Die Buchverlage haben sich offensichtlich eine neue Methode ausgedacht, für ihre Bücher zu werben. Nämlich in Form von kleinen Buch-Trailern. Dass manche Bücher irgendwann mal verfilmt werden, ist ja nichts Neues. Und dass es für die Verfilmung entsprechende Kino-Vorschauen gibt, ist selbstverständlich.
Aber wie bitte soll ein Trailer für ein Buch aussehen?
Ein Beispiel, das ich ganz witzig finde, gibt es hier:
Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.
9. September 2011 um 21:49 Uhr
Hallo Martin,
ich bin gerade auf Deine interessante Website gestoßen.
Ich kontaktiere Dich, weil ich kürzlich mein erstes Buch mit Titel “Streets of London” herausgebracht habe. Es ist eher ein Kinderbuch (Zielgruppe 9-11), aber ich denke, auch für Erwachsene interessant und lesenswert.
Das Buch erzählt die Geschichte eines 9-jährigen Jungen zu einem Obdachlosen. Tim, der Junge, muß gegen viele Vorurteile in seinem Umfeld ankämpfen, aber er läßt sich davon nicht beirren.
Hier ein Link zu einer kurzen Leseprobe: http://www.suchbuch.de/leseproben/belletristik/streets_of_london/2602
Vielleicht gefällt Dir die Geschichte ja und Du bist daran interessiert, es zu rezensieren.
Ich würde mich sehr freuen.
Viele Grüße
Udo
11. September 2011 um 18:57 Uhr
Hallo Udo,
schön, dass Dir die Website gefällt. Ich werde sehr häufig gefragt, ob ich ein bestimmtes Buch rezensieren kann. Da ich nur über Bücher schreibe, die ich auch selbst gelesen habe, wird das natürlich schwierig. Zum einen ist mein Stapel ungelesener Bücher immer noch ziemlich hoch, zum anderen betreibe ich den Blog aus reinem Privatvergnügen und nur nebenbei. Daher ist die Zeit natürlich immer der beschränkende Faktor und ich kann beim besten Willen nicht alle Bücher vorstellen, die an mich herangetragen werden.
Ich hoffe Du hast Verständnis dafür – und es hat nichts mit Dir oder der Qualität Deines Buchs zu tun.
Liebe Grüße,
Martin
19. Dezember 2011 um 00:44 Uhr
Hallo Martin,
den letzten Satz Deiner Nachricht an Udo kenne ich gut. Ich musste ihn bestimmt mehr als fünfzehn Mal lesen in Absagebriefen etablierter Verlage, als ich versucht habe, ein unverlangtes Manuskript anzubieten. Dennoch entspricht es sowohl bei den Verlagen als auch bei Dir privat durchaus der Wahrheit.
Doch deshalb schreibe ich nicht. Ich habe auch versucht, so einen kleinen Buchtrailer zu fertigen. Das Ergebnis ist laienhaft, aber durchaus noch zu verbessern.
Hier ist der Link: http://tinyurl.com/6zluz5a
Herzliche Grüße, Peter
Damit ist auch klar, dass ich mein Buch über den Jakobsweg doch noch herausgebracht habe – über einen Book-on-demand-Verlag.
20. Dezember 2011 um 20:45 Uhr
Hallo Peter,
ja, das kann ich mir gut vorstellen, dass Du (und viele andere Autoren) diesen Satz häufig zu lesen bekommst. Und auch wenn er sich wie eine Floskel anhören mag – ich meine ihn ernst und habe großen Respekt vor Menschen wie Dir, die trotzdem an ihr Buch glauben und einen Weg finden, es zu veröffentlichen. Zumindest gibt es heutzutage die Möglichkeit, über Book-on-Demand oder ähnliches sein Werk der Öffentlichkeit anzubieten – was in der Vor-Internet-Ära leider nicht so leicht möglich war.
Ich drücke die Daumen, dass sich möglichst viele Leser finden mögen. Und wer weiß: Da ich auch schon das Jakobsweg-Buch des bekannten deutschen Entertainers gelesen habe (Du weißt, wen ich meine), vielleicht findet auch Dein Buch noch irgendwann den Weg in diesen Blog…
Liebe Grüße,
Martin