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	<title>Buch-Ratschlag &#187; 5 von 5 Lesezeichen</title>
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		<title>Brouillé</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 19:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Richard K. Breuer]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein historischer Kriminalroman? Das war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Literaturgattung. Und trotzdem landete dieses Buch in meinen Händen und bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es im positivsten Sinne ein außergewöhnliches Werk ist. Man kann also ruhig gelegentlich etwas Neues ausprobieren&#8230; Titel: Brouillé. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution. Von Richard [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3950249826?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3950249826"><img class="alignleft" title="Brouillé. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Brouille.jpg" alt="Brouillé. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution."  /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3950249826" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Ein historischer Kriminalroman? Das war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Literaturgattung. Und trotzdem landete dieses Buch in meinen Händen und bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es im positivsten Sinne ein außergewöhnliches Werk ist. </p>
<p>Man kann also ruhig gelegentlich etwas Neues ausprobieren&#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Brouillé</strong>. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution. Von Richard K. Breuer.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Frankreich. März 1789. Marquis d&#8217;Angélique erfährt von einer außergewöhnlichen Teufelei im Schloss des Vicomte de Moucel. Gemeinsam mit dem polnischen Gelehrten Aleksander Mickiewicz und dem jungen amerikanischen Hitzkopf Thomas Duport begibt er sich zum Schloss Vallée-Chessy. Dort erfahren die drei vom rätselhaften Tod des alten Gutsverwalters, erstellen mit den Bauern der verhassten Gemeinde Clichy-sous-Bois die Beschwerdehefte, untersuchen das seelenlose Wasser einer kleinen Quelle im Wald von Vaujours und werden Zeugen einer Entführung. Bald schon bemerken sie, dass im Schloss nichts ist, wie es scheint. Aber jede Wahrheit kommt ans Licht.</p></blockquote>
<p><span id="more-1783"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Richard K. Breuer ist ein Wiener Schriftsteller, Designer, Blogger, Comic-Texter und und und. Was besonders erwähnenswert ist: Er veröffentlicht seine Bücher in Eigenregie, das heißt, er ist nicht nur Autor, sondern gleichzeitig auch Verleger. Wer mehr über ihn erfahren möchte, sollte sich seine gelungene <a href="http://www.1668.cc" title="Richard K. Breuer">Homepage</a> ansehen.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>&#8220;Brouillé&#8221; ist als Taschenbuch erschienen, die Umschlagseiten lassen sich innen nochmal aufklappen und verleihen dem Buch dadurch einen hochwertigen Anschein. Das liebevoll gestaltete Äußere läßt erahnen, dass der Autor viel Wert auf Details legt. Da, wie oben schon erwähnt, das Buch im Eigenverlag erschienen ist, hat Richard K. Breuer die Gestaltung natürlich voll in der Hand. </p>
<p>Neben einem Inhaltsverzeichnis wird am Anfang des Buches auch eine Übersicht der wichtigsten Personen geboten, was ich persönlich immer sehr angenehm finde, insbesonder wenn es sich um viele Charaktere mit obendrein ungewöhnlichen Namen handelt. Abgerundet wird das Ganze noch durch ein Anmerkungsverzeichnis am Ende des Buches. Hier finden sich Erläuterungen und geschichtliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kapiteln, die auf mich einen gut recherchierten Eindruck machen.</p>
<p>Insgesamt ein optisch sehr ansprechendes Taschenbuch.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Brouillé ist der zweite Band einer vierteiligen Serie. Band 1 mit dem Titel &#8220;Die Liebesnacht des Dieners Tiret&#8221; ist bereits vor ca. 2 Jahren erschienen. Wie der Autor aber im Klappentext hinweist und ich auch bestätigen kann, ist es für das Verständnis des zweiten Bandes aber nicht notwendig, auch den ersten Teil gelesen zu haben. Die Bände 3 und 4 sind in Vorbereitung.</p>
<p>Der Inhalt wurde ja eingangs schon grob umrissen, viel mehr soll hier auch nicht verraten werden. Es handelt sich um einen Kriminalroman, der in Frankreich kurz vor der Französischen Revolution spielt. Die Hauptfiguren werden vom Autor sehr liebevoll und sorgfältig gezeichnet, so dass die Charaktere deutlich vor dem geistigen Auge erscheinen. Ein etwas eigenwilliger polnischer Gelehrter, der gegen seinen Willen inkognito auftritt, sowie ein tollpatschiger Amerikaner sind mit der Aufklärung der merkwürdigen Ereignisse betraut und sorgen für Spannung und Heiterkeit beim Leser.</p>
<p>Richard K. Breuer hat in seiner Geschichte nicht nur Sinn für Kriminalistik und Geschichte bewiesen, sondern sorgt mit treffsicher dosiertem Humor für gute Unterhaltung. Ich fühlte mich gelegentlich an Hercule Poirot von Agatha Christie erinnert. Die dabei verwendete Sprache ist an die damalige Zeit angepaßt, ohne irgendwie übertrieben zu wirken.</p>
<p>Die sorgfältig entwickelte Handlung mündet schließlich in ein rasantes Finale, welches für den Leser einige wirklich unerwartete Wendungen bringt!</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Die leichten Bedenken, die ich mit diesem Buch zunächst hatte &#8211; ich lese normalerweise keine historischen Romane oder Krimis &#8211; wurden nach kürzester Zeit zerstreut. Die schöne Sprache, gut beschriebene Charaktere und nicht zuletzt ein überraschendes Ende machten das Lesen wirklich zu einem kurzweiligen Vergnügen.</p>
<p>Noch eine kleine Ergänzung zum Schluß:<br />
Für den dritten Band (&#8220;Madeleine&#8221;) hat der Autor ein kleines &#8220;Kunstprojekt&#8221; gestartet und sucht dazu insgesamt 99 Förderer. </p>
<blockquote><p>Deshalb ist jeder, der in dieser Gruppe der 99 eingetragen wird, verantwortlich dafür, dass die Sache zum Erfolg gerät. Im besten aller Fälle, wenn das Taschenbuch im Postkasten liegt, wenn man es zum ersten Mal aufschlägt, darin blättert, dann darf sich jedes Mitglied sagen, dass MADELEINE ohne seinem Zutun nicht in dieser Form zustande gekommen wäre. Er wird das Buch anderen ihm bekannten, lieben Menschen zeigen und ihnen die Geschichte erzählen, die Geschichte der 99. Und er wird sich gut fühlen.</p></blockquote>
<p>Wer Näheres dazu wissen oder sich an dieser ungewöhnlichen Idee beteiligen möchte, sollte sich <a href="http://1668cc.wordpress.com/99-2/" title="99 Förderer für Madeleine" >diese Seite</a> ansehen.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Klare Leseempfehlung. Auch für Geschichts- und Französischmuffel!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
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&nbsp;<br />
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.lesefieber.ch/buchbesprechungen/richard-k-breuer-brouille/" target="_blank">Buchbesprechung bei lesefieber.ch</a></li>
<li><a href="http://www.1668.cc/brouille.htm" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Seite des Autors zum Buch</a></li>
</ul>


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		<title>Mobil, flexibel, immer erreichbar</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 19:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Claas Triebel]]></category>
