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	<title>Buch-Ratschlag &#187; 3 von 5 Lesezeichen</title>
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		<title>Was würde Apple tun?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 10:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Beckmann]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan schießen die Bücher über angebissenes Obst und deren Gründer nur so aus dem Boden: Der symbolträchtige Apfel und der Name der Leitfigur Steve Jobs finden sich auf vielen Buchtiteln wieder. Offensichtlich ein Garant für gute Umsätze bei den Verlagen. &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-apple-tun">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="was-wuerde-apple-tun" title="Was würde Apple tun?"><img class="alignleft" title="Was würde Apple tun? Wie man von Apple lernen kann, in der digitalen Welt Geld zu verdienen. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/was_wuerde_apple_tun.jpg" alt="Buch: Was würde Apple tun?" /></a>Momentan schießen die Bücher über angebissenes Obst und deren Gründer nur so aus dem Boden: Der symbolträchtige Apfel und der Name der Leitfigur Steve Jobs finden sich auf vielen Buchtiteln wieder. Offensichtlich ein Garant für gute Umsätze bei den Verlagen. </p>
<p>Eine Neuerscheinung vom März möchte ich heute vorstellen.</p>
<p>Titel: <strong>Was würde Apple tun?</strong> Wie man von Apple lernen kann, in der digitalen Welt Geld zu verdienen. Dirk Beckmann.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Niemand profitiert von der digitalen Revolution mehr als Apple. Immer wieder gelingt es dem Konzern, mit kreativen Ideen und revolutionären Geräten neue Märkte zu erschließen und die Kunden zu begeistern. Dirk Beckmann erklärt, warum das vergleichsweise altmodische Geschäftsmodell von Apple der Umsonstkultur von Google und den anderen Wettbewerbern weit überlegen ist. Und er verrät, wie Sie die Strategien von Apple gewinnbringend für Ihr eigenes Unternehmen umsetzen können.</p></blockquote>
<p><span id="more-2105"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Dirk Beckmann ist Geschäftsführer der von ihm 1991 gegründeten Bremer Agentur artundweise. Hier berät er Unternehmen in Kommunikationsfragen im digitalen Bereich und moderiert Kreativ-Workshops. &#8220;Was würde Apple tun?&#8221; ist meines Wissens nach sein erstes Buch.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Abgesehen vom giftgrünen Einband mit dem bekannten Apfel kommt das Taschenbuch ansonsten eher unspektakulär daher. Die etwas über 200 Seiten sind in 7 Abschnitte unterteilt, die sich jeweils in weitere kurze und leicht konsumierbare Kapitel gliedern.</p>
<p>Ein Stichwortverzeichnis vermisst man jedoch ebenso wie einen Hinweis auf weiterführende Literatur zum Thema. Allerdings hat der Autor unter www.was-wuerde-apple-tun.de einen Blog eingerichtet, auf dem das Buch fortgeführt bzw. um aktuelle Hinweise ergänzt werden soll.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Kommt einem der Titel nicht irgendwie bekannt vor? Richtig: Der Autor gibt unumwunden zu, dass er ihn bei Jeff Jarvis &#8220;<a title="Was würde Google tun?" href="was-wuerde-google-tun"> geklaut</a>&#8221; hat. Mit dem vorliegenden Buch kommt Beckmann zu gegenteiligen Schlussfolgerungen und zeigt auf, warum seiner Ansicht nach das Apple-Modell dem Google-Modell überlegen ist.</p>
<p>Worum geht es im Wesentlichen:<br />
An einem Namen kommt in der digitalen Welt kaum einer vorbei: Google. Aufgrund der schieren Größe kann man dort einfach deshalb Dinge tun, weil sie (technisch) machbar sind. So gibt es viele Softwareprodukte mit noch mehr Funktionen, die für den Internetanwender sehr angenehm, hilfreich und vor allem kostenlos sind. Geld verdient man bei Google fast ausschließlich mit Werbung.</p>
<p>Und dann gibt es ein anderes unglaublich erfolgreiches Unternehmen namens Apple mit einem völlig anderen Geschäftsmodell. Dass Apple lange Zeit nur ein wenig erfolgreiches Nischen-Unternehmen war, haben heute viele Anhänger von iPhone, iPod und iWasweisich schon verdrängt.<br />
Apple tut das genaue Gegenteil von Google: Es gibt eben nicht unendlich viele Funktionen bei den Apple-Produkten und es existieren viele andere Produkte auf dem Markt, die von einem technischen Blickwinkel aus gesehen besser sind und mehr Möglichkeiten für weniger Geld bieten. </p>
<p>Die Frage &#8220;Was würde Apple tun?&#8221; lässt sich auf eine einfache Antwort bringen: Apple tut bestimmte Dinge eben <em>nicht.</em> Es wird <em>nicht</em> jede technisch mögliche Funktion in deren Geräte eingebaut, sondern es werden bewusst Features <em>weggelassen</em> und das Produkt dadurch einfacher für den Anwender gemacht. Reduktion auf das Wesentliche &#8211; oder auf das, was Apple als Wesentlich erachtet. Gleichzeitig wird das Design zu einem wichtigen Element, welches beim Anwender einen unglaublichen Besitzwunsch und Kaufreiz auslöst.</p>
<p>In dem Buch-Abschnitt &#8220;Was kann man von Apple lernen?&#8221; zeigt Beckmann auf rund 50 Seiten, wie sich die Vorgehen von Apple bei der Produktentwicklung von anderen Herangehensweisen unterscheidet.</p>
<p>Dann folgen ein paar Gedankenspiele, wie einige Alltagsprodukte vielleicht aussehen würden, wenn sie von Apple wären: Ein Auto, eine Küche, ein Fernseher, eine E-Learning-Plattform. Daran schließen sich im Abschnitt &#8220;Was bedeutet die mobile Revolution&#8221; einige allgemeine Ausführungen zu den Themen mobiles Internet, Social Media und Cloud Computing an. </p>
<p>Und schließlich geht der Autor auf das Phänomen der Apps ein &#8211; kleine Programme, die einen eng abgesteckten Funktionsumfang haben und dadurch in der Regel genau für eine bestimmte Aufgabe geeignet sind (auch wenn es sich bei dieser Aufgabe um eine völlig sinn- und nutzenfreie Angelegenheit handeln mag).</p>
<p>Im letzten Teil des Buchs wagt  Beckmann einen kurzen Ausblick in die Zukunft und stellt dabei die großen Namen in der Digitalen Welt gegenüber: Apple, Google, Facebook und schließlich auch Microsoft.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ein Buch, das vor allem durch die Anspielung im Titel auf ein anderes <a href="was-wuerde-google-tun" title="Was würde Google tun?">bekanntes Werk</a> auf sich aufmerksam macht. Vieles von dem, was Beckmann schreibt, trifft sicherlich zu. Das Apple-Modell hat bewiesen, dass man auch in der digitalen Welt mit einem konservativen Geschäftsmodell höchst erfolgreich sein kann &#8211; ganz im Widerspruch zur vorherrschenden &#8220;Free&#8221;-Mentalität im Internet. </p>
<p>Insgesamt erfährt der Leser aber nicht viel Neues. Beckmann bleibt bei vielen Themen relativ an der Oberfläche und belässt es gelegentlich bei eher allgemeinen Aussagen. Auch der teils großzügige Umgang mit dem Platz auf dem vorhandenen Papier lässt manchmal das Gefühl aufkommen, dass man hier einfach 200 Seiten vollkriegen musste.</p>
