es auch anders geht, zeigt dieses umfangreiche und sehr detaillierte Sachbuch von David Kirkpatrick.</p>
<p>Titel: <strong>Der Facebook-Effekt</strong>. Hinter den Kulissen des Internet-Giganten. David Kirkpatrick.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Facebook ist die wahrscheinlich rasanteste Internet-Story der letzten Jahre: Nur wenige Jahre nach der Gründung des Unternehmens zählt Facebook inwischen über 500 Millionen Nutzer. Der &#8220;Facebook-Effekt&#8221; zeigt, wie ein 19-jähriger Harvard-Student ein Unternehmen aufbauen konnte, das heute die am zweithäufigsten besuchte Website nach Google ist, wie Facebook unser Leben verändert und in welche Richtung sich der Internet-Gigant in Zukunft entwickeln wird.</p></blockquote>
<p><span id="more-2178"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>David Kirkpatrick, der ursprünglich englische Literaturwissenschaften studiert hat, war mehr als zwei Jahrzehnte als Journalist beim &#8220;Fortune Magazine&#8221; beschäftigt, lange Zeit davon als leitender Redakteur für Internet- und Technologiethemen. In dieser Zeit schrieb er unter anderem Titelgeschichten über Apple, IBM, Intel, Microsoft, Sun und viele andere. Auf Twitter kann man ihm folgen unter @davidkonline.</p>
<h4>Zum Buch</h4>
<p>Der in den Facebook-Farben blau und weiß gehaltene Einband passt in seiner schlichten Sachlichkeit gut zum Inhalt: Wer einmal locker durch das Buch blättert, stellt vor allem eins fest: Viele Seiten mit noch viel mehr Text. Hier erhält der Leser tatsächlich einiges für sein Geld. Eine künstliche Aufblähung mit vielen Bildchen, leeren Trennseiten und ähnlichem kann man dem Autor definitiv nicht vorwerfen!</p>
<p>Los geht&#8217;s im Prolog mit einer jener Geschichten, mit denen gerne unterstrichen wird, wie gut sich soziale Netze eignen, um sich politisch zu organisieren und den Demokratiegedanken in unterdrückten Gesellschaften voranzutreiben (im konkreten Fall ging es um eine Gegenbewegung zur FARC in Kolumbien). Auch wenn das gemessen am Durchschnitts-User natürlich nur ein kleiner Aspekt in der heutigen Anwendung von Facebook ist, macht es doch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten deutlich.</p>
<p>David Kirkpatrick führt den Leser zurück zu den Anfängen ins Jahr 2003, als &#8220;Thefacebook&#8221; &#8211; wie es damals noch hieß &#8211; in einem Zimmer eines Studentenwohnheims an der Harvard-Universität gegründet wurde. Anfangs war es gedacht als elektronischer Ersatz für die beliebten Jahrbücher mit den Fotos und Namen der neuen Studenten &#8211; die sogenannten Facebooks. Zunächst nur in Harvard verfügbar, breitete sich das Netzwerk dann aber schnell an anderen Ivy-League-Universitäten an der Ostküste der USA aus. Zugang zum Netz erhielt damals nur, wer eine E-Mail-Adresse einer dieser Universitäten hatte.</p>
<p>Im Laufe der Zeit öffnete sich Facebook mehr und mehr und sorgte mit weiteren Benutzergruppen für eine starke Verbreitung. Erst kamen weitere Universitäten und Colleges dazu, danach einfache Schulen und schließlich wurde jedermann in das soziale Netzwerk aufgenommen.</p>
<p>Auch wenn David Kirkpatrick sehr viele sachliche Details bringt, fand ich die Lektüre alles andere als langweilig. Man erlebt die Entwicklung einer unglaublichen Erfolgsgeschichte, beginnend mit der Idee eines Studenten und einem Computer im Wohnheimzimmer bis hin zu einem Unternehmen mit einem geschätzten Marktwert von 50 Milliarden US-$ (Stand Januar 2011). </p>
<p>Der Autor versucht auf den rund 400 Seiten, in seinen Schilderungen einen möglichst neutralen Standpunkt einzunehmen, was ihm mehr oder weniger gut gelingt. Es geht in dem Buch aber nicht um eine Bewertung von Facebook im Sinne von Gut oder Böse, sondern um eine Darstellung der Entstehungsgeschichte bis in die heutige Zeit. Und das hat Kirkpatrick meiner Ansicht nach gut hinbekommen.</p>
<p>Ein umfangreiches Anmerkungs- und Literaturverzeichnis bietet dem geneigten Leser schließlich genügend Stoff für weitere eigene Recherchen.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Dieses Buch ist nichts für eingefleischte Facebook-Gegner. Dem Autor wird an vielen Stellen im Internet eine unkritische Pro-Facebook- bzw. Pro-Zuckerberg-Einstellung vorgeworfen. </p>
<p>Das sehe ich jedoch anders. Natürlich hat er einen sehr guten Draht zu Mark Zuckerberg, ansonsten wäre dieses Buch in der Detailfülle wohl kaum möglich gewesen. Zwar wird der eine oder andere Leser hinsichtlich des Datenschutzes gelegentlich zumindest fragend die Augenbraue hochziehen. Trotzdem gelingt es Kirkpatrick meines Erachtens meistens, einen neutralen Einblick hinter die Kulissen zu geben. </p>
<p>Wer also weniger an einer ideologischen Auseinandersetzung pro und contra Facebook interessiert ist, sondern unvoreingenommen etwas über die Entstehung des Netzwerks erfahren möchte und darüber, warum es ist, was es heute ist, für den ist dieses Buch bestens geeignet. </p>
<p>Und zum Schluss noch ein Zitat aus dem Nachwort zur deutschen Ausgabe: </p>
<blockquote><p>Wenn es Information gibt, von denen man unter keinen Umstände will, dass sie jemand anders zu sehen bekommt als die Menschen, denen man rückhaltlos vertraut, sollte man sie nie auf Facebook stellen &#8211; oder überhaupt ins Internet</p></blockquote>
<p>Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer mehr über die Entstehung von Facebook wissen will, dem kann ich dieses Buch empfehlen.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