		<category><![CDATA[Flexiblität]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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		<description><![CDATA[Für die einen ist es das Symbol von Freiheit schlechthin, für die anderen wird es zunehmend zur Horrorvorstellung: Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. Warum prallen hier scheinbar Welten aufeinander und wie kann der einzelne damit umgehen? Ein schlaues Buch versucht hier Antworten zu finden. Titel: Mobil, flexibel, immer erreichbar. Wenn Freiheit zum Albtraum wird. Von Claas [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3538072868?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3538072868"><img class="alignleft" title="Mobil, flexibel, immer erreichbar. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/mobil_flexibel_immer_erreichbar.jpg" alt="Rezension: Mobil, flexibel, immer erreichbar" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3538072868" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Für die einen ist es das Symbol von Freiheit schlechthin, für die anderen wird es zunehmend zur Horrorvorstellung: Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. Warum prallen hier scheinbar Welten aufeinander und wie kann der einzelne damit umgehen?</p>
<p>Ein schlaues Buch versucht hier Antworten zu finden. </p>
<p>Titel: <strong>Mobil, flexibel, immer erreichbar</strong>. Wenn Freiheit zum Albtraum wird. Von Claas Triebel.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Sind wir denn alle verrückt geworden? Fragen sich viele Menschen. Wir jetten über den Kontinent, ziehen unserem Arbeitgeber hinterher und haben die Freizeit abgeschafft. Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit &#8211; einst Errungenschaften der Moderne &#8211; werden für immer mehr Menschen zum Albtraum. Class Triebel sagt uns warum und erklärt, wie wir damit umgehen können und worauf wir uns künftig noch einstellen müssen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1704"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in München lebende Autor und Psychologe Claas Triebel arbeitet unter anderem als Wissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München sowie in der Firma PerformPartner. Hier beschäftigt er sich mit den Themen Laufbahnberatung und Laufbahnentwicklung. Neben dem hier vorgestellten Buch hat er noch weitere Romane und Fachbücher veröffentlicht.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Was sofort positiv ins Auge sticht: Der sehr ansprechend gemachte Einband. Ich fühlte mich sofort in einen Film mit <a href="http://www.zeichentrickserien.de/rossi.htm" title="Herr Rossi sucht das Glück">Herrn Rossi</a> versetzt (den kennt doch hoffentlich außer mir noch jemand, oder?).<br />
Ansonsten vorne und hinten ein Klappeinschlag (ich kenne leider den Fachbegriff dafür nicht), den man bei Bedarf auch als Lesezeichen verwenden kann. Das Inhaltsverzeichnis bietet einen guten Überblick über die drei großen Themenblöcke, die das Buch behandelt. Schließlich gibt es noch ein zweiseitiges Literaturverzeichnis mit Hinweisen auf zitierte Werke und weiterführende Literatur zum Thema.<br />
</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Claas Triebel behandelt in seinem Buch ein sehr aktuelles Thema, das in irgendeiner Form fast jeden von uns betrifft. Wir leben in einer Welt, in der Flexibilität, Mobilität und ständige Erreichbarkeit groß geschrieben werden. Triebel stellt die Frage: Wie kommt es, dass das, was von früheren Generationen noch als der Traum von Freiheit angestrebt wurde, heute zunehmend zur Pflicht wird, ja sich für viele langsam sogar zum Albtraum entwickelt? Und so gar nichts mehr mit Freiheit zu tun hat?<br />
<br />
Im Kapitel zur Mobilität zeigt der Autor das scheinbar widersprüchliche Zusammenspiel von Mobilität auf der einen Seite und dem Bedürfnis nach Beständigkeit auf der anderen. Beispiel: Architektonisch normierte Flughäfen, Innenstädte, Fast-Food- und Hotel-Ketten. All das kommt dem Wunsch von (Geschäfts-)Reisenden entgegen, auch in der Ferne auf Vertrautes und Bekanntes nicht verzichten zu müssen. Berufsbedingte Mobilität wird zunehmend akzeptiert. Allerdings sehen die meisten mobil lebenden Menschen diesen Zustand nur als Übergangsphase an. Insgesamt scheint es ein Dilemma zu sein: Mobil lebende Menschen treffen Vorkehrungen, um irgendwann wieder sesshaft leben zu können. Und diejenigen, die nicht mobil leben, halten Mobilität für akzeptabel oder wünschen sich dies sogar. Zumindest solange, bis sie es sind &#8211; und sehnen sich dann wieder zurück zum stationären Leben.<br />
<br />
Das nächste Kapitel befaßt sich mit der Flexibilisierung. Die Möglichkeiten, die sich dem Einzelnen bieten, sein berufliches und privates Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten, sind heute größer denn je. Allerdings liegt darin auch die Gefahr, sich in diesem Geflecht an Möglichkeiten und Anforderungen zu verzetteln. Es gilt also herauszufinden, was davon eine Chance ist und was letztendlich nur Zwang. Triebel zeigt an einigen konkreten Beispielen, dass die Grenze zwischen Anpassung und verformender Selbstaufgabe individuell verschieden ist. Und damit auch die Grenze von Freiheit und Unfreiheit.<br />
<br />
Das Thema der Globalisierung spielt in diesem Buch natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Claas Triebel zeigt auf, dass sich aufgrund der technischen Möglichkeiten vor allem im Bereich des Internets große Chancen ergeben. Trotzdem werden Globalisierung, Mobilität und Flexibilität häufig als Bedrohung wahrgenommen. Der Autor kommt zur Erkenntnis, dass nicht die mobile und flexible Lebensweise an sich langfristig glücklich macht; auch nicht das Einkommen. Sondern das Maß, in dem man Einfluß auf sein eigenes Handeln hat und selbstbestimmt lebt. Erst dann wird Mobilität und Flexibilität als etwas Positives aufgenommen.<br />
<br />
Schließlich geht es noch um die Freiheit. Triebel erläutert die Herkunft des Freiheitsbegriffes, auf dem unsere Gesellschaft aufbaut. Dabei entwickelt er auch interessante philosophische Gedanken über zwei unterschiedlichen Arten von Freiheit: Die &#8220;Freiheit von&#8221; und die &#8220;Freiheit zu&#8221;. Also frei zu sein &#8220;von&#8221; äußeren Einschränkungen bedeutet noch nicht, dass man die Freiheit hat etwas bestimmtes &#8220;zu&#8221; tun. Und so schließt sich auch wieder der Kreis zur Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. All das ist Voraussetzung für Freiheit, aber eben kein Garant dafür.<br />
</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Claas Triebel ist meiner Meinung nach in seinem Buch eine enge Gratwanderung gut gelungen: Nämlich kritisch, aber konstruktiv mit einem sehr emotionalen Thema umzugehen. Anhand vieler plastischer Beispiele vermittelt er, dass ein mobiles und flexibles Leben verbunden mit einer (fast) ständigen Erreichbarkeit positive wie negative Effekte haben kann &#8211; es kommt eben auf den Einzelfall an. Gut gefallen hat mir dabei, dass er versucht hat, das Thema einigermaßen neutral zu behandeln. Auch wenn in vielerlei Hinsicht ein kritischer Grundton herrscht, ist Triebel keineswegs jemand, der den technischen Fortschritt, das Internet und ein mobiles und flexibles Leben verteufelt.<br />
<br />Insgesamt gesehen ein sehr lesenswertes Buch, das seinen Platz zwischen den beiden extremen Welten &#8211; Technikgläubigkeit und Fortschrittsverweigerung &#8211; gefunden hat.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine ausgewogene Behandlung eines modernen Themas. Lesenswert!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.andereleben.de/" target="_blank">Homepage des Autors mit Audiopodcast zum Buch</a></li>
<li><a href="http://www.markusalbers.com/blog/mobil-flexibel-immer-erreichbar-%E2%80%93-wenn-freiheit-zum-albtraum-wird/" target="_blank">Diskussion und Leseprobe (Teil 1) bei Markus Albers</a></li>
<li><a href="http://www.markusalbers.com/blog/wer-mobil-flexibel-und-erreichbar-sein-muss-ist-nicht-frei/" target="_blank">Diskussion und Leseprobe (Teil 2) bei Markus Albers</a></li>
</ul>