<p>Auch wenn man das Buch meiner Ansicht nach nicht unbedingt gelesen haben muss, enthält es trotzdem einige interessante Ansätze und Denkanstösse.<br />
</p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wenig Neues, aber nett zu lesen.</p>
<h3>Bewertung:</h3>
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</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
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<ul>
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		<title>Tüte oder so was</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 16:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[König Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Sterblich]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/tute-oder-so-was">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="tute-oder-so-was" title="Tüte oder so was"><img border="0" class="alignleft" title="Tüte oder so was. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/tuete-oder-so-was.jpg" alt="Tüte oder so was" /></a><br />
Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in den Geschäften abspielt.</p>
<p>Ulrike Sterblich hält uns in ihrem Büchlein einen Spiegel vor die Kundennase.</p>
<p>Titel: <strong>Tüte oder so was</strong>. Wie man als Kunde nervt, ohne es zu merken. Von Ulrike Sterblich</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Alle Menschen sind verschieden, aber manchmal auch gleich. Nicht nur Kassiererinnen, sondern auch Kellner, Klempner, Taxifahrer und Flugbegleiter, Krankenschwestern und Ärzte, Bestatter und Friseure, kurz alle, die im sogenannten Tertiärsektor ihren Dienst schieben, müssen damit tagtäglich zurechtkommen. König Kunde kann so unglaublich nerven &#8211; aus purer Gedankenlosigkeit oder absichtlich. Vorzugsweise mit dem ewig gleichen Irrsinn. &#8220;Ham se mal ne Tüte oder so was?&#8221; &#8230; Die alltäglichen Leider der Dienstleister am Kunden in kurzen, witzigen Geschichten &#8211; skurril und aufschlussreich.</p></blockquote>
<p><span id="more-1813"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autorin</h4>
<p>Die Berlinerin Ulrike Sterblich arbeitet als Autorin und Moderatorin und wird als &#8220;Inoffizielle Mitarbeiterin&#8221; in der Kartei der &#8220;Zentralen Intelligenz Agentur&#8221; geführt &#8211; einem Freiberufler-Netzwerk, dem auch Persönlichkeiten wie Sascha Lobo, Holm Friebe und Kathrin Passig angehören.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das ganz in Schwarz gehaltene Taschenbuch mit der roten Tüte im weißen Kreis wirkt optisch sehr ansprechend und verleitet auf jeden Fall dazu, es beim Buchhändler mal in die Hand zu nehmen und darin zu blättern.</p>
<p>Mit 190 Seiten auf einem relativ kleinen Format ist es allerdings nicht gerade umfangreich geworden.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>In Ulrike Sterblichs Buch kommen sie alle zu Wort: Baumarktverkäufer, Kassiererinnen, Taxifahrer, Ärzte, Videothekenangestellte und diverse andere Beschäftigten aus der Dienstleistungsbranche. Und sie schildern ihr Leid im Umgang mit den unterschiedlichsten Ausprägungen der Gattung Kunde, mit denen sie es täglich zu tun haben: Der Ignorant, der Unfreundliche, der Besserwisser, der Unentschlossene, der Geizige, der Beratungsresistente, der Autist und und und.</p>
<p>In vielen kleinen Anekdoten aus der Sicht der Dienstleister wird auf lustige, wenn auch sehr einseitige, Weise beschrieben, welchen Zumutungen sie durch ihre Kunden ausgesetzt sind. So zum Beispiel, wenn dem Verkäufer ohne Gruß und Vorwarnung irgendein Wort an den Kopf geworfen wird. Kostprobe gefällig? Hier ein kurzer Kundendialog aus dem Baumarkt:<br />
&#8220;Hier, Frage.&#8221;<br />
&#8220;Guten Tag. Wie kann ich Ihnen denn behilflich sein?&#8221;<br />
&#8220;Laminat.&#8221;<br />
&#8220;Und wie lautet Ihre Frage?&#8221;</p>
<p>In diesem Stil geht es weiter durchs ganze Buch. Was man ja selbst schon gelegentlich beim Einkauf erlebt hat (natürlich immer nur als unbeteiligter Zuschauer), zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.</p>
<p>Während die ersten Geschichten bei mir noch ein lautes Lachen hervorgerufen haben, flacht die Erheiterung aber nach einigen Kapiteln immer mehr ab. Viele Dinge wiederholen sich oder werden einfach vorhersehbar, der Witz nutzt sich dadurch ab. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass das Buch eben ausschließlich aus der Sicht der Dienstleister erzählt und dadurch eben ziemlich einseitig ist. Oder kann es sein, dass man sich an der einen oder anderen Stelle vielleicht doch ertappt fühlt <img src='http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie auch immer: Wer selbst im Dienstleistungssektor tätig ist, wird sicherlich seine Freude an dem Buch haben. Ob es zu einer Verhaltensänderung bei den &#8220;nervigen&#8221; Kunden führt, darf aber durchaus bezweifelt werden.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Ganz unterhaltsam, auch wenn sich nach einigen Anekdoten die Geschichten wiederholen und nur noch ein leichtes Schmunzeln hervorrufen. Große Erkenntnisse darf man sich nicht erwarten, aber als lockere Lektüre zwischendrin ist das Büchlein durchaus geeignet.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch &#8211; mehr aber auch nicht.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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Ulrike Sterblich. 190 Seiten. Erschienen im Goldmann Verlag</p>
<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.buchcouch.de/rezensionen/erzaehlungen/tuete-oder-so-was-ulrike-sterblich/" target="_blank">Rezension bei der &#8220;Buchcouch&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.sashs-blog.de/wordpress/2010/03/23/tute-oder-so-was/" target="_blank">Die Erfahrungen eines Taxifahrers zum Thema sowie eine kleine Diskussion auf Sashs Blog</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeitswut</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/arbeitswut</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 12:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Löpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Vontobel]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Lesen das Klappentextes dieses Buches finden sich wahrscheinlich viele von uns wieder: Auf der einen Seite diejenigen, die vor lauter Arbeit und Überstunden nicht mehr wissen, wo hinten und vorne ist. Und auf der anderen Seite diejenigen, der gerne &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/arbeitswut">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="arbeitswut" title="Arbeitswut"><img class="alignleft" title="Arbeitswut. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/arbeitswut.jpg" alt="Rezension: Arbeitswut" /></a><br />
Beim Lesen das Klappentextes dieses Buches finden sich wahrscheinlich viele von uns wieder: Auf der einen Seite diejenigen, die vor lauter Arbeit und Überstunden nicht mehr wissen, wo hinten und vorne ist. Und auf der anderen Seite diejenigen, der gerne arbeiten würden, aber einfach keine Stelle finden.</p>
