Der Club der 99

Heute möchte ich meine Leser nochmal auf eine spannende Aktion des Wiener Autors Richard K. Breuer aufmerksam machen.
Sein letztes Buch “Brouillé” hatte ich vor kurzem hier schon vorgestellt.
Auch sein neues Werk “Madeleine – Anatomie einer Tragödie am Vorabend der Französischen Revolution” soll im November im Eigenverlag erscheinen. Um dies zu ermöglichen, braucht Richard insgesamt 99 Förderer: Der Club der 99!
Wie funktioniert das Ganze: Jeder Interessierte kann sich mit 25 Euro an dem Projekt beteiligen. Im Gegenzug erhält er vorab die elektronische Fassung des Buchs. Sollten sich genügend Förderer gefunden haben, wird das Buch in einer kleinen Taschenbuchauflage gedruckt. Darüberhinaus wird der edle Spender auf der Webseite des Autors und später im gedruckten Buch namentlich genannt – sofern dies gewünscht wird.
Das Risiko: Finden sich nicht genügend Förderer, wird das gedruckte Werk nie das Licht der Welt erblicken.
Richard möchte auf diesem Wege herausfinden, ob sich so ein Buchprojekt auf diesem Weg – sozusagen über soziale Netze – vorfinanzieren lässt. Ich finde das ein schöne Idee und habe mich daher auch daran beteiligt. Schon aus diesem Grund – aber auch weil mir das vorhergehende Buch sehr gut gefallen hat, und nicht zuletzt: weil ich den Autor sehr sympathisch finde – appelliere ich an meine Leser, sich an diesem Projekt zu beteiligen oder darüber zu berichten.
Und das Wissen, mit einem persönlichen Beitrag am Erscheinen eines Buchs mitgewirkt zu haben, sollte für alle Literaturliebhaber Motivation genug sein!
Näheres findet Ihr auf der Seite des Autors
Richard, ich drück’ Dir die Daumen!
Das Buch ohne Staben
Geheimnisvolle Post hat den Weg in meinen Briefkasten gefunden:
- Ein Umschlag, auf dem ein Totenkopf prangt, jedoch ohne Absender
- darin ein geheimnisvoller Brief und schließlich
- ein Buch, voll mit leeren Seiten: Das Buch ohne Staben.
- Der Autor: ANONYMUS!
Die Warnung auf der Buchrückseite ist deutlich: Jeder, der das Buch liest, stirbt.
weiterlesen…
Du sollst nicht lügen!
Für viele Menschen der Anlaß, sich in einigen Bereichen etwas einzuschränken: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, ein paar Zigaretten weniger etc. Und das Ganze über einen Zeitraum von 40 Tagen.
Aber es geht auch noch anders.
Titel: Du sollst nicht lügen!. Von einem, der auszog, ehrlich zu sein. Von Jürgen Schmieder.
Aus dem Inhalt:
Kann ein Mensch in einer Gesellschaft, die das Lügen nicht nur toleriert, sondern in den meisten Fällen auch noch belohnt, überhaupt überleben, wenn er nur noch die Wahrheit sagt? Der Journalist Jürgen Schmieder hat vierzig Tage lang versucht, konsequent ehrlich zu sein: im Ehebett, bei der Steuererklärung, beim Pokern – und natürlich gegenüber sich selbst.
Mach Dein Ding!

Nachdem die zuletzt besprochenen Bücher eher aus der Ecke Unterhaltung kommen, stelle ich heute mal wieder einen Ratgeber zum Thema Arbeit und Berufsleben vor – eines meiner Lieblingsthemen hier im Blog, wie die Stammleser sicherlich wissen.
Wer von uns hat nicht schon hin und wieder darüber nachgedacht, etwas ganz Neues anzufangen. Oder zumindest an seiner aktuellen beruflichen Situation etwas zu ändern. Oft denkt man: Was wäre, wenn…? Meistens bleibt es jedoch beim Gedanken. Das nachfolgende Buch könnte so etwas wie der symbolische Tritt in den Hintern sein.
Titel: Mach Dein Ding!. Der Weg zu Glück und Erfolg im Job. Von Thilo Baum.
Aus dem Inhalt:
Stellen Sie sich vor, Sie könnten berufliche Autonomie mit Sicherheit und Spaß an der Arbeit verbinden. Das kommt Ihnen utopisch vor? Wie in einem schönen, aber unrealistischen Film? Doch was, wenn es möglich wäre? Mach Dein Ding! enthüllt die typischen Denkfallen der Arbeitswelt. Es unterstützt Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden und erfolgreich umzusetzen. Übernehmen Sie selbst die Regie für Ihre Zukunft! Denn wo Sie morgen stehen, entscheiden nur Sie.
Tüte oder so was

Viele von uns arbeiten in irgendeiner Form im Dienstleistungssektor. Und natürlich sind wir alle gleichzeitig auch Kunden. Umso verwunderlicher ist es, dass wir wider besseres Wissen auf die eine oder andere Weise zu dem Wahnsinn beitragen, der sich täglich in den Geschäften abspielt.
Ulrike Sterblich hält uns in ihrem Büchlein einen Spiegel vor die Kundennase.
Titel: Tüte oder so was. Wie man als Kunde nervt, ohne es zu merken. Von Ulrike Sterblich
Aus dem Inhalt:
Alle Menschen sind verschieden, aber manchmal auch gleich. Nicht nur Kassiererinnen, sondern auch Kellner, Klempner, Taxifahrer und Flugbegleiter, Krankenschwestern und Ärzte, Bestatter und Friseure, kurz alle, die im sogenannten Tertiärsektor ihren Dienst schieben, müssen damit tagtäglich zurechtkommen. König Kunde kann so unglaublich nerven – aus purer Gedankenlosigkeit oder absichtlich. Vorzugsweise mit dem ewig gleichen Irrsinn. “Ham se mal ne Tüte oder so was?” … Die alltäglichen Leider der Dienstleister am Kunden in kurzen, witzigen Geschichten – skurril und aufschlussreich.
Brouillé