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		<title>Meconomy</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/meconomy</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 19:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Markus Albers]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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		<description><![CDATA[Was hat uns die aktuelle Wirtschaftskrise gelehrt? Nichts ist heute sicher &#8211; und schon gar nicht der Glaube an die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Dass dies aber eine große Chance sein kann und der Zeitpunkt für eine berufliche Selbständigkeit vielleicht gerade jetzt günstig ist, zeigt uns Markus Albers in seinem neuen Buch. Titel: Meconomy. Wie wir [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&#038;c=ib&#038;aff=103426" target="ejejcsingle"><img class="alignleft" title="Meconomy. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/meconomy.jpg" alt="Rezension: Meconomy. Von Markus Albers" /></a><br />
Was hat uns die aktuelle Wirtschaftskrise gelehrt? Nichts ist heute sicher &#8211; und schon gar nicht der Glaube an die Sicherheit des Arbeitsplatzes.</p>
<p>Dass dies aber eine große Chance sein kann und der Zeitpunkt für eine berufliche Selbständigkeit vielleicht gerade jetzt günstig ist, zeigt uns Markus Albers in seinem neuen Buch.</p>
<p>Titel: <strong>Meconomy. Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden &#8211; und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen</strong>. Von Markus Albers</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Manchmal müssen wir aus der Bahn geworfen werden, um zu wissen, wo es hingehen soll. Spätestens die Weltwirtschaftskrise hat uns die Grenzen vieler Werte und Regeln aufgezeigt, die noch unseren Eltern Sicherheit und Verlässlichkeit boten: der tägliche Weg ins Büro? Der lebenslange Job? Die großen Unternehmensmarken? Die Altervorsorge? Marode oder hinfällig. Stattdessen erwartet uns ein Leben, das wir schon seit einigen Jahren vorgeschmeckt haben, das wirklich zu kosten uns aber immer zu risikoreich erschien. Ein Leben, das uns Freiheiten, Entscheidungsoptionen und Wege der Selbstverwirklichung eröffnet, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren</p></blockquote>
<p><span id="more-1563"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Der in Berlin lebende Markus Albers ist freier Journalist und Sachbuchautor. Er schreibt unter anderem Beiträge für Monocle, Brand Eins und Die Zeit. Mit seinem letzten Buch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/morgen-komm-ich-spaeter-rein">&#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;</a> hat er einen Meilenstein hinsichtlich neuer Arbeitsformen für Festangestellte gesetzt: Die von ihm so genannte &#8220;Easy Economy&#8221;.</p>
<h4>Das Buch</h4>
<p>Markus Albers möchte den Beweis antreten, dass die in seinem Buch aufgestellten Thesen tatsächlich funktionieren: Nämlich Dinge verstärkt selbst in die Hand zu nehmen und auf herkömmliche Institutionen zu verzichten, also z.B. ein Buch ohne Verlag und Buchhandel zu veröffentlichen.</p>
<p>Aus diesem Grund erscheint &#8220;Meconomy&#8221; &#8211; zumindest vorläufig &#8211; nur in elektronischer Form als <a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=97358&#038;c=ib&#038;aff=103426" target="ejejcsingle">E-Book</a> im PDF-Format oder als App fürs iPhone.<br />
Nicht zuletzt ging es dem Autor aber auch um Geschwindigkeit. Eine klassische Veröffentlichung über einen Verlag hätte bedeutet, dass wir noch bis Herbst auf das Buch hätten warten müssen. </p>
<p>Auch wenn ich bisher kein sonderlicher Freund von elektronischer Literatur bin &#8211; in diesem Fall war das eine sehr gute Entscheidung.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Während &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221; schwerpunktmäßig sozusagen die Befreiung der Festangestellten vom Alltagstrott im Büro zum Thema hatte, geht Albers in &#8220;Meconomy&#8221; einen Schritt weiter. Als Folge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise macht sich bei vielen schmerzhaft die Erkenntnis breit, dass die vermeintliche Sicherheit einer Festanstellung alles andere als sicher ist. Große, alteingesessene Unternehmen verschwinden, und mit ihnen viele Arbeitsplätze.</p>
<p>In der Konsequenz freunden sich immer mehr Menschen mit dem Gedanken an eine berufliche Selbständigkeit an. Selbst im wenig risikofreudigen Deutschland scheint dies ein probates Mittel zu sein, das eigene Fortkommen zu sichern. Wenn ohnehin der Arbeitsplatz nicht sicher ist, dann kann man sein Leben auch gleich selbst in die Hand nehmen und etwas tun, was einem auch wirklich Spaß macht.</p>
<p>Wofür steht nun die &#8220;Meconomy&#8221; eigentlich? Es geht im Grunde genommen um den Trend zur Selbstverwirklung und Individualisierung. Es ist im Internet-Zeitalter viel einfacher als früher möglich, sein Hobby zum Beruf zu machen. Albers sieht die Chancen, die junge Startups angesichts der immer stärker zerbröckelnden klassischen Organisationsstrukturen haben. Die Eintrittsbarrieren für neue Unternehmen sind niedrig wie nie zuvor &#8211; was aber auch bedeutet, dass die Konkurrenz größer wird.</p>
<p>Das bringt auf der einen Seite mehr Freiheit, Selbstbestimmung und wahrscheinlich ein sinnerfüllteres Leben. Auf der anderen Seite aber auch &#8211; zumindest subjektiv empfunden &#8211; höhere Unsicherheit und größeres Risiko, als bisher. Wohlgemerkt: Subjektiv empfunden, denn auch die gewohnte Festanstellung ist mit Risiko verbunden.  Daher ist es nötig, sich selbst als Marke zu positionieren, immer wieder neue Dinge zu lernen und &#8211; wie es auch im Untertitel des Buches heißt &#8211; sich neu zu erfinden.</p>
<p>Der Autor gibt aber auch offen zu, dass dieses neue, selbstbestimmte Leben nicht für jeden in Frage kommt. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten. Insbesondere für die &#8220;Kopfarbeiter&#8221;, die Kreativwirtschaft, bieten sich aber jetzt schon viele neue Möglichkeiten.</p>
<p>Albers hat für sein Buch mit vielen Größen der Meconomy gesprochen. Diese Interviews fügen sich locker und angenehm in die einzelnen Kapitel ein und verstärken den Eindruck, dass es sich eben nicht nur um einen weiteren theoretischen Lebenshilfe-Ratgeber handelt, sondern um ein gut recherchiertes und mit praktischen Beispielen unterfüttertes Buch.</p>
<p>Nicht zuletzt ein umfangreiches Link- und Literaturverzeichnis mit weiterführenden Informationen zu den Themen Arbeit, Mobilität und Selbstverwirklichung runden das positive Bild ab, das sich beim Lesen eingestellt hat.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Das Buch hat wirklich Freude gemacht &#8211; auch wenn ich eigentlich gerne Papier zwischen den Fingern spüre. Es enthält soviele Denkanstöße und versprüht so viel Optimismus, und dies trotz &#8211; oder gerade wegen &#8211; der gelegentlichen durchaus selbstkritischen Anmerkungen des Autors. Für jeden, der sich über seine berufliche Zukunft und insbesondere über eine Selbständigkeit Gedanken machen will, ist das Buch eine Pflichtlektüre.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein großartiger Nachfolger von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;. Positiv aufrüttelnd und motivierend. Man bekommt wirklich Lust, selbst etwas auf die Beine zu stellen!<br />
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<strong>Bewertung:</strong>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.meconomy.me" target="_blank">Meconomy. Die Original-Seite zum neuen Buch von Markus Albers</a></li>
<li><a href="http://www.smartworkers.net/2010/01/rezension-%E2%80%9Emeconomy%E2%80%9C-von-markus-albers/" target="_blank">Rezension von &#8220;Meconomy&#8221; auf smartworkers</a></li>
<li><a href="http://tautoko.info/2010/01/28/meconomy-von-markus-albers/" target="_blank">Ein Beitrag zum Buch &#8220;Meconomy&#8221; auf Johannes Kleskes Blog tautoko.</a></li>
<li><a href="http://www.work-innovation.de/blog/2010/01/26/die-meconomy-arbeitswelt-der-individualisten/" target="_blank">Buchbesprechung auf dem work.innovation Blog: &#8220;Die Meconomy. Arbeitswelt der Individualisten</a></li>