<p>Titel: <strong>Arbeitswut</strong>. Warum es sich nicht lohnt, sich abzuhetzen und gegenseitig die Jobs abzujagen. Von Philipp Löpfe und Werner Vontobel.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Wir haben Arbeit und arbeiten immer mehr. Wir knüppeln Übersunden &#8211; aus Angst vor Jobverlust oder im Leistungsrausch. Willkommen im Land der Arbeitswut! Wir haben keine Arbeit und kaum eine Chance, einen Job zu finden. Aber Öffentlichkeit, Arbeitsagenturen und -ämter machen Druck &#8211; kein Ausweg in Sicht. Willkommen im Land der Arbeitswut! Zweimal Arbeitswut &#8211; und beide hängen eng zusammen. Denn je mehr die einen arbeiten, umso weniger Arbeit bleibt für die anderen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1577"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Die Autoren</h4>
<p>Der schweizer Journalist Philipp Löpfe studierte Anglistik und Ethnologie. Er erwarb an der Hochschule St. Gallen einen MBA, arbeitete als stellvertretender Redakteur bei CASH und war schließlich Chefredakteur beim Tages-Anzeiger. Heute widmet er sich als freier Journalist den Themen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.<br />
Werner Vontobel studierte Volkswirtschaft und arbeitet als Wirtschaftsjournalist für den SonntagsBlick. Außerdem schreibt er für das schweizer Wirtschaftsmagazin CASH. Zusammen mit Philipp Löpfe veröffentlichte er 2005 das Buch &#8220;Der Irrsinn der Reformen&#8221;.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Das 2008 im Campus-Verlag als Taschenbuch erschienene Werk kommt relativ unspektakulär daher. Das in eher deprimierendem Grau gehaltene Titelbild wird von einem gut gefüllten Papierkorb dominiert, der wohl das Thema des Buches widerspiegeln soll: Arbeitswut. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen knappen Überblick über die 12 Kapitel, zu denen jeweils eine Liste mit Anmerkungen und Quellen am Ende des Buches zu finden ist. Ein zweiseitiges allgemeines Literaturverzeichnis rundet das Ganze ab.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Die Autoren beantworten zunächst die selbst gestellte Frage &#8220;Wieviel Arbeit braucht der Mensch&#8221;. Es werden die Zusammenhänge zwischen gesteigerter Produktivität einerseits und benötigter sowie tatsächlich geleisteteter Arbeitszeit andererseits aufgezeigt.</p>
<p>Daran anschließend finden sich Ausführungen darüber, wie sich die Arbeit in unserer Gesellschaft entwickelt hat. Taylorismus, Arbeitsmoral, Arbeitspolitik und nicht zuletzt die Globalisierung und die negativen Auswirkungen sind die wesentlichen Themen, die hier behandelt werden. Anhand konkreter Beispiele, wie der Entwicklung von GM und der geradezu ausbeuterische Umgang von Walmart mit seinen Mitarbeitern, werden hier einige prominente Negativ-Fälle aufgezeigt.</p>
<p>Es folgen Kapitel über die künstliche Verstärkung der menschlichen Arbeitskraft durch Medikamente und technologische Hilfsmittel, wie z.B. Mikrochips (Stichwort Cyborg). Auch die Überwachung der Arbeitnehmer und das Schüren von Ängsten durch den Arbeitgeber werden hier thematisiert.</p>
<p>Im Kapitel &#8220;So geht es nicht: Scheinlösungen&#8221; nehmen die Autoren Stellung zu vermeintlichen Lösungsvorschlägen der Politik zum Thema Arbeitslosigkeit. Erst ganz zum Schluß kommen dann konkrete Ideen, wie das Missverhältnis von Produktivität und Arbeitszeiten gelöst werden kann. </p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Trotz interessanter und grundsätzlich richtiger Feststellungen ist das Buch für meinen Geschmack zu negativ gehalten beziehungsweise kommen die Lösungsvorschläge einfach zu kurz. Den Negativ-Beispielen, die wir alle kennen, wird zu viel Platz eingeräumt. Erst nach etwa 120 Seiten gegen Ende des Buches kommen dann schließlich doch noch 5 &#8220;echte&#8221; Lösungsvorschläge, die allerdings viel zu oberflächlich betrachtet werden. Schade eigentlich, denn aus dem Thema hätte man sicherlich mehr machen können.</p>
<p></p>
<div class="fazit">
<h3>Fazit:</h3>
<p>Interessant, aber für meinen Geschmack zu wenig konstruktiv.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.campus.de/sachbuch/wirtschaft/Arbeitswut.85580.html" target="_blank">Inhaltsverzeichnis und Leseprobe direkt beim Campus-Verlag</a></li>
</ul>
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		<title>Weniger bringt mehr</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 19:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinfachung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bürostress ade&#8221; steht wie ein Aufkleber aufgedruckt vorne auf dem Buch. In der heutigen Zeit von Hektik, Zeitdruck und dem allgegenwärtigen Motto von &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221; dürften sich viele von dem Titel angesprochen fühlen. Wie schaffen wir es, uns dieser &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/weniger-bringt-mehr">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501094?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3570501094"><img class="alignleft" title="Weniger bringt mehr. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/weniger_bringt_mehr.jpg" alt="Rezension: Weniger bringt mehr" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3570501094" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
&#8220;Bürostress ade&#8221; steht wie ein Aufkleber aufgedruckt vorne auf dem Buch. In der heutigen Zeit von Hektik, Zeitdruck und dem allgegenwärtigen Motto von &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221; dürften sich viele von dem Titel angesprochen fühlen.</p>
<p>Wie schaffen wir es, uns dieser Tretmühle zumindest teilweise zu entziehen und das Leben einfacher und entspannter zu gestalten?</p>
<p>Titel: <strong>Weniger bringt mehr: Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken.</strong> Von Leo Babauta.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Mehr Wachstum, mehr Profit, mehr berufliches Engagement, mehr Freizeitaktivitäten, mehr Spaß, mehr Freunde &#8211; nur das beständige Jagen nach &#8220;mehr&#8221; scheint uns in einer wachstumsorientierten Gesellschaft vor dem Absturz zu bewahren.[...]Leo Babautas These ist kühn und paradox wie alle wirklich großen Iden: Wer weniger tut, bekommt dafür mehr &#8211; vorausgesetzt, dass er die richtige Wahl trifft.</p></blockquote>
<p><span id="more-1359"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<h4>Der Autor</h4>
<p>Leo Babauta dürfte vielleicht einigen bekannt sein von seinem sehr erfolgreichen Blog <a href="http://zenhabits.net/" target="_blank">Zen Habits</a>, auf dem er seit 2007 unzählige Artikel über Produktivität, Einfachheit, Gesundheit und Glück geschrieben hat. Wenn man den Infomationen im Web Glauben schenken kann, so scheint er das beste Beispiel für die praktische Umsetzung seiner Tipps zur Verhaltensänderung zu sein. So hat er damit das Rauchen aufgegeben, sein Übergewicht erfolgreich bekämpft, Schulden und chronische Überarbeitung überwunden.<br />