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<p>4 von 5 Lesezeichen
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		<title>Was würde Apple tun?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 10:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Beckmann]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan schießen die Bücher über angebissenes Obst und deren Gründer nur so aus dem Boden: Der symbolträchtige Apfel und der Name der Leitfigur Steve Jobs finden sich auf vielen Buchtiteln wieder. Offensichtlich ein Garant für gute Umsätze bei den Verlagen. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-apple-tun">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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<p>Eine Neuerscheinung vom März möchte ich heute vorstellen.</p>
<p>Titel: <strong>Was würde Apple tun?</strong> Wie man von Apple lernen kann, in der digitalen Welt Geld zu verdienen. Dirk Beckmann.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Niemand profitiert von der digitalen Revolution mehr als Apple. Immer wieder gelingt es dem Konzern, mit kreativen Ideen und revolutionären Geräten neue Märkte zu erschließen und die Kunden zu begeistern. Dirk Beckmann erklärt, warum das vergleichsweise altmodische Geschäftsmodell von Apple der Umsonstkultur von Google und den anderen Wettbewerbern weit überlegen ist. Und er verrät, wie Sie die Strategien von Apple gewinnbringend für Ihr eigenes Unternehmen umsetzen können.</p></blockquote>
<p><span id="more-2105"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Dirk Beckmann ist Geschäftsführer der von ihm 1991 gegründeten Bremer Agentur artundweise. Hier berät er Unternehmen in Kommunikationsfragen im digitalen Bereich und moderiert Kreativ-Workshops. &#8220;Was würde Apple tun?&#8221; ist meines Wissens nach sein erstes Buch.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Abgesehen vom giftgrünen Einband mit dem bekannten Apfel kommt das Taschenbuch ansonsten eher unspektakulär daher. Die etwas über 200 Seiten sind in 7 Abschnitte unterteilt, die sich jeweils in weitere kurze und leicht konsumierbare Kapitel gliedern.</p>
<p>Ein Stichwortverzeichnis vermisst man jedoch ebenso wie einen Hinweis auf weiterführende Literatur zum Thema. Allerdings hat der Autor unter www.was-wuerde-apple-tun.de einen Blog eingerichtet, auf dem das Buch fortgeführt bzw. um aktuelle Hinweise ergänzt werden soll.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Kommt einem der Titel nicht irgendwie bekannt vor? Richtig: Der Autor gibt unumwunden zu, dass er ihn bei Jeff Jarvis &#8220;<a title="Was würde Google tun?" href="was-wuerde-google-tun"> geklaut</a>&#8221; hat. Mit dem vorliegenden Buch kommt Beckmann zu gegenteiligen Schlussfolgerungen und zeigt auf, warum seiner Ansicht nach das Apple-Modell dem Google-Modell überlegen ist.</p>
<p>Worum geht es im Wesentlichen:<br />
An einem Namen kommt in der digitalen Welt kaum einer vorbei: Google. Aufgrund der schieren Größe kann man dort einfach deshalb Dinge tun, weil sie (technisch) machbar sind. So gibt es viele Softwareprodukte mit noch mehr Funktionen, die für den Internetanwender sehr angenehm, hilfreich und vor allem kostenlos sind. Geld verdient man bei Google fast ausschließlich mit Werbung.</p>
<p>Und dann gibt es ein anderes unglaublich erfolgreiches Unternehmen namens Apple mit einem völlig anderen Geschäftsmodell. Dass Apple lange Zeit nur ein wenig erfolgreiches Nischen-Unternehmen war, haben heute viele Anhänger von iPhone, iPod und iWasweisich schon verdrängt.<br />
Apple tut das genaue Gegenteil von Google: Es gibt eben nicht unendlich viele Funktionen bei den Apple-Produkten und es existieren viele andere Produkte auf dem Markt, die von einem technischen Blickwinkel aus gesehen besser sind und mehr Möglichkeiten für weniger Geld bieten. </p>
<p>Die Frage &#8220;Was würde Apple tun?&#8221; lässt sich auf eine einfache Antwort bringen: Apple tut bestimmte Dinge eben <em>nicht.</em> Es wird <em>nicht</em> jede technisch mögliche Funktion in deren Geräte eingebaut, sondern es werden bewusst Features <em>weggelassen</em> und das Produkt dadurch einfacher für den Anwender gemacht. Reduktion auf das Wesentliche &#8211; oder auf das, was Apple als Wesentlich erachtet. Gleichzeitig wird das Design zu einem wichtigen Element, welches beim Anwender einen unglaublichen Besitzwunsch und Kaufreiz auslöst.</p>
<p>In dem Buch-Abschnitt &#8220;Was kann man von Apple lernen?&#8221; zeigt Beckmann auf rund 50 Seiten, wie sich die Vorgehen von Apple bei der Produktentwicklung von anderen Herangehensweisen unterscheidet.</p>
<p>Dann folgen ein paar Gedankenspiele, wie einige Alltagsprodukte vielleicht aussehen würden, wenn sie von Apple wären: Ein Auto, eine Küche, ein Fernseher, eine E-Learning-Plattform. Daran schließen sich im Abschnitt &#8220;Was bedeutet die mobile Revolution&#8221; einige allgemeine Ausführungen zu den Themen mobiles Internet, Social Media und Cloud Computing an. </p>
<p>Und schließlich geht der Autor auf das Phänomen der Apps ein &#8211; kleine Programme, die einen eng abgesteckten Funktionsumfang haben und dadurch in der Regel genau für eine bestimmte Aufgabe geeignet sind (auch wenn es sich bei dieser Aufgabe um eine völlig sinn- und nutzenfreie Angelegenheit handeln mag).</p>