</ul>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein König für Deutschland</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 14:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Eschbach]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlmanipulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann es einer Partei gelingen, Wahlcomputer derart zu manipulieren, dass sie die Bundestagswahl gewinnt und die Monarchie in Deutschland wieder einführt? Der neue Roman von Andreas Eschbach stellt genau diese These auf &#8211; und schildert eindrucksvoll und realitätsnah, welche Risiken mit dem Einsatz von Wahlcomputern verbunden sind. Titel: Ein König für Deutschland. Von Andreas Eschbach. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785723741?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3785723741"><img class="alignleft" title="Ein König für Deutschland. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ein_koenig_fuer_deutschland.jpg" alt="Rezension: Ein König für Deutschland" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3785723741" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Kann es einer Partei gelingen, Wahlcomputer derart zu manipulieren, dass sie die Bundestagswahl gewinnt und die Monarchie in Deutschland wieder einführt? </p>
<p>Der neue Roman von Andreas Eschbach stellt genau diese These auf &#8211; und schildert eindrucksvoll und realitätsnah, welche Risiken mit dem Einsatz von Wahlcomputern verbunden sind.</p>
<p>Titel: <strong>Ein König für Deutschland</strong>. Von Andreas Eschbach.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Wir schreiben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deutscher König gekrönt werden. Und niemand versteht, wie es soweit kommen konnte. Einmal König sein &#8211; die Macht haben, Dinge zu verändern. Mit gesundem Menschenverstand die Welt geraderücken. Was wäre, wenn man tatsächlich plötzlich die Möglichkeit dazu hätte? Könnten Sie der Versuchung widerstehen? Kann Simon König es? Die Frage stellt sich ihm, als er in den Besitz eines Computer-Programmes kommt, mit dem sich die Resultate von Wahlmaschinen manipulieren lassen. Was dann geschieht, hätte er sich in seinen wildesten Träumen nicht vorzustellen gewagt&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1555"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Andreas Eschbach gehört zur Oberklasse der deutschen Bestseller-Autoren. Er studierte ursprünglich Luft- und Raumfahrttechnik, hat sich aber mittlerweile vollständig dem Schreiben gewidmet und lebt als freier Schriftsteller in der Bretagne. Seinen Durchbruch hatte er mit dem Thriller &#8220;Das Jesus Video&#8221;. Weitere bekannte Werke von ihm sind &#8220;Eine Billion Dollar&#8221;, &#8220;Der letzte seiner Art&#8221; und zuletzt &#8220;Ausgebrannt&#8221;.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Als Titelbild prangt auf dem rund 490 Seiten starken Buch dominant ein leicht abgewandelter Bundesadler, dessen Haupt dem Buchtitel entsprechend eine kleine Krone bedeckt. Wer den Schutzumschlag abnimmt, hält ein gebundenes und mit rotem Hardcover versehenes Schmuckstück in der Hand, dessen Buchrücken mit silbernen Lettern verziert ist. Auf ein Lesebändchen wurde leider verzichtet.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Vincent ist ein junger Programmierer, der in Florida lebt. Vor einigen Jahren hatte er ein kleines Programm geschrieben, mit welchem sich Wahlcomputer manipulieren lassen. Das Ganze war aus seiner Sicht nur als &#8220;Proof of concept&#8221; gedacht &#8211; also der theoretische Beweis, dass so etwas möglich wäre. Es beschleicht ihn aber der Verdacht, dass dieses Programm bei den Präsidentschaftswahlen zum Einsatz kam, als George W. Bush mit knapper Mehrheit und höchst umstritten wiedergewählt wurde. Einen Beweis dafür gibt es aber nicht.</p>
<p>Ein paar Jahre später wird Vincent jedoch dazu genötigt, eine neue Version dieses Programms zu schreiben. Obwohl er nach anfänglichen Zweifeln mit der Programmierung beginnt, bringt ihn schließlich sein Gewissen dazu, mit seinem Manipulationsprogramm unterzutauchen. Und als einzig sicheres Versteck für die CD, auf der sich die Software befindet, fällt ihm sein Vater Simon König in Deutschland ein, dessen unehelicher Sohn er ist.</p>
<p>Für Simon, einen hochanständigen Lehrer mit klaren Prinzipien und Moralvorstellungen, beginnt damit eine abenteuerliche Geschichte. Er kommt mit einer Gruppe von Aktivisten in Kontakt, die die Manipulierbarkeit von Wahlmaschinen anprangern und jetzt eine Möglichkeit sehen, der breiten Öffentlichkeit die Gefahr vor Augen zu führen.</p>
<p>Der Plan: Bei der nächsten Bundestagswahl wird eine Partei antreten, welche die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland zum Ziel hat. Die Idee: Eine Partei mit einem solch aberwitzigen Parteiprogramm würde niemals viele Stimmen erhalten. Sollte sie dennoch die Wahl gewinnen, wäre der Beweis für eine Manipulation der Wahl erbracht. Dann nehmen unglaubliche Ereignisse ihren Lauf&#8230;</p>
<p>Andreas Eschbach hat es wieder einmal geschafft, eine &#8211; zumindest auf den ersten Blick &#8211; haarsträubende Geschichte so geschickt mit realen Fakten zu verweben, dass ein ungemein spannender Roman dabei herauskam. Es handelt sich um eine Mischung aus Politkrimi und Abenteuergeschichte, jedoch mit so vielen Bezügen zur aktuellen Zeitgeschichte, dass man die Story für sehr glaubwürdig hält. Und es ging Eschbach ausdrücklich darum, das Thema &#8220;Manipulierbarkeit von Wahlcomputern&#8221; einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen und die damit verbundenen Risiken für unsere Demokratie bewußt zu machen. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein König für Deutschland &#8211; die Lektüre dieses Buches war ein echtes Vergnügen. Eine spannende Story, glaubwürdige Charaktere, umgesetzt mit einem flüssigen Schreibstil &#8211; so wünscht man sich als Leser ein gutes Buch. Andreas Eschbach ist ein hervorragender Wurf gelungen. Ich kann das Buch nur ausdrücklich empfehlen.  </p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Aberwitzige Geschichte, erschreckend realitätsnah. Uneingeschränkt empfehlenswert!<br />
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<strong>Bewertung:</strong>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.svb.bayern.net/2009/11/23/ein-konig-fur-deutschland/" target="_blank">Buchbesprechung von &#8220;Ein König für Deutschland&#8221; auf dem SvB-Blog</a></li>
<li><a href="http://thorlac.blog.de/2009/09/13/andreas-eschbach-koenig-deutschland-6953577/" target="_blank">Rezension &#8220;Andreas Eschbach: Ein König für Deutschland&#8221; bei ex libris</a></li>
<li><a href="http://www.ein-koenig-fuer-deutschland.de/" target="_blank">Die Original-Webseite zum Buch. Mit Leseproben und Hintergrundinfos.</a></li>
</ul>


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		<title>The Long Tail. Nischenprodukte statt Massenmarkt</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 18:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Anderson]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten, in denen Unternehmen sich auf Hits und Bestseller und damit auf den Massenmarkt konzentrieren konnten, sind vorbei. Wer in Zukunft bestehen will, muss sich mit den vielen Nischen auseinandersetzen &#8211; ansonsten tut es jemand anderes! Titel: The Long Tail &#8211; Nischenprodukte statt Massenmarkt. Von Chris Anderson. Aus dem Inhalt: Verlage starren wie gebannt [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446409904?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3446409904"><img class="alignleft" title="The Long Tail. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/the_long_tail.jpg" alt="The Long Tail. Nischenprodukte statt Massenmarkt." /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3446409904" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Die Zeiten, in denen Unternehmen sich auf Hits und Bestseller und damit auf den Massenmarkt konzentrieren konnten, sind vorbei. Wer in Zukunft bestehen will, muss sich mit den vielen Nischen auseinandersetzen &#8211; ansonsten tut es jemand anderes!</p>