Babauta lebt zusammen mit seiner Familie auf der Pazifik-Insel Guam.</p>
<h4>Die Aufmachung des Buchs</h4>
<p>Die im August 2009 erschienene deutsche Ausgabe im Taschenbuchformat kommt relativ unspektakulär auf überschaubaren 190 Seiten daher. Das Inhaltsverzeichnis ist klar strukturiert, die einzelnen Kapitel sich einfach zu lesen. So eignet sich das Buch auch jederzeit als kleines Nachschlagewerk, wenn man später gezielt einzelne Themen nochmals auffrischen möchte. Kleiner Minuspunkt: Es gibt leider kein Stichwortverzeichnis, was beim Umfang des Buches allerdings zu verschmerzen ist.</p>
<h4>Der Inhalt</h4>
<p>Getreu seinem Titel &#8220;Weniger bringt mehr&#8221; ist das Buch in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil &#8220;Die Grundsätze&#8221; wird der Leser mit der generellen Methodik Leo Babautas vertraut gemacht. Wer hier auf großartige neue und unbekannte Techniken hofft, wird schnell enttäuscht. Die aufgeführten Methoden wirken in ihrer Klarheit und Einfachheit fast schon banal. Aber gerade darum geht es ja in diesem Buch: Das Leben soll einfacher werden, nicht komplizierter. Und das läßt sich laut Babauta auch erreichen, indem man</p>
<ul>
<li>sich Grenzen setzt</li>
<li>herausfindet, wie man das Wesentliche bestimmt</li>
<li>sich auf ein einziges Ziel konzentriert</li>
<li>neue Gewohnheiten entwickelt.</li>
</ul>
<p>Ein wichtiges Element dabei ist, sich immer nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren und mit kleinen Schritten zu beginnen. Damit stellen sich schneller Erfolgserlebnisse ein und die Motivation wird gesteigert.</p>
<p>Der zweite Teil (&#8220;Die Praxis&#8221;) geht dann auf ganz konkrete Anwendungsfälle und Alltagssituationen ein. </p>
<ul>
<li>Wie lassen sich Aufgaben vereinfachen?</li>
<li>Wie erleichert man sich den Umgang mit dem Zeitkiller &#8220;E-Mail&#8221;?</li>
<li>Auf welche Weise läßt sich der Tagesablauf vereinfachen?</li>
<li>Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz effizienter?</li>
</ul>
<p>Diese und weitere Themen werden im Praxisteil behandelt. Der Autor bringt dabei immer wieder Beispiele aus seinem eigenen Leben, die seine vorgeschlagenen Methoden veranschaulichen. Nicht alle Ideen sind im Einzelfall immer umsetzbar, insbesondere was den beruflichen Bereich angeht. Gerade als Angestellter hat man eben nur bedingt Einfluß auf die Aufgaben, die man von seinem Chef übertragen bekommt. Es finden sich aber genügend Anregungen und Vorschläge, sein Leben an anderer Stelle einfacher zu gestalten.</p>
<p>Das Buch endet mit einem Kapitel zum Thema Motivation. Zunächst zeigt Babauta, wie sich Motivation zur Umsetzung seiner Ziele aufbauen läßt. Mit einer 20-Punkte-Liste gibt er schließlich noch eine Hilfestellung für den Fall, dass die anfängliche Begeisterung doch nachläßt.</p>
<h4>Mein abschließendes Urteil</h4>
<p>Anfangs war ich enttäuscht über die einfachen und teils banal erscheinenden Vorschläge. Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet, ohne dies jedoch konkret benennen zu können. Im Verlauf des Buches änderte sich aber meine Meinung zum Positiven und ich gebe zu, einzelne Vorschläge bereits in meinen Alltag einzubauen und umzusetzen. Wer bahnbrechende und neuartige Produktivitätstechniken erwartet, wird von dem Buch enttäuscht werden. Allen anderen kann ich die Lektüre aber durchaus empfehlen.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Kein Spitzentitel, aber solide Tipps zur Vereinfachung seines Lebens. Durchaus lesenswert.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Bewertung:</strong>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen
</p></div>
<p>&nbsp;<br />
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<h3>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</h3>
<ul>
<li><a href="http://thepowerofless.com/" target="_blank">Die &#8220;offizielle&#8221; Web-Seite zur englischen Original-Ausgabe &#8220;The power of less&#8221;</a></li>
<li><a href="http://der-lebensunternehmer.de/allgemein/auf-dem-weg-von-weniger-zu-mehr/" target="_blank">Artikel zum Buch auf dem Blog &#8220;Der Lebensunternehmer&#8221;</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Starbucks-Geheimnis</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/das-starbucks-geheimnis</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/das-starbucks-geheimnis#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 19:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Coffee Shop]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph A. Michelli]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/?p=912</guid>
		<description><![CDATA[Man muß kein Freund dieser Coffee-Shop-Kette sein, aber mehr als 12.000 Starbucks-Filialen in 37 Ländern lassen erahnen, dass man es hier mit einer extrem starken Marke zu tun hat. Das vorliegende Buch verspricht, das Geheimnis hinter der Erfolgsgeschichte von Starbucks &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/das-starbucks-geheimnis">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3636015605?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3636015605"><img class="alignleft" title="Das Starbucks-Geheimnis. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/starbucks-geheimnis.jpg" alt="Das Starbucks-Geheimnis" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3636015605" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Man muß kein Freund dieser Coffee-Shop-Kette sein, aber mehr als 12.000 Starbucks-Filialen in 37 Ländern lassen erahnen, dass man es hier mit einer extrem starken Marke zu tun hat. </p>
<p>Das vorliegende Buch verspricht, das Geheimnis hinter der Erfolgsgeschichte von Starbucks zu lüften. Ob das Versprechen gehalten wird oder ob es sich lediglich um einen Versuch handelt, mit einem bekannten Namen Geld zu verdienen, gibt es in meiner Rezension zu lesen. </p>
<p>Titel: <strong>Das Starbucks-Geheimnis. Wie aus Kaffee Gold wird</strong>. Joseph A. Michelli.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Joseph A. Michelli beschreibt, wie es Starbucks schaffte, aus einem eher unspektakulären Alltagsprodukt wie Kaffee eine faszinierende und bekannte Top-Marke zu machen. Sein Blick ins Innenleben des Unternehmens offenbart die fünf Schlüsselprinzipien des wirtschaftlichen Erfolgs. Er arbeitet heraus, was das Unternehmen Starbucks so besonders macht und wie es seinen Weg an die Weltspitze fand. Humorvoll und unterhaltsam präsentiert Michelli eine Fülle von umsetzbaren Ideen und Strategien und zeigt, was andere Unternehmen von Starbucks lernen können.</p></blockquote>
<p><span id="more-912"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong></p>
<p>Dies ist ja nicht die erste &#8220;Kaffee-Lektüre&#8221;, die ich hier vorstelle. Als Kaffeefreund und gelegentlicher Starbucks-Kunde bin ich natürlich empfänglich für so einen Titel. Was steckt nun dahinter?</p>