<p>Im letzten Teil des Buchs wagt  Beckmann einen kurzen Ausblick in die Zukunft und stellt dabei die großen Namen in der Digitalen Welt gegenüber: Apple, Google, Facebook und schließlich auch Microsoft.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein Buch, das vor allem durch die Anspielung im Titel auf ein anderes <a href="was-wuerde-google-tun" title="Was würde Google tun?">bekanntes Werk</a> auf sich aufmerksam macht. Vieles von dem, was Beckmann schreibt, trifft sicherlich zu. Das Apple-Modell hat bewiesen, dass man auch in der digitalen Welt mit einem konservativen Geschäftsmodell höchst erfolgreich sein kann &#8211; ganz im Widerspruch zur vorherrschenden &#8220;Free&#8221;-Mentalität im Internet. </p>
<p>Insgesamt erfährt der Leser aber nicht viel Neues. Beckmann bleibt bei vielen Themen relativ an der Oberfläche und belässt es gelegentlich bei eher allgemeinen Aussagen. Auch der teils großzügige Umgang mit dem Platz auf dem vorhandenen Papier lässt manchmal das Gefühl aufkommen, dass man hier einfach 200 Seiten vollkriegen musste.</p>
<p>Auch wenn man das Buch meiner Ansicht nach nicht unbedingt gelesen haben muss, enthält es trotzdem einige interessante Ansätze und Denkanstösse.<br />
</p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wenig Neues, aber nett zu lesen.</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>3 von 5 Lesezeichen
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		<title>Escape from Cubicle Nation</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 18:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Pamela Slim]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kennt sie aus amerikanischen Filmen: Die so genannten Cubicles. Kleine Arbeitszellen, die innerhalb eines Großraumbüros etwas Privatsphäre vorgaukeln sollen. Dieses Buch ist sozusagen der Fluchthelfer für den angestellten Gefangenen, heraus aus diesen &#8220;Zellen&#8221; und hinein in die Welt des &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/escape-from-cubicle-nation">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="escape-from-cubicle-nation" title="Escape from Cubicle Nation"><img class="alignleft" title="Escape from Cubicle Nation. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/escape_from_cubicle_nation.jpg" alt="Rezension: Escape from Cubicle Nation. Von Pamela Slim"  /></a>Man kennt sie aus amerikanischen Filmen: Die so genannten Cubicles. Kleine Arbeitszellen, die innerhalb eines Großraumbüros etwas Privatsphäre vorgaukeln sollen.<br />
Dieses Buch ist sozusagen der Fluchthelfer für den angestellten Gefangenen, heraus aus diesen &#8220;Zellen&#8221; und hinein in die Welt des Unternehmertums. </p>
<p>Titel: <strong>Escape from cubicle nation.</strong> From Corporate Prisoner to Thriving Entrepreneur. Von Pamela Slim.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Millions of people hate their jobs and would love to start a small business. Very few actually try because the process feels as scary as jumping off a cliff. No matter how boring or stressful a job might be, it&#8217;s hard to give up the salary and benefits. But for some, taking that leap can be the smartest, happiest decision of  a lifetime.</p></blockquote>
<p><span id="more-2022"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autorin</h4>
<p>Pamela Slim kennt die Höhen und Tiefen des Angestelltenlebens genauso gut wie die Ängste und Unsicherheiten vor und während der Selbständigkeit. Einst selbst angestellte Managerin bei einer großen Investmentfirma in San Francisco, ist sie seit 1996 selbständig als Coach und Autorin. Ihr Blog <a href="http://www.escapefromcubiclenation.com/pamela-slims-blog/">Escape from Cubicle Nation</a> ist einer der Top englischsprachigen Blogs zu Marketing- und Karrierethemen. Pamela Slim lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Mesa, Arizona.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Für ein amerikanisches Taschenbuch kommt es überraschend aber angenehm unspektakulär daher: Das Titelbild zeigt die vielen &#8220;Gefangenen&#8221;, die wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kilroy">Kilroy</a> über die Wände ihrer Cubicles schielen. Typisch amerikanisch hingegen sind die unvermeidlichen Empfehlungen und Testimonials von der Presse und anderen Buchautoren, die zu Beginn des Buchs und auf der Rückseite abgedruckt sind.<br />
Das Inhaltsverzeichnis gibt einen guten Überblick über die vier großen Abschnitte des Buchs und ein sehr ausführliches Stichwortverzeichnis am Ende erleichtert auch später noch das Auffinden relevanter Kapitel.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Im ersten Abschnitt &#8220;Opening Up to the Opportunities&#8221;  geht es in vier Unterkapiteln sozusagen um eine erste Bestandsaufnahme: Was das Leben eines Angestellten ausmacht, die (vermeintlichen?) Vorteile, warum sich trotzdem viele so unzufrieden fühlen und wie man damit umgehen kann. Und wie man Möglichkeiten und Gelegenheiten für eine potentielle Selbständigkeit erkennt.<br />
<br />
&#8220;The Reality of Entrepreneurship&#8221; &#8211; also die Wahrheit über das Unternehmertum &#8211; ist Inhalt des zweiten großen Abschnitts. Hier geht es auf etwa 150 Seiten darum, was es bedeutet, Unternehmer zu sein bzw. einer zu werden. Mit welchen Schwierigkeiten man rechnen muss und wie man ihnen begegnet. Von der Auswahl einer Geschäftsidee über den Business Plan bis hin zur Namensfindung: Pamela Slim behandelt viele praktische Themen, die mit der Selbständigkeit verbunden sind.<br />
<br />