<p>Titel: <strong>The Long Tail</strong> &#8211; Nischenprodukte statt Massenmarkt. Von Chris Anderson.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Verlage starren wie gebannt auf den nächsten Weltbestseller, Film-Verleiher auf den nächsten Blockbuster, die Musikindustrie auf den Superhit, der alles herausreißt. Sie alle sind schief gewickelt. Die Zukunft liegt ganz woanders. Was geschieht, wenn eine praktisch unbegrenzte Zahl von Produkten und Dienstleistungen für alle verfügbar wird? Wenn der Wert all der Millionen von Nischenprodukten, die nur einen Mausklick entfernt im Internet angeboten werden, weit über dem der klassischen Top-Seller liegt? Dann verändert sich die Wirtschaft von Grund auf.</p></blockquote>
<p><span id="more-1230"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Auch wenn das Buch nicht mehr ganz taufrisch ist &#8211; die Ersterscheinung der Originalausgabe war 2006 &#8211; haben viele der beschriebenen Mechanismen und Phänomene nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Chris Anderson, Chefredakteur des US-amerikanischen Technologie-Magazins &#8220;Wired&#8221;, beschreibt die Macht der Nischenmärkte. Was versteht man nun unter dem &#8220;Long tail&#8221;, dem langen Schwanz?<br />
<br />
Es geht darum, dass es auf der einen Seite Bereiche gibt, in denen einige wenige Produkte für einen großen Teil des Umsatzes und/oder Gewinns verantwortlich sind. Beispielhaft genannt seien hier die Musikindustrie und der Buchhandel, wo es in der Vergangenheit vor allem um Hits oder Bestseller ging. Dem steht gegenüber, dass mit einer Vielzahl an Nischenprodukten in der Summe trotzdem viel Gewinn gemacht werden kann &#8211; sofern bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind. Der Name &#8220;Long Tail&#8221; leitet sich von der Grafik der Verkaufskurve ab, die sich eben wie ein langer Schwanz darstellt (vgl. hierzu auch die Darstellung in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_tail" target="_blank">Wikipedia</a>)<br />
<br />
Was sind nun diese Bedingungen, die für das Zustandekommen eines Long Tails notwendig sind? Chris Anderson nennt in seinem Buch im wesentlichen 3 Element:</p>
<ul>
<li>Die Demokratisierung der Produktionsmittel</li>
<li>Die Demokratisierung des Vertriebs</li>
<li>Das Vorhandensein von Filtern und Suchfunktionen</li>
</ul>
<p>Die Mechanismen des Long Tails finden ihre volle Entfaltung vor allem durch die Verbreitung des Internets und die damit verbundenen Möglichkeiten für jeden einzelnen. Der Kapitalbedarf, der notwendig ist, um ein Buch oder ein Musikstück zu produzieren, ist aufgrund der massenhaften Verbreitung des PC&#8217;s  und der entsprechenden Software heutzutage viel geringer und somit für viel mehr Menschen möglich, als noch vor zwanzig Jahren (= Demokratisierung der Produktionsmittel).<br />
<br />
Dadurch, dass heute praktisch jeder mit einem Internetzugang seine Produkte ohne großen Aufwand anbieten und vermarkten kann, wird das zweite Element des Long Tails erfüllt: Die Demokratisierung des Vertriebs. Damit es aber auch möglich wird, in der nun vorhandenen Vielzahl an Produkten das wirklich passende zu finden, sind entsprechende Filtermechanismen und Suchfunktionen notwendig. Dies ist das dritte Element des Long Tails.<br />
<br />
Chris Anderson zeigt in seinem Buch etwa am Beispiel des Online-Buchhändlers Amazon, wie die Mechanismen des Long Tails nahezu perfekt umgesetzt sind und damit Nischenmärkte bedient werden können, die vor den Zeiten des Internets absolut unvorstellbar waren. Ähnliche Beispiele finden sich im Bereich der Musikindustrie (Apples iTunes) oder der Film- und Fernsehindustrie, wo die Konkurrenz zunächst durch das Entstehen von Videotheken, später dann durch YouTube und andere internetbasierte Filmportale und Tauschbörsen zu einem ernsten Problem für die etablierten Anbieter wurde.<br />
<br />
Es geht also nicht mehr allein darum, den Geschmack der breiten Masse zu bedienen. Vielmehr verlagert sich die Nachfrage auf der Verkaufskurve immer weiter nach rechts in den Bereich des langen Schwanzes. Viele verschiedene Produkte, die für sich genommen nur mit geringen Stückzahlen nachgefragt werden. Die in der Summe aber verglichen mit den wenigen Hits und Bestsellern ein riesiges Potential darstellen.<br />
<br />
Das Buch liest sich angenehm und kurzweilig. Anderson versteht es, die Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen des Long Tails anhand vieler Beispiele verständlich darzustellen. Auch wenn die meisten der vorgestellten Unternehmen ihren Unternehmensschwerpunkt im Internet haben, so werden auch Beispiele für &#8220;konventionelle&#8221; Unternehmen aufgeführt, die sich den Long Tail und damit den Nischenmarkt zunutze machen.<br />
<br />
Zum Schluß fasst Anderson noch einmal an Hand von 9 Regeln zusammen, was Unternehmen beachten sollten, wenn sie in diesem Bereich der Nischen erfolgreich sein wollen. Ein Liste mit Literaturhinweisen sowie ein Sachwortregister runden das Buch gelungen ab.<br />
<br />
Noch eine kleine Anmerkung: Das von mir gelesene Buch war die deutsche Erstausgabe. Mittlerweile ist auch schon eine leicht überarbeitete Neuauflage verfügbar.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Mittlerweile fast schon ein Klassiker. Und trotzdem aktuell und lesenswert.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2008/06/16/kundengewinnung/the-long-tail-wie-das-internet-die-wirtschaft-veraendert-buch-review/" target="_blank">Buch-Review auf SelbständigImNetz.de</a></li>
<li><a href="http://www.techbanger.de/2009/03/21/the-long-tail-aktualisiert-und-erweitert/" target="_blank">Rezension zur aktualisierten Fassung auf TechBanger.de</a></li>
<li><a href="http://www.einfach-persoenlich.de/2007-03-20/buchtipps-the-long-tail-black-white.html" target="_blank">Buch-Tipp auf einfach-persoenlich.de</a></li>
<li><a href="http://www.thelongtail.com" target="_blank">Chris Anderson&#8217;s Blog zum Long Tail</a></li>
</ul>


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<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-google-tun' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was würde Google tun'>Was würde Google tun</a></li>
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		<title>Na servus!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 18:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499245337?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499245337"><img class="alignleft" title="Na servus! Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/na_servus.jpg" alt="Na seruvs! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499245337" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Was passiert, wenn zwei Welten aufeinander prallen? Genau, es kracht meistens richtig. So in etwa kann man sich die Begegnung eines mit sämtlichen Vorurteilen belasteten Berliners mit den bayerischen Ureinwohnern vorstellen.<br />
<br />
Dass aber auch ein Berliner in dieser Hinsicht lernfähig ist und die Bayern vielleicht doch nicht so schlimm sind wie angenommen, davon kann man sich in diesem wirklich lustigen Buch überzeugen&#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Na servus!</strong> Wie ich lernte, die Bayern zu lieben. Von Sebastian Glubrecht.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Das Schlimmste, was einem aufstrebenden Berliner passieren kann: kein Job. Und das Allerschlimmste? Ein Job in München. Trotzdem findet sich Jungjournalist Sebastian eines Tages auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen wieder. Im Übergepäck: Vorurteile. Und alle berechtigt. Doch dann lernt er eine Münchnerin kennen, die nicht nur schlagfertig und hübsch ist, sondern auch Hochdeutsch spricht. Allerdings hat diese reizende Ausnahmeerscheinung einen Ziehvater. Und der ist bayerischer als Bayern &#8211; und wohnt im selben Haus&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1208"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Um eines von vornherein klarzustellen: Ich bin selbst ein Bayer. Umso mißtrauischer stand ich natürlich einem Buch gegenüber, das sich offensichtlich über dieses Volk lustig macht <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber: Dieses Buch war für mich ein echter Überraschungstreffer. Ich hatte vorher noch nie davon gehört oder gelesen, mir fiel es eher zufällig in der Buchhandlung in die Hände &#8211; und ich kann nur sagen: Zum Glück!<br />