<p>Michelli macht 5 Prinzipien aus, nach denen Starbucks handelt:</p>
<ul>
<li>Mache es dir zu eigen</li>
<li>Jedes Detail ist bedeutsam</li>
<li>Überrasche und erfreue</li>
<li>Freue dich über Widerstand</li>
<li>Drücke der Welt deinen Stempel auf</li>
</ul>
<p>Auf diesen Prinzipien aufbauend versucht der Autor anhand von konkreten Beispielen zu erklären, warum das Unternehmen so erfolgreich ist. </p>
<p>Dabei handelt es sich sowohl um kleine Anekdoten aus Sicht der Mitarbeiter und des Managements als auch der Kunden. Dabei erscheinen diese Beispiele jedoch teils banal, teils schon fast abenteuerlich und immer extrem Pro-Starbucks. </p>
<p>Gerade in der ersten Hälfte des Buchs konnte ich mich oft des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hier um Auszüge aus einer Image-Broschüre oder einem Mitarbeiter-Handbuch handelte, was in dieser Intensität gelegentlich etwas nervte.</p>
<p>Schön wiederum ist, dass am Ende eines jeden Kapitels der Autor Anregungen gibt, wie man die beschriebenen Prinzipien auf das eigenen Unternehmen übertragen könnte. Auch wenn diese Tipps nicht sehr in die Tiefe gehen oder wirklich neu sind, regen sie einen zum Nachdenken an. Oftmals sind es ja wirklich die kleinen Dinge, die großes Bewirken können.</p>
<p>Zum Schluß wird der Autor dann doch noch etwas kritischer und räumt ein, dass auch bei Starbucks nicht immer alles perfekt läuft. Insgesamt liest sich das Buch sehr leicht, aufgrund der kurzen, gut strukturierten Kapitel geht der Überblick nicht verloren. Die rund 200 Seiten sind allerdings auch schnell zu Ende gelesen, wobei ich mir gelegentlich etwas mehr inhaltlichen Tiefgang gewünscht hätte.</p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ganz nett zu lesen, allerdings für den gebotenen Informationsgehalt etwas teuer.<br />
<br />
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

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<p>&nbsp;</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3636015605?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3636015605">Das Starbucks-Geheimnis. Wie aus Kaffee Gold wird</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3636015605" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Joseph A. Michelli. 208 Seiten. Erschienen im Redline Wirtschaftsverlag.
</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.billigberaten.biz/wordpress/2008/08/01/rezension-das-starbucks-geheimnis/" target="_blank">Rezension auf billigberaten.biz</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Was würde Google tun</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-google-tun</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-google-tun#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 19:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/?p=744</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich angesichts des kometenhaften Aufstiegs von Google erstaunt die Augen reibt, dem zeigt das vorliegende Buch, dass dieser Erfolg alles andere als zufällig ist. Mehr als 30 Strategien, die Google so unschlagbar machen, präsentiert Jeff Jarvis anhand von konkreten Beispielen, so dass jeder sie in seiner eigenen Branche oder Firma umsetzen könnte. <a href="http://www.buch-ratschlag.de/was-wuerde-google-tun">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453155378?ie=UTF8&amp;tag=buchrat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3453155378"><img class="alignleft" title="Was würde Google tun? Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/was_wuerde_google_tun.jpg" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3453155378" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Jeff Jarvis ist Professor für interaktiven Journalismus an der City University of New York und betreibt darüberhinaus unter buzzmachine.com einen erfolgreichen Medienblog.<br />
In der Internet-Szene ist dieser Mann also ziemlich bekannt, daher verwundert einen der Titel seines neuen und mit Spannung erwarteten Buches nicht sonderlich.</p>
<p>Titel: <strong>Was würde Google tun? Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert</strong>. Jeff Jarvis.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Wer sich angesichts des kometenhaften Aufstiegs von Google erstaunt die Augen reibt, dem zeigt das vorliegende Buch, dass dieser Erfolg alles andere als zufällig ist. Mehr als 30 Strategien, die Google so unschlagbar machen, präsentiert Jeff Jarvis anhand von konkreten Beispielen, so dass jeder sie in seiner eigenen Branche oder Firma umsetzen könnte.</p></blockquote>
<p><span id="more-744"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Alles Google, oder was? Jeff Jarvis lässt in seinem Buch keinen Zweifel an seiner &#8220;Google-Gläubigkeit&#8221;. In vielen Beispielen und Vergleichen zeigt er auf, wie man sich in den unterschiedlichsten Branchen manche Prinzipien des Suchmaschinen-Giganten zunutze machen kann.<br />
<br />
Manche seiner Thesen sind naheliegend, andere wiederum stoßen sicherlich erst einmal auf Skepsis:</p>
<ul>
<li>Überlassen Sie ihren Kunden die Kontrolle &#8211; sonst werden Sie ihre Kunden verlieren</li>
<li>Machen Sie Ihr Unternehmen zur Plattform für die Kunden</li>
<li>Vertrauen Sie der Weisheit der Massen</li>
<li>Sorgen Sie dafür, dass alles immer noch einfacher wird</li>
<li>Die Zukunft gehört nicht den Massen-, sondern den Nischenprodukten</li>
</ul>
<p>Dies sind nur einige der im Buch ausführlich dargelegten Strategien. Nicht grundsätzlich neu, aber oftmals in ihrer Konsequenz sehr radikal. Insbesondere die Zeitungs- und Verlagsbranche bekommen hier ob ihrer vermeintlichen oder realen Schwerfälligkeit die eine oder andere Breitseite verpasst.<br />
<br />
Was für viele der im Buch besprochenen Branchen noch nachvollziehbar ist, nimmt in anderen Bereichen fast schon aberwitzige Züge an. Die Vorstellung von Google als Telekommunikationsanbieter ist ja nicht soweit hergeholt. Die Idee einer eigenen Google-Währung lässt einen aber höchsten noch den Kopf schütteln.<br />
<br />
Trotzdem manche Beispiele etwas an den Haaren herbeigezogen wirken, ist das Buch durchaus unterhaltsam geschrieben und regt dazu an, einfach mal einen anderen Blickwinkel im Wirtschaftsleben einzunehmen. Jeff Jarvis versteht es, beim Leser gelegentlich aufkommende Skepsis oder Zweifel zu entkräften und steckt mit seinem &#8211; manchmal etwas unkritschen &#8211; Optimismus oft an.<br />
<br />
Und dass Google als grosses Vorbild genommen wird, das war ja schließlich dem Titel schon klar zu entnehmen, oder?<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Kein Spitzentitel, aber durchaus unterhaltsame und anregende Lektüre &#8211; nicht nur für Nerds.<br />
<br />
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453155378?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453155378">Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453155378" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Jeff Jarvis. 416 Seiten. Erschienen im Heyne Verlag.