Im nächsten Abschnitt dreht sich alles ums Geld. Bestandsaufnahme der persönlichen finanziellen Situation. Wie bekomme ich meine Finanzen in den Griff? Wieviel Geld benötige ich tatsächlich, welche Absicherung ist notwendig und worauf kann ich verzichten? <br/><br />
Und schließlich zum Schluß: Was noch dazu gehört, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen. Seht die Familie hinter mir? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Absprung gekommen? Und: Ist das überhaupt der richtige Schritt für mich? Die Autorin überlässt letztendlich dem Leser die Entscheidung. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Zugegeben, das Buch ist amerikanisch und somit per Definition für einen deutschen Leser manchmal vielleicht zu optimistisch und positiv <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Und manche Kapitel sind für deutsche Verhältnisse auch nur bedingt anwendbar (Thema Krankenversicherung). Auf der anderen Seite ist das Buch durchzogen von so vielen praktischen Checklisten, Frage-und-Antwort-Spielen und wirklich konkreten Handlungsempfehlungen, dass es sich aus meiner Sicht sehr positiv von der ganzen Tschaka-Ja-Du-Schaffst-Es-Literatur abhebt, die sich besonders im angelsächsischen Sprachraum findet.<br />
<br />
Und nicht zuletzt macht die Autorin immer wieder klar, dass die Selbständigkeit nicht für jeden geeignet ist und der Schritt wohlüberlegt sein sollte.<br />
Ich fand das Buch unheimlich motivierend und kurzweilig zu lesen und kann daher nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.<br />
</p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer über eine eigene Selbständigkeit nachdenkt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
<div class="rating_bar">
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</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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<ul>
<li><a href="http://www.escapefromcubiclenation.com/" target="_blank">Die Webseite zum Buch</a></li>
<li><a href="http://www.projektwerk.de/blog/freiberufler/10-dinge-die-man-als-vollzeit-freiberufler-wissen-sollte.html" target="_blank">Checkliste der Autorin zur Selbständigkeit</a></li>
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		<item>
		<title>Rework</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 15:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[David Heinemeier Hansson]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Fried]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="rework" title="Rework. Business intelligent und einfach"><img class="alignleft" title="Rework. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/rework.jpg"  alt="Rework. Business intelligent und einfach"/></a>ASAP ist Gift. Feuere Workaholics. Meetings sind toxisch. Planen heißt raten. Solche und ähnlich provokante Aussagen springen einem ins Gesicht, wenn man das Buch umdreht und den Rückentext überfliegt.</p>
<p>Und welchem Angestellten entlockt das nicht ein zustimmendes Nicken? Oder zumindest hochgezogene Augenbrauen? Wer schon mal daran gedacht hat, &#8220;sein eigenes Ding&#8221; zu machen, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall näher ansehen.</p>
<p>Titel: <strong>Rework.</strong> Business intelligent &amp; einfach. Von Jason Fried und David Heinemeier Hansson.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Braucht ein Unternehmen hoch bezahlte Direktoren, lange Meetings, ein großes Werbebudget, Fünfjahrespläne und ständiges Wachstum? Die Software-Unternehmer Jason Fried und David Heinemeier Hansson haben da bessere Ideen. Sie repräsentieren eine zukunftsweisende Geschäftskultur: unprätentiös, effektiv, kreativ.</p></blockquote>
<p><span id="more-2048"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Jason Fried und David Heinemeier Hansson wissen ganz offensichtlich, wovon sie schreiben: Sie sind seid mehr als 10 Jahren selbst Unternehmer und haben 2004 die Software-Schmiede &#8220;37 Signals&#8221; gegründet, welche Internet-basierte Werkzeuge zur Lösung von Unternehmensproblemen zur Verfügung stellt. Dazu gehören z.B. das CRM-Programm Highrise und die Projektmanagement-Software Basecamp.<br />
Bereits Ende 2009 erschien ihr erstes Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0578012812?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0578012812">Getting Real,</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0578012812" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />welches sich mit der Programmier-, Design- und Marketingphilosophie dieses Unternehmens beschäftigt.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Ein Giftfass mit der Aufschrift &#8220;Meetings&#8221; als Titelbild auf dem Einband lässt schon vage erahnen, welcher Ton im Buch angeschlagen wird &#8211; es wird nicht um den heißen Brei herumgeredet. Auch wenn das Buch etwas mehr als 280 Seiten umfasst, ist nur etwas mehr als die Hälfte davon mit Text gefüllt: Jedes der im Schnitt 1-2 Seiten langen Kapitel wird von einer seitenfüllenden Zeichnung mit der jeweiligen Kernaussage des folgenden Abschnitts eingeleitet. Dadurch kommt man beim Lesen ziemlich schnell voran.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie eingangs schon erwähnt, wird in diesem Buch nicht viel herumgeschwafelt. Die beiden Autoren bringen ihre Sicht der Dinge schnell auf den Punkt. Was anfangs etwas befremdlich wirkt &#8211; manch einer mag sich gar vor den Kopf gestoßen fühlen &#8211; entfaltet beim weiteren Lesen einen besonderen Reiz. Dabei werden wirklich viele wichtige Themen aus dem Geschäftsleben behandelt:</p>