<br />
Der Autor des Buchs, Sebastian Glubrecht, gibt im Vorwort an, dass es sich um eine ausgedachte Geschichte handelt, die allerdings zumindest bis zu einem gewissen Grad auf wahren Begebenheiten zu beruhen scheint. Was das Ganze umso lustiger macht. Bereits das erste Kapitel mit dem Titel &#8220;Unter heiterem Himmel&#8221; lies mich mehr als einmal herzlich lachen.<br />
<br />
Die Hauptfigur, der Journalist Sebastian &#8211; genannt &#8220;der Waschtl&#8221; &#8211; muss berufsbedingt nach München umziehen. Auch wenn dort in Wirklichkeit mehr &#8220;Zuagroaste&#8221; zu wohnen scheinen, als richtige Bayern, muss er sich sein Dach mit einem echten Urgestein teilen. Dass hier ungeahntes Konfliktpotential besteht, dürfte offensichtlich sein.<br />
<br />
Auf gut 220 Seiten sorgt der Autor mit einem wunderbar flüssigen Schreibstil und auf den Punkt gebrachten Pointen für absolut kurzweilige Unterhaltung. Was meine besondere Anerkennung findet: Er schafft es, die bayerische Sprache überwiegend treffend schriftlich wiederzugeben &#8211; eine bemerkenswerte Leistung für einen Nichtbayern.<br />
<br />
Was erwartet den Leser sonst noch:</p>
<ul>
<li>ein Ritt auf einem Ochsen</li>
<li>ein bayerischer Ringkampf</li>
<li>ein Totalausfall auf dem Oktoberfest</li>
<li>ein ganz besonderer Kurs im Schuhplattln</li>
<p>und nicht zuletzt&#8230;</p>
<li>&#8230;eine wunderbare Liebesgeschichte</li>
</ul>
<p>Wer gerne herzlich über Preußen und Bayern lachen möchte, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Ich habe es fast in einem Zug verschlungen, und es eignet sich wunderbar als Geschenk. Sollte es irgendwann eine Fortsetzung davon geben, sie wäre auf meiner Einkaufsliste ganz oben!</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert! Klare Empfehlung!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.literaturnetz.com/index.php?/Buch/Belletristik/Na-Servus-Wie-ich-lernte-die-Bayern-zu-lieben.html" target="_blank">Rezension auf dem Literaturportal literature.de</a></li>
<li><a href="http://liebesromane-liebesgeschichten.suite101.de/article.cfm/na_servus_von_sebastian_glubrech" target="_blank">Rezension auf suite101.de. Das Netzwerk der Autoren.</a></li>
</ul>


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		<title>Denken hilft zwar, nützt aber nichts</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Ariely]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unvernunft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein vielversprechender Titel, der uns eigentlich was genau sagen will? Ein Blick in den Klappentext bringt etwas Klarheit: Wir halten uns meist für sehr schlau in unseren täglichen Handlungen und Entscheidungen. Dass aber genau das Gegenteil der Fall ist, gibt jedoch keiner von uns gerne zu. Und trotzdem ist es so. Titel: Denken hilft zwar, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426274299?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3426274299"><img class="alignleft" title="Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/denken_hilft_zwar.jpg" alt="Denken hilft zwar, nützt aber nichts" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3426274299" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Ein vielversprechender Titel, der uns eigentlich was genau sagen will? Ein Blick in den Klappentext bringt etwas Klarheit: Wir halten uns meist für sehr schlau in unseren täglichen Handlungen und Entscheidungen. Dass aber genau das Gegenteil der Fall ist, gibt jedoch keiner von uns gerne zu. Und trotzdem ist es so.</p>
<p>Titel: <strong>Denken hilft zwar, nützt aber nichts</strong>. Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen. Von Dan Ariely.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Mal ehrlich: Viele von uns werden schon Sonderangebote aus ihren Einkaufstaschen gezogen haben, die absolut nicht benötigt werden. Oder wir sind in einem Katalog der verlockend angepriesenen Reise nach Rom erlegen, obwohl wir ursprünglich doch nach Paris wollten. Warum sind wir nicht unseren eigenen Wünschen gefolgt? Wie wurde unsere Entscheidung gelenkt?</p></blockquote>
<p><span id="more-1192"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Dan Ariely ist Verhaltensforscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT). In diesem Buch zeigt er uns, dass wir fast immer  irrationale Entscheidungen treffen, obwohl wir davon überzeugt sind, höchst rational zu handeln.<br />
<br />
In vielen kleinen Experimenten weist er mit wissenschaftlichen Methoden nach, was keiner freiwillig zugeben würde: Nämlich dass wir in unserem Handeln sehr vorhersehbar und damit leicht manipulierbar sind. Keine Angst, bei dem Buch handelt es sich um kein akademisches Lehrbuch, auch wenn viele seiner Experiment im akademischen Umfeld stattfinden. Vielmehr ist es eine unterhaltsame Lektüre, die uns immer wieder den Spiegel vorhält und bei mir zu vielen Aha-Erlebnissen geführt hat.<br />
<br />
Ob es nun um kleine oder auch größere Kaufentscheidungen geht, um die ewige Aufschieberitis oder auch um Moral und Ehrlichkeit &#8211; immer wieder treffen wir Entscheidungen, von deren Richtigkeit und Rationalität wir überzeugt sind. Und doch ist genau das Gegenteil der Fall. Insbesondere bei sogenannten Gratis-Angeboten tappen wir immer wieder in die Falle, ohne zu bemerken, dass Gratis eben  meistens doch etwas kostet.<br />
Die von Ariely aufgeführten Beispiele sind so nachvollziehbar und entlarven geradezu erschreckend die Vorhersehbarkeit unserer Entscheidungen:</p>
<ul>
<li>Sind teuere Medikamente besser als billige?</li>
<li>Bestimmen wirklich Angebot und Nachfrage den Preis?</li>
<li>Warum wir immer bekommen, was wir erwarten</li>
<li>Warum wir uns immer ein Hintertürchen offen halten wollen</li>
</ul>
<p>
Ariely verwendet dabei einen höchst amüsanten und kurzweiligen Schreibstil, welcher die dreizehn Kapitel zu einem echten Lesevergnügen werden läßt. Er beschränkt sich aber nicht auf die reine Beschreibung seiner Erkenntnisse, sondern zieht als guter Wissenschaftler daraus Schlüsse und gibt konkrete Handlungsempfehlungen ab.<br />
<br />
Ein umfangreiches Verzeichnis zu Quellen und weiterführenden Arbeiten zu jedem Kapitel rundet das Buch ab.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Hobby-Psychologen!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.duesenschrieb.de/2009/05/05/denken-hilft-zwar-nutzt-aber-nichts/" target="_blank">Rezension bei Duesenschrieb</a></li>
<li><a href="http://taragramm.wordpress.com/2009/06/13/denken-hilft-zwar/" target="_blank">Rezension auf Tara&#8217;s Weblog</a></li>
<li><a href="http://www.predictablyirrational.com/" target="_blank">Die amerikanische Original-Seite zum Buch.</a></li>
</ul>


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		<title>Wege zum Kunden</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 15:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was hilft das schönste Unternehmen, die beste Geschäftsidee und das tollste Produkt, wenn die Kunden ausbleiben? Gerade Kleinunternehmer und selbständige &#8220;Einzelkämpfer&#8221; werden zu Beginn ihres unternehmerischen Lebens beim Thema Kundenakquise oftmals eher zusammenzucken. Handelt es sich hierbei bei vielen Betroffenen doch um ein unangenehmes Kapitel. Dass das nicht sein muß, zeigt Barbara Kettl-Römer in ihrem [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3709302110?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3709302110"><img class="alignleft" title="Wege zum Kunden. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/wege_zum_kunden.jpg" border="0" alt="Wege zum Kunden" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3709302110" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Was hilft das schönste Unternehmen, die beste Geschäftsidee und das tollste Produkt, wenn die Kunden ausbleiben? Gerade Kleinunternehmer und selbständige &#8220;Einzelkämpfer&#8221; werden zu Beginn ihres unternehmerischen Lebens beim Thema Kundenakquise oftmals eher zusammenzucken. Handelt es sich hierbei bei vielen Betroffenen doch um ein unangenehmes Kapitel. Dass das nicht sein muß, zeigt Barbara Kettl-Römer in ihrem Ratgeber.</p>