</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://seoptiker.de/2009/05/was-wuerde-google-mit-jeff-jarvis-was-wuerde-google-tun-tun/" target="_blank">Rezension auf SEOptiker.de</a></li>
<li><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5374.html" target="_blank">Leseprobe auf Perlentaucher.de</a></li>
<li><a href="http://www.techbanger.de/2009/05/13/zum-blog-geburtstag-die-frage-aller-fragen/" target="_blank">Rezension auf TechBanger.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Die Arbeit der Nacht</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/die-arbeit-der-nacht</link>
		<comments>http://www.buch-ratschlag.de/die-arbeit-der-nacht#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 20:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Glavinic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/?p=729</guid>
		<description><![CDATA[An einem verkaufsoffenen Sonntag führte mich mein Weg in die örtliche Buchhandlung. Beim Stöbern durch die Regale stach mir dieses Buch ins Auge: Schlichte und gerade deswegen ansprechende Aufmachung. Und ein kleiner runder Aufkleber &#8220;Bestseller&#8221;. Ich muß allerdings gestehen: Bisher &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/die-arbeit-der-nacht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423136944?ie=UTF8&#038;tag=derhunblo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3423136944"><img class="alignleft" title="Die Arbeit der Nacht. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/die_arbeit_der_nacht.jpg" alt="Die Arbeit der Nacht" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derhunblo-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423136944" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
An einem verkaufsoffenen Sonntag führte mich mein Weg in die örtliche Buchhandlung. Beim Stöbern durch die Regale stach mir dieses Buch ins Auge: Schlichte und gerade deswegen ansprechende Aufmachung. Und ein kleiner runder Aufkleber &#8220;Bestseller&#8221;. Ich muß allerdings gestehen: Bisher hatte ich weder von diesem Titel noch vom Autor etwas gehört. Nachdem mir aber auch die nette Verkäuferin das Buch empfahl, ließ ich mich überzeugen.<br />
<br />
Titel: <strong>Die Arbeit der Nacht</strong>. Thomas Glavinic.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Jonas erwacht. Es ist ein Morgen wie jeder andere. Kaffee zum Frühstück: Die Zeitung liegt nicht vor der Tür, wie letzten Monat schon einmal. Als in Radio, Fernsehen und Internet auch nur Rauschen kommt, beginnt die erste Irritation. Das Telefon bei seiner Freundin klingelt ins Leere. Jonas tritt auf die Straße. Jetzt ist keine Täuschung mehr möglich. Er ist allein.</p></blockquote>
<p><span id="more-729"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Ein faszinierender Gedanke: Was wäre, wenn man plötzlich völlig allein auf der Erde wäre? Dem Held der Handlung ist genau das passiert. Jonas, in Angestellter aus Wien, wacht plötzlich in einer völlig leeren Welt auf. Er findet keinerlei Hinweise, warum alle anderen Menschen plötzlich verschwunden sind.<br />
<br />
Er zieht durch die leere Stadt auf der Suche nach einem Lebenszeichen. Mehr und mehr wird er paranoid und geht ohne Gewehr nicht mehr auf die Straße. Sein Tagesablauf wird bestimmt durch das Kontrollieren von Videobändern, die aus Kameras stammen, welche er überall in der Stadt aufgestellt hat.<br />
<br />
Der Schreibstil von Thomas Glavinic ist anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber ganz gut zur Handlung. Als Leser überkommt einen immer wieder ein beklemmendes Gefühl bei der Vorstellung dieses surrealen Szenarios. Manchmal ist man nicht sicher, ob sich die geschilderte Handlung vielleicht auch nur in der Phantasie von Jonas abspielt.<br />
<br />
Die rätselhaften kleinen Ereignisse, die um Jonas herum immer wieder geschehen und hinter deren Urheber er erst mit der Zeit kommt, steigern anfangs noch die Spannung. Allerdings zieht sich das Buch auch teilweise ziemlich in die Länge. Es passiert wenig Neues, auch die Erkundungsreisen des Protagonisten durch Österreich, Deutschland und England sind letztendlich eine Fortführung des bereits Erzählten.<br />
<br />
Wer am Ende der knapp 400 Seiten jedoch auf eine Auflösung der Geschehnisse hofft, wird leider enttäuscht. Es wäre schön gewesen, wenn wenigstens ein paar Fragen beantwortet worden wären. Oder die ansonsten gute Geschichte etwas kürzer gehalten wäre.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Interessante Geschichte. Beklemmend, teils aber mit Längen und nicht immer ganz logisch.<br />
<br />
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p class="fussnote">
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423136944?ie=UTF8&#038;tag=derhunblo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3423136944">Die Arbeit der Nacht</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derhunblo-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423136944" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Thomas Glavinic. 395 Seiten. Erschienen im dtv &#8211; Deutscher Taschenbuch Verlag.