<ul>
<li>Unternehmensgründung und Hindernisse dabei</li>
<li>Fortschritt</li>
<li>Produktivität</li>
<li>Konkurrenz</li>
<li>Entwicklung</li>
<li>Werbung</li>
<li>Einstellen von Mitarbeitern</li>
<li>Umgang mit Fehlern</li>
<li>Unternehmenskultur</li>
</ul>
<p>Zu jedem dieser Bereiche legen die Autoren ihre eigenen Erfahrungen dar und geben dem Leser entsprechende Ratschläge &#8211; kurz und knackig. Dass es dabei keine Tabus gibt und viele der herkömmlichen Ansichten über die Geschäftswelt auf den Kopf gestellt werden, macht es umso interessanter. Der erfrischende und knappe Schreibstil der beiden lässt einen nur so durch das Buch fliegen.</p>
<p>Die kurz gehaltenen und von Bildern begleiteten Kapitel ermuntern einen auch nach der vollständigen Lektüre immer wieder dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und erneut durchzublättern. Auch ich bin schon mehrmals an einzelnen Kapiteln wieder hängengeblieben und habe mir die Inhalte nochmals zu Gemüte geführt.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Rework ist ein freches, erfrischendes und unkonventionelles Business-Buch, das viele Dinge aus dem Geschäftsleben auf den Punkt bringt. Oftmals wird der Leser dabei zu einem Perspektivenwechsel gezwungen. Auch wenn man nicht unbedingt allen Aussagen zu 100 Prozent zustimmen muss, steckt sehr viel Wahres dahinter. Wer selbst ein (kleines) Unternehmen hat oder plant, eines zu gründen, sollte sich unbedingt dieses Buch ansehen. </p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Unkonventionell, frech und auf den Punkt gebracht. Klare Empfehlung für (Klein-)Unternehmer, und solche, die es noch werden wollen.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
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<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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&nbsp;</p>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://misc.raitner.de/2010/08/rework/" target="_blank">Buchbesprechung auf /misc, dem Blog von Marcus Raitner</a></li>
<li><a href="http://www.der-medienlotse.de/2010/10/10/medienlotse-liest-rework/" target="_blank">Der Medienlotse liest: Rework</a></li>
<li><a href="http://37signals.com/rework/" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Seite zum Buch</a></li>
</ul>
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		<title>Sway</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/sway</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/sway#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 17:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[irrational]]></category>
		<category><![CDATA[Ori Brafman]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rom Brafman]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=2026</guid>
		<description><![CDATA[Macht, Herrschaft, Einfluss &#8211; damit lässt sich der Originaltitel dieses höchst interessanten englischen Buchs übersetzen. Es geht dabei um die Macht des Unterbewußten und den Einfluss unserer Psyche bei alltäglichen Entscheidungsprozessen. Und den unwiderstehlichen Sog von irrationalem Verhalten. Titel: Sway. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/sway">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="sway" title="Sway"><img class="alignleft" title="Sway. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/sway.jpg" alt="Rezension: Sway. Von Ori Brafman und Rom Brafman"></a>Macht, Herrschaft, Einfluss &#8211; damit lässt sich der Originaltitel dieses höchst interessanten englischen Buchs übersetzen. Es geht dabei um die Macht des Unterbewußten und den Einfluss unserer Psyche bei alltäglichen Entscheidungsprozessen. Und den unwiderstehlichen Sog von irrationalem Verhalten.</p>
<p>Titel: <strong>Sway.</strong> The irresistible pull of irrational behavior. Von Ori Brafman und Rom Brafman.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Why is a job interview actually one of the worst ways to screen a prospective employee? Why would a Harvard Business School student pay $204 for a 20$ bill? What would make a head of airline safety disregard years of training and cause the deadliest plane crash in history? [...] Ori Brafman and his brother Rom Brafman answer these questions and more, revealing the dynamic forces that derail our logical thinking and sabotage our decision-making. A fascinating journey into the hidden psychological forces that cause us to act irrationally in our personal and professional lives, Sway not only challenges our views of the world but also changes the way we think.</p></blockquote>
<p><span id="more-2026"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Ori und Rom Brafman sind zwei Brüder, die hiermit ihr erstes gemeinsames Buch herausgebracht haben. Von Ori Brafman gibt es ein weiteres Buch (&#8220;Der Seestern und die Spinne&#8221;) über die Stärke von kopflosen Organisationen. Rom Brafman ist Psychologe und hat eine eigene Praxis in Palo Alto.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Es handelt sich um ein typisches amerikanisches Taschenbuch, was die Qualität des Papiers angeht. Fühlt sich also eher an wie Recycling-Papier &#8211; die Qualität des Inhaltes ist zum Glück deutlich besser. Zu Beginn jedes Kapitels wird in Form einiger Schlagworte auf den jeweiligen Inhalt hingeführt. Schön: Am Ende des Buches findet sich ein umfangreicher Anhang mit Quellen und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Abschnitten. Ein ausführlicher Index erleichtert darüber hinaus das Auffinden bestimmter Themen.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie oben schon ersichtlich, handelt es sich hier um die englische Originalausgabe. Eine deutsche Übersetzung ist unter dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593386593?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593386593">Kopflos: Wie unser Bauchgefühl uns in die Irre führt &#8211; und was wir dagegen tun können</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593386593" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> erhältlich.<br />