<p>Titel: <strong>Wege zum Kunden. Akquise für Existenzgründer, Freelancer und Kleinunternehmer</strong>. Barbara Kettl-Römer.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Ob Ihre Selbständigkeit gelingt oder scheitert, hängt vor allem davon ab, wie erfolgreich Sie darin sind, dauerhaft neue Kunden und Aufträge zu gewinnen. Dennoch gehört die Akquise für viele Selbständige zu den eher ungeliebten Aufgaben. &#8220;Wege zum Kunden&#8221; zeigt auf, wie Sie eine positive und professionelle Einstellung bekommen, ohne sich verbiegen zu müssen. Das Buch unterstützt Sie dabei, sich klar zu positionieren und damit Ihre Kunden zu überzeugen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1113"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Fangen wir mit den &#8220;Äußerlichkeiten&#8221; an. Das Buch hebt sich positiv von vielen anderen Ratgebern ab &#8211; sowohl was die Umschlaggestaltung als auch den eigentlichen Text angeht. Auch wenn es natürlich primär um die Inhalte geht: Ich persönlich nehme ein Buch lieber und öfter zur Hand, wenn es mich auch optisch anspricht.</p>
<p>Das Inhaltsverzeichnis ist klar strukturiert und läßt auf wenige Blicke erkennen, was einen im Buch erwartet. Die übersichtliche Aufbereitung der einzelnen Kapitel und viele optische Auflockerungen machen das Lesen sehr angenehm. Wer schon andere Titel aus der Reihe &#8220;jeder-ist-unternehmer.de&#8221; gelesen hat, wird sich sofort zurechtfinden.</p>
<p>Zum Inhalt: Barbara Kettl-Römer vermittelt von Anfang an das gute Gefühl, dass sie genau weiß, wovon sie spricht. Behutsam aber bestimmt nimmt sie dem geneigten Unternehmer die Angst vor der Akquise. Warum sind hier viele gehemmt, was genau spielt sich dabei im Kopf ab?</p>
<p>In den nächsten Kapiteln geht es darum, die Basis für eine erfolgreiche Kundenakquise zu schaffen. Die eigene Positionierung sowie die genaue Bestimmung der Zielgruppe sind dabei die wichtigsten Themen. Kettl-Römer macht klar, dass eine Akquise überhaupt erst erfolgreich sein kann, wenn diese Bereiche klar definiert sind.</p>
<p>Dann geht es weiter mit den konkreten Methoden zur Neukundengewinnung. Welche Hilfsmittel gibt es und wie werden sie am zweckmäßigsten eingesetzt. Anekdoten und Tipps aus ihrer eigenen Akquisetätigkeit lockern die Kapitel auf.</p>
<p>Es handelt sich hier um kein akademisches Lehrbuch, sondern um ein echtes Praxisbuch mit vielen Checklisten und Beispielen aus dem &#8220;richtigen&#8221; Leben. Der Leser wird immer wieder dazu aufgefordert, die Ärmel hochzukrempeln und die vielen praktischen Übungen in die Tat umzusetzen.</p>
<p>Positiv ist auch hervorzuheben, dass die Autorin auch auf rechtliche Stolpersteine insbesondere bei der Telefon- oder eMail-Akquise hinweist. Gerade in diesem Bereich können heutzutage viele Fehler gemacht werden.</p>
<p>Insgesamt gesehen erhält man mit dem Buch auf rund 170 Seiten geballtes Praxiswissen in gut verdaulichen Portionen serviert. Runterschlucken &#8211; sprich: Umsetzen muß man sie allerdings selbst!<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein sehr empfehlenswerter Ratgeber für alle, die Scheu vor der Kundenakquise haben.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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<p>5 von 5 Lesezeichen
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Barbara Kettl-Römer. 176 Seiten. Erschienen im Linde Verlag</p>
<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.gruendungszuschuss.de/pressearbeit/buch2/leseprobe.html" target="_blank">Leseprobe auf gruendungszuschuss.de</a></li>
<li><a href="http://www.lindeverlag.at/verlag/buecher/978-3-7093-0211-8/inhalt/download" target="_blank">Inhaltsverzeichnis als PDF direkt vom Linde-Verlag</a></li>
</ul>


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		<title>Die Entscheidung liegt bei dir!</title>
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		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/die-entscheidung-liegt-bei-dir#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 18:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Reinhard K. Sprenger]]></category>
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Dieses Buch ist provozierend: Jeder ist für sich selbst verantwortlich und hat in letzter Konsequenz die Situation, in der er sich befindet, selbst gewählt. Den Partner, mit dem er sich oft streitet, den unbefriedigenden Arbeitsplatz, den nervigen Chef.</p>
<p>Auch wenn man dieser Aussage in einer ersten Reaktion vielleicht widersprechen möchte: Wer sich auf dieses Buch einläßt, wird schnell die Wahrheit erkennen. Und die Wahlmöglichkeiten, die sich jedem bieten.</p>
<p>Titel: <strong>Die Entscheidung liegt bei dir! Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit</strong>. Reinhard K. Sprenger.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Zeiten steigender Arbeitslosenzahlen kann ich den Job nicht wechseln &#8211; es ist zu riskant.&#8221;   &#8220;Meinen Lebenstraum verwirklichen? Ich kann doch nicht nach Neuseeland auswandern!&#8221;   &#8220;Die Partnerschaft nach Jahren des Streitens beenden? &#8211; Aber die Kinder und das gemeinsame Haus!&#8221; Wir richten uns ein in der alltäglichen Unzufriedenheit und fühlen uns als ohnmächtiges Opfer der Sachzwänge. Die Freiheit zu wählen und Alternativen zu realisieren ist das zentrale Thema dieses aufrüttelnden Buches von Reinhard K. Sprenger.</p></blockquote>
<p><span id="more-1089"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Das Buch ist in drei große Abschnitte eingeteilt. Im ersten (&#8220;Entscheiden können&#8221;) geht es um die Erkenntnis, dass es keine Sachzwänge gibt, hinter denen man sich so gerne versteckt. Wir haben immer die Wahlfreiheit. Der zweite Teil mit dem Titel &#8220;Entscheiden lassen&#8221; läßt die Themen &#8220;Belohnung&#8221; und &#8220;Lob&#8221; unter einem ganz neuen Licht erscheinen &#8211; nämlich dass beides beim Empfänger negative Auswirkungen haben kann und vom Geber ganz gezielt und meist mit Hintergedanken eingesetzt wird. Der dritten und letzten Abschnitt trägt den Titel &#8220;Entschieden leben&#8221;. Hier geht es um Selbstbestimmung, Glück und Selbstverantwortung.</p>
<p>Viele Menschen sind mit ihrer Lebenssituation unzufrieden. Und die Ursachen dafür sind schnell identifiziert: Die Umstände, äußere Zwänge oder einfach &#8220;die anderen&#8221;, die einen zu bestimmten Handeln oder Nichthandeln vermeintlich zwingen:<br />
&#8220;Ich konnte ja nicht anders&#8221;<br />
&#8220;Was sollte ich denn sonst tun&#8221;<br />
&#8220;Mein Chef verlangt das aber von mir&#8221;<br />
&#8220;Ich muß jeden Tag den gleichen öden Job machen&#8221;</p>
<p>Falsch! Wir tun oder unterlassen Dinge, weil wir es so <em>wollen</em>. Wir wägen immer ab und treffen Entscheidungen, oftmals nur nicht bewußt. Wenn wir uns für etwas entscheiden, dann deshalb, weil uns die getroffene Wahl zu diesem Zeitpunkt als die bessere erschien. Wir hätten auch anders entscheiden können.</p>
<p>Reinhard Sprenger führt uns in diesem Buch ganz deutlich vor Augen, dass wir eigentlich immer eine Wahl haben. Wenn wir etwas wirklich wollen, dann können wir das jederzeit tun. Und müssen dann eben einen bestimmten Preis dafür bezahlen. Wenn uns dieser Preis zu hoch ist, dann war uns die Sache offensichtlich nicht wichtig genug. Der Autor bringt viele Beispiele dafür, dass Menschen mit einer Situation unzufrieden sind, aber sich eigentlich nicht ändern <em>wollen</em>.</p>