</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Andere Infos und Rezensionen zu diesem Buch im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.buchrezension.eu/index.php?rez=23&#038;titel=Die+Arbeit+der+Nacht&#038;isbn=3446207627&#038;autor=Thomas+Glavinic">Rezension auf Buchrezension.eu</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Last Lecture</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/last-lecture</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 19:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Randy Pausch]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal stelle ich ein Buch vor, bei dem es nicht einfach um Unterhaltung, sondern um ein sehr ernstes Thema geht, das jeden von uns treffen kann: Krebs. Titel: Last Lecture. Die Lehren meines Lebens. Randy Pausch. Aus dem Inhalt: Die &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/last-lecture">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/357001049X?ie=UTF8&#038;tag=derhunblo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=357001049X"><img class="alignleft" title="Last Lecture. Die Lehren meines Lebens. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/last_lecture.jpg" alt="Last Lecture" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derhunblo-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=357001049X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Diesmal stelle ich ein Buch vor, bei dem es nicht einfach um Unterhaltung, sondern um ein sehr ernstes Thema geht, das jeden von uns treffen kann: Krebs.<br />
<br />
Titel: <strong>Last Lecture. Die Lehren meines Lebens</strong>. Randy Pausch.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Die &#8220;Last Lecture&#8221; ist an vielen Universitäten in den USA eine Tradition. Professoren werden gebeten, eine Vorlesung zu halten, als wäre es ihre letzte, in der sie ihren Studenten die Quintessenz ihres wissenschaftlichen Lebens vortragen. Als Randy Pausch im August 2007 zusagt, eine &#8220;Last Lecture&#8221; zu halten, weiß er schon, dass das wirklich seine letzte Vorlesung wird: Er ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und hat nur noch wenige Monate zu leben&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-712"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Die Geschichte ist fast unglaublich: Ein an Krebs unheilbar erkrankter Uni-Professor hält seine letzte Vorlesung und gibt seinen Studenten seine persönlichen Erkenntnisse über das Leben mit.<br />
<br />
Diese wahre Geschichte ist umso berührender, da es sich um einen 46jährigen Familienvater mit 3 kleinen Kindern handelt, der noch mitten im Leben steht. Man gerät beim Lesen ständig in ein Wechselbad der Gefühle: Einerseits erzählt Randy Pausch mit Humor Anekdoten aus seinem Leben und bringt einen dabei gelegentlich auch zum Lachen.<br />
<br />
Auf der anderen Seite ist man immer wieder sehr betroffen beim Gedanken daran, dass dies alles kein erfundener Roman ist, sondern eine reale Abschiedsgeschichte.<br />
<br />
Was ich aber auch kritisch feststellen möchte: Es ist ein sehr &#8220;amerikanisches&#8221; Buch. Zu oft kommen die typischen &#8220;If you can dream it, you can make it&#8221;-Ratschläge vor. Auch wenn vieles von dem, was Randy Pausch schreibt, im positiven Sinn zum Nachdenken anregt,  kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass er sehr überzeugt von sich selbst war und dies auch gerne gezeigt hat.<br />
<br />
Das Buch hinterläßt bei mir einen etwas zwiespältigen Eindruck: Teils sehr anregend und bewegend, teils aber auch banal und selbstdarstellerisch.<br />
</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Ein bewegendes Buch, das einen die eigenen Prioritäten überdenken läßt. Leider kommt der Autor manchmal zu selbstverliebt rüber.<br />
<br />
<strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p class="fussnote">
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/357001049X?ie=UTF8&#038;tag=derhunblo-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=357001049X">Last Lecture &#8211; Die Lehren meines Lebens</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=derhunblo-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=357001049X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />Randy Pausch mit Jeffrey Zaslow. 238 Seiten. Erschienen im C. Bertelsmann Verlag.</p>
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		<title>Dinge geregelt kriegen</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/dinge-geregelt-kriegen</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 20:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin Passig]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel sagt schon alles. Völlig im Gegensatz zu den üblichen Zeitmanagement- und Organisationsratgebern scheinen die beiden Autoren einen komplett anderen Ansatz zu vertreten, wie man sein Leben organisiert bekommt. Das macht doch mal neugierig&#8230; Titel: Dinge geregelt kriegen &#8211; &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/dinge-geregelt-kriegen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3871346195?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3871346195"><img class="alignleft" title="Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin. Ein Lesetipp von buch-ratschlag.de" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/dinge_geregelt_kriegen.jpg" alt="Buch: Dinge geregelt kriegen" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3871346195" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Der Titel sagt schon alles. Völlig im Gegensatz zu den üblichen Zeitmanagement- und Organisationsratgebern scheinen die beiden Autoren einen komplett anderen Ansatz zu vertreten, wie man sein Leben organisiert bekommt. Das macht doch mal neugierig&#8230;<br />
<br />
Titel: <strong>Dinge geregelt kriegen &#8211; ohne einen Funken Selbstdisziplin</strong>. Von Kathrin Passig und Sascha Lobo.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Fast jeder neigt dazu, Aufgaben vor sich herzuschieben. Inzwischen gibt es sogar ein eigenes Wort dafür: &#8220;Prokrastination&#8221;. Und für all jene, die darunter leiden, gibt es dieses Buch. Es zeigt, wie man sich dem Druck endloser To-do-Listen entziehen kann und die Dinge trotzdem in den Griff bekommt &#8211; ohne schlechtes Gewissen, das all die E-Mails, Anfragen, Aufträge, Pläne und Verpflichtungen uns ständig machen wollen. Kathrin Passig und Sascha Lobo helfen, das Leben so zu organisieren, dass man es nicht ständig organisieren muss.</p></blockquote>
<p><span id="more-612"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Dieses Buch sollte man nicht allzu ernst nehmen. Die beiden Autoren rufen mit viel Witz und Augenzwinkern beim Leser immer wieder Aha-Erlebnisse hervor, frei nach dem Motto &#8220;Was Du heute kannst besorgen, kannst Du übermorgen sicherlich noch genausogut erledigen&#8221;. Dies ist eine der praktischen Erkenntnisse, die man sich durchaus öfter zu Herzen nehmen sollte. Es muss eben nicht immer alles sofort erledigt werden.<br />
<br />
Sozusagen als historische Untermauerung dieser These führen die Autoren folgendes zu Felde: &#8220;Verfrühtes Handeln kann nämlich ebenso schädlich sein wie verspätetes. Hätte Romeo seinen Selbstmord am Grab von Julia noch etwas aufgeschoben, wären die beiden gemeinsam alt geworden&#8221;. Diesem Argument kann man nur schwer widersprechen.<br />
<br />
Nachdem im ersten Teil des Buches sozusagen die Hintergründe des Aufschiebetums, Neudeutsch &#8220;Prokrastination&#8221; genannt, beleuchtet wurden, widmen Passig und Lobo die beiden folgenden Teile praktischen Beispielen aus Arbeitsleben und privatem Alltag. Interessant fand ich hier z.B. die Ausführungen zum Thema Selbstdisziplin. Was von vielen (mir eingeschlossen) als positive Eigenschaft gesehen wird, entlarven die beiden Autoren als Negation der eigenen Bedürfnisse. Man überwindet mit ihrer Hilfe oftmals die eigenen Gefühle, die eigene Intelligenz und damit die Freiheit der Entscheidung.<br />