Die beiden Autoren bringen viele, teils verblüffende Beispiele dafür, wie irrational manche unserer Entscheidungen sind, obwohl wir uns doch alle für schlaue Wesen halten. Und was noch viel erschreckender ist: Manche dieser Entscheidungen sind vorhersehbar und dadurch auch von außen beeinflußbar.</p>
<ul>
<li>Ein erfahrener Flugkapitän, der wider besseres Wissen, langjährigem Training und Erfahrung in Sicherheitsfragen alle antrainierten Verhaltensregeln außer Acht läßt und ein verheerendes Flugzeugunglück verursacht </li>
<li>Ein berühmter Konzert-Violinenspieler, dessen Geigenspiel in der U-Bahn niemand Beachtung schenkt, nur weil das Umfeld nicht passend ist</li>
<li>Die unterschiedliche Wertschätzung eines Theaterkarten-Abo&#8217;s nach Erhalt eines Rabatts</li>
<li>Harvard-Studenten, die für eine 20$-Note bis zu 204 $ bezahlen</li>
</ul>
<p>Sehr interessant und aufschlußreich fand ich eine Geschichte, die deutlich macht, dass monetäre Anreize genau das Gegenteil dessen bewirken, was ursprünglich beabsichtigt war. Gezeigt wurde dies anhand eines geplanten Atommülllagers in der Schweiz. Bei einer Abstimmung über die Standortfrage sprachen sich ca. 50% der Bevölkerung der betroffenen Gemeinde trotz persönlicher Nachteile im Interesse des Gemeinwohls für die Deponie aus. Als bei einer zweiten Abstimmung die betroffenen Bewohner einen finanziellen Ausgleich von 5000 Franken pro Person und Jahr erhalten sollten, viel die Zustimmung auf nur noch 24%! </p>
<p>Begründung: Während im ersten Fall der eigene Nachteil mit einem höherwertigen Gemeinnutzen verglichen und hinten angestellt wird, liegt im zweiten Fall anstelle des großen Gemeinnutzens ein Geldbetrag von 5000 Franken in der Waagschale. Was offensichtlich für den Einzelnen zu wenig war, um zuzustimmen. Der monetäre Anreiz verdrängte somit das ursprünglich viel gewichtigere Argument des Gemeinwohls der Gesamtbevölkerung.</p>
<p>Auf rund 200 Seiten werden dem geneigten Leser viele Beispiel vor Augen geführt, die einer rationalen Entscheidung eigentlich widersprechen würden. Und doch finden wir alle uns täglich in der gleichen Falle wieder. Wer jedoch die Mechanismen kennt, kann zumindest in der einen oder anderen Situation gegensteuern.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>&#8220;Sway&#8221; kommt nicht ganz an das Buch von Dan Ariely hin (<a href="denken-hilft-zwar-nuetzt-aber-nichts" title="Denken hilft zwar, nützt aber nichts">&#8220;Denken nützt zwar, hilft aber nichts&#8221;</a>), aber geht in die gleiche Richtung. Wer sich also ein wenig für für Psychologie, vorhersehbare Verhaltensmuster und teilweise verblüffende Erkenntnisse zu irrationalen Entscheidungsfindungen interessiert, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Lesenswert. Vor allem für all diejenigen, die schon immer wissen wollten, warum sie ständig die falschen Entscheidungen treffen.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
<div class="rating_bar">
<div style="width:80%"></div>
</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.swaybook.com/index.html" target="_blank">Die Webseite zum Buch</a></li>
</ul>
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		<title>Die Innovations-Zone</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/die-innovations-zone</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 13:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Erfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[innovativ]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas M. Koulopoulos]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfinden Sie noch Produkte oder betreiben Sie schon echte Innovation? Mit dieser Frage wird man konfrontiert, sobald man dieses Buch in Händen hält. Auch wenn viele Unternehmen von sich behaupten, innovativ zu sein, sieht die Wirklichkeit ofmals ganz anders aus. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/die-innovations-zone">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="die-innovations-zone"><img class="alignleft" title="Die Innovations-Zone. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/die_innovationszone.jpg" alt="Rezension: Die Innovations-Zone. Von Thomas M. Koulopoulos"></a>Erfinden Sie noch Produkte oder betreiben Sie schon echte Innovation? Mit dieser Frage wird man konfrontiert, sobald man dieses Buch in Händen hält. Auch wenn viele Unternehmen von sich behaupten, innovativ zu sein, sieht die Wirklichkeit ofmals ganz anders aus. Und was bedeutet Innovation eigentlich genau? Was ist notwendig, um Innovation im Unternehmen zu fördern? Antworten hierzu versucht das vorliegende Buch zu geben.</p>