<p>Genauer gesagt sind diese Menschen nicht dazu bereit, den dafür fälligen Preis zu bezahlen. Wenn ich meine Arbeit als extrem unbefriedigend empfinde, dann habe ich jederzeit die Wahl, mir eine andere zu suchen. Sprenger ruft keineswegs dazu auf, leichtfertig seinen Job aufs Spiel zu setzen. Es geht ihm nur darum zu zeigen, dass wir nicht ein Spielball der Umstände sind, sondern grundsätzlich immer eine Wahl treffen können.</p>
<p>Diese Denkweise ist sehr extrem und erscheint zumindest anfangs ungewohnt. Man ist geneigt, impulsiv mit Ablehnung oder zumindest Widerspruch zu reagieren: &#8220;Ja, aber&#8230;.&#8221;<br />
Wenn man sich aber auf das Buch und diese Denkweise einläßt, führt dies unweigerlich zu der Erkenntnis, dass man ungeahnte Möglichkeiten hat, sein Leben positiv zu gestalten, wenn man sich nicht hinter vorgeschobenen Umständen versteckt.</p>
<p>Die Entscheidung liegt bei dir!<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Provokativ, extrem anregend und sehr empfehlenswert! Nicht nur für Selbstzweifler.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:100%"></div>
</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593374420?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593374420">Die Entscheidung liegt bei Dir!: Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593374420" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Reinhard K. Sprenger. 224 Seiten. Erschienen im Campus Verlag</p>
<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.zeitzuleben.de/buch/persoenlichkeit/sprenger-entscheidung.html" target="_blank">Rezensionen auf Zeit zu leben.de</a></li>
<li><a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2007/09/25/die-entscheidung-liegt-bei-dir/" target="_blank">Rezension auf innovativ.in</a></li>
<li><a href="http://www.jobblog.ch/buch-tipp-die-entscheidung-liegt-bei-dir-20/" target="_blank">Buch-Tipp auf JobBlog</a></li>
</ul>


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<li><a href='http://www.buch-ratschlag.de/die-verrueckten-werden-siegen' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Verrückten werden siegen!'>Die Verrückten werden siegen!</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Praxisbuch Networking</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 15:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 von 5 Lesezeichen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Lutz]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakte]]></category>
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		<description><![CDATA[Das im März 2009 in der zweiten aktualisierten Auflage erschienene Buch hält, was es im Titel verspricht: Es ist ein Praxisbuch. Hier geht es nicht um graue Theorie, sondern um ganz konkrete Tipps und Anleitungen, wie man ein Beziehungsnetzwerk aufbaut und pflegt. Was steckt aber konkret hinter dem Begriff &#8220;Networking&#8221;? Für wen ist das eigentlich [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3709302005?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3709302005"><img class="alignleft" title="Praxibuch Networking. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/praxisbuch_networking.jpg" border="0" alt="Praxisbuch Networking" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3709302005" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Das im März 2009 in der zweiten aktualisierten Auflage erschienene Buch hält, was es im Titel verspricht: Es ist ein Praxisbuch. Hier geht es nicht um graue Theorie, sondern um ganz konkrete Tipps und Anleitungen, wie man ein Beziehungsnetzwerk aufbaut und pflegt.</p>
<p>Was steckt aber konkret hinter dem Begriff &#8220;Networking&#8221;? Für wen ist das eigentlich wichtig? </p>
<p>Titel: <strong>Praxisbuch Networking. Von Adressmanagement bis XING.com</strong>. Andreas Lutz.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Networking ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg &#8211; für Selbständige und immer stärker auch für Arbeitnehmer. Dabei geht es nicht mehr nur darum, elegant die Karriereleiter emporzusteigen. Ein Netzwerk tragfähiger Beziehungen gibt vor allem Sicherheit, die Arbeitgeber und Staat nicht mehr bieten. Menschliches Networking ist gefragt, ohne sich dabei verstellen oder Abende mit ödem Smalltalk verbringen zu müssen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1061"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Der Aufbau und die Pflege von Beziehungen ist heute wichtiger denn je. Das gilt natürlich in erster Linie für das Geschäftsleben, aber auch im privaten Bereich können gute Kontakte hilfreich sein.</p>
<p>Allerdings wird der Begriff &#8220;Networking&#8221; auch mit vielerlei teils negativen Assoziationen verbunden. Andreas Lutz erklärt in seinem Praxisbuch zunächst einmal, was Networking <strong>nicht</strong> ist:</p>
<ul>
<li>Networking ist nicht Verkaufen</li>
<li>Networking ist nicht das Sammeln von Visitenkarten</li>
<li>Networking ist nicht Vitamin B</li>
</ul>
<p>In einem sehr anschaulichen Kapitel räumt Lutz genau mit diesen Vorurteilen auf und nimmt damit auch den Erwartungsdruck heraus, den viele Menschen an das Networking haben.</p>
<p>Als nächstes wird an konkreten Beispielen gezeigt, welchen Nutzen man aus einem funktionierenden Netzwerk ziehen kann. Der Schwerpunkt liegt hier zwar auf der beruflichen Seite, allerdings macht der Autor auch deutlich, dass es nicht sinnvoll ist, beim Networking den privaten und den beruflichen Teil voneinander zu trennen. Die Möglichkeit, als ganze Persönlichkeit wahrgenommen werden, eröffnet viel mehr Raum für Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte beim Aufbau von neuen Kontakten.</p>
<p>Im Kapitel &#8220;Wie Networking wirklich funktioniert&#8221; geht es darum, mit welcher Einstellung, mit welcher Erwartungshaltung und mit welchen organisatorischen Kniffen man an das Networking herangehen sollte. Es sind oftmals nur Kleinigkeiten, die eine Kontaktpflege wesentlich erleichtern.</p>
<p>Dann geht es ans Eingemachte: Was ist das Handwerkszeug eines erfolgreichen Networkers. Hier geht der Autor unter anderem auf Networking-Veranstaltung ein, die eben genau zum Ziel haben, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu pflegen. Was gilt es beim Einsatz von eMail und Telefon zu beachten und welche technischen Möglichkeiten gibt es, um umfangreiche Kontakt-Netzwerke zu verwalten.</p>
<p>Und schließlich werden noch die unterschiedlichsten Arten von Netzwerken vorgestellt: Das geht von Branchen- und Berufsvereinigungen über spezielle Frauennetzwerke bis hin zu Alumni-Clubs. Einen guten Teil des Kapitels nimmt dabei die Internetplattform XING ein.</p>
<p>Das Schöne an diesem Buch ist, dass sämtliche Kapitel mit vielen Übungen, Praxisbeispielen und konkreten Tipps durchsetzt sind. Ein klar strukturiertes Inhaltsverzeichnis und ein übersichtliches Layout machen es leicht, jederzeit einzelne Themen nochmal nachzuschlagen.</p>
<p>Jetzt liegt es an einem selbst, das Gelesene in der Praxis umzusetzen!<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Klein, aber fein! Absolut empfehlenswert für alle, die ein echtes Praxisbuch zum Thema suchen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
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</div>
<p>5 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3709302005?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3709302005">Praxisbuch Networking. Einfach gute Beziehungen aufbauen &#8211; Von Adressmanagement bis Xing.com</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3709302005" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Andreas Lutz. 160 Seiten. Erschienen im Linde Verlag</p>
<p><strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sozialprojekte.com/info/avucauouun" target="_blank">Rezensionen auf sozialprojekte.com</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/454/438198/text/" target="_blank">Interview mit dem Autor Andreas Lutz auf sueddeutsche.de</a></li>
<li><a href="http://www.lindeverlag.at/verlag/buecher/978-3-7093-0200-2/inhalt/download" target="_blank">Inhaltsverzeichnis als PDF-Download beim Linde Verlag</a></li>
</ul>


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