<br />
Ein weiteres Kapitel räumt auf mit den allseits beliebten To-Do-Listen. Zum Thema Deadlines und Termine werden ebenfalls konkrete Tipps gegeben. Die Erfahrung, dass eine Aufgabe immer genau so lange dauern wird, wie Zeit zu ihrer Ausführung bereit steht, haben wahrscheinlich auch schon viele von uns gemacht. Zum Schluß bekommt der Leser schließlich noch praktische Tipps für den Umgang mit den sogenannten &#8220;LOBOs&#8221;. Das sind die Leute, die einen &#8220;Lifestyle of bad organization&#8221; pflegen, also unter chronischer Unorganisiertheit und Aufschieberitis leiden.<br />
<br />
Das Buch ist ganz unterhaltsam zu lesen. Die Autoren nehmen sich selbst gerne auf die Schippe und zählen sich ebenfalls zur Gruppe der LOBOs. Als Leser sollte man aber nicht den Anspruch haben, immer echte und ernst gemeinte Tipps zur besseren Selbstorganisation zu bekommen.<br />
Auch wenn man über die eine oder andere Anregung ruhig mal intensiver nachdenken sollte.<br />
<br />
Ein witzig gemachter Werbespot für das Buch ist übrigens hier zu sehen: <a href="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/2008/11/buch-werbung-mal-anders">Buch-Werbung mal anders</a></p>
<p></p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Amüsante Lektüre (nicht nur) für Prokrastinierer. Der Unterhaltungswert ist aber sicherlich größer als der praktische Nutzerwert.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
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<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p class="fussnote"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3871346195?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3871346195">Dinge geregelt kriegen &#8211; ohne einen Funken Selbstdisziplin</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3871346195" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Kathrin Passig und Sascha Lobo. 272 Seiten. Erschienen im Rowohlt Verlag.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Starbucks und ich</title>
		<link>http://www.buch-ratschlag.de/starbucks-und-ich</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 14:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 von 5 Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Coffee Shop]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Knaur]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Gates Gill]]></category>
		<category><![CDATA[Starbucks]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die typisch amerikanischen Erfolgsstories. Die Berichte über Leute, die es von ganz unten bis ganz nach oben an die Spitze geschafft haben. Bei diesem Buch ist es genau anders herum. Es handelt sich sozusagen um eine &#8230; <a href="http://www.buch-ratschlag.de/starbucks-und-ich">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342678095X?ie=UTF8&#038;tag=buchrat-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=342678095X"><img class="alignleft" title="Starbucks und ich" border="0" src="http://www.buch-ratschlag.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/starbucks_und_ich.jpg" alt="Starbucks und ich" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchrat-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=342678095X" width="1" height="1" border="0" alt="Starbucks und ich" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
Wer kennt sie nicht, die typisch amerikanischen Erfolgsstories. Die Berichte über Leute, die es von ganz unten bis ganz nach oben an die Spitze geschafft haben. Bei diesem Buch ist es genau anders herum.<br />
Es handelt sich sozusagen um eine &#8220;Vom-Millionär-zum-Tellerwäscher&#8221;-Geschichte. </p>
<p>Titel: <strong>Starbucks und ich. Wie ich alles verlor und das Glück wiederfand</strong>. Von Michael Gates Gill.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Michael Gates Gill, seit über fünfundzwanzig Jahren Kreativdirektor in einer der größten Werbeagenturen der Welt, wird von einem Tag auf den anderen auf die Straße gesetzt. Als dann auch noch seine Ehe zerbricht und sein Arzt bei ihm einen Gehirntumor diagnostiziert, scheint für Michael alles zu Ende zu sein. Völlig deprimiert trinkt er eines Tages einen Kaffee bei Starbucks, als er ein Angebot erhält, das sich als die Chance seines Lebens entpuppt &#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-283"></span><br />
<strong>Meine Meinung zu diesem Buch:</strong><br />
Die schlichte aber irgendwie elegante Aufmachung des Buchs hat mich neugierig gemacht. Als ich den Text auf dem Buchrücken und den Klappentext auf der Innenseite gelesen hatte, wurde ich noch neugieriger. Hier schreibt doch tatsächlich jemand über seinen eigenen sozialen Abstieg &#8211; und gewinnt allem Anschein nach dem Ganzen noch etwas Positives ab.<br />
<br />
Diese Geschichte klingt wirklich abenteuerlich, eigentlich fast unglaublich. Um es vorwegzunehmen: Ich bin mir auch jetzt noch nicht sicher, ob es sich wirklich um eine wahre Begebenheit handelt oder nur um eine gut gemachte Werbeaktion von Starbucks. Wie dem auch sei, unabhängig vom Wahrheitsgehalt handelt es sich um eine schöne Geschichte. Das Buch passt gut in unsere Zeit, in der immer alles schneller geht, alle nur die Ellbogen einsetzen und jeder immer noch höher hinaus will. Und in der man eines Tages plötzlich und vielleicht unverschuldet den Boden unter seinen Füßen weggezogen bekommt.<br />
<br />
So ist es dem Autor Michael Gates Gill ergangen. Er beschreibt seinen Rauswurf bei einer großen Werbeagentur, den gescheiterten Versuch, anschließend als Berater Fuß zu fassen, den Zusammenbruch seiner Ehe und schließlich die Diagnose einer schweren Krankheit. Dann bekommt er eher zufällig von einer jungen Schwarzen einen Job als Putzmann und Mädchen für alles in einer Starbucks-Filiale angeboten, den er schließlich annimmt.<br />
<br />
Die Erzählung handelt überwiegend davon, wie sich Gill langsam an seine neue Situation gewöhnt, wie er sich in seinen neuen Job einlebt und eine persönliche Wandlung durchmacht. Und wie er durch diese Wandlung letzlich eine neue, bessere Einstellung zu anderen Menschen bekommt und erkennt, das materieller Erfolg nicht alles im Leben ist. Er entdeckt neue Stärken an sich und stellt fest, dass Wohlstand und Karriere verbunden mit Rücksichtslosigkeit nicht glücklich machen. Immer wieder stellt er heraus, wie gut und mit wieviel Respekt die Mitarbeiter bei Starbucks behandelt werden.<br />
<br />
Und genau das ist es, was mir persönlich an machen Stellen im Buch etwas zuviel des Guten ist. Die Geschichte gefällt mir grundsätzlich gut, sie regt oft zum Nachdenken an und bringt viel Positives rüber. Aber manchmal beschleicht einen eben der Verdacht, ob die Lobhudelei gegenüber Starbucks vielleicht doch andere Hintergründe hat.<br />
Aber vielleicht kommt das auch nur daher, weil eine &#8220;typisch&#8221; amerikanische Erzählung in einem &#8220;typisch&#8221; europäischen Gehirn manchmal einfach andere Reaktionen auslöst &#8230;</p>
<div class="fazit"><strong>Fazit:</strong><br />
Eine schöne und unterhaltsame Geschichte, wenn man unvoreingenommen an das Buch herangeht. Große Erkenntnisse darf man sich aber nicht erwarten.<br />
<br /><strong>Bewertung:</strong></p>
<div class="rating_bar">
<div style="width:60%"></div>
</div>
<p>3 von 5 Lesezeichen<br />

</div>
<p>
<p class="fussnote">Starbucks und ich. Wie ich alles verlor und das Glück wiederfand. Von Michael Gates Gill. Erschienen im Knaur Taschenbuch Verlag im Juli 2008. 320 Seiten. </p>
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