<p>Titel: <strong>Die Innovations-Zone.</strong> Wie sich Firmen neu erfinden. Von Thomas M. Koulopoulos.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Als Apple den iPod oder iTunes in die Welt setzte, hat das Unternehmen nicht bloß Produkte erfunden, sondern zugleich das Verhältnis der Menschen zu Musik und ihren Umgang damit für immer grundlegend verändert. eBay schuf nicht einfach einen Markt für Auktionen, sondern veränderte das Einkaufserlebnis und die Rolle des Gemeinschaftsgefühls. Und auch Google hat nicht die Suchmaschine für das Internet neu erfunden, sehr wohl aber die Art und Weise verändert, wie Werbetreibende ihre Käufer finden und dafür viel Geld bezahlen. Dies alles sind gute Beispiele dafür, dass für viele Firmen das Konzept echter Innovation zur treibenden Kraft ihres Erfolgs geworden ist.</p></blockquote>
<p><span id="more-2010"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Thomas Koulopoulos ist Gründer und Vorsitzender der Delphi Group, einem Unternehmen, das sich seit mehr als 20 Jahren auf Innovationsmanagement und -beratung spezialisiert hat. Zuvor war er leitender Direktor des Center of Business innovation am Babson College und Leiter des Perot System Innovation Lab.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das Buch ist als Hardcover erschienen, der in auffälligem Gelb gehaltene Einband wird von einem weißen Schutzumschlag umhüllt. Schön: Der Verlag hat dem Buch auch ein Leseband spendiert, so dass man sich ein separates Lesezeichen sparen kann.<br />
Neben einem umfangreichen Inhaltsverzeichnis gibt es einen ebenso detaillierten Index, welcher das gezielte Nachschlagen einzelner Stichworte ermöglicht.</p>
<p>Was mir auch gut gefallen hat: Am Ende eines jeden Kapitels findet sich eine kurze Zusammenfassung, so dass man sich auch beim späteren Durchblättern nochmal einen schnellen Überblick über den Inhalt verschaffen kann.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Das Buch unterteilt sich in insgesamt 8 Kapitel. Dazu kommt am Ende noch ein sogenannter Innovationstest, welcher helfen soll, die Innovationsstärken und -schwächen des eigenen Unternehmens herauszufinden. Die Ergebnisse lassen sich dann mit denen anderer Organisationen vergleichen.</p>
<p>Zunächst erläutert der Autor den Unterschied zwischen Innovation und Erfindung &#8211; zweier Begriffe, die fälschlicherweise häufig synonym verwendet werden. Innovation hat im Gegensatz zu einer Erfindung immer etwas mit Wertschöpfung zu tun. Bei ihr handelt es sich nicht um einen einmaligen Geistesblitz, sondern um einen längeren Prozess.</p>
<p>Innovation in Unternehmen setzt voraus, dass sozusagen &#8220;ungestraft&#8221; in völlig neue Richtungen gedacht werden darf. Dazu muss jedoch ein besonderes Klima gegeben sein. Koulopoulos spricht hier von der sogenannten Innovations-Zone. Er zeigt auf, dass sich echte Innovatoren nicht von Ablehnung abschrecken lassen, macht aber auch den Unterschied zwischen innovationsfördernder Beharrlichkeit einerseits und innovationsfeindlicher Sturheit andererseits deutlich: Das Festhalten an alten Prozessen und Denkmustern. </p>
<p>Der Autor räumt auch mit einem weiteren Missverständnis im Zusammenhang mit Innovation auf. Innovation bedeutet nicht zwangsläufig, etwas Neues zu erfinden. Oftmals kombiniert sie nur ein neues Geschäftsmodell mit bereits vorhandenen Erfindungen. Als Beispiel wird die Firma Apple genannt, die weder das MP3-Format noch den MP3-Player erfunden hat. Aber die geschickte Kombination von vorhandener Technologie mit der neuen iTunes-Plattform zur Schaffung eines neuen Kundenerlebnisses war ein wesentlicher Grund für den Erfolg des Unternehmens auf dem Musik-Markt.</p>
<p>Koulopoulos bringt in seinem Buch viele weitere Beispiele von innovativen Unternehmen und zeigt auf, welche Schritte notwendig sind, um im eigenen Unternehmen eine Innovations-Zone einzurichten. Er weist aber auch darauf hin, dass es sich dabei um einen oftmals radikalen und schmerzhaften Prozess handelt, der nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Denn: Innovation ist stets eine Bedrohung für den Erfolg von gestern.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Der Autor versucht, den sehr abstrakten Innovationsbegriff anhand konkreter Beispiele zu verdeutlichen, was ihm meistens auch sehr gut gelingt. Auch wenn viele Aspekte sehr gut erklärt werden, handelt es sich um keine Lektüre, die man mal so nebenher liest. Ein guter Mix zwischen Theorie und praktischen Beispielen erleichtern jedoch das Verständnis und bringen dem geneigten Leser den Stoff anschaulich näher.</p>
<p>Die beschriebene Innovations-Zone läßt sich nur umsetzen, wenn die Unternehmensleitung dies wirklich will. Daher ist das Buch zwar für jeden empfehlenswert, der sich für das Thema Innovation interessiert, Haupt-Zielgruppe dürften aber die Entscheider und Unternehmensführer sein.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein abstraktes Thema anschaulich erläutert. Emfehlenswert vor allem für Entscheider.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
<div class="rating_bar">
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</div>
<p>4 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.midas.ch/catalog/images/Die_Innovations-Zone_Leseprobe.pdf?osCsid=403747ef46ccaee7e3348e3a4c1749e8" target="_blank">Leseprobe als PDF beim Midas Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.theinnovationzone.com" target="_blank">Die Webseite zum Buch</a></li>
