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	<title>Buch-Ratschlag &#187; 1 von 5 Lesezeichen</title>
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	<description>Damit Ihnen beim Lesen ein Licht aufgeht!</description>
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		<title>Die Kunst, frei zu sein</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 17:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Hodgkinson]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus seinem Arbeitsalltag ausbrechen? Sich von allen modernen Sachzwängen freimachen? Ein schön(er)es Leben führen? Klingt eigentlich nicht schlecht. Das vorliegende Buch von Tom Hodgkinson, Autor des Erfolgstitels &#8220;Anleitung zum Müßiggang&#8221; verspricht genau dazu entsprechende Vorschläge und Tipps zu liefern. Titel: Die Kunst, frei zu sein &#8211; Handbuch für ein schönes Leben. Von Tom Hodgkinson. Aus [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453630041?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453630041"><img class="alignleft" title="Die Kunst, frei zu sein. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/die_kunst_frei_zu_sein.jpg" alt="Die Kunst, frei zu sein. Handbuch für ein schönes Leben" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453630041" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Aus seinem Arbeitsalltag ausbrechen? Sich von allen modernen Sachzwängen freimachen? Ein schön(er)es Leben führen? Klingt eigentlich nicht schlecht. Das vorliegende Buch von Tom Hodgkinson, Autor des Erfolgstitels &#8220;Anleitung zum Müßiggang&#8221; verspricht genau dazu entsprechende Vorschläge und Tipps zu liefern.</p>
<p>Titel: <strong>Die Kunst, frei zu sein</strong> &#8211; Handbuch für ein schönes Leben. Von Tom Hodgkinson.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Fragen Sie sich manchmal, wieso Sie jeden Tag zur Arbeit gehen? Und wer den ganzen Mist kaufen soll, den die Konsumwelt uns anpreist? Und quält Sie nicht auch insgeheim der Gedanke an ein besseres, freies und glückliches Leben? Tom Hodgkinson [...] liefert einen neuen, verblüffend einfachen und vergnüglichen Entwurf für ein glücklicheres Leben.</p></blockquote>
<p><span id="more-1253"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Was mir an diesem Buch zuerst aufgefallen ist: Das Motiv erinnert mich sehr stark an &#8220;<a href="http://www.buch-ratschlag.de/generation-doof" title="Generation Doof">Generation Doof</a>&#8220;, ein Buch, das mir leider nicht besonders gefallen hat. Sollte das etwa ein Omen sein? Auch wenn der Titel vielversprechend klingt und der Klappentext neugierig macht: Das Buch ist leider eine ziemliche Enttäuschung.<br />
<br />
Die Vorschläge von Hodgkinson, mehr Freiheit für sein eigenes Leben zu erlangen, sind größtenteils banal. Einiges davon kommt so lächerlich daher, dass man eigentlich kaum daran glauben kann, dass es vom Autor ernst gemeint sein könnte. Kostprobe gefällig?</p>
<ul>
<li>Bezahle einfach keine Rechnungen mehr und ignoriere auch die Mahnungen</li>
<li>Zerschneide Deine Kreditkarte</li>
<li>Gehe nicht mehr zum Wählen</li>
<li>Verzichte auf elektrisches Licht, um den Schmutz nicht mehr zu sehen</li>
</ul>
<h4>Ein paar gute Ideen</h4>
<p>Ich möchte nicht unfair sein: Einige Ideen, die Hodgkinson in seinem Buch vorstellt, sind es durchaus wert, darüber nachzudenken. Sich vom Konsumrausch unserer Zeit etwas zurückzunehmen, auf Fernsehen zu verzichten und stattdessen Bücher zu lesen und sein Leben grundsätzlich stärker selbst in die Hand zu nehmen &#8211; all das macht Sinn. Auch das übertriebene Konkurrenzdenken in unserer Gesellschaft trägt nicht immer dazu bei, das Leben einfacher zu gestalten. Hier hat der Autor sicherlich Recht, wenn er den Finger habt &#8211; wenngleich seine Gegenvorschläge teils von geradezu kindlicher Naivität zeugen.<br />
<br />
Was mich das ganze Buch hindurch immer wieder irritiert hat, ist die Glorifizierung des Mittelalters. Hier scheint Hodgkinson der Meinung zu sein, dass es den Leuten damals viel besser ging. Die Unterdrückung der einfachen Bevölkerung durch Kirche und Adel scheint seiner Ansicht nach offensichtlich nicht stattgefunden zu haben. Auch die Rechtsprechung jener Zeit scheint der heutigen in jedem Fall vorzuziehen zu sein. Leibeigenschaft? Mangelnde medizinische Versorgung? Inquisition und Hexenverbrennung? Vielleicht ist da meine Vorstellung vom Mittelalter auch einfach etwas zu negativ behaftet.</p>
<h4>Viele Schwächen</h4>
<p>Auch ein umfangreiches Literaturverzeichnis kann über die oftmals banalen, teils völlig weltfremden und nur gelegentlich hilfreichen Ausführungen des Autors nicht hinwegtäuschen. Und die von Hodgkinson aufgeführte Liste mit sogenannten kostenlosen Hilfsmitteln lockt bestenfalls ein müdes Lächeln hervor.<br />
<br />