Ein historischer Kriminalroman? Das war bisher nicht unbedingt meine bevorzugte Literaturgattung. Und trotzdem landete dieses Buch in meinen Händen und bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es im positivsten Sinne ein außergewöhnliches Werk ist.
Man kann also ruhig gelegentlich etwas Neues ausprobieren…
Titel: Brouillé. Mosaik eines Kriminalfalles am Vorabend der Französischen Revolution. Von Richard K. Breuer.
Aus dem Inhalt:
Frankreich. März 1789. Marquis d’Angélique erfährt von einer außergewöhnlichen Teufelei im Schloss des Vicomte de Moucel. Gemeinsam mit dem polnischen Gelehrten Aleksander Mickiewicz und dem jungen amerikanischen Hitzkopf Thomas Duport begibt er sich zum Schloss Vallée-Chessy. Dort erfahren die drei vom rätselhaften Tod des alten Gutsverwalters, erstellen mit den Bauern der verhassten Gemeinde Clichy-sous-Bois die Beschwerdehefte, untersuchen das seelenlose Wasser einer kleinen Quelle im Wald von Vaujours und werden Zeugen einer Entführung. Bald schon bemerken sie, dass im Schloss nichts ist, wie es scheint. Aber jede Wahrheit kommt ans Licht.
Operation Ismael

Wer von Christian Schoenborn bisher noch nichts gehört hat, muss sich nicht wundern – mir ging es genauso. Das vorliegende Buch ist nämlich sein Debutroman.
Aber nach der Lektüre dieses Thrillers denke ich, dass man sich den Namen des Autors für die Zukunft ruhig merken sollte.
Titel: Operation Ismael. Von Christian Schoenborn.
Aus dem Inhalt:
Islamistische Terroristen haben mit Biowaffen eine Pockenepidemie in Europa ausgelöst. Es gibt Tausende Tote. Nach dem Abschuss einer arabischen Boing 777 über Frankfurt ist dem Antiterror-Experten Deek Miller klar, dass es sich um einen Vergeltungsschlag handeln muss. Noch ahnt er nicht, dass sich die “Soldiers of the Holy Crusade” längst zum weltumspannenden großen Kampf der Religionen gerüstet haben…
Livestream-Buchpremiere am 31. Mai
Die Buch-Community LOVELYBOOKS bietet am 31. Mai 2010 ein besonderes Schmankerl. Der Wahl-Bayer Sebastian Glubrecht (“Na servus”) stellt sein neuestes Buch vor: “Ja mei: Wie ich lernte, die Ehe zu schließen”. Das Ganze wird per Livestream ins Internet übertragen.
Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr, die Lesung von Glubrecht ist für 19:00 Uhr geplant. Nähere Infos dazu findet Ihr auf der entsprechende Seite bei LOVELYBOOKS.
Und wer Sebastian Glubrecht bisher noch nicht kennt, dem sei sein erstes Buch “Na servus. Wie ich lernte, die Bayern zu lieben” wärmstens ans Herz gelegt.
Also: Termin in den Kalender eintragen und bei einer außergewöhnlichen Buchvorstellung vom Wohnzimmer aus live dabei sein.
Arrivederci, Roma!

Vor ziemlich genau 2 Jahren erschien das erste Buch über Stefan Ulrichs Italien-Abenteuer. Die Geschichte des SZ-Journalisten, der berufsbedingt mit seiner Familie für einige Jahre nach Rom gezogen ist, findet in dem vorliegenden Taschenbuch seine unterhaltsame Fortsetzung.
Titel: Arrivederci, Roma! Ein Jahr in Italien. Von Stefan Ulrich.
Aus dem Inhalt:
Stefan Ulrich sitzt im August allein im brütendheißen Rom, seine Familie ist bei den Großeltern in Bayern. Damit ihn nicht der Blues erwischt, macht er Pläne für das kommende Jahr: Ganz Italien möchte er bereisen, jede Region besuchen von Südtirol bis Sizilien. Was er auf seinen Reisen alles erlebt, schildert er gewohnt augenzwinkernd und voller Liebe zu Bella Italia. Und natürlich kommen auch der Hausmeister Filippo, die Kinder Bernadette und Nicolas, die Meerschweinchen der Familie und der wunderbare Palazzo in Rom nicht zu kurz.
Mobil, flexibel, immer erreichbar

Für die einen ist es das Symbol von Freiheit schlechthin, für die anderen wird es zunehmend zur Horrorvorstellung: Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit. Warum prallen hier scheinbar Welten aufeinander und wie kann der einzelne damit umgehen?
Ein schlaues Buch versucht hier Antworten zu finden.
Titel: Mobil, flexibel, immer erreichbar. Wenn Freiheit zum Albtraum wird. Von Claas Triebel.
Aus dem Inhalt:
Sind wir denn alle verrückt geworden? Fragen sich viele Menschen. Wir jetten über den Kontinent, ziehen unserem Arbeitgeber hinterher und haben die Freizeit abgeschafft. Mobilität, Flexibilität und Erreichbarkeit – einst Errungenschaften der Moderne – werden für immer mehr Menschen zum Albtraum. Class Triebel sagt uns warum und erklärt, wie wir damit umgehen können und worauf wir uns künftig noch einstellen müssen.








Mein Name ist Martin Weiß. Ich bin ein Büchernarr und schreibe hier meine ganz persönliche Meinung über Bücher, die ich für lesenswert halte. Und die ich tatsächlich auch selbst gelesen habe.
Viel Spaß!