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		<title>ich bin dann mal offline</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 19:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Offline]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="ich-bin-dann-mal-offline" title="Ich bin dann mal offline"><img class="alignleft" title="Ich bin dann mal offline. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/ich_bin_dann_mal_offline.jpg" alt="Rezension: Ich bin dann mal offline. Von Christoph Koch"></a>Es lohnt sich auch als Bücherwurm, regelmäßig andere Blogs zu lesen. So wurde ich vor einiger Zeit im Blog von <a href="http://www.markusalbers.com/blog" title="Der Autor von: Morgen komm ich später rein">Markus Albers</a> auf dieses interessante Buch aufmerksam.</p>
<p>Titel: <strong>Ich bin dann mal offline.</strong> Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy. Von Christoph Koch.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Internet und Handy sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online, sei es durch die Flatrate zu Hause oder durch das Smartphone mit dem &#8220;Internet zum Mitnehmen&#8221;. [...] Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unser Leben, die Arbeit und unser Selbstbild?</p></blockquote>
<p><span id="more-1976"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Christoph Koch, Jahrgang 1974, ist Journalist und schreibt als freier Autor unter anderem für Die Zeit, das SZ Magazin, brand eins und den Tagesspiegel. Bei dem Magazin NEON ist er festes Redaktions-Mitglied. Wer mehr über ihn erfahren möchte, kann sich seinen Blog www.christophk-och.net ansehen.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Schlichtes, aber elegantes Titelbild: Ein iPhone auf dem ansonsten komplett in weiß gehaltenem Einband ist nicht nur ein Hingucker, sondern im Falle dieses Buchs letztendlich auch Programm. Steht es doch für das mobile Internet schlechthin. Ansonsten weist das Taschenbuch hinten und vorne einen Klappumschlag auf, die Innenseiten des Einbands sind passend zum Titelbild vollgepflastert mit dem Home-Button des iPhones. Das Buch bietet also insgesamt ein sehr ansprechendes Äußeres.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Wie der Titel bereits deutlich macht, hat der Autor für sich eine besondere Form der Fastenzeit gewählt: Er verzichtet für etwa 6 Wochen auf Internet und Handy. Wie es dazu kam und was schließlich die Erkenntnisse am Ende seines Experiments sind, davon handelt diese Buch.</p>
<p>Christoph Koch hat sein Werk in insgesamt 8 Kapitel eingeteilt. Dazu kommen eine ausführliche Einleitung sowie ein 5seitiges Literaturverzeichnis.</p>
<p>Jedes Kapitel ist wie ein kleines Tagebuch unterteilt, so dass der Leser immer weiß, wie weit der Selbstversuch bereits fortgeschritten ist. Abgeschlossen werden die einzelnen Kapitel immer mit einer witzigen Aufzählung rund um das Thema Internet und Handy (&#8220;Sieben Gesetze, die das Internet hervorgebracht hat&#8221; oder &#8220;14 Dinge, die das Handy auf dem Gewissen hat&#8221;).</p>
<p>Auf sehr unterhaltsame Weise schildert Koch, wie es zu seinem Selbstversuch kam und wie lange es gedauert hat, bis sich seine &#8220;Entzugserscheinungen&#8221; schließlich gelegt haben. Die meisten von uns dürften sich in vielen der beschriebenen Situationen selbst wiedererkannt haben, denn das Handy ist heutzutage allgegenwärtig und der Internetzugang eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Viele Dinge des Alltags sind auf den ersten Blick ohne Internet nicht mehr vorstellbar, zumindest jedoch umständlich und zeitaufwändig. Auch die permanente Erreichbarkeit über das Mobiltelefon wird vom Großteil der Bevölkerung vorausgesetzt. Der Autor bekommt dies in vielen Situationen seiner Abstinenz mehr oder minder schmerzhaft zu spüren. Im Laufe des Selbstversuchs machen sich jedoch auch die positiven Auswirkungen bemerkbar: Mehr Zeit, mehr innere Ruhe, mehr Konzentration auf eine bestimmte Sache.</p>
<p>Das Buch handelt aber nicht nur von den persönlichen Erfahrungen mit dem Verzicht auf Mobiltelefon und Internet. Koch nutzt die Zeit zu vielen Recherchen und Interviews, um dem Leser ein möglichst breit gefächertes Bild zu geben: So unterhält er sich z.B. mit einem Rabbiner über Computer und Sabbat und lernt die für ihren speziellen Umgang mit der Technik bekannten Amish-People kennen. Schließlich darf auch die berühmteste Frisur der digialen Welt &#8211; Sascha Lobo &#8211; nicht fehlen.<br />
 </p>
<p>Christoph Koch versucht nicht, den geneigten Leser mit dem erhobenen Zeigefinger zu ermahnen. Im letzten Kapitel gibt er lediglich Tipps und Anregungen, wie sich seine Erkenntnisse und Schlüsse aus der digitalen Fastenzeit für die verschiedenen Bereiche des Alltags übernehmen lassen. Und es geht ihm nicht um den digitalen Entzug. Zitat: &#8220;Ebenso wenig, wie man sich ständig dem kommunikativen Dauerfeuer des Internets aussetzen sollte, sollte man sich ihm nicht zu sehr entziehen.&#8221;</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein sehr unterhaltsames und aufschlußreiches Buch, welches dankenswerter Weise auf platte Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet. Anders als manch technikfeindlicher Weltuntergangsprophet verzichtet Christoph Koch darauf, Internet und Handy zu verteufeln, sondern regt vielmehr dazu an, sich selbst Gedanken über seinen eigenen Umgang mit den genannten Medien zu machen.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Unterhaltsam, (selbst)kritisch und zum Nachdenken anregend. Eine klare Leseempfehlung!<br />
&nbsp;</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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