Wer mit seinem Leben unzufrieden ist oder von unserer Konsumgesellschaft die Nase voll hat, dem möchte ich stattdessen folgende Titel ans Herz legen: <a href="http://www.buch-ratschlag.de/die-entscheidung-liegt-bei-dir" title="Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit">&#8220;Die Entscheidung liegt bei Dir!&#8221;</a> von Richard K. Sprenger oder auch <a href="http://www.buch-ratschlag.de/genug" title="Genug">&#8220;Genug. Wie Sie der Welt des Überflusses entkommen&#8221;</a> von John Naish.<br />
<br />
Ich kann mich den positiven Urteilen, die man über dieses Buch immer wieder zu hören und zu lesen bekommt, leider nicht anschließen.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine absolute Enttäuschung! Nimm Dir die Freiheit, dieses Buch nicht zu kaufen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:20%"></div>
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<p>1 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
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		<title>2012 &#8211; Das Ende aller Zeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 19:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Brian D'Amato]]></category>
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		<description><![CDATA[High-Tech und Wissenschaft, ein Schuß Mystery, Zeitreisen, Weltuntergangsszenarien und Verschwörungstheorien: All das sind Elemente, die in diesem Buch vorkommen. Elemente, mit deren Hilfe in der Vergangenheit auch schon viele gute und spannende Bücher geschrieben worden sind. Dieses Buch gehört meiner Meinung nach leider nicht dazu. Titel: 2012 &#8211; Das Ende aller Zeiten. Brian D&#8217;Amato. Aus [...]


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High-Tech und Wissenschaft, ein Schuß Mystery, Zeitreisen, Weltuntergangsszenarien und Verschwörungstheorien: All das sind Elemente, die in diesem Buch vorkommen. Elemente, mit deren Hilfe in der Vergangenheit auch schon viele gute und spannende Bücher geschrieben worden sind.</p>
<p>Dieses Buch gehört meiner Meinung nach leider nicht dazu.</p>
<p>Titel: <strong>2012 &#8211; Das Ende aller Zeiten</strong>. Brian D&#8217;Amato.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Eine Mischung von Go und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, so ähnlich ist das Brettspiel, das Jed Delanda von seiner Mutter geerbt hat. Jed benutzt es dazu, um an der Börse zu spekulieren, und dies mit beträchtlichem Erfolg. Bis eines Tages eine Computerspieldesignerin in sein Leben tritt. Sie zeigt ihm Bilder von einem alten Maya-Codex. Die Maya spielten das gleiche Spiel wie Jed, aber in einer unvorstellbar grösseren Komplexität. Sie hatten ihren eigenen Untergang vorausgesehen. Sie berechneten die grossen Katastrophen der Menschheit voraus, bis zu dem Tag, an dem alles endet. Dem 21. Dezember 2012</p></blockquote>
<p><span id="more-822"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Ich lese gerne Wissenschafts-Thriller. Der Rücken- und Klappentext dieses Buchs erweckten diesbezüglich einige Erwartungen bei mir und daher habe ich mich zum Kauf verleiten lassen.</p>
<p>Die Hauptperson ist ein Nachfahre der Maya, welcher mit Hilfe des oben erwähnten Brettspiels sozusagen die Zukunft vorhersagen kann. Ein aufgetauchter Codex der alten Maya, welcher auf einem ähnlichen, jedoch um ein Vielfaches komplexeren Spiel basiert, sagt nun für die nahe Zukunft den Weltuntergang vorher. Jed, die Hauptperson, soll nun mit Hilfe einer speziellen Technik in die Vergangenheit reisen und das Spiel spielen, um so Hinweise für eine mögliche Rettung der Menschheit zu erlangen.</p>
<p>Was von der Idee her gut gedacht war, entpuppt sich leider als unwahrscheinlich zäher Roman. Brian D&#8217;Amato verliert sich in vielen Details und verwirrt mit einer kaum nachvollziehbaren Beschreibung des Spiels. Die anfangs noch vorhandene Spannung lässt schnell nach, der Leser wird mit immer mehr Einzelheiten zu Zahlensystemen und Zeitrechnungen gelangweilt, die für die Handlung nur bedingt wichtig sind.</p>
<p>Nicht nur, dass die gesamte Story ziemlich zäh voran geht (das Buch hat fast 900 Seiten!), damit nicht genug: Es handelt sich hier nur um den ersten Band eines Mehrteilers! Das ist für meinen Geschmack nun wirklich zuviel des Guten.</p>
<p>Nicht unerwähnt soll auch ein formaler Schwachpunkt bleiben: Die Vielzahl von offensichtlichen Rechtschreibfehlern lassen die Frage aufkommen, ob bei diesem Buch das Lektorat total versagt hat. Bei stolzen 18,95 € kann man mehr erwarten.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Zäh, langatmig und unnötig verwirrend. Eine Enttäuschung. Wer High-Tech-Thriller mag, sollte lieber zu Michael Crichton greifen.<br />
<br />
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:20%"></div>
</div>
<p>1 von 5 Lesezeichen<br />

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<p>&nbsp;</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785760000?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3785760000">2012: Das Ende aller Zeiten: Thriller</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3785760000" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Brian D&#8217;Amato. 888 Seiten. Erschienen in der Verlagsgruppe Lübbe.
</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Andere Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.hallo-buch.de/damato-2012.html">hallo-buch.de</a></li>
</ul>


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		<title>Der Turm</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/der-turm</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 21:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Tellkamp]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Buch habe ich kürzlich geschenkt bekommen. Der Klappentext hört sich interessant an, das Buch steht in den Bestseller-Listen weit oben und der Autor erhielt dafür den Deutschen Buchpreis. Kann also offensichtlich so schlecht nicht sein &#8230; Titel: Der Turm. Von Uwe Tellkamp. Aus dem Inhalt: Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518420208?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3518420208"><img class="alignleft" title="Der Turm" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/der_turm.jpg" alt="" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3518420208" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Dieses Buch habe ich kürzlich geschenkt bekommen. Der Klappentext hört sich interessant an, das Buch steht in den Bestseller-Listen weit oben und der Autor erhielt dafür den Deutschen Buchpreis. Kann also offensichtlich so schlecht nicht sein &#8230;</p>
<p>Titel: <strong>Der Turm</strong>. Von Uwe Tellkamp.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den Zumutungen des Systems in der Nische, der &#8220;süßen Krankheit Gestern&#8221; der Dresdner Nostalgie, entfliehen wie Richards Cousin Niklas Tietze &#8211; oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben, der den Turm mit sich reißen wird.</p></blockquote>
<p><span id="more-515"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Was soll ich sagen? So neugierig, wie mich das Buch und das Thema gemacht haben, so enttäuscht bin ich darüber nach der (unvollendeten) Lektüre. Los geht&#8217;s in dem fast 1000 Seiten starken Werk mit einer so genannten Ouvertüre, bei der ich nun so gar nicht wußte, was uns der Autor damit sagen möchte &#8211; eine verwirrende Aneinanderreihung von schwulstigen Sätzen in einer Sprache, die meiner Vorstellung von einem Drogenrausch recht nahe kommt.<br />
<br />
Die eigentliche Geschichte ist dann zwar nicht mehr ganz so nebulös forumliert &#8211; nichtsdestotrotz ist der Schreibstil von Uwe Tellkamp unheimlich anstrengend. Sehr ausschweifende Formulierungen sowie teils bis zu einer halben Seite lange Schachtelsätze, deren Sinn sich manchmal erst nach mehrmaligem Lesen erschließt.<br />
<br />
Der Roman handelt vom Leben der verschiedenen Hauptpersonen in der DDR in den letzten 7 Jahren vor dem Mauerfall. Die geschilderten Ereignisse sind gelegentlich sehr interessant und hinterließen bei mir, einem &#8220;Wessi&#8221;, schon das eine oder andere ungläubige Stirnrunzeln in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um die 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts handelt und nicht um die unmittelbare Nachkriegszeit. So z.B. die anscheinend gängige Praxis der Zuteilung von Wohnungen von staatlicher Seite oder der Gemeinschaftstelefonanschluss für mehrere Familien nach &#8220;nur&#8221; 15jähriger Wartezeit.<br />
<br />
Trotz dieser vereinzelten inhaltlichen Lichtblicke fand ich das Buch insgesamt sehr anstrengend zu lesen &#8211; ich kam einfach in keinen Lesefluß. Es kommt keine Spannung auf, noch konnte ich so recht einen roten Faden entdecken. Positiv: Dem Buch liegt ein Lesezeichen bei, auf dem die wichtigsten Figuren und deren Beziehung zueinander aufgeführt sind. Das erleichert gerade am Anfang den Überblick.<br />
<br />
Leider konnte das nichts daran ändern, dass ich das Buch &#8211; und so etwas passiert mir praktisch sonst nie &#8211; nach 250 zähen Seiten beiseite gelegt habe. Es kam keine Lesefreude auf, und das ist es schließlich, was ich mir von einer guten Lektüre erwarte. Den ganzen Medienrummel und die Lobhudeleien der Kritiker kann ich leider beim besten Willen nicht nachvollziehen.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Anstrengend und langatmig. Hat meinen Geschmack leider überhaupt nicht getroffen. Macht sich aber gut im Bücherregal.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:20%"></div>
</div>
<p>1 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p class="fussnote">Der Turm. Von Uwe Tellkamp. 976 Seiten. Erschienen im Suhrkamp Verlag.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.</p>]]></content:encoded